19/03/2026
Bericht eines Jugendlichen zur U18-Fahrt nach München.
Am Samstagmorgen, ging es für uns endlich los. Gemeinsam mit dem Fanprojekt Wehen Wiesbaden starteten sieben Jugendliche und Tim und Tobi vom Fanprojekt Wehen Wiesbaden zu unserer U18-Fahrt nach München. Die Vorfreude war groß, denn auf dem Programm stand das Auswärtsspiel unseres SV Wehen Wiesbaden gegen den TSV 1860 München.
Nach der Anreise erreichten wir München und machten uns direkt auf den Weg ins Stadion. Das Spiel selbst war wetterbedingt ziemlich verregnet und spielerisch nicht das Spektakulärste, trotzdem konnten wir uns über einen Punkt freuen, den wir auswärts mit nach Hause nehmen. Und wer weiß, vielleicht ist diese Saison ja doch noch mehr drin.
Am Abend ging es dann deutlich entspannter weiter. Nach dem Spiel stärkten wir uns gemeinsam im Hofbräuhaus in der Münchner Innenstadt. Anschließend erkundeten wir rund um den Marienplatz die Altstadt und bekamen einen ersten Eindruck von München. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen, bevor wir in der Jugendherberge übernachteten.
Am nächsten Morgen stand ein besonders eindrucksvoller Programmpunkt an, der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau. Dort nahmen wir an einer etwa 2,5-stündigen Führung teil, die von Herrn Schultz geleitet wurde, an der insgesamt 11 Personen teilnahmen. Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema „Fußball im KZ“, was für uns als fußballinteressierte Gruppe besonders spannend war. Gleichzeitig erfuhren wir viele weitere wichtige Hintergründe, zum Beispiel über ehemalige Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger, die nach Dachau deportiert wurden, sowie über den früheren Präsidenten des FC Bayern München, Kurt Landauer. Besonders beeindruckend war zu hören, dass selbst unter diesen grausamen Bedingungen Fußballspiele und Turniere stattfanden.
Ein großer Dank geht an Herrn Schultz, der die Führung sehr interessant gestaltet hat und sich viel Zeit für unsere Fragen genommen hat.
Abschließend möchten wir uns herzlich für die Förderung durch die Troncmittel Wiesbaden bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre diese abwechslungsreiche und lehrreiche Fahrt in dieser Form nicht möglich gewesen.