Solarverein Westerkappeln

Solarverein Westerkappeln Verein zur Förderung Regenerativer Energien

15/04/2026

🌞 𝗗𝗶𝗲 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝘁𝗮𝗴𝗲 𝗶𝗺 𝗞𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗦𝘁𝗲𝗶𝗻𝗳𝘂𝗿𝘁 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿!
Vom 22. April bis 10. Juni 2026 findet unsere Online-Vortragsreihe rund um Solarenergie für euer Zuhause statt. In acht Fachvorträgen informieren euch Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk des energieland2050 e. V. sowie aus der Region über die Nutzung von Photovoltaik – von den technischen Grundlagen bis hin zu konkreten Anwendungen im Alltag.
 
Die Themen reichen vom Einstieg in die Photovoltaik über die Kombination mit Wärmepumpen und Elektromobilität🚗 bis hin zu Balkonkraftwerken, dynamischen Stromtarifen, Lösungen für Mehrfamilienhäuser sowie der Nutzung von PV-Anlagen als Notstromversorgung bei Stromausfall 🔋.
 
Gerade mit Blick auf mögliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen lohnt es sich, sich frühzeitig zu informieren und die eigenen Möglichkeiten zu prüfen.
 
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung findet ihr unter:
www.energieland2050.de/veranstaltungen 🌐
 
energiewende nachhaltigkeit

04/12/2025

🔋 𝟭𝟭.𝟭𝟮.: 𝗦𝘁𝗿𝗼𝗺 & 𝗪ä𝗿𝗺𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗛𝗮𝗻𝗱 – 𝗣𝗩 + 𝗪ä𝗿𝗺𝗲𝗽𝘂𝗺𝗽𝗲
Immer mehr Menschen setzen auf die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe – für mehr Unabhängigkeit und geringere Energiekosten.

Am 11. Dezember 2025 um 18 Uhr bekommst du in einem kostenfreien Online-Vortrag vom energieland2050 e. V. einen praxisnahen Einblick, wie du deinen selbst erzeugten Solarstrom optimal für deine Wärmepumpe nutzt und wann sich diese Kombi besonders lohnt. ☀️

Mit dabei: Jens Leopold (Servicestelle Sonne, Kreis Steinfurt) und Franz Wennemann (Energieberater, energieland2050 e. V.).
Stell deine Fragen direkt an die Expert*innen!

👉 Jetzt kostenfrei anmelden:
www.energieland2050.de/veranstaltungen

03/11/2025
01/11/2025
12/10/2025

☀️ Mit bürgerschaftlichem Engagement lässt sich oft mehr erreichen als mit öffentlicher Verwaltung. Ein gutes Beispiel liefert die PV-Anlage im Kreisverkehr „Am Dölhof“. Der Solarverein und drei örtliche Fachbetriebe bringen sie wieder ans Laufen.

➡️ www.ivz-aktuell.de/articles/440186

19/08/2025

🚴‍♀️🌱🔋 Energie erfahren in Saerbeck!
Im September und Oktober kannst du die hautnah entdecken – und zwar auf dem Fahrrad! Gemeinsam mit dem energieland2050 e. V. und dem Förderverein Klimakommune Saerbeck e. V. geht’s auf zwei spannende, kostenlose Radtouren:

📅 5. September 2025, 15 Uhr
👉 Start an der Gläsernen Heizzentrale mit Einblick ins Gesamtprojekt Saerbeck, danach weiter zum Bioenergiepark (ca. 3 Std.).

📅 17. Oktober 2025, 15 Uhr
👉 2-stündige Tour mit Fokus auf den Bioenergiepark – Geschichte, Konzept und Blick in die Energiezukunft!

✅ Kostenlos
🚲 Eigenes Fahrrad mitbringen
✍️ Anmeldung erforderlich:www.energieland2050.de/veranstaltungen

Komm mit und erlebe, wie Saerbeck Energie neu denkt! 🌍⚡

18/06/2025

Zukunftsfit wohnen: Online-Vortrag zur Starkregenvorsorge am 4. Juli - Kreis Steinfurt, energieland2050 e.V. und Verbraucherzentrale NRW informieren über Klimafolgenanpassung

Das eigene Zuhause fit für die Zukunft zu machen – dazu zählt mit Blick auf die Folgen der Klimaerhitzung auch, Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Starkregen zu treffen. Dazu lädt der Kreis Steinfurt zusammen mit dem energieland2050 e.V. im Rahmen der Kampagne am Freitag, 4. Juli, um 16 Uhr, zu einem kostenlosen Online-Vortrag ein. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer Tipps, wie sie ihre Immobilien vor eindringendem Wasser schützen können. In der 90-minütigen Veranstaltung erläutert die Expertin Anne Wormland-Ciechanowicz zudem rechtliche und versicherungstechnische Aspekte. Die Anmeldung zum Vortrag ist möglich unter www.energieland2050.de/zukunftsfit.

Der Vortrag ist Teil der Kampagne " - Gutes Leben und Arbeiten in zukunftssicheren Gebäuden", mit der der Kreis Steinfurt und der energieland2050 e.V. in den Sommermonaten Tipps für die persönliche Klimafolgenanpassung geben. Wie wichtig das ist, weiß Carsten Rech, Projektkoordinator Klimafolgenanpassung beim Kreis Steinfurt: "Die Klimaanpassung betrifft uns alle. Auch in unserer Region sind die Folgen der Erderhitzung festzustellen." Sehr anschaulich zeigen das die sogenannten Klimastreifen, im Original "Warming Stripes", des britischen Klimawissenschaftlers Ed Hawkins. Die grafische Darstellung mit farbigen Balken symbolisiert die mittlere Jahrestemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 und verdeutlicht den zunehmenden Temperaturanstieg. "In den letzten Jahren konnten auch im Kreis Steinfurt besonders hohe Durchschnittstemperaturen festgestellt werden. Das bislang wärmste Jahr war 2024 mit durchschnittlich 11,6 Grad Celsius", so Rech. Am 21. Juni – dem internationalen Aktionstag "Show your stripes" – stehen die Klimastreifen besonders im Mittelpunkt. An diesem Tag wird weltweit mithilfe der Klimastreifen auf die menschengemachte Erderhitzung und die Notwendigkeit von mehr Klimaschutz und Klimafolgenanpassung hingewiesen.

(Quelle: Kreis Steinfurt)

12/06/2025

"Kleine Helden fürs Klima" – Der Wettbewerb startet!🌿

Kitas im Kreis Steinfurt aufgepasst: Unser beliebter Klimaschutzwettbewerb geht in die nächste Runde – mit Preisen bis zu 1.200 Euro!🎉

Gesucht werden kreative Projekte, bei denen Kinder basteln, pflanzen, bauen, malen oder experimentieren – ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Wichtig ist, dass die Aktionen im Kita-Alltag verankert und gemeinsam mit den Kindern umgesetzt werden.

Reicht euren Beitrag als kurzen 📌Steckbrief (Vorlage auf der Homepage) mit Fotos, Dokumentationen oder Collagen bis zum 15. Oktober 2025 ein.‼📌
Die Gewinner werden Ende des Jahres benachrichtigt – und auf unserer Website vorgestellt.

Wir freuen uns auf eure Beiträge!

Bild: KI-generiert

12/06/2025

Letzte Chance: Nur noch bis Donnerstag, 31. Juli - Kreis Steinfurt und Verein energieland2050 bieten kostenfreie Einstiegsberatung zum betrieblichen Klimaschutz

Der Countdown läuft: Unternehmen im Kreis Steinfurt haben noch bis Donnerstag, 31. Juli die Möglichkeit, an der kostenfreien Einstiegsberatung zum betrieblichen Klimaschutz teilzunehmen. Das Angebot richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und unterstützt sie dabei, erste Schritte in Richtung Klimaneutralität zu gehen – professionell, individuell und kostenfrei.

Seit Projektstart im Herbst 2023 haben bereits zahlreiche Unternehmen von der Beratung profitiert, die vom Kreis Steinfurt gemeinsam mit dem energieland2050 e. V. angeboten und durch das Land NRW im Rahmen von progres.nrw gefördert wird.

Die Beratung im Wert von 1.000 Euro umfasst einen Betriebsrundgang sowie individuelle Fachgespräche zu Themen wie:
Erneuerbare Energien und Energieversorgung
Prozessketten und Produktionsabläufe
Gebäude und Anlagentechnik
Mobilität und Fuhrparkmanagement

Teilnehmende Unternehmen erhalten konkrete Empfehlungen zu ersten Klimaschutzmaßnahmen, einen Überblick über mögliche Fördermittel und einen übersichtlichen Kurzbericht zur weiteren Planung.

Landrat Dr. Martin Sommer betont: "Die Beteiligung der Wirtschaft ist entscheidend, wenn wir das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen wollen. Die Einstiegsberatung ist eine hervorragende Gelegenheit für Unternehmen, sich aktiv zu engagieren und gleichzeitig wirtschaftlich zu profitieren."

Auch Christian Holterhues von der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) und Silke Wesselmann, Leiterin des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und Geschäftsführerin des Vereins energieland2050, unterstreichen den doppelten Nutzen: Klimaschutzmaßnahmen steigern nicht nur die ökologische Verantwortung, sondern erhöhen auch die Wettbewerbsfähigkeit und senken langfristig Kosten.

Anmeldungen für die Einstiegsberatung sind über die Website möglich:
www.energieland2050.de/klimaschutzberatung

Anmeldeschluss für die Beratung ist Donnerstag, 31. Juli. Beratungsplätze sind begrenzt, daher wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

(Quelle: Kreis Steinfurt; Foto: Kreis Steinfurt)

06/06/2025

Irrtümer beim Einsatz von Photovoltaik-Anlagen

Mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach selbst günstigen und klimafreundlichen Strom erzeugen und damit das Elektroauto laden oder mit einem Steckersolargerät auf dem Balkon den Kühlschrank mit Strom versorgen – das Interesse bei Verbraucher:innen an Solarstrom ist groß. Doch einige verbreitete Tipps und Informationen zum Einsatz von Photovoltaik-Anlagen entpuppen sich als Irrtum oder bringen im Alltag nicht die gewünschten Effekte. „Wichtig ist, vorab für sich zu klären, wie man Photovoltaiktechnik persönlich nutzen möchte und welche Einsatzmöglichkeiten sinnvoll sind. So können Enttäuschungen vermieden und der Sonnenstrom wirklich effizient genutzt werden“, sagt Thomas Zwingmann, Energieexperte von der Verbraucherzentrale NRW. Doch was sind die gängigsten Photovoltaik-Irrtümer?

- Irrtum 1: Mit einer PV-Anlage und Speicher bin ich autark und unabhängig vom Stromanbieter - Nein. Eine PV-Anlage kann – selbst mit einem Batteriespeicher – nur einen gewissen Anteil der Jahresstromversorgung des Haushalts übernehmen. Man spricht hier vom Autarkiegrad, der zwischen 25 und 90 Prozent liegen kann – je nachdem, ob ein Speicher vorhanden und wie hoch der Stromverbrauch ist. In jedem Fall muss der übrige Stromanteil aus dem Netz zugekauft werden. Besonders in den Wintermonaten produzieren PV-Anlagen in Deutschland deutlich zu wenig, um einen ganzen Haushalt zu versorgen, daran ändert auch ein sehr großer Batteriespeicher nichts. Eine 100-Prozent-Autarkie würde einen zusätzlichen Saisonspeicher benötigen, zum Beispiel mit Wasserstoff. Doch das ist technisch aufwändig und wirtschaftlich für das Eigenheim kaum sinnvoll.

- Irrtum 2: Photovoltaik lohnt sich nur gemeinsam mit einem Batteriespeicher, weil sich die Einspeisung finanziell kaum rechnet - Stimmt so nicht. Eine Photovoltaik-Anlage lohnt sich finanziell bereits ohne Speicher. Ob sich zusätzlich zur PV-Anlage auch ein Stromspeicher rentiert, hängt von mehreren Faktoren ab – hauptsächlich vom eigenen Haushaltstrombedarf und den Stromkosten. Zunächst mag der Speicher sinnvoll erscheinen, weil man für eingespeisten Reststrom bei neuen PV-Anlagen weniger als 8 Cent pro Kilowattstunde bekommt, während Netzstrom oft knapp 35 Cent kostet. Hier könnten das Speichern und der spätere Eigenverbrauch attraktiver sein. Doch die hohen Anschaffungskosten für einen Batteriespeicher sind nicht immer sinnvoll – etwa, wenn auch ohne Speicher schon viel Eigenverbrauch möglich ist. Das sollte daher abgewogen werden – helfen kann hier beispielsweise eine Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW.

- Irrtum 3: Ein Süddach ist immer besser als ein Ost-West-Dach - Falsch! Wenn es alleine darum geht, möglichst viel Strom mit der PV-Anlage zu erzeugen, ist die Ausrichtung nach Süden zwar optimal: Denn auf einem Ost-West-Dach beträgt der Solarertrag über das Jahr nur rund 80 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Süddach. Allerdings geht es privaten Haushalten vor allem darum, möglichst viel vom eigenen Sonnenstrom nutzen zu können. Und hier haben Ost-West-Dächer entscheidende Vorteile, weil die PV-Anlage bereits früher am Morgen und noch später am Tag Sonne abbekommt. Damit kann mehr Strom selbst verbraucht werden – also wird auch die Stromrechnung entsprechend niedriger.

- Irrtum 4: Mit einem Steckersolargerät kann ich meine Kaffeemaschine versorgen - Stimmt so nicht. Steckersolargeräte sind eine gute Möglichkeit, um ohne größeren Aufwand eigenen Strom zu erzeugen – besonders für Mieter:innen. Allerdings zeichnen sich die Geräte auch dadurch aus, dass ihre Nennleistung mit maximal 800 Watt eher niedrig ist. Daher eigenen sie sich besonders, um die Grundlast im Haushalt abzudecken: Der produzierte Strom wird direkt verbraucht – zum Beispiel dem Kühlschrank, dem Internet-Router oder den Radioweckern in der Wohnung. Wenn mehr Leistung benötigt wird, wird durch Strom aus dem Netz ergänzt. Das ist auch bei der Kaffeemaschine der Fall, die kurzeitig hohe Leistung (im Bereich von 2000 Watt) benötigt, um das Wasser aufzuheizen. So werden hier zum Beispiel 800 Watt aus dem Steckersolargerät mit 1.200 Watt aus dem Netz automatisch kombiniert. Der Betrieb ausschließlich mit Sonnenstrom aus einem Stecker-Solargerät ist nicht möglich.

Weitere Informationen und Links
- Tipps zum Einsatz von PV-Anlagen auf dem Dach: www.verbraucherzentrale.nrw/node/5574
- Tipps zur Verwendung von Steckersolargeräten gibt es hier: www.verbraucherzentrale.nrw/node/44715
- Der Ratgeber „Photovoltaik“ kann hier bestellt werden: https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/energie-umwelt/ratgeber-photovoltaik-46009207. Er ist auch vorrätig in der Verbraucherzentrale in Rheine, Auf dem Thie 34.

Kontakt
Verbraucherzentrale NRW in Rheine, Auf dem Thie 34
Außenstelle in Ibbenbüren, Alte Münsterstraße 16 (Rathaus)
[email protected]

(Quelle: Verbraucherzentrale NRW, Foto: Verbraucherzentrale NRW)

20/05/2025

Sommerbetrieb für die Heizung - Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps, ab wann die Heizungsanlage in die Sommerpause gehen kann

Mit dem milderen Wetter stellen sich viele Verbraucher:innen die Frage, ob und wann sie die Heizung in den Sommermodus schicken sollten. „In der warmen Jahreszeit muss die Heizungsanlage nicht mehr unter Volllast laufen”, sagt Thomas Zwingmann, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW. „Wie der Wechsel auf den Sommerbetrieb funktioniert, hängt vom eigenen Heizungssystem ab. Richtig eingestellt, lässt sich so während der Sommermonate Energie sparen.” Worauf dabei zu achten ist, hat die Verbraucherzentrale NRW in drei Tipps zusammengestellt.

- Was bedeutet Sommer- und Winterbetrieb? Im Sommer muss die Heizungsanlage lediglich das Warmwasser aufbereiten. Moderne Systeme nutzen zwar Temperatursensoren, welche die Heizkörper abhängig von der Außentemperatur auf die erwünschte Raumtemperatur erhitzen. Sinkt die Außentemperatur aber im Sommer zwischenzeitlich nachts auf unter zwölf Grad Celsius, kann die Heizung dennoch anspringen. Ist die Heizungsanlage im Sommerbetrieb, bleiben die Heizkörper kalt und man spart Energie. Die Heizung komplett abschalten kann man im Sommer nur, wenn ein Durchlauferhitzer oder eine Warmwasser-Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung zuständig ist. Dies gilt ebenso beim Betrieb einer Solarthermieanlage. Läuft die eigene Warmwassererzeugung darüber, kann der Heizkessel ebenfalls im Sommer ausbleiben.

- Ab welcher Außentemperatur ist die Umstellung sinnvoll? Die Außentemperatur, bei der die Heizung hochfährt, wird als Heizgrenztemperatur bezeichnet. Sie ist abhängig von der Gebäudedämmung und nicht bei jeder Wohnung und jedem Haus gleich. Bei einem unsanierten Altbau kann es sein, dass man erst bei einer dauerhaften Außentemperatur von über 17 Grad Celsius die Heizung in den Sommertrieb schicken kann. Dies kann mitunter erst ab Mitte Mai der Fall sein. Wohnt man jedoch beispielsweise in einem Niedrigenergiehaus, ist es oft schon bei Temperaturen über zwölf Grad möglich, die Heizungsanlage in die Sommerpause zu schicken. Läuft die Heizung im Sommerbetrieb, ist es empfehlenswert, die Thermostatventile an den Heizkörpern hin und wieder zu verstellen. So verringert sich das Risiko, dass die Ventile während der warmen Jahreszeit verklemmen und zu Beginn der Heizsaison ausgetauscht werden müssen.

- Wie funktioniert der Wechsel in den Sommerbetrieb? Ältere Heizungsanlagen haben einen Hebel oder einen Drehschalter an der Steuerung des Heizkessels, mit dem sich von Winter- auf Sommerbetrieb umstellen lässt. Als Symbol für den Sommerbetrieb findet man dort oft einen Wasserhahn nur für Warmwasser. Ein Symbol mit einem Heizkörper steht meist für den Winterbetrieb. Allerdings können die Symbole je nach Heizungsfabrikat abweichen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt darüber Auskunft. Bei modernen Heizsystemen lässt sich der Sommerbetrieb digital über einen Touchscreen, eine Fernbedienung oder eine App am Smartphone einstellen. Manche neuen Heizungen benötigen gar keine Umstellung in den Sommerbetrieb. Entweder nutzen diese eine raumtemperaturgeführte Regelung. Das heißt, die Heizung läuft nur, wenn die Raumtemperatur beispielsweise unter 16 Grad fällt. Oder der Heizkessel wird über eine außentemperaturgeführte Regelung gesteuert. Dann schaltet der Kessel automatisch in den Sommerbetrieb um, wenn die Außentemperatur mehrere Tage lang einen bestimmten Wert übersteigt.

Weitere Informationen und Links
- Tipps zur Heizungsoptimierung unter: www.verbraucherzentrale.nrw/node/30096
- Der Ratgeber „Heizung“ kann hier bestellt werden: https://www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/energie-umwelt/ratgeber-heizung-46008866
- Aktuelle Veranstaltungen rund um das Thema Energie unter: www.verbraucherzentrale.nrw/e-veranstaltungen

Kontakt
Verbraucherzentrale NRW in Rheine, Auf dem Thie 34
Außenstelle in Ibbenbüren, Alte Münsterstraße 16 (Rathaus)
Landesweites Servicetelefon: 0211 54 22 22 11
[email protected]

(Quelle: Verbraucherzentrale NRW)
(Foto: VZ NRW/adpic)

Adresse

Westerkappeln
49492

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