InnungSHKKreisWesel

InnungSHKKreisWesel In unserer Innung sind über 150 SHK-Betriebe aus dem Kreis Wesel organisiert. Der Organisierungsgrad beträgt damit über 80%.

Wir, als Innung Sanitär-Heizung-Klima Kreis Wesel, verstehen uns als Dienstleiter für unsere Mitglieder, für die umfassenden Beratungs- und Auskunfstleistungen erbracht werden und vertreten "unser Handwerk" in der 'Öffentlichkeit!

13/05/2026

Das eigentliche Problem bleibt die politische Dauer-Unruhe
- Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz versucht die Bundesregierung sichtbar, die größten Fehler des bisherigen Heizungsgesetzes zu korrigieren. Das ist notwendig. Denn die vergangenen Jahre haben massiv Vertrauen gekostet – bei Eigentümern, Verbrauchern und Handwerk.

Das eigentliche Problem bleibt jedoch bestehen: Die Politik verändert permanent die Spielregeln.

Erst wurde der Wärmemarkt mit maximalem politischen Druck in eine Richtung gedrängt. Jetzt folgt die teilweise Korrektur. Gleichzeitig entstehen neue europäische Vorgaben, neue Nachweise und neue technische Anforderungen. Für Eigentümer und Betriebe entsteht so erneut der Eindruck: Wirklich dauerhaft gilt nichts mehr.

„Viele Menschen investieren derzeit nicht, weil sie grundsätzlich gegen Modernisierung wären“, erklärt ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. „Sie investieren nicht, weil sie befürchten, dass die politischen Rahmenbedingungen in zwei oder drei Jahren schon wieder anders aussehen.“

Genau diese Dauer-Unruhe wird zunehmend zum eigentlichen Modernisierungshemmnis im Gebäudebereich.

Das SHK-Handwerk kann Wärmewende. Die technischen Lösungen sind da. Die Betriebe sind da. Was fehlt, sind dauerhaft verlässliche politische Rahmenbedingungen.

Deshalb reicht es nicht, einzelne Regeln zu korrigieren oder neue Überschriften zu erfinden. Entscheidend ist, ob die Politik endlich aufhört, den Markt permanent mit neuen Ankündigungen, Korrekturen und Unsicherheiten zu überziehen.

„Die Menschen brauchen keine nächste Heizungsdebatte“, erklärt Hilpert. „Sie brauchen endlich das Gefühl, dass politische Regeln auch länger als eine Legislaturperiode Bestand haben.“

Hinzu kommt: Wer die Elektrifizierung des Wärmemarktes politisch will, muss endlich die Stromkosten senken. Solange Strom künstlich teuer bleibt, bleibt auch die Wärmewende unnötig teuer.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz kann ein Schritt zur Beruhigung des Marktes werden. Dafür muss das parlamentarische Verfahren jetzt aber genutzt werden, um das Gesetz einfacher, verständlicher und langfristig verlässlicher zu machen.

06/05/2026

📌 Webinar am 8. Mai 2026: Netzanschluss und Inbetriebnahme von Wärmepumpen - Was ist zu beachten?
Der Netzanschluss von Wärmepumpen ist eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe für das E- und das SHK-Handwerk. In Zusammenarbeit von Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V., ZVEH und Hashtag wurden zwei Webinare erarbeitet, die sich explizit an Elektro-, bzw. SHK-Handwerker richten.

Der Termin am 👉🏽 8. Mai 2026 um 11 Uhr 👈🏽 mit dem Schwerpunkt SHK behandelt die aktuelle Rechtslage, hilft bei der Bewertung des vorhandenen Zählerschrankes und gibt Hinweise zum Energiemanagement.

U.a. trägt Dr.-Ing. Matthias Wagnitz, Referent des ZVSHK, vor.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Alle Infos: auf www.zvshk.de oder 42482992-8566-4231-bda3-8d1c9121430b@f388d39e-b0a0-4650-b6eb-76339cf45741" rel="ugc" target="_blank">https://events.teams.microsoft.com/event/42482992-8566-4231-bda3-8d1c9121430b@f388d39e-b0a0-4650-b6eb-76339cf45741

06/05/2026

Die Umsetzung der Erneuerbaren-Quote in größeren Kommunen wird von Juli auf November verschoben, da sich die Nachfolgeregelung weiter verzögert. So will die Bundesregierung Zeit gewinnen, bis das zur Ablösung des GEG geplante Gebäudemodernisierungsgesetz endlich fertig ist.

Die ganze Einordnung durch unseren Geschäftsführer Recht, Peter Schlüter, lesen Innungsmitglieder hier: https://www.shk-nrw.de/aktuelles/news/detail/notbremsung-beim-geg-65-prozent-vorgabe-wird-ausgesetzt/



📷 Gert – stock.adobe.com

05/05/2026

SHK-Handwerk 2025: Umsatz und Aufträge rückläufig – Investitionsstau bremst Branche - Ausbildungszahlen leicht im Plus –Fachkräftelücke bleibt strukturelles Risiko

Das SHK-Handwerk in Deutschland hat das Jahr 2025 auf weiterhin hohem Niveau abgeschlossen, jedoch mit rückläufigem Umsatz und nachlassender Dynamik. Nach Jahren außergewöhnlicher Nachfrage zeigt sich eine spürbare Abkühlung: Aufträge und Auslastung gehen zurück, ein neuer Wachstumsschub bleibt vorerst aus. Der Branchenumsatz lag bei rund 59,1 Milliarden Euro, erwirtschaftet von etwa 48.000 Betrieben mit 390.000 Beschäftigten.

„Die Branche ist stabil, aber sie kommt nicht voran. Was fehlt, sind verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Investitionen auslösen – und nicht immer neue Unsicherheit“, sagt ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. Die Ausbildung entwickelt sich stabil, aber zu langsam. Im Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker SHK waren 2025 insgesamt 40.770 Auszubildende registriert (+0,8 %). Gleichzeitig meldet aktuell rund die Hälfte der Betriebe offene Stellen. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch deutlich höher. Der Fachkräftemangel bleibt damit ein strukturelles Wachstumshemmnis – auch wenn sich die Lage zuletzt leicht entspannt hat.

„Die Ausbildung läuft – aber sie reicht nicht. Wir bilden auf stabilem Niveau aus, doch das Wachstum hält mit dem steigenden Bedarf nicht Schritt“, erklärt Michael Hilpert. Das Geschäft im SHK-Handwerk wird weiterhin vom Gebäudebestand getragen – allerdings zunehmend durch Reparatur und Instandhaltung. Investitionen in neue Heizungen oder Bäder bleiben vielfach aus. Diese Investitionszurückhaltung bremst die Branche spürbar. Die Nachfrage ist grundsätzlich vorhanden, schlägt sich jedoch zu selten in echten Modernisierungsentscheidungen nieder. Stabil bleibt vor allem das Kundendienst- und Wartungsgeschäft.

Ein zentraler Unsicherheitsfaktor bleibt die politische Lage rund um Gebäudeenergiegesetz und Förderung. Viele Investoren verschieben Entscheidungen oder warten ab. „Die Leute wollen investieren – aber sie warten. Solange die Regeln unklar sind, passiert zu wenig“, betont Hilpert.

30/04/2026

Fösts Fazit: „Heizungsgesetz“ – Gute Absicht. Falscher Hebel
„Gut ist, dass das Gebäudemodernisierungsgesetz jetzt endlich ins parlamentarische Verfahren geht. Ebenso positiv ist das Signal, die Förderung stabil zu halten – das ist eine zentrale Voraussetzung für Investitionsentscheidungen.

Der geplante Mieterschutz ist nachvollziehbar. Entscheidend wird aber sein, dass daraus keine neue Rechtsunsicherheit entsteht. Genau die wäre Gift für die Investitionsbereitschaft. Wenn Vermieter und Mieter anfangen, über Kostenverteilungen zu streiten, und erste Klagen laufen, dann stockt die Modernisierung – und zwar flächendeckend. In den vergangenen Jahren gab es deutliche, teils sehr starke Preissteigerungen insbesondere in Wärmenetzen. In einzelnen Fällen wurden Kostenanstiege von 50 Prozent oder mehr beobachtet. Gleichzeitig handelt es sich häufig um Monopolstrukturen – Verbraucher können also nicht einfach wechseln. Entsprechend schlagen Preiserhöhungen direkt und ungebremst durch. Hier werden Mieter sehr unterschiedlich behandelt. Das schafft Rechtsunsicherheit.

Was wir hier erneut sehen, ist ein politisches Muster: Entscheidungen entstehen zu oft als Reaktion auf kurzfristigen Druck statt aus einer klaren Linie heraus. Diese Politik auf Zuruf führt zu ständigem Nachjustieren – und genau das untergräbt Vertrauen und Planungssicherheit.

Was jetzt notwendig ist, liegt auf der Hand: Rechtssicherheit, stabile Förderung und vor allem eine Senkung der Stromkosten. Dann wird die Wärmepumpe dort, wo sie technisch sinnvoll ist, auch wirtschaftlich zur naheliegenden Lösung.

Die Wärmewende braucht keine kurzfristigen Korrekturen – sie braucht einen klaren, verlässlichen Rahmen.“

Daniel Föst ist Hauptgeschäftsführer des ZVSHK

23/04/2026

SHK-Handwerk verliert an Dynamik - Markt zeigt deutliche Warnsignale
Die wirtschaftliche Lage im SHK-Handwerk kippt weiter in Richtung Abschwung. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage des ZVSHK unter rund 1.690 Innungsbetrieben.

Zwar wird die aktuelle Geschäftslage mit einem Indikator von +36,4 Prozent noch positiv bewertet, doch dieser Wert sinkt weiter. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen für die kommenden Monate klar im negativen Bereich (–7,4 Prozent). Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Auftragsbestand: Mit durchschnittlich 11,5 Wochen liegt er rund vier Wochen unter dem Vorjahresniveau. Auch bei den Umsätzen zeigt sich ein klarer Abwärtstrend – nur noch etwa 14 Prozent der Betriebe berichten von Zuwächsen, während rund ein Drittel Rückgänge verzeichnet.

Das SHK-Handwerk lebt aktuell noch von seiner Substanz. Rund 44 Prozent der Betriebe arbeiten zwar weiterhin an oder über der Kapazitätsgrenze, doch die Auslastung nimmt insgesamt ab. Gleichzeitig stagniert die Beschäftigung, ein spürbarer Aufbau findet nicht mehr statt. Dass nur noch 48,8 Prozent der Betriebe offene Stellen melden, ist dabei kein Entspannungssignal, sondern Ausdruck der nachlassenden Nachfrage. Das SHK-Handwerk bleibt stark zudem vom Sanierungsgeschäft abhängig: Über 83 Prozent des Umsatzes werden im Bestand erwirtschaftet. Genau hier fehlt es jedoch zunehmend an Investitionsimpulsen.

ZVSHK-Präsident Michael Hilpert bewertet die Lage deutlich kritisch: „Die Zahlen zeigen klar: Unser Handwerk verliert an Fahrt. Weniger Aufträge, rückläufige Umsätze und pessimistische Erwartungen sind keine Momentaufnahme mehr, sondern ein Trend. Unsere Betriebe halten das System aktuell noch am Laufen – aber auf Verschleiß.“ Hilpert sieht die Ursachen vor allem in fehlender Verlässlichkeit der politischen Rahmenbedingungen, hoher Bürokratie und anhaltender Verunsicherung bei Investoren und privaten Haushalten. Ohne klare, einfache und langfristig stabile Regeln werde die Modernisierungsdynamik weiter nachlassen.

23/04/2026
16/04/2026

📍 Antragstellung ab sofort wieder möglich: KFW-Investitionszuschuss „Barrierereduzierung (Nr. 455-B)“
Der Zuschuss für baulichen Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung - auch für das Badezimmer - ist wieder beantragbar.

Der max. Zuschuss beträgt 2.500,00 Euro der förderfähigen Kosten, das sind 10 % der Investitionssumme.
Es werden alle Maßnahmen gefördert, die Barrieren in der Wohnung reduzieren und mehr Wohn­komfort schaffen.

Weitere Infos unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-Investitionszuschuss-(455)/?kfwmc=pm.p.per.mix.na.google.google.erweitern-auf.PM-Mix_DK_Mittelstand_Basis.na.na.na.na.na&wt_cc3=23000290697__&gad_source=1

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