Kleine Tintenfische für große Kämpfer
Als 2013 eine dänische Mama ihrem kleinen Kämpfer einen mit Liebe gehäkelten Oktopus in den Inkubator legte, war das Herzensprojekt “Kleine Tintenfische” geboren. Unser Ziel ist es, jedem Frühchen in Deutschland einen Oktopus zu ermöglich. Dafür häkeln viele ehrenamtliche Helfer kleine Tintenfische für große Helden. Da der Greifreflex bei Frühchen schon stark
ausgebildet ist, ziehen sie gern an Kabeln, Magensonden und Schläuchen. Liegt ein Oktopus in greifbarer Nähe, können sie sich an den Tentakeln festhalten (vielleicht, weil die Tentakel der Oktopusse sie an die Nabelschnur in Mamas Bauch erinnern - den sie viel zu früh verlassen mussten), da sie diese mit ihren kleinen Händchen gut umfassen können. So bietet ihnen der Oktopus eine Orientierung und die kleinen Kämpfer bauen schnell ein Vertrauensverhältnis zu ihm auf. Wenn ein Oktopus zum „Festhalten“ in der Nähe liegt, kann ein Frühchen evtl. vom Ziehen der lebenswichtigen Magensonden, Kabel und Schläuche abgelenkt werden. Denn das Neulegen ist immer sehr schmerzhaft, aufwendig und riskant. So geben die kleinen Tintenfische Halt, auch wenn Mama und Papa mal nicht da sein können. Für die Eltern ist ein Oktopus, neben der führsorglichen Betreuung durch das Krankenhauspersonal, eine psychische Stütze, da sie nicht rund um die Uhr bei ihrem kleinen Liebling sein können. Und auch das Krankenhauspersonal freut sich, wenn eine unserer kleinen Kraken neben einem Frühchen liegt. Jeder Cent hilft, denn wir finanzieren alles aus Spenden. Durch deine Hilfe ist es uns möglich das Projekt fortzuführen, in die Welt hinauszutragen und noch mehr Frühchen in Deutschland mit einem Oktopus glücklich zu machen. Danke, dass du uns bei unserem Herzensprojekt unterstützt.