Förderverein Romanische Kirchen im Märkischen Kreis e.V.

Förderverein Romanische Kirchen im Märkischen Kreis e.V. Der Förderverein möchte die sieben romanischen Kirchen im Märkischen Kreis wieder bekannter machen.

Der Förderverein wurde am 30.10.2019 mit dem Ziel gegründet, die romanischen Kirchen im Märkischen Kreis wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen zu bringen

01/06/2025

F a h r t e n n a c h D o r t m u n d
u n d L i m b u r g

Auch in diesem Jahr bietet der Förderverein der romanischen Kirchen des Märkischen Kreises zwei Kirchenbesichtigungsfahrten an.
Die erste Fahrt führt nach Dortmund. Die größte Stadt der Ruhrmetropole hat nicht nur den BVB, den Florianturm und eine beachtliche Einkaufsstraße zu bieten. Auch die vier Stadtkirchen sind einen Besuch wert. Sankt Petri, St. Johannes Baptist, St. Marien und St. Reinoldi prägen mit ihren charakteristischen Türmen seit dem Mittelalter die Stadtsilhouette Dortmunds. Architekturexperte und Kirchenführer Jürgen Hennemann wird uns die mittelalterlichen Kirchen mit ihren Besonderheiten und Unterschieden vorstellen. Am Samstag, 26. Juli, startet der Reisebus um 7.45 Uhr ab Meinerzhagen (in der Beethovenstraße am Gemeindehaus der
Baptistengemeinde) und um 8.30 Uhr ab Plettenberg (an der L 697 in Höhe der Polizeistation). Die Rückfahrt ist gegen 16.15 Uhr vorgesehen. Die Kostenbeteiligung beträgt 40 Euro pro Person.

Die zweite Exkursion findet am Freitag, den 19. September 2025 statt und führt nach Limburg. Auf der Hinfahrt macht der Reisebus zunächst in Dietkirchen Station. Die ehemalige Stiftskirche St. Lubentius im Limburger Stadtteil Dietkirchen am Westufer der Lahn war bis ins 13. Jahrhundert die bedeutendste Kirche des Lahngaus und seiner Nachfolgeterritorien.
Anschließend geht die Fahrt weiter zum Limburger Dom. Seine hohe Lage auf dem Kalkfelsen oberhalb der Lahn sorgt dafür, dass er weithin sichtbar ist. Er hat sieben Türme, mehr als jede andere Kirche in Deutschland. Seine heutige Gestalt entstand durch den frühgotischen Umbau einer frühromanischen Basilik. Die genauen Abfahrtszeiten für diese Fahrt werden noch bekannt gegeben. Die Kostenbeteiligung beträgt 50 Euro pro Person.

Anmeldungen sind für beide Fahrten ab sofort möglich unter Martin Büdenbender (Tel. 0171 5450914 oder [email protected]), Pfarrer Dirk Gogarn (Tel. 0170 6662317 oder [email protected] )

E h r e n a m t s e m p f a n g   i n   M e i n e r z h a g e nDen Wert ehrenamtlicher Arbeit weiß man auch im Düsseldor...
02/02/2025

E h r e n a m t s e m p f a n g i n M e i n e r z h a g e n

Den Wert ehrenamtlicher Arbeit weiß man auch im Düsseldorfer Landtag zu schätzen. Deshalb nahm am Samstag, 1. Februar 2025, neben dem Bundestagsabgeordneten Florian Müller, dem Landtagsabgeordneten Ralf Schwarzkopf und Bürgermeister Jan Nesselrath auch Ina Scharrrenbach, Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung am Ehrenamtsempfang in der Meinerzhagener Villa am Park teil. Knapp hundert Vertreter heimischer Vereine, darunter auch der Förderverein romanische Kirchen im Märkischen Kreis e.V., waren der Einladung gefolgt.

Alle vier Redner lobten das Engagement der Ehrenamtler, von denen es laut Florian Müller allein in Nordrhein-Westfalen fünf Millionen gebe. Die Ministerin wies in Ihrer Rede ausdrücklich auf die Fördermöglichkeiten für die Vereinsarbeit hin und lud ein diese zu nutzen. Neben dem „Heimatcheck“ bietet das Land NRW mit „Heimatpreis“ und „Heimatzeugnis“ zwei weitere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für Vereinsprojekte.

Nachdem die sieben Videos zu den sieben romanischen Kirchen im Märkischen Kreis fertig und über das Internet abrufbar sind, wird der Förderverein als nächstes Projekt die Ausstattung der Kirchen mit QR-Code-Tafeln in Angriff nehmen, damit die Videos auch von unterwegs mit einem Handy abgespielt werden können. Dem Rat der Ministerin wird der Verein folgen und versuchen, die finanziellen Mittel für die Tafeln über den „Heimatcheck“ zu finanzieren.

Interessant sind auch die Leistungen des Heimat-Zeugnisses: „Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will diejenigen unterstützen, die sich um Orte und Bauwerke als „Zeugen“ ihrer Heimat kümmern und die die dazugehörige Geschichte oder Tradition in zeitgemäßer und interessanter Form aufarbeiten bzw. präsentieren. Das Wissen um lokale, identitätsstiftende Besonderheiten gehört zur Bildung aller Generationen und ermöglicht Erfahrungen an besonderen öffentlichen Orten, die dadurch auch zu „Lern-Orten“ werden. Die geförderten „Heimat-Zeugnisse“ sollen Orte sein, an denen lokale und regionale Besonderheiten erlebbar werden und sich Menschen über das Identitätsstiftende austauschen können. Dies kann auch die Einbeziehung des Präsentationsortes sowie die Herrichtung und Inszenierung von historischen Gebäuden, Museen, Plätzen oder Orten erfassen, sofern dies mit einem herausragenden Konzept zur generationsübergreifenden Vermittlung der lokalen und/oder regionalen Geschichte verbunden ist.“

V o n   a u ß e n   s c h o n   w i e d e r   g a n z   d i e   A l t eSanierung der St. Johannes-Kirche in Hennen schre...
14/01/2025

V o n a u ß e n s c h o n w i e d e r g a n z d i e A l t e
Sanierung der St. Johannes-Kirche in Hennen schreitet voran

Die Baugerüste sind verschwunden, aber noch erstrahlt der Innenraum der evangelischen St. Johannes-Kirche in Iserlohn-Hennen nicht in dem von vielen erhofften neuen Glanz. Das nahe der Ruhr ganz im Norden des Märkischen Kreises gelegene Schmuckstück Romanischer Kirchenbaukunst musste in fast zweijähriger Bauzeit in einem ersten Schritt zunächst statisch gesichert und vor Nässeschäden bewahrt werden, um einem Verfall vorzubeugen, wie Friedhelm Arno Berthold vom Förderverein Romanischer Kirchen im Märkischen Kreis erläutert. Der Verein möchte die sieben Bauwerke in der Region bekannter machen.

Diese Baumaßnahmen stehen kurz vor dem Abschluss. Baumarbeiten auf dem Kirchhof waren noch Mitte Dezember im Gange. Was im Außenbereich aussteht, ist die Abschlussbehandlung des Mauerwerks der Kirche gegen Pilze und andere Schädlinge, ergänzt Helga Brach, Kirchenbau-Sachverständige und ehemaliges Mitglied des Presbyteriums.

Bevor Kirchgänger und Besucher jedoch auch frisch sanierte Wandmalereien sowie eine neue Beleuchtungs- und Lautsprecheranlage im Innern bewundern können, wird möglicherweise noch einige Zeit vergehen. „Es wird Jahre dauern, bis das Geld für die Innensanierung da ist“, befürchtet Berthold.

„Das Presbyterium hat noch nicht über einen Zeitpunkt entschieden“, sagt Helga Brach. Vorrang hatte zunächst die Sicherung des aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirchengebäudes im Zentrum von Hennen, unter anderem durch die Überarbeitung des Dachstuhls und die Erneuerung der Dacheindeckung des Kirchenschiffs sowie durch die Unterfütterung der mit rund 40 Zentimeter relativ flachen Fundamente. „Das war nur das Notwendigste“, wie Brach betont. Dazu gehörte aber auch scheinbar Nebensächliches: Eine Blitzschutzanlage etwa und ein Laubschutz für die Dachrinnen, die sonst schnell verstopfen würden.

Und schon das ging ganz schön ins Geld – knapp 1,2 Millionen Euro bis jetzt. Ob die geschätzten Gesamtkosten von 1,6 Millionen Euro ausreichen, steht in den Sternen. Bei der Finanzierung halfen Eigenmittel aus einem inneren Darlehen von 300.000 Euro, Gemeindemitglieder spendeten 115.000 Euro, der Bund stellte aus seinem Denkmalschutz-Sonderprogramm 400.000 Euro zur Verfügung, auch das Land NRW beteiligte sich.

Experten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) waren vor Ort. Sie werden wiederkommen, wenn die Innensanierung mit den kostbaren Malereien ansteht - wann auch immer das sein wird. Schon jetzt steht fest: Auch das dürfte wieder ganz schön ins Geld gehen. (step)

09/12/2024

J o h a n n i s k i r c h e W i b l i n g w e r d e
Das siebte von sieben Kirchenvideos ist fertig. Die Johanniskirche Wiblingwerde vervollständigt unsere Reihe von Videos über die sieben romanischen Kirchen, die der Märkische Kreis zu bieten hat.

29/11/2024

Liebe Freunde der romanischen Kirchen,
im vorweihnachtlichen Trubel könnte allzu leicht der Termin für unser letztes diesjähriges Treffen in Vergessenheit geraten. Darum möchte ich kurz daran erinnern, dass wir uns am 10. Dezember um 16 Uhr in den Räumen der Firma Rötelmann treffen. Es wäre schön, wenn wir in großer Runde besprechen könnten, was wir im neuen Jahr für unsere romanischen Kirchen bewirken können. Ganz wichtig: Wir müssen den Termin für die Jahreshauptversammlung in 2025 vereinbaren.

Was sonst noch zu sagen wäre: Ich bin gerade damit befasst, zusammen mit Klaus Kumke den letzten von sieben Videos zu unseren romanischen Kirchen zu drehen. Wenn alles gut läuft, werde ich ihn am 10. Dezember zeigen können.
In der Winterausgabe des Magazins Westfalium (wie der Name vermuten lässt, erscheint es in ganz Westfalen) hat man einem Bericht über unsere romanischen Kirchen fünf Seiten eingeräumt. Ich finde, das kann sich sehen lassen. Einige Exemplare habe ich unserem Verein sichern können. Ansonsten ist das Magazin zum Preis von 4,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen am 10. Dezember Martin Büdenbender

Adresse

C/o Rötelmann GmbH, In Der Lacke 10
Werdohl
58791

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