NABU Werlte/Sögel

NABU Werlte/Sögel Der NABU Werlte/Sögel arbeitet schwerpunktmäßig im Feuchtbiotopschutz (Theikenmeer), in der Umweltbildung, der Jugendarbeit und im Artenschutz. V.

Herzlich Willkommen beim NABU Werlte/Sögel

Wir sind die Vertretung des Naturschutzbundes Deutschland e. rund ums Theikenmeer. Mit unseren Mitgliedern versuchen wir, ein breites Spektrum an Aufgaben aus den Bereichen Naturschutz, Umweltpolitik, Umweltbildung sowie Kinder- und Jugendarbeit in unsere Hände zu nehmen.

Über dein Interesse und deine Unterstützung unserer Arbeit -sei es ideell, persone

ll oder materiell- freuen wir uns sehr. Mach gerne mit! Unsere bundesweit einheitlichen Regeln zum Austausch findest du unter www.NABU.de/Verhaltenskodex.

Selbst den Krabbeltieren war es zu heiß, Irmgard Neubert war ihnen in der Lukas-Kita Werlte auf der Spur„Kinder und Krab...
24/06/2026

Selbst den Krabbeltieren war es zu heiß, Irmgard Neubert war ihnen in der Lukas-Kita Werlte auf der Spur

„Kinder und Krabbeltiere, dass passt immer“, Irmgard Neubert weiß, wie unbedarft neugierig die Kinder mit allem umgeben, was lebt. Und wenn die Insekten die Kraft der Sonne getankt haben, sind sie kaum zu erwischen.
Das Außengelände der Luka-Kita in Werlte bietet vielen Sechsbeinern Heimat, nur zu viel Sonne lässt auch sie kühle Orte aufsuchen. Da mussten die Kinder all ihre Sinne schon sehr intensiv und ganz dicht über dem Boden einsetzen. Ja, und so mancher Laufkäfer ging ihnen durch die Lappen, zu schnell für die kleinen Finger. Schöne glänzende Panzer tragen die kleinen Käfer. Bei uns in Mitteleuropa gibt es knapp über 700 verschiedene Laufkäfer, jede für sich einzigartig und wichtig. „Ja, sie sind sehr nützlich für unsere Landschaft“, wusste Irmgard, "sie vertilgen eine Unmenge an Kulturschädlingen."
Richtige Sonnenanbeter sind die Schmetterlinge. Einer der bekanntesten Arten ist das Tagpfauenauge. Irmgard wusste, dass sie Brennnesseln über alles lieben, genauer gesagt ihre Raupen. Und so ist es wichtig, in einer Ecke des Gartens, an Wege- oder Ackerrändern immer ein paar von ihnen stehen zu lassen. Die Flattermänner danken es uns mit ihrer unglaublichen Pracht an Farben.

Der NABU Werlte/Sögel wünscht Euch einen schönen Tag!
23/06/2026

Der NABU Werlte/Sögel wünscht Euch einen schönen Tag!

21/06/2026
Sonderausstellung „Metamorphose: Unsere Welt der Insekten“ im Schloss Clemenswerth eröffnetDie Sängerin Katja Kupke aus ...
21/06/2026

Sonderausstellung „Metamorphose: Unsere Welt der Insekten“ im Schloss Clemenswerth eröffnet

Die Sängerin Katja Kupke aus Lehe legte mit ihrer Interpretation des Chansons „Mein Freund der Baum“ der Sängerin Alexandra die Spur der Ausstellung. Die Moll dominierte „Hymne des neuen Öko-Zeitalters“ akzentuierte in den 1968er Jahren die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt als freundschaftlich emotional neu.
Landrat Marc-André Burgdorf begrüßte die zahlreichen Gäste im Schatten des „Waldschlosses Clemenswerth“. So ambivalent die Insekten als artenreichste Tiergruppe, so facettenreich auch die Ausstellung. "Für den Mix aus historischer und zeitgenössischer Kunst als Schnittstelle zur Ökologie sei die barocke Schlossanlage Programm", so der Landrat.
Dr. Christiane Kuhlmann, seit 2024 Museumsdirektorin am Emslandmuseum Schloss Clemenswerth, stellte die Teamarbeit rund um die Ausstellung heraus, vom Kollektiv der Gärtner über die NABU-Jugend des NABU Werlte/Sögel bis hin zur Kuratorin Miriam Heidemann. „Die Schlossanlage als großen Garten neu begreifen“, ein Gedanke, den die engagierte Kunsthistorikerin in den kommenden Jahren neu umsetzen möchte. Als eine erste kleine Wegmarke bezeichnete sie den im Rahmen der Ausstellung neu angelegten Insektengarten. Kuhlmann konnte die renommierten Künstlerinnen Joos van de Plas und Sonngard Marcks für die Ausstellung gewinnen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise dem Thema Insekten angenommen haben.
Ebenfalls neu im „Sögeler Schlossteam“ ist die Kunsthistorikerin Miriam Heidemann. Für sie Programm, die schlosseigenen Ressourcen zu nutzen und neu zu interpretieren. So gaben die zahlreichen Insekten als Statisten der floralen Motive auf Tellern und Terrinen historischer Porzellanobjekte der Sammlung des Kölner Kurfürsten und Bauherrn Clemens August von Schloss Clemenswerth Anregung. „Wer sich kulturhistorisch den Insekten nähert, kommt an Maria Sibylla Merian nicht vorbei. Ihr Lebenswerk beschreibt die Symbiose aus Kunst und Natur. Ihr barockes Hauptwerk über die Metamorphose der Insekten und ihre Futterpflanzen hat Zeichen gesetzt, dies zum einen im Verstehen- lernen von Natur und als Meilenstein der frühen Emanzipation von Frauen in der Wissenschaft“, so Heidemann. Die Ausstellung will nach ihren Worten die Wertschätzung an der Natur aufgreifen und den Bogen spannen vom Barock bis in die Gegenwart, wo das Insektensterben eine nie dagewesene Dimension erreicht hat.
Inspiriert von den Darstellungen der Naturforscherin Maria Sibylla Merian übersetzt die niederländische Künstlerin Joos van de Plas die Metamorphose in ihre ganz besondere künstlerische Sprache. Ihre Spurensuche führte sie bis nach Südamerika, wo das Hauptwerk ihrer Protagonistin entstand. Studien an musealen Objekten folgten. Ihre Leidenschaft ließ sie sogar Schmetterlinge züchten. Sie begeistert mit ihren komplexen Zeichnungen, Installationen, Collagen, Gemälde und Filmen.
Auch die Wolfenbütteler Künstlerin Sonngard Marcks liebt florale Motive und die Vielfalt ihrer Bewohner. Die international ausgezeichnete Künstlerin gilt mit ihrer detailreich colorierten Fayencekeramik zu den Meistern der modernen Keramik. Sie sieht sich durch ihre Kunst als Anwalt der Natur und thematisiert als einen Schaffensschwerpunkt die Artenvielfalt ihrer ostwestfälischen Heimat, so auch für die Porzellanmanufaktur Fürstenberg im Jahr 2022 zum 275-jährigen Jubiläum eine feine Tafelinstallation zum Thema Artenvielfalt. Sie ist in Sachsen im Schloss Pillnitz zu sehen.
Nicola Brinker von der NABU-Jugend (NAJU) Werlte/Sögel nähert sich der Thematik über die Faszination. Mit den Augen eines Kindes die Natur entdecken, die Farben und Formen bewundern, für die NAJU Programm. Einbettet in Vitrinen zeigt sie an eindrucksvollen Modellen die Metamorphose, und das nicht ohne Mahnung. Die Aussage: „Es liegt in unseren Händen und unserer Verantwortung, wohin die Reise beim Schutz der Artenvielfalt geht – insbesondere beim Schutz der Insekten als artenreichste Tiergruppe“, des Insektenforschers Dr. Martin Sog als Lettern an der Museumswand soll zum Nachdenken anregen und zum Handeln auffordern.
Die Ausstellung ist bis zum 06. September geöffnet.

Begleitprogramm zur Ausstellung

• Do 25.06. | Do 23.07. | Do 13.08. | So 06.09. // 16 Uhr:
Ausstellungsrundgang mit Kuratorin Miriam Heidemann
• So 05.07. | Sa 29.08. // 14 Uhr: Naturnah klar! So wird der
eigene Garten insektenfreundlich. Andreas Brinker vom NABU
Werlte/Sögel erläutert, was uns Insekten nützen, und gibt
Tipps, wie sich der eigene Garten insektenfreundlich gestalten
lässt.
• So 26.07. // 16 Uhr: Von Insekten und Blumen – Eine
Märchenerzählung von Anita Jacobi
• So 02.08. // 14 Uhr: Eine Tafel für die Käfer: Keramikkünstlerin
Sonngard Marcks über das Zusammenspiel von Malerei und
Plastizität
• Sa 29.08. // 13 Uhr: Auf den Spuren Merians: Ein Gespräch mit
Künstlerin Joos van de Plas

Der NABU Werlte/Sögel wünscht allen ein schönes Wochenende
20/06/2026

Der NABU Werlte/Sögel wünscht allen ein schönes Wochenende

Der Werlter Kirchturmfalkennachwuchs ist wohlauf. Er ist jetzt schon fast drei Wochen auf eigenen Flügeln unterwegs, keh...
16/06/2026

Der Werlter Kirchturmfalkennachwuchs ist wohlauf. Er ist jetzt schon fast drei Wochen auf eigenen Flügeln unterwegs, kehrt aber immer noch in den Kirchturm zurück. Es wird noch gute vier Wochen dauern, bis er sich vollständig auf seine Jagdtechnik verlassen kann. Das Männchen beteiligt sich kurzfristig neben dem Futtererwerb auch am Brutgeschäft. Er ist alleinverantwortlich für den noch bettelnden Nachwuchs.

Es sieht nach einem guten Schleiereulenjahr aus. Auch in diesem Schleiereulenbrutkasten des NABU Werlte/Sögel sind sechs...
16/06/2026

Es sieht nach einem guten Schleiereulenjahr aus. Auch in diesem Schleiereulenbrutkasten des NABU Werlte/Sögel sind sechs junge Schleiereulen am Start.

„Den Sinnen freien Lauf lassen“, Irmgard Neubert erkundet mit ihren NABU-Flöhen den WaldNach dem lebenspendenden Regen k...
07/06/2026

„Den Sinnen freien Lauf lassen“, Irmgard Neubert erkundet mit ihren NABU-Flöhen den Wald

Nach dem lebenspendenden Regen konnte Irmgard mit ihren Kindern den Wald riechen, dass Geräusch der Schwerkraft folgenden Wassertropfen hören und die Schnecken beobachten, die fast meditativ die nasse Baumrinde für sich entdeckt hatten. Und haben Sie schon einmal dem Farn unter sein „Kleid“ geguckt? Irmgard wusste, Farne blühen nicht. Sie bilden unzählige kleine „Döschen“ in denen zig Millionen Sporen heranwachsen. Vom Wind getragen werden sie bald eine Reise ins Ungewisse antreten und unter günstigen Bedingungen zu einer neuen Farnpflanze heranwachsen. Bunt behaarte Raupen mit Irokesenschnitt, winzige Käfer, im Wald wurde es den Mädchen und Jungen nicht langweilig. Und zu guter Letzt meinte es das Wetter ja auch noch gut mit der kleinen Gruppe, die später zuhause sicher viel zu erzählen hatte.

Naturpark-Schule Bernhardschule Sögel besucht die Natur- und Geoparkstation TheikenmeerNaturparke sind mehr als bloße To...
06/06/2026

Naturpark-Schule Bernhardschule Sögel besucht die Natur- und Geoparkstation Theikenmeer

Naturparke sind mehr als bloße Tourismushotspots. So beschreibt der Verein Deutscher Naturparke (VDN) die nachhaltige Umweltbildung als eines seiner wichtigsten Standbeine. In diesem Kontext wurde „Netzwerk Naturpark Schule“ von der UNESCO als „Offizielles Projekt der Weltdekade“ geadelt und zudem als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ prämiert. Bundesweit gibt es 373 Naturpark-Schulen in 74 Naturparken.
Seit dem letzten Jahr gehört die Bernhardschule Sögel zur Partnerschule des Naturparks Hümmling und nutzte jüngst in Zusammenarbeit mit dem NABU Werlte/Sögel das Naturerlebnisangebot der Natur- und Geoparkstation Theikenmeer. Die zertifizierten Naturparkführer Reinhold Stehr und Ansgar Simme nahmen sich der insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler an, die mit ihren Lehrerinnen bei schönstem Wetter vorbei am „Moorstein“ zum Grzimekturm und über den Kranichpfad zur Aussichtsplattform geführt wurden. „Naturerlebnis pur“, die Natur scheint nach dem Winter regelrecht durchzuatmen. Kuckuck, Kranich, Kiebitze und Co. gaben ihr Stelldichein und entgingen den scharfen Augen der interessierten Kinder nicht. Einige hatten sogar von zuhause Ferngläser mit dabei.
Reinhold und Ansgar begeisterten die Gruppe durch ihre anschauliche Art, so könnten die Kinder kaum glauben, dass Torfmoos das 30-fache an Eigengewichts an Wasser speichern kann, nicht unwichtig für unser Klima, wie sie weiter erfuhren.
Viele der Kinder versprachen wiederzukommen, im Schlepptau mit ihren Eltern versteht sich.

Heiner Staggenborg aus Werlte freut sich über 6 kleine TurmfalkenVor zwei Jahren installierten Heiner Staggenborg www.me...
05/06/2026

Heiner Staggenborg aus Werlte freut sich über 6 kleine Turmfalken

Vor zwei Jahren installierten Heiner Staggenborg www.metallbau-staggenborg.de und Rolf Grave vom NABU Werlte/Sögel im Industriegebiet Werlte einen Turmfalkenkasten. Das neue Wohnungsangebot wurde prompt akzeptiert und mittlerweile erblickten 12 junge Turmfalken hier das Licht der Welt. Zwei Sechserbruten sprechen auf den Grünflächen zwischen den Industriegebäuden für ein gutes Futterangebot. Die Menschen und Fahrzeuge dort sind die eleganten Falken längst gewöhnt.
Der Nachwuchs ist schon sehr bald flügge. Die jungen Falken werden nach dem Ausfliegen noch einige Wochen den Brutkasten als sicheren Ort weiter besuchen. Der männliche Vogel, auch Terzel genannt, führt den Nachwuchs in den nächsten vier Wochen zu den besonders ergiebigen Futterplätzen, bis sie dann endgültig das elterliche Revier verlassen.

Adresse

Birkenweg 22
Werlte
49757

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