Mit Lebenden BĂĽchern im Dialog

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Mit Lebenden BĂĽchern im Dialog đź—Ł FĂĽr mehr Dialog & weniger Vorurteile
📆 Nächster Termin: 15.08.2026
📍 Mauritius-Mediathek
Hochstättenstraße 6-10,
65183 Wiesbaden

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14/08/2026

🚀 Der Countdown läuft! Sichere dir jetzt deinen Dialog – Link in der Bio!

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Hallo, ich bin Adriana!Ich komme aus Kolumbien und lebe seit 36 Jahren in Deutschland. Als Spanischdozentin und Kulturbo...
13/08/2026

Hallo, ich bin Adriana!

Ich komme aus Kolumbien und lebe seit 36 Jahren in Deutschland. Als Spanischdozentin und Kulturbotschafterin begleite ich Menschen dabei, nicht nur eine Sprache zu lernen, sondern auch eine Kultur zu entdecken. Sprache ist für mich der Schlüssel zu Begegnung, Verständnis und neuen Perspektiven.

Neben meiner Arbeit mit Spanisch engagiere ich mich mit großer Freude im Projekt „Mit lebenden Büchern im Dialog“. Dieses Projekt liegt mir besonders am Herzen, weil es Menschen miteinander ins Gespräch bringt – offen, respektvoll und auf Augenhöhe.

Ich glaube daran, dass jede Geschichte es wert ist, gehört zu werden. Hinter jedem Menschen steckt ein „lebendes Buch“, das Erfahrungen, Herausforderungen, Träume und Erkenntnisse in sich trägt. Wenn wir einander wirklich zuhören, entstehen Verständnis und Verbindung – gerade dort, wo vorher Vorurteile oder Unsicherheit waren.

„Don't judge a book by its cover“ – diesen Satz kennen wir alle. Doch echte Offenheit beginnt erst, wenn wir bereit sind, hinter das Cover zu schauen, Fragen zu stellen und neugierig zuzuhören.

Gerade in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft oft von Polarisierung geprägt ist, sind Begegnungen wie diese wichtiger denn je. Sie erinnern uns daran, dass Dialog Brücken baut und Vielfalt unsere Gemeinschaft bereichert.

Ich freue mich sehr, Teil dieses Projekts zu sein und gemeinsam mit vielen mutigen lebenden Büchern Räume für Austausch, Respekt und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

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Mein Körper? Immer zerbrechlich, seit meiner Geburt. Jeder Schritt ist langsam. Ich lebe mit der Glasknochenkrankheit. K...
11/08/2026

Mein Körper? Immer zerbrechlich, seit meiner Geburt. Jeder Schritt ist langsam.

Ich lebe mit der Glasknochenkrankheit.

Kein Tag selbstverständlich. Die Schmerzen sind immer da. Aber sie haben mir etwas beigebracht. Zum Beispiel Dankbarkeit. Für meinen Glauben. Für meinen Körper, der mich trägt und für die Kraft, die wächst, obwohl alles dagegenspricht.

Ich bin klein, aber nicht leise. Ich bin stark. Ich bin Mutter, Heilpraktikerin und Seelsorgerin. Und ich weiß, was es heißt, nicht aufzugeben. Ich möchte das mit dir teilen.

Was passiert, wenn Zerbrechlichkeit zur Stärke wird?

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Ich bin eine von ihnen. Omas gegen rechts. Nicht still. Nicht mehr. Ich sehe fassungslos, was passiert. Wie viele andere...
09/08/2026

Ich bin eine von ihnen. Omas gegen rechts.

Nicht still. Nicht mehr. Ich sehe fassungslos, was passiert. Wie viele andere kann und will ich nicht wegsehen.

Es gilt: Aufstehen! Widersprechen! Sichtbar sein! Auch wenn es unbequem ist.

Die Geschichte meiner Familie ist kein fernes Kapitel. Flucht. Krieg. Zwang. Und meine Eltern mittendrin. Zwischen den Fronten. Zwischen Polen und Deutschland.

Im Gespräch erzähle ich, warum „Nie wieder“ für mich kein Schlagwort ist, sondern eine Haltung und meine persönliche Verpflichtung – damals wie heute.

Was passiert, wenn wir anfangen zu schweigen – wieder?

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Ich will mein Leben selbst bestimmen. Schritt fĂĽr Schritt. Bus fahren. Ein eigenes Konto. Und bald: meine eigene WG. Ich...
07/08/2026

Ich will mein Leben selbst bestimmen. Schritt fĂĽr Schritt. Bus fahren. Ein eigenes Konto. Und bald: meine eigene WG.

Ich arbeite im Büro mit vielen Menschen. Im Büro werde ich gesehen. Ich gehöre dazu. Und ich bringe etwas mit: Gute Laune. Freude. Einige nennen mich „Feelgood-Manager“. Vielleicht stimmt das.

Theater ist auch ein Teil von mir: Fantasie. Auf der Bühne stehen. Gemeinsam. Und ich mische mich ein. Als Jugendsprecher. Denn wir alle leben in einer gemeinsamen Welt. Jeder gehört dazu.

Was verändert sich, wenn wirklich alle dazugehören?

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Mein Leben lief nicht immer so, wie andere es fĂĽr mich geplant haben. In Darmstadt aufgewachsen und mit 18 in Marokko ve...
06/08/2026

Mein Leben lief nicht immer so, wie andere es für mich geplant haben. In Darmstadt aufgewachsen und mit 18 in Marokko verheiratet. Mit einem Fremden. Sieben Jahre und drei Kinder später war ich auf mich allein gestellt.

Das Schmerzlichste: Verlust eines Kindes.

Das Beste: Traumausbildung mit 41.

Mitten im seelischen Monsun, zwischen zwei Welten und unendlich vielen Erwartungen fand ich meinen eigenen Weg.

Mein Leben war nicht immer einfach. Und trotzdem bin ich immer weitergegangen. Schritt fĂĽr Schritt.

Heute weiĂź ich: Aus Schmerz kann neue Kraft entstehen.

Was entsteht, wenn man die Regeln bricht – und sich selbst folgt?

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Ich bin Pfarrer. Und ich liebe meinen Beruf. Menschen begleiten. Hoffnung suchen. Glauben teilen. Und gleichzeitig: Mein...
05/08/2026

Ich bin Pfarrer. Und ich liebe meinen Beruf. Menschen begleiten. Hoffnung suchen. Glauben teilen. Und gleichzeitig: Mein eigenes Leben leben.

Ich bin verheiratet. Mit David James. Unsere Liebe hat Grenzen überschritten: Länder. Gesetze. Zeiten. Vier Hochzeiten.

Kirche und q***r – für viele ein Widerspruch. Für mich nicht. In unserer Gemeinde finden Menschen einen Ort. Sicher. Offen. Spirituell. Und manchmal stehe ich auf der Bühne. Als Greta Gallus: Drag. Glaube. Freude. Gehört das zusammen?

Ich sage: ja.

Was verändert sich, wenn die Kirche beginnt, wirklich alle willkommen zu heißen?

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***r

Als Deutsche führte mich mein Weg zuerst nach Yale und Harvard. Möglichkeiten ohne Ende! Dann kam Brasilien. Wärme, Armu...
04/08/2026

Als Deutsche führte mich mein Weg zuerst nach Yale und Harvard. Möglichkeiten ohne Ende!

Dann kam Brasilien. Wärme, Armut und Not.

Meine Erkenntnis: Nicht wegsehen, handeln!

Ich war überzeugt: Menschen können sich selbst helfen. Keine Almosen, sondern Vertrauen durch solidarische Finanzierungsmodelle. Und langsam wird aus wenig mehr. Aus einer Chance werden hunderte. Aus Mut entsteht Zukunft.

Frauen gründen. Dörfer wachsen.

Unsere Zahlen heute: 800 ländliche Kleinbetriebe. 120 Gemeinden in fünf Staaten Brasiliens.

Und das ist erst der Anfang.

Was passiert, wenn Menschen anfangen, gemeinsam zu handeln?

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