26/05/2026
𝗙ü𝗻𝗳 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗮𝗻: 𝗢𝗹𝗶𝘃𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗺𝗶𝘁𝘁
Nach den Vorständen Henning Könicke, Astrid Jaeger, Stefan Köster, Michael Kynast, Michael Koehler, Robert Ninnemann und Sabine Tichy-Treimel antwortet diesmal Oliver Schmitt, der für die Newsletter-Redaktion und die Social-Media-Auftritte des FAMA sorgt und im Hauptberuf als Partner der Messe-Strategieberatung agendum Schmitt • Jaehnke • Partners tätig ist (Bild: Nicole Maskus).
𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗨𝗺𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝘀𝘀𝘁 𝗗𝘂 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁?
Eines meiner Lebensmottos lautet ja „Zeit vergeht nicht, Zeit entsteht“. Ich kann mich wunderbar in der Natur verlieren und genieße das sehr, wenn Zeit entsteht. Aber leider passiert das sich verlieren auch in der digitalen Welt der sozialen Medien. Schwupps, sind zwei Stunden vorbei. Ein ganz unangenehmes Beispiel dafür, wenn die Zeit mich vergisst.
𝗪𝗶𝗲 𝗵𝗮𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝘇𝘂𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗴𝗲ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁?
Ach herrje, das passiert andauernd; und nicht etwa, weil ich so wankelmütig wäre. Die Welt verändert sich einfach rasant und es fällt mir manchmal schwer, bei allem, was mich interessiert, auf dem Laufenden zu bleiben. Dann bin ich dankbar für Menschen und Begegnungen, die mir helfen, Dinge einzuordnen. Das können Fachleute, das enge Umfeld, aber auch Zufallsbegegnungen sein.
Ganz konkret hadere ich mit der fortschreitenden Militarisierung der Welt, die ich im Grunde für eine gewaltige Verschwendung halte. Aber sich einem Aggressor ergeben? Das scheint mir eine noch schlechtere Idee zu sein.
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗲 𝗮𝗻 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗕𝗲𝗿𝘂𝗳?
Fast alles, denn ich liebe meinen Beruf! Mein Tätigkeitsfeld für den FAMA umfasst die Welt der Messe-Neuigkeiten, die mich auch persönlich brennend interessieren. Als Strategieberater bin ich für die unterschiedlichsten Messen und ihre Veranstalter tätig und darf mit ihnen Veränderung aktiv gestalten. Was gibt es Schöneres?
𝗪𝗲𝗿 𝗱𝗮𝗿𝗳 𝗗𝗶𝗿 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗗𝘂 𝗳𝗮𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘀𝘁?
Wenn ich falsch liege, dann bin ich unendlich dankbar für Jede*n, die oder der mich darauf hinweist. Klar macht auch der Ton die Musik, aber die Dankbarkeit überwiegt fast immer. Und die Perspektiven anderer sind eigentlich immer bereichernd, dafür muss man selber gar nicht komplett falsch liegen.
𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗦𝗺𝗮𝗿𝘁𝗽𝗵𝗼𝗻𝗲: 𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗶𝗲ß𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗳ü𝗿 𝗗𝗶𝗰𝗵?
Das wäre tatsächlich eine gewaltige Herausforderung! Schlimme Zeitfresser wie Tiktok habe ich bereits von meinem Gerät gelöscht. Bei 12 FAMA-Newslettern pro Jahr und anspruchsvollen Social-Media-Kanälen in einer schnelllebigen Branche ist der vollständige Verzicht praktisch kaum umsetzbar.
Außer der Himmel schickt mir eine kraftvolle Assistenz, die das Aufspüren und Einordnen mal eine Woche für mich übernimmt. Dann wäre es bestimmt einen Versuch wert.