King-Zentrum

King-Zentrum Es hatte seinen Sitz bis 2010 im „Torbogenhaus” in Werdau-West, jetzt in der Stadtgutstraße 23. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter.

Das Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage mit dem Archiv DDR-Bürgerbewegung wurde 1998 von Vertretern der Friedensbewegung aus Ost- und Westdeutschland sowie von engagierten Jugendlichen vor Ort ins Leben gerufen. Das Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage mit dem Archiv DDR-Bürgerbewegung wurde 1998 von Vertretern der Friedensbewegung und der Konfl

iktforschung aus Ost- und Westdeutschland sowie von engagierten Jugendlichen vor Ort ins Leben gerufen. Ehrenmitglieder sind die „Grande Dame“ der internationalen gewaltfreien Bewegung Prof. Dr. Hildegard Goss-Mayr vom Versöhnungsbund Wien, die afroamerikanische Gospelsängerin Melbra Rai aus Köln, die schon unter Martin Luther King mit demonstriert ist, die US-amerikanische Folksängerin Joan Baez sowie der Psychoanalytiker und Hauptrepräsentant der Internationalen Ärzte gegen Atomkrieg Deutschland Prof. Zu den Gründungsmitgliedern des King-Zentrums gehören der Initiator des Meißener Friedensseminars, der Schöpfer des Slogans „Frieden schaffen ohne Waffen“ und Initiator der Menschenkette Stuttgart-Neuulm von 1983 sowie der Vordenker der Sozialen Verteidigung und des Zivilen Friedensdienstes. Weitere Martin-Luther-King-Zentren bestehen in Atlanta-Georgia/USA und Havanna/Kuba. Geschichtliche Beispiele aus der gewaltfreien Bewegung in der Region und von Gründungsmitgliedern des Vereins:
Im Raum Werdau in Sachsen wurden während des Nationalsozialismus Auseinandersetzungen des Kirchenkampfes geführt. 1950 haben sich 19 Werdauer Jugendliche im Geist der “Weißen Rose” antistalinistisch artikuliert und wurden 1951 zu 130 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1970 wurde in Werdau ein international beachtetes philatelistisches Exponat über Martin Luther King gestaltet. Im Nachbarort Königswalde wurde 1973 das erste christliche Friedensseminar in der DDR ins Leben gerufen. Hier liegt auch eine der Quellen, aus der sich 1980 die „Schwerter-zu-Pflugscharen“-Bewegung entwickelte. Nach vierjährigen Bemühungen fand in Werdau 1987 die DDR-Erstaufführung des großen King-Dokumentarfilms “... dann war mein Leben nicht umsonst” statt, der bis 1989 in 138 Vorstellungen fast 11.000 Zuschauer erreichte. Hier wurden während der Friedlichen Revolution im Dezember 1989, noch vor Berlin, ein “Runder Tisch” einberufen und im Januar 1990 die erste SED-unabhängige Zeitung in Sachsen herausgegeben. Aus Anlass von Martin Luther Kings 70. Geburtstag konnte 1999 deutschlandweit erstmalig eine Ausstellung mit Kunstwerken über King zusammengestellt werden. Unser Internetportal vermittelt Informationen zu Martin Luther King, DDR-Friedens- und Bürgerbewegung sowie aktuellem Gedankengut der gewaltfreien Konfliktlösung.

Der US-amerikanische Bürgerrechtler, Prediger und Politiker Jesse Jackson ist tot. Er starb am 17. Februar 2026 in Chica...
18/02/2026

Der US-amerikanische Bürgerrechtler, Prediger und Politiker Jesse Jackson ist tot. Er starb am 17. Februar 2026 in Chicago an einer Nervenkrankheit. Mit ihm verlieren die Vereinigten Staaten eine prägende Stimme der Bürgerrechtsbewegung – einen Mann, der wie kaum ein anderer den Weg vom Protest der 1960er-Jahre in die politische Arena der nationalen Parteipolitik verkörperte. Als enger Weggefährte von Martin Luther King stand er im Zentrum historischer Umbrüche; später trat er selbst ins Rampenlicht

BREAKING: Civil rights icon and two-time presidential candidate Rev. Jesse Jackson passed away on Tuesday morning at age 84, his family said in a statement.

Read more: https://abcnews.visitlink.me/D25jBR

27/01/2026

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Hier unsere Seite mit Hintergründen, mit Lesetipps – und mit dem Überblick zu Gedenkveranstaltungen.

Heute ist Martin Luther King Jr. Day!Martin Luther King Jr. (1929-1968) wäre am 15. Januar 2026 97 Jahre alt geworden. A...
19/01/2026

Heute ist Martin Luther King Jr. Day!

Martin Luther King Jr. (1929-1968) wäre am 15. Januar 2026 97 Jahre alt geworden. Als Sprachrohr der afroamerikanischen Bevölkerung der USA erlangte King große Bekanntheit. Seine Predigten von Gewaltlosigkeit mitsamt friedlicher Protestbewegungen halfen, die Gleichberechtigung der Afroamerikaner voranzutreiben. Besonders bekannt machte ihn seine Rede "I have a dream", die er im August 1963 in Washington, D. C. anlässlich des "Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit" hielt. Martin Luther King Jr. wurde am 4. April 1968 in Mephis, Tennessee erschossen. Er wurde nur 39 Jahre alt.

Seit 1986 wird der "Martin Luther King Day" als Nationalfeiertag in den USA gefeiert, und zwar immer am dritten Montag im Januar. Damit liegt er nahe oder sogar auf dem Geburtstag von King.

Martin Luther King Jr. Day is this Monday, Jan. 19. How did it become a federal holiday and who gets the day off? Here's what to know. bit.ly/4sRtsKo

22/12/2025

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Unsere Einrichtung ist am 5. Januar 2026 wieder geöffnet.

Neue Wanderausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums e. V. bis zum 18. Dezember zu sehen. Am Dienstag, den 18. Novembe...
10/12/2025

Neue Wanderausstellung des Martin-Luther-King-Zentrums e. V. bis zum 18. Dezember zu sehen.

Am Dienstag, den 18. November 2025 wurde im Martin-Luther-King-Zentrum eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Werte, Wandel, Rebellion – Die Jugend im Spiegel der Zeit“ widmet sich diese einem Thema, das zeitlos aktuell bleibt: der Jugend als
Lebensphase zwischen Freiheit und Anpassung, Selbstfindung und gesellschaftlicher Prägung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Frank Klüger (Klarinette) und
Jonathan Hofmann (Cello). Die Ausstellung ist bis zum 18. Dezember 2025 im Martin-Luther-King-Zentrum zu sehen und kann im Rahmen der regulären Öffnungszeiten besucht werden.

Jugend steht für Rebellion, für Träume und den Wunsch nach Selbstbestimmung – zugleich aber auch für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen und Zwängen. Die Ausstellung zeigt, wie sich die Lebenswelten junger Menschen im Laufe der Jahrzehnte bis heute gewandelt haben. Anhand von Beispielen aus der Bundesrepublik Deutschland und
der DDR wird deutlich, wie unterschiedlich Jugendliche lebten, dachten, träumten und protestierten. So wird Jugendgeschichte zugleich zur Gesellschaftsgeschichte, die zeigt, wie
sehr Freiheit, Identität und Selbstbestimmung von den jeweiligen politischen und kulturellen Rahmenbedingungen abhängen. Jede Generation sucht ihren eigenen Weg und fordert die
Gesellschaft heraus, sich mit neuen Ideen, Wünschen und Lebensentwürfen auseinanderzusetzen.

Ab Januar 2026 steht sie interessierten Einrichtungen zur Ausleihe zur Verfügung.

Gefördert wurde die Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Sächsischen Landtag und den Landkreis Zwickau.

Sie sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.

06/08/2025

Am 6. August 1945 zündeten die USA die erste Atombombe, die über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen wurde. Drei Tage später erreicht eine zweite Atombombe die Stadt Nagasaki. Die Zerstörung und das Leid, das diese Explosion verursachte, waren enorm und hatten tiefgreifende Folgen für die Menschheit. Bis heute leiden Menschen unter den Folgen des Kernwaffeneinsatzes.

Am Sonntag, den 15. Juni 2025 besuchte die renommierte Theologin und Friedensbewegte Dr. Margot Käßmann zum ersten Mal d...
18/06/2025

Am Sonntag, den 15. Juni 2025 besuchte die renommierte Theologin und Friedensbewegte Dr. Margot Käßmann zum ersten Mal das Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage im sächsischen Werdau, dessen Ehrenmitglied sie seit 2014 ist.

Margot Käßmann hat maßgeblich die repräsentative Buchveröffentlichung „Fels der Verzweiflung – Stein der Hoffnung. Martin Luther King und die DDR“ gefördert. Diese erschien 2020 in der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig (ISBN 978-3-374-06356-7). Der Titel greift ein Zitat aus Kings Predigt von 1964 in der Ost-Berliner Marienkirche auf „Mit unserem Glauben werden wir aus dem Fels der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung hauen“.

Bei ihrem Besuch wurde Frau Käßmann auch die Gründungsgeschichte des King-Zentrums geschildert. Der Verein war 1998 von Vertretern der pazifistischen Bewegung in der DDR, aus dem Christlichen Friedensseminar Königswalde, der Friedlichen Revolution in der DDR, aus der Friedensbewegung und Friedensforschung in der Alt-BRD und Jugendlichen aus dem Umfeld des Gymnasiums Werdau der Nachwendezeit ins Leben gerufen worden.

Margot Käßmann zeigte sich beeindruckt von Arbeiten bildender Künstler aus der DDR. Diese hatten mit ihren Mitteln ihre Sympathie mit Kings Botschaft der Gewaltfreiheit und ihre Betroffenheit von seiner Ermordung zum Ausdruck gebracht.
Mit einem überraschend gewonnenen Schülerstipendium sei Margot Käßmann in den 1970er-Jahren als 16-jährige an eine Eliteschule in den USA gelangt. Durch schwarze Mitschüler wurde sie vom Gedankengut Martin Luther Kings inspiriert und hörte voll Spannung Tonbänder mit Reden Kings an. Das politische Christentum Kings und seine Gewaltfreiheit habe sie bis in die Zeit, als sie hohe kirchliche Ämter in Deutschland und in der Ökumene innehatte, geprägt.
Bei ihrem Besuch schilderte sie, wie sie auch im Blick auf Russland und Ukraine sowie andere aktuelle militärische Konflikte konsequent an ihrer pazifistischen Position festhält, sich gegen Rüstungspolitik und Waffenlieferungen wendet. Dafür würde sie von verschieden Seiten als naiv oder Putin-Versteherin heftig kritisiert oder angegriffen. Die von Verteidigungsminister Pistorius propagierte „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands lehnt sie vehement ab.
Die bei dem Besuch anwesenden Mitglieder des King-Zentrums aus Werdau und aus Tübingen kamen mit der Theologin in regen Austausch. Dabei wurde auch die Not nicht verschwiegen, die durch gegensätzliche Auffassungen zur Rüstungsproblematik einen Riss auch durch den Verein entstehen ließen. Alle Anwesenden stimmten schließlich darin überein, dass Gewaltfreiheit schon in Schulklassen eingeübt werden sollte.
Margot Käßmann vermittelte den Gastgebern Ermutigung und Hoffnung auf eine Zeit, in der mit gewaltfreien Konfliktlösungen kriegerische Auseinandersetzungen überwunden werden können. „Fels der Verzweiflung – Stein der Hoffnung“ – zur Verabschiedung wurden an alle Steine mit der Aufschrift „Niemals Gewalt“ verteilt.

Georg Meusel

Aktuelles Margot Käßmann im Martin-Luther-King-ZentrumFels der Verzweiflung – Stein der Hoffnung Werdau. Am Sonntag, den 15. Juni 2025 besuchte die renommierte Theologin und Friedensbewegte Dr. Margot Käßmann zum ersten Mal das … Internationaler Tag der KriegsdienstverweigerungDer 15. Mai is...

Heute ist der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerer! Der Tag wurde 1985 ins Leben gerufen, um auf die Menschen ...
15/05/2025

Heute ist der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerer! Der Tag wurde 1985 ins Leben gerufen, um auf die Menschen aufmerksam zu machen, welche strafrechtlich verfolgt werden, weil sie sich weigerten am Kriegsdienst teilzunehmen. 1987 erkannte die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Recht zur Kriegsdienstverweigerung als allgemeines Menschenrecht an.

Viele Wege Festival 2025 – Brückenfest im Paradies! Das „VIELE WEGE FESTIVAL 2025 - Brückenfest im Paradies“ verwandelt ...
16/04/2025

Viele Wege Festival 2025 – Brückenfest im Paradies!
Das „VIELE WEGE FESTIVAL 2025 - Brückenfest im Paradies“ verwandelt am 17.05.2025 einen scheinbar alltäglichen Ort der Stadt, nämlich die Paradiesbrücke, in einen Raum, an dem einen Tag lang Musik, Kultur, Begegnung und Zukunftsvisionen unserer Stadt in den Mittelpunkt rücken. Wie sieht Zwickau übermorgen aus? Verwalten oder gestalten? Alt oder jung? Zuzug oder Wegzug? Ein Hand-Made Festival voller Begegnung, Spaß, Diskussionen, Kino und Spinnereinen, die aufzeigen, dass Zwickau lebt und warum es sich lohnt, hier zu bleiben!

Das ganze Programm und alle Infos gibt’s unter www.vielewege-fuerzwickau.de oder unter https://www.alter-gasometer.de/projekt/viele-wege-festival/

18/03/2025

Die DDR verstand sich offiziell als fortschrittliche Gesellschaft und als ein Land, das Geschlechtergerechtigkeit fördert. Doch wie gestaltete sich das Leben für queere Menschen in einem Staat, der einerseits Homosexualität früher als die Bundesrepublik entkriminalisierte, andererseits aber kaum Sichtbarkeit und Freiraum für nicht-konforme Lebensweisen zuließ? Diesen Fragen widmet sich eine neue Gesprächsreihe zum Thema „Queer in der DDR“, die gemeinsam von der Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) und der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Termine:
25.03. 19:00 Uhr Werdau, King-Zentrum
08.04. 19:00 Uhr Dresden, Johannstädter Kulturtreff e.V.
29.04. 19:00 Uhr Torgau, VHS Nordsachsen
13.05. 19:00 Uhr Leipzig, Volkshochschule Leipzig
20.05. 19:00 Uhr Görlitz, RABRYKA
27.05. 18:00 Uhr Dresden, Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
03.06. 19:00 Uhr Hoyerswerda, Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda

Unsere Pressemitteilung zur Reihe finden Sie hier: https://lasd.landtag.sachsen.de/de/pressemitteilungsfolgeseite-text-31190-31190.cshtml

Infos zu den einzelnen Terminen können im Veranstaltungskalender der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung abgerufen werden: https://www.slpb.de/veranstaltungen

17/03/2025

Morgen vor 35 Jahren konnten die Bürgerinnen und Bürger der zum ersten Mal frei ihre Vertreter in der Volkskammer wählen – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Deutschen Einheit.
Eine umfassende Bildergalerie mit eindrucksvollen Momentaufnahmen sowie weitere Hintergründe zur Wahl vom 18. März 1990 finden Sie auf unter folgendem Link: 🔗 ow.ly/Vbfy50ViZ3B. Ein Blick lohnt sich!
Zum Jahrestag dieses historischen Ereignisses präsentieren wir morgen Video-Interviews mit Abgeordneten der 10. , die ihre persönlichen Erinnerungen und Einblicke teilen. Bleiben Sie gespannt!

24/02/2025

Am 24.02.2022 überfiel Russland die Ukraine und brachte Krieg nach Europa. Auch nach drei Jahren gilt unsere Solidarität den Menschen in der Ukraine.

Adresse

Stadtgutstraße 23
Werdau
08412

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 15:30
Dienstag 08:00 - 15:30
Mittwoch 08:00 - 15:30
Donnerstag 08:00 - 15:30

Telefon

+493761760284

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von King-Zentrum erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an King-Zentrum senden:

Teilen