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DPolG Hessen Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) im dbb
Landesverband Hessen

45 Jahre Frauen in der hessischen Polizei – 45 Jahre Mut, Stärke und VeränderungVor 45 Jahren begann ein Weg, der heute ...
02/10/2026

45 Jahre Frauen in der hessischen Polizei – 45 Jahre Mut, Stärke und Veränderung

Vor 45 Jahren begann ein Weg, der heute selbstverständlich erscheinen mag – es damals aber keineswegs war. Frauen entschieden sich für einen Beruf, der lange Zeit ausschließlich männlich war. Sie gingen diesen Weg gegen viele Widerstände und Vorurteile mit Mut und Durchhaltevermögen.
Sie haben Türen geöffnet und den Weg geebnet, für die, die nach ihnen kamen.
Seitdem hat sich viel verändert. Frauen sind heute aus der hessischen Polizei nicht mehr wegzudenken. Sie leisten Dienst auf der Straße, ermitteln, führen, entscheiden, bilden aus und übernehmen Verantwortung – jeden Tag und auf allen Ebenen.

Doch dieses Jubiläum ist nicht nur ein Blick zurück. Es ist auch ein Auftrag für die Zukunft. Gleichberechtigung und echte Chancengleichheit sind keine Selbstläufer. Sie brauchen Menschen, die sie leben, fördern und verteidigen – Frauen und Männer gemeinsam.

Als DPolG Hessen sagen wir deshalb: Danke an alle Kolleginnen, die in den vergangenen 45 Jahren ihren Weg gegangen sind. Danke für euren Mut, eure Stärke, eure Beharrlichkeit und euren täglichen Einsatz. 💙

45 Jahre Frauen in der hessischen Polizei.
45 Jahre, auf die wir mit Respekt zurückblicken.
Und eine Zukunft, die wir gemeinsam weitergestalten.

12/09/2026

Wir begrüßen alle neuen Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei Hessen und freuen uns sehr über euch als neue DPolG-Mit...
07/09/2026

Wir begrüßen alle neuen Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei Hessen und freuen uns sehr über euch als neue DPolG-Mitglieder. Herzlich willkommen. 💙

Solltest du dich noch über unsere hervorragenden Leistungen und Vorteile informieren wollen, schau gerne über den Link bei uns vorbei.

Tariferhöhung begrüßt – Besoldung bleibt verfassungswidrigWiesbaden. Der Hessische Landtag hat das neue Besoldungs- und ...
02/09/2026

Tariferhöhung begrüßt – Besoldung bleibt verfassungswidrig

Wiesbaden.
Der Hessische Landtag hat das neue Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz beschlossen. Die Bezüge steigen rückwirkend zum 1. Juli 2026 um 3,02 Prozent, die Grundgehälter mindestens um 110 Euro. Zum 1. Oktober 2027 folgt eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent.

Die DPolG Hessen begrüßt die Übertragung des Tarifergebnisses ausdrücklich. Damit ist die jahrelange Auseinandersetzung um eine verfassungsgemäße Besoldung in Hessen aber nicht erledigt.

„Die Übertragung des Tarifergebnisses ist richtig. Entscheidend bleibt für uns aber, ob die hessische Besoldung den verfassungsrechtlichen Anforderungen tatsächlich standhält“, erklärt Alexander Glunz, Landesvorsitzender der DPolG Hessen.

Kritisch sieht die DPolG insbesondere das neue Familieneinkommensmodell.
Bei der Prüfung der Mindestalimentation wird künftig auch ein Einkommen des Ehe- oder Lebenspartners berücksichtigt.

Dabei wird teilweise mit einem fiktiven Einkommen gerechnet, das tatsächlich gar nicht vorhanden sein muss.
Bereits im Anhörungsverfahren wurden hierzu erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken
vorgetragen.

Auch die DPolG Hessen hatte das Modell kritisch bewertet.

Bemerkenswert ist aus Sicht der DPolG die Gesetzesbegründung selbst: Einerseits soll mit
der Neuregelung die „verfassungskonforme Alimentation in Hessen wiederhergestellt werden“. Andererseits räumt das Land ein, dass einzelne Prüfungen für 2026 und 2027
mangels ausreichender Daten noch nicht abgeschlossen werden konnten.

Trotz der in der Anhörung und im parlamentarischen Verfahren vorgetragenen Bedenken wurde der Gesetzentwurf unverändert zur Annahme empfohlen.

„Nach Jahren der Widersprüche und Gerichtsverfahren brauchen unsere Kollegen endlich
eine Lösung, die den verfassungsrechtlichen Maßstäben dauerhaft standhält. Deshalb werden wir sehr genau verfolgen, wie das neue Besoldungsmodell rechtlich bewertet wird“, so Glunz.

„Mit dem Beschluss des Landtags ist die Sache für uns nicht erledigt. Unsere verfassungsrechtlichen Zweifel bestehen fort.

Sollte auch das neue Besoldungsmodell den Vorgaben des Grundgesetzes nicht standhalten, werden wir gemeinsam mit dem dbb Hessen die notwendigen rechtlichen Schritte prüfen.“

Das Besoldungsgesetz wurde durch den Landtag verabschiedet, die DPolG hat erhebliche Verfassungsbedenken.

Besoldung: Der Blick nach Berlin lohnt sich.Dort geht es inzwischen konkret um die Aufarbeitung zurückliegender Besoldun...
18/08/2026

Besoldung: Der Blick nach Berlin lohnt sich.
Dort geht es inzwischen konkret um die Aufarbeitung zurückliegender Besoldungsjahre und mögliche Nachzahlungen.
Klar ist: Die Berliner Beträge lassen sich nicht einfach auf Hessen übertragen. Aber auch bei uns ist die Vergangenheit noch längst nicht erledigt.
Viele Kollegen haben ihre Ansprüche über Jahre hinweg geltend gemacht. Die Frage bleibt: Wie geht Hessen damit um?
Der dbb Hessen greift genau diese Frage im aktuellen Beitrag auf. 👇

Die Diskussion über eine verfassungsgemäße Beamtenbesoldung ist bundesweit in Bewegung. Aktuell richtet sich der Blick nach Berlin. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 17. September 2025 muss das Land seine Besoldung für zurückliegende Jahre neu regeln. Dabei geht es auch um...

Unsere Orientierung ist die Verfassung, nicht parteipolitische EinflussnahmeDie jüngsten Äußerungen des stellvertretende...
16/08/2026

Unsere Orientierung ist die Verfassung, nicht parteipolitische Einflussnahme
Die jüngsten Äußerungen des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, haben innerhalb und außerhalb der Polizei eine intensive Diskussion ausgelöst. In seinem Beitrag „Richtig Nein sagen“ beschäftigt sich Hüber mit einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD und leitet daraus weitreichende Forderungen an Polizeibeschäftigte ab. Dabei nimmt er unter anderem Bezug auf Diensteid, Remonstrationspflicht und mögliche Maßnahmen zum Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung.
Die DPolG Hessen betrachtet diese Debatte mit großer Sorge. Für uns ist dabei ei-nes entscheidend: Die Polizei ist dem Grundgesetz, der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und den geltenden Gesetzen verpflichtet. Nicht einer Partei, nicht einer politischen Strömung und auch nicht den persönlichen politischen Vorstellungen einzelner Gewerkschaftsfunktionäre.
Unsere Kolleginnen und Kollegen wissen sehr genau, welchen Eid sie geleistet haben und welche besondere Verantwortung mit dem Polizeiberuf verbunden ist. Sie brauchen keine gewerkschaftlichen Aufrufe, die ihnen politische Bewertungen vorgeben oder bereits im Vorfeld demokratischer Entscheidungen Szenarien von Remonstration, Widerstand oder eines inneren Notstandes zeichnen.
Eine funktionierende Demokratie muss politische Auseinandersetzungen aushalten.
Wahlen und parlamentarische Mehrheiten werden von den Bürgerinnen und Bürgern
bestimmt. Über die Verfassungswidrigkeit einer Partei entscheiden nicht Polizeige-
werkschaften und auch nicht einzelne Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, sondern die hierfür vorgesehenen Institutionen unseres Rechtsstaates.
Genau deshalb teilen wir die deutlichen Worte unseres DPolG-Bundesvorsitzenden Heiko Teggatz. Er hat in seinem Interview zu Recht darauf hingewiesen, dass es nicht Aufgabe einer Polizeigewerkschaft sein kann, politischen Einfluss auf ihre Mitglieder auszuüben. Polizeigewerkschaften haben andere Aufgaben: Wir vertreten die
beruflichen und sozialen Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen, kämpfen für vernünftige Arbeitsbedingungen, eine angemessene Besoldung und Bezahlung, ausreichendes Personal, zeitgemäße Ausstattung und die notwendigen rechtlichen Befugnisse für eine handlungsfähige Polizei.
Dabei gibt es für uns keine Zweifel an unserer eigenen Verfassungstreue. Die DPolG Hessen steht ohne Wenn und Aber auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Extremismus, gleich welcher politischen Richtung, hat in der Polizei keinen Platz. Wer unsere Verfassung beseitigen will, kann nicht erwarten, dass diejenigen, die zu ihrem Schutz verpflichtet sind, darüber hinwegsehen.
Aber genau diese Verfassungstreue verpflichtet uns gleichzeitig zu rechtsstaatlicher Besonnenheit.
Wir wiegeln unsere Kolleginnen und Kollegen nicht auf. Wir rufen sie nicht zu Maßnahmen auf, deren Vereinbarkeit mit Verfassung, Recht und Gesetz zumindest erheblich in Zweifel gezogen werden kann. Und wir werden unsere Mitglieder nicht danach beurteilen, welche demokratisch zur Wahl stehende Partei sie persönlich wählen. Der Diensteid entbindet Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte schließlich nicht von ihren staatsbürgerlichen Rechten.
Für die DPolG Hessen ist deshalb die entscheidende Grenze klar: Eine Polizeigewerkschaft darf politisch Position beziehen und sich in gesellschaftliche Debatten einmischen. Sie darf aber nicht versuchen, aus Polizeibeschäftigten politische Akteure im parteipolitischen Meinungskampf zu machen.
Unsere Kolleginnen und Kollegen tragen Uniform für unseren Rechtsstaat. Sie setzen geltendes Recht durch, schützen die demokratische Ordnung und gewährleisten die Sicherheit aller Menschen, unabhängig davon, welche politische Auffassung diese vertreten.
Die Stärke unserer Polizei liegt gerade darin, dass sich die Bürgerinnen und Bürger darauf verlassen können, dass staatliche Gewalt nicht nach politischer Gesinnung ausgeübt wird.
Unsere Richtschnur ist deshalb eindeutig: das Grundgesetz, die freiheitliche demo-
kratische Grundordnung und der Rechtsstaat. Nicht parteipolitische Interessen, egal aus welcher Richtung sie kommen.

Dafür stehen wir als DPolG Hessen.
Manuel Stoll
1. Stellv. Landesvorsitzender

Unsere Verfassungstreue und gebotene Neutralität sind Grundpfeiler, die wir nicht verlieren dürfen.

Adresse

Dwight-D./Eisenhower Str. 9
Wiesbaden
65185

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