Stiftung Handschrift

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Stiftung Handschrift Die Stiftung Handschrift unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Handschrift zu verbessern

Wir möchten als gemeinnützige Stiftung eines der wichtigsten Kulturgüter der Menschheit fördern und unterstützen: das Schreiben mit der Hand.

„Michelangelus“: Auf Michelangelos Handschrift basierender Font veröffentlichtVor dem 400. Geburtstag des Petersdoms ent...
09/10/2026

„Michelangelus“: Auf Michelangelos Handschrift basierender Font veröffentlicht

Vor dem 400. Geburtstag des Petersdoms entstand eine Schriftart auf Basis der Handschrift seines bekanntesten Architekten. „Michelangelus“ ist nun verfügbar.

Ein italienisches Designstudio hat im Auftrag der Dombauhütte des Petersdoms eine Schriftart auf Basis der Handschrift von Michelangelo entworfen, die für den Einsatz in Microsofts 365 gedacht ist, aber auch zur freien Verwendung online gestellt wurde. Das hat die sogenannte Fabbrica di San Pietro jetzt mitgeteilt, sie ist hauptsächlich zuständig für die Erhaltung des Petersdoms im Vatikan. Die Schriftart trägt den Namen „Michelangelus“, ihre Veröffentlichung ist Teil der Feierlichkeiten zum 400. Jahrestag der Weihe der bekanntesten Kirche der katholischen Christenheit. Michelangelo Buonarroti war einer der wichtigsten an ihrem Bau beteiligten Künstler.

Vor dem 400. Geburtstag des Petersdoms entstand eine Schriftart auf Basis der Handschrift seines bekanntesten Architekten. „Michelangelus“ ist nun verfügbar.

„Zuhause“: Hessenweiter Schülerschreibwettbewerb gestartetDer Schülerschreibwettbewerb „Tag der Handschrift“ geht in ein...
25/09/2026

„Zuhause“: Hessenweiter Schülerschreibwettbewerb gestartet

Der Schülerschreibwettbewerb „Tag der Handschrift“ geht in eine neue Runde. Unter dem Thema „Zuhause“ schreiben Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 aller Schulformen in Hessen einen Brief – mit der Hand. Die Anmeldephase ist abgeschlossen. Schirmherr ist der Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz.

Nach den hessischen Herbstferien erhalten die angemeldeten Klassen ihre Schreibbox. Sie enthält alles, was die Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme benötigen. Die Briefe entstehen in einer Schulstunde im Unterricht, anschließend senden die Schulen die Beiträge an die Stiftung Handschrift – Einsendeschluss ist der 13. November 2026.

Was bedeutet Zuhause?
Zuhause kann ein Ort sein: eine Wohnung, ein Dorf, eine Stadt. Zuhause kann aber auch ein Mensch sein, ein Gefühl von Geborgenheit oder eine Erinnerung, die man bei sich trägt. Das Thema lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wo man sich zugehörig fühlt und was einem Halt gibt.

Warum mit der Hand?
Wer mit der Hand schreibt, ordnet seine Gedanken, formuliert bewusster und verankert Inhalte nachhaltiger im Gedächtnis. Eine flüssige und lesbare Handschrift fördert nachweislich strukturiertes Denken und Ausdrucksfähigkeit – und stärkt damit Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Ein handgeschriebener Brief ist zudem etwas zutiefst Persönliches.

Ein willkommener Schreibanlass
Für viele Schulen ist der Wettbewerb längst ein fester Termin im Schuljahr. Lehrerinnen und Lehrer schätzen den klaren Rahmen und die sorgfältig vorbereiteten Materialien, die sich ohne großen Aufwand in den Unterricht einbinden lassen. Die Rückmeldungen, die die Stiftung Handschrift erreichen, fallen durchweg positiv aus: Lehrkräfte berichten von motivierten Klassen, von großer Sorgfalt beim Schreiben und von Texten, die überraschen und berühren.

Jedes Jahr beteiligen sich rund 9.500 Schülerinnen und Schüler. Die 100 besten Briefe werden in einem hochwertigen Buch veröffentlicht und bei einer festlichen Preisverleihung am 30. April 2027 im Museum Wiesbaden ausgezeichnet.

Stiftung Handschrift
Taunusstraße 13
65183 Wiesbaden
[email protected]
www.stiftunghandschrift.de
www.tagderhandschrift.de

Schreiben statt Wischen - Was das neue Schuljahr in NRW bringtMehr Lernstandserhebungen und Stift statt Tablet: Auf Schü...
16/09/2026

Schreiben statt Wischen - Was das neue Schuljahr in NRW bringt

Mehr Lernstandserhebungen und Stift statt Tablet: Auf Schüler, Lehrkräfte und Eltern kommen im neuen Schuljahr in Nordrhein-Westfalen einige Neuerungen zu.

Nächste Woche geht es für fast 2,5 Millionen Schüler an rund 5.400 Schulen wieder los mit dem Unterricht. Rund 170.000 neue Erstklässler haben ihren ersten Schultag. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) stellte wenige Tage vor dem Schulstart die wichtigsten Neuerungen im Schulleben vor.

Mehr mit der Hand schreiben

«Stift zur Hand» lautet außerdem die neue Devise in den Grundschulen. Immer mehr Kinder könnten zwar tippen und wischen, aber keinen Stift halten, berichten viele Lehrkräfte. Die Kinder sollen künftig wieder mehr mit der Hand schreiben. «Wir wollen unseren Kindern von Anfang an beibringen, richtig gut zu schreiben», sagte Feller. Dazu gehörten eine sichere und lesbare Handschrift sowie eine ordentliche Rechtschreibung.

Erstklässler mit Ganztagsanspruch, neue Tests in Klasse 5 und Zielvereinbarungen: Was sich für Schüler, Eltern und Lehrer in NRW jetzt ändert – und welche Kritik es daran gibt.

Rettet die Postkarte!Handgeschriebene Urlaubskarten sind teuer, altmodisch – und weiterhin die schönste Form, Hallo zu s...
16/09/2026

Rettet die Postkarte!

Handgeschriebene Urlaubskarten sind teuer, altmodisch – und weiterhin die schönste Form, Hallo zu sagen.

Rechnungen… der obligatorische Supermarkt-Werbekatalog… aber huch, was ist das denn? Eine bunte Karte. Ein Wimmelbild. Zu sehen ist eine typische Strandkulisse, ein verschnörkelter Malaga-Schriftzug verrät, woher der Gruß aus der Ferne kommt. Auf der Rückseite eine handgeschriebene Botschaft. Eine Postkarte hat ihren Weg in den Briefkasten gefunden. Sind die nicht längst ausgestorben?

Fast, könnte man meinen: E-Mails, SMS und Whatsapp-Nachrichten sind heute das, was Briefe und Postkarten im 19. und 20. Jahrhundert waren. Digitale Kommunikation erlaubt uns, uns quasi in Echtzeit miteinander auszutauschen. Und spart Porto. Doch es ist ein großer Fehler, Freund:innen nur noch Grüße aufs Handy zu schicken. Denn eine Postkarte ist mehr als eine persönliche Botschaft im DIN-A6-Format. Dies ist ein Plädoyer dafür, wieder mehr handgeschriebene Grüße zu verschicken.

Nicht nur Empfänger:innen, auch Absender:innen profitieren vom Versenden einer Karte: Wer die perfekte Grußkarte sucht, entdeckt alle Winkel des jeweiligen Urlaubsortes. Imposante Bauten in Buenos Aires, Fischmärkte auf Sizilien oder die Uferpromenade Malecón in Havanna. Perfekte Postkartenmotive verstecken sich allerdings auch an ungeahnten Orten: In der Cafeteria des Berliner Prinzenbads wandern nicht nur Freibadpommes über die Theke. Seit vielen Jahren verkaufen die Betreiber:innen dort Zeichnungen eines Stammgastes in Form von acht Postkartenmotiven des Freibads.

Eine Postkarte kann aber auch ein Weg sein, sich aktiv Zeit für sich selbst zu nehmen. Wenn man so will, ist das Schreiben von Postkarten eine alte Form des neuen Trends Journaling: Gedanken und Gefühle aus dem Kopf auf das Papier bringen. Das Schreiben mit der Hand aktiviert dabei mehr Gehirnareale als das Tippen auf der Tastatur.

Postkarten sind eine besondere Art der Kommunikation. Wer sie schreibt, entscheidet: Welches Motiv passt? Was schreibe ich? Und welche Worte brauche ich dafür? Viel Platz gibt es auf dem kleinen Stück Papier nicht. Man muss sich auf das Wichtigste beschränken. Wer mehr erzählen will, schreibt eben kleiner. (...)

Immer weniger Menschen verschicken handgeschriebene Post. Wieso das ein Fehler ist

Uralte Fähigkeit erlebt ein Comeback an Schulen – „werden sich schwertun“Dänemark führt Kontrollen ein, weil Schüler bei...
16/09/2026

Uralte Fähigkeit erlebt ein Comeback an Schulen – „werden sich schwertun“

Dänemark führt Kontrollen ein, weil Schüler beim Schreiben zu oft zur KI greifen. Könnte das auch in deutschen Schulen Sinn ergeben?

Hamburg – Eine Erörterung über ein Handy-Verbot an Schulen schreibt eine Künstlicher Intelligenz (KI) in Sekunden und für viele Schülerinnen und Schüler ist es inzwischen Alltag. Was früher Nachmittage am Schreibtisch kostete, erledigt heute ein Chatbot. Dagegen will nun ein europäisches Land vorgehen.

Zum Start des neuen Schuljahres gelten in Dänemark schärfere Regeln für den Umgang mit KI an Schulen. Weiterführende Schulen sollen während Prüfungen Überwachungssoftware einsetzen und den Zugriff auf KI-Dienste sperren, Aufgaben sollen wieder häufiger direkt im Unterricht erledigt werden. Eine größere Abschluss-Hausarbeit am Ende des Schuljahres muss künftig zusätzlich mündlich verteidigt werden, damit auffällt, wer eine Arbeit zwar abgibt, den Inhalt aber nicht erklären kann. (...)

Dänemark führt Kontrollen ein, weil Schüler beim Schreiben zu oft zur KI greifen. Könnte das auch in deutschen Schulen Sinn ergeben?

Feinmotorik bei Kindern: Warum sie beim Lernen wichtig istKinder lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Hän...
16/09/2026

Feinmotorik bei Kindern: Warum sie beim Lernen wichtig ist

Kinder lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Händen. Wer einen Stift führt, Perlen auffädelt oder Schnürsenkel bindet, trainiert Fähigkeiten, die mit Lesen, Schreiben und Mathematik zusammenhängen. Das zeigen zwei große Metastudien.

Kinder lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den Händen. Wer einen Stift führt, Perlen auffädelt oder Schnürsenkel bindet, trainiert Fähigkeiten, die mit Lesen, Schreiben und Mathematik zusammenhängen. Das zeigen zwei große Metastudien.

Von diesen Liebesbriefen können Sie lernen»Diese eine bist nur Du!« – Sie wollen Ihrem liebsten Menschen sagen, was Sie ...
16/09/2026

Von diesen Liebesbriefen können Sie lernen

»Diese eine bist nur Du!« – Sie wollen Ihrem liebsten Menschen sagen, was Sie empfinden, mal ganz ohne Emojis? Lassen Sie sich von diesen Texten inspirieren.

»Diese eine bist nur Du!« – Sie wollen Ihrem liebsten Menschen sagen, was Sie empfinden, mal ganz ohne Emojis? Lassen Sie sich von diesen Texten inspirieren.

Hirnforscher: Was Eltern vor der Grundschule tun, entscheidet über den Erfolg der KinderWährend Erwachsene heutzutage hö...
27/07/2026

Hirnforscher: Was Eltern vor der Grundschule tun, entscheidet über den Erfolg der Kinder

Während Erwachsene heutzutage höchstens die Einkaufsliste zu Papier bringen, lernen Schulkinder das Schreiben immer noch mit Stiften und Heften. Auch in den höheren Jahrgangsstufen, wenn die Kinder und Jugendlichen privat und in der Schule oft auch Laptops nutzen, wird im Unterricht viel handschriftlich festgehalten. Selbst wenn auf den ersten Blick das gleiche geschieht, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen dem Tippen und dem Schreiben mit der Hand – besonders bei Kindern.

„Die Handschrift muss wieder im Mittelpunkt des Unterrichts stehen“, sagt eine Sprecherin der englischen Initiative „Close Screens Open Minds“ (dt. „Bildschirme schließen, Geist öffnen“) in einem Beitrag auf Instagram. Scans hätten gezeigt, dass bei Kindern das „Gehirn wie ein Weihnachtsbaum leuchtet“, wenn sie mit der Hand schreiben, während es beim Tippen am Computer keine vergleichbare Aktivität gab. Das handschriftliche Schreiben sei dem Schreiben auf einer Tastatur somit überlegen, was den kognitiven Prozess angeht. Warum ist das so? (...)

Ein Neurowissenschaftler plädiert dafür, dass Kinder eine Fähigkeit perfekt beherrschen müssen – sie ist die Grundlage für ein starkes Gedächtnis.

Mehr analog, weniger digital? Ein überfälliger Kurswechsel für die SchulenIn Skandinavien ist die Digitalisierungseuphor...
25/06/2026

Mehr analog, weniger digital? Ein überfälliger Kurswechsel für die Schulen
In Skandinavien ist die Digitalisierungseuphorie lange schon vorbei. Jetzt zieht Österreichs Bildungsministerium nach: Dass Laptops erst später ausgegeben werden, ist eine gute Nachricht

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Gesicherte Daten zur Frage, welche Wirkung die Ausstattung von Klassen mit Laptop und Co tatsächlich erwarten lässt, liegen seit etlichen Jahren vor. Neuere Forschungsergebnisse haben die Skepsis eher verstärkt als entkräftet. Die OECD weist darauf hin, dass digitale Geräte im Unterricht häufig zu Ablenkung führen und mit schlechteren Leistungen einhergehen können. Zugleich bestätigen aktuelle Meta-Analysen, dass handschriftliche Aufzeichnungen Lerninhalte nachhaltiger verankern als das Tippen auf Tastaturen und dass Texte auf Papier im Durchschnitt besser verstanden werden als auf Bildschirmen.

Konzentriertes Arbeiten
Diese Befunde decken sich weitgehend mit den Erfahrungen vieler Lehrkräfte aus der Praxis: Die Ablenkung, die von den Geräten ausgeht, erschwert konzentriertes Arbeiten und Nachdenken erheblich. Zudem gibt es kaum Möglichkeiten zu verhindern, dass KI-Software vermehrt dazu eingesetzt wird, im Unterricht gestellte Aufgaben an Maschinen auszulagern – insbesondere, weil die Nutzung digitaler Schulbücher einen ständigen Zugang zu entsprechenden Anwendungen ermöglicht.

Nicht zuletzt haben Lehrkräfte es häufig mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die außerhalb des Schulalltags bereits sechs bis acht Stunden täglich vor Bildschirmen verbringen. Dass diesem Medienkonsum ausgerechnet im Unterricht mit noch mehr Bildschirmzeit begegnet wird, erscheint fragwürdig. (...)

In Skandinavien ist die Digitalisierungseuphorie lange schon vorbei. Jetzt zieht Österreichs Bildungsministerium nach: Dass Laptops erst später ausgegeben werden, ist eine gute Nachricht

Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus GrundschulenSinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regi...
22/06/2026

Zurück zu Buch und Stift: Norwegen verbannt KI aus Grundschulen
Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.

Norwegen gilt seit Jahrzehnten als Vorreiter der digitalen Bildung. Schon in den 1990er-Jahren hielten Computer Einzug in die Klassenzimmer, ab 2010 ersetzten Tablets wie das iPad zunehmend klassische Schulbücher und das Schreiben mit der Hand. Doch nun vollzieht das skandinavische Land eine Kehrtwende. Die norwegische Regierung reagiert auf sinkende Testergebnisse bei Schülern und erlässt ein weitreichendes Verbot für den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht.

Wie Premierminister Jonas Gahr Støre ankündigte, soll die Nutzung von KI-Werkzeugen für Grundschulkinder fast vollständig untersagt werden, um negative Auswirkungen auf den Lernerfolg zu verhindern.

Der Ministerpräsident begründete den Schritt laut der Agentur Reuters damit, der unbedarfte Einsatz von KI berge das Risiko, dass Kinder essenzielle Schritte in ihrer Bildungsbiografie einfach übersprängen. Das Wichtigste in der Schule sei nach wie vor, dass der Nachwuchs verlässlich Lesen, Schreiben und Rechnen lerne. Die neuen, strengen Standards sollen bereits mit dem kommenden Schuljahr in Kraft treten. (...)

Sinkende Leistungen und Sorge vor Lernverlusten: Die Regierung in Oslo zieht die Reißleine und schränkt generative KI wie ChatGPT oder Claude an Schulen ein.

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