Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V.

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Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. Wir wollen Goethe in seiner gegenwärtigen Bedeutung zur Geltung bringen Menschen aus vielen Ländern der Welt sind darunter.

"Salve", "Sei willkommen", dieser Schriftzug fällt jedem Besucher des Goethehauses in Weimar in die Augen. Goethes Name hat in allen Kulturen einen guten Klang. Sein Werk, wenngleich einer anderen historischen Epoche entsprungen, hat nichts an Wirkungskraft eingebüßt. Goethe in seiner gegenwärtigen Bedeutung zur Geltung zu bringen sind Ziel und Zweck der 1885 gegründeten Goethe-Gesellschaft in Weimar, einer Gemeinschaft von ca. 2500 Goethefreunden in aller Welt. In den geistigen Auseinandersetzungen der Zeit formuliert sie ihre eigene Position. Wer sich ihr anschließt, wird Teil dieser internationalen Gemeinschaft, gewinnt Freunde und Gesprächspartner, empfängt reichen geistigen Gewinn. Wer sich mit Goethe beschäftigt, beschenkt sich selbst am meisten. Ein freundliches "Willkommen" sei Ihnen zugerufen.

In der Goetheschule in Wetzlar fand auf Einladung der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft am 24. September ein Vortrag für Sch...
08/10/2026

In der Goetheschule in Wetzlar fand auf Einladung der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft am 24. September ein Vortrag für Schülerinnen, Schüler und Interessierte statt. Zu Gast war Paula Wojcik, sie sprach zu dem Thema: Goethe trifft Taylor Swift auf der dunklen Seite der Dichtung. Balladen über Tod und Verrat. Vor dem Vortrag wurde Paula Wojcik für die Wetzlarer Neue Zeitung von Erik Wohlert interviewt. Das Interview dürfen wir hier mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen:
Goethe und Taylor Swift: Wie kommt man auf diesen Vergleich?
Als Komparatistin, also jemand, der im Bereich der Vergleichenden Literaturwissenschaft arbeitet, halte ich immer nach der Möglichkeit Ausschau, einen interessanten und erleuchtenden Vergleich zu finden. Das kann über sprachliche oder auch historische Grenzen hinweg passieren.

In der Goetheschule in Wetzlar fand auf Einladung der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft am 24. September ein Vortrag für Schülerinnen, Schüler und Interessierte

Am 13. Februar 1926 kamen in der Akademischen Buchhandlung Focken & Oltmanns am Dresdner Bismarckplatz Mitglieder der Go...
08/10/2026

Am 13. Februar 1926 kamen in der Akademischen Buchhandlung Focken & Oltmanns am Dresdner Bismarckplatz Mitglieder der Goethe-Gesellschaft in Weimar zusammen und gründeten eine Ortsgruppe. Das Mitgliederverzeichnis der Weimarer Gesellschaft führte für Dresden in diesem Jahr 174 Personen auf. Der Buchhändler Fritz Oltmanns wollte ihnen regelmäßige Begegnungen ermöglichen. Zum ersten Vorsitzenden wurde der Literaturwissenschaftler Christian Janentzky gewählt. Er lehrte an der Technischen Hochschule, an der bereits Adolf Stern gewirkt hatte. Stern hatte von 1895 bis 1903 einen Dresdner Goethe-Verein geführt, dessen treibende Kraft offenbar Woldemar Freiherr von Biedermann war, heute vor allem als Herausgeber von Goethes Gesprächen bekannt. Nach Biedermanns Tod 1903 erlosch der Verein. Die Neugründung fiel in eine sächsische Gründungsphase: In Leipzig war Ende 1925 eine Ortsvereinigung entstanden, Chemnitz folgte im März 1926.

Am 13. Februar 1926 kamen in der Akademischen Buchhandlung Focken & Oltmanns am Dresdner Bismarckplatz Mitglieder der Goethe-Gesellschaft in Weimar zusammen

Am 20. Oktober findet die nächste Veranstaltung im Rahmen unserer Vortragsreihe statt. Prof. Dr. Alice Stašková von der ...
08/10/2026

Am 20. Oktober findet die nächste Veranstaltung im Rahmen unserer Vortragsreihe statt. Prof. Dr. Alice Stašková von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena wird unser Gast sein und über Goethes und Schillers Einfluss auf die Philosophe von Hans Vaihinger sprechen. Ihr Vortrag trägt den Titel „Als Ob. Schillers und Goethes Beitrag zur Philosophie des Fiktionalismus um 1900“.
Ist Goethes „Urtier“ eine Fiktion oder eine Hypothese?

Am 20. Oktober findet die nächste Veranstaltung im Rahmen unserer Vortragsreihe statt. Prof. Dr. Alice Stašková von der Friedrich-Schiller-Universität in Je

Die Dresdner Ortsvereinigung beging ihr hundertjähriges Bestehen ohne offizielles Großaufgebot. Willkommen waren alle, d...
08/10/2026

Die Dresdner Ortsvereinigung beging ihr hundertjähriges Bestehen ohne offizielles Großaufgebot. Willkommen waren alle, die sich für das Thema des Abends interessierten. Eingeladen hatte sie gemeinsam mit dem befreundeten Verein Schiller & Körner in Dresden e. V. Die Veranstaltung fand am 16. September im Foyer des Stadtbezirksamts Loschwitz am Körnerplatz, unweit des Blauen Wunders, statt. Im Mittelpunkt stand der Vortrag unseres Gastes Prof. Dr. Dirk Oschmann. Der Leipziger Literaturwissenschaftler sprach über Goethes „Hermann und Dorothea“ oder deutsche und französische Werte.
Wie antwortet Goethes Epos auf die Französische Revolution und die von ihr ausgelösten Erfahrungen von Bewegung und Umbruch?

Die Dresdner Ortsvereinigung beging ihr hundertjähriges Bestehen ohne offizielles Großaufgebot. Willkommen waren alle, die sich für das Thema des Abends inte

Auch in diesem Jahr führte die Goethe-Gesellschaft Pößneck eine Tagestour durch. Die Fahrt ging dabei zuerst nach Rudols...
08/10/2026

Auch in diesem Jahr führte die Goethe-Gesellschaft Pößneck eine Tagestour durch. Die Fahrt ging dabei zuerst nach Rudolstadt. Bei einem fachkundigen Vortrag zur Geschichte des bereits 1792/93 erbauten und ab Sept. 2025 wieder neu eröffneten Schiller-Theaters erfuhren wir sehr viel über die wechselhafte Geschichte des Hauses. Johann Wolfgang Goethe sorgte zwischen 1794 und 1803 für die Programmauswahl für das Theater. Bei einem Blick hinter die Kulissen durften wir die Maske, den Orchestergraben und natürlich auch den Theatersaal besichtigen.
Gut gestärkt und bewirtet fuhren wir vom Gasthaus Anker weiter zum Schloss Kochberg. Goethe war hier zwischen 1775 und 1788 regelmäßig zu Gast. Sein Verhältnis zu Charlotte von Stein wurde uns durch Anekdoten, Zitate aus Briefen sowie Bildern bei einer Führung auf anschauliche und unterhaltsame Weise nahegebracht.

Auch in diesem Jahr führte die Goethe-Gesellschaft Pößneck eine Tagestour durch. Die Fahrt ging dabei zuerst nach Rudolstadt. Bei einem fachkundigen Vortrag

Als der Enkel Walther Wolfgang von Goethe 1885 starb, vermachte er den handschriftlichen Nachlass seines Großvaters der ...
08/10/2026

Als der Enkel Walther Wolfgang von Goethe 1885 starb, vermachte er den handschriftlichen Nachlass seines Großvaters der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach. Sie ließ den repräsentativen klassizistischen Bau für das Archiv errichten, seit Schillers Nachlass 1889 hinzukam, befindet sich hier mit dem Goethe- und Schiller-Archiv das älteste Literaturarchiv Deutschlands. Welche Schätze darin gepflegt werden, demonstriert das Haus regelmäßig mit seinen Ausstellungen und in Publikationen. Dort hütet man auch die einzigartige Sammlung von Handschriften zu einem einzelnen Werk: zu Goethes „Faust“.
Für die Entstehung dieses Werks charakteristische Blätter aus dem Fundus haben die Herausgeberinnen Ariane Ludwig und Jutta Eckle zusammengestellt: „Das Goethe- und Schiller-Archiv (…) bewahrt mit insgesamt 2.232 Seiten die weltweit größte Sammlung an Faust-Handschriften“ (S. 9). Ihre Auswahl hat der Verlag als Faksimiles farbig abgedruckt.

Als der Enkel Walther Wolfgang von Goethe 1885 starb, vermachte er den handschriftlichen Nachlass seines Großvaters der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar

Denkt man an den Sandmann, kommen einem unweigerlich zwei Bilder vor das innere Auge. Einmal der freundliche ältere Herr...
08/10/2026

Denkt man an den Sandmann, kommen einem unweigerlich zwei Bilder vor das innere Auge. Einmal der freundliche ältere Herr mit dem Schlafsand, der schon seit vielen Jahrzehnten Kinder ins Bett begleitet. Tatsächlich hat aber nicht das Kinderfernsehen diese Figur erfunden, sondern sie existiert schon seit hunderten von Jahren in der europäischen Mythologie. So mag wohl E. T. A. Hoffmann auch von dieser Legende inspiriert worden sein, der 1816 die Erzählung „Der Sandmann“ als erste von acht „Nachtstücken“ veröffentlichte. In dieser entwirft Hoffmann eine Gegenfigur zu der Legende, eine Schreckensfigur, die Kindern Sand in die Augen streut, sodass diese blutig aus den Höhlen springen.

Denkt man an den Sandmann, kommen einem unweigerlich zwei Bilder vor das innere Auge. Einmal der freundliche ältere Herr mit dem Schlafsand, der schon seit vie

Anlässlich des 250. Jahrestages von Goethes Ankunft in Ilmenau zeigte das GoetheStadtMuseum Ilmenau eine beachtenswerte ...
08/10/2026

Anlässlich des 250. Jahrestages von Goethes Ankunft in Ilmenau zeigte das GoetheStadtMuseum Ilmenau eine beachtenswerte Sonderausstellung. Sie beleuchtete wichtige Reisen in Goethes Leben. Die Reiseanlässe dazu waren vielfältig: Ausbildungs-, Forschungs- und Gelehrtenreisen, Kuraufenthalte, Dienst- und Gefolgschaftsreisen für Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach prägten sein Leben. Dies geschah in einer Zeit, da die Straßen meist ungepflastert waren, Wegelagerer Kutschen überfielen und an den zahlreichen Grenzen Deutschlands Zollgebühren anfielen, Gepäckkontrollen und Geldwechsel nötig waren.
In Ilmenau traf Goethe das erste Mal am 3. Mai 1776 ein, nachdem die Straße bei Bücheloh so unterspült war, dass sein Pferd und das des begleitenden Husaren nicht mehr weiterlaufen wollten.

Anlässlich des 250. Jahrestages von Goethes Ankunft in Ilmenau zeigte das GoetheStadtMuseum Ilmenau eine beachtenswerte Sonderausstellung. Sie beleuchtete wich

07/10/2026

🇩🇪 Eine wiederentdeckte Verbindung zwischen Goethe und Italien

Eine italienische Übersetzung von Goethes Iphigenie auf Tauris, die lange als verschollen galt, wurde in Goethes Privatbibliothek identifiziert. Die Kunsthistorikerin Francesca Fabbri konnte die bislang anonyme Handschrift dem neapolitanischen Dichter Alessandro Poerio zuordnen. Poerio hielt sich 1825 und 1826 in Weimar auf und übersetzte auch Goethes Ballade Die Braut von Korinth.

Vom 2. Dezember 2026 bis zum 4. April 2027 ist die Übersetzung in der Casa di Goethe zu sehen: in der Ausstellung Et in Arcadia ego. Goethe im Dialog mit Guercino, Raffael und Poerio.

Mehr zur Entdeckung: Deutschlandfunk Kultur Deutschlandfunk Kultur

🇮🇹 Un legame ritrovato tra Goethe e l’Italia

Una traduzione italiana dell’Ifigenia in Tauride di Goethe, a lungo ritenuta perduta, è stata identificata nella biblioteca privata del poeta. La storica dell’arte Francesca Fabbri ha attribuito il manoscritto, finora anonimo, al poeta napoletano Alessandro Poerio. Poerio soggiornò a Weimar nel 1825 e nel 1826 e tradusse anche la ballata goethiana La sposa di Corinto.

Dal 2 dicembre 2026 al 4 aprile 2027 la traduzione sarà esposta alla Casa di Goethe nella mostra Et in Arcadia ego. Goethe in dialogo con Guercino, Raffaello e Poerio.

Per saperne di più: Deutschlandfunkkultur



Bild: Francesca Fabbri mit der wiederentdeckten Handschrift von Goethes Schauspiel „Iphigenie auf Tauris Quelle: Hannes © Klassik Stiftung Weimar; Johann Heinrich Lips: Johann Wolfgang von Goethe, 1791, bulino e acquaforte, Casa di Goethe © Biblioteca Hertziana – Istituto Max Planck per la Storia dell’Arte, Roma. Foto: Enrico Fontolan; Enrico Parmiani: Alessandro Poerio, 1848, PD

https://www.deutschlandfunkkultur.de/goethes-iphigenie-auf-tauris-verschollene-italienische-uebersetzung-entdeckt-100.html

30/09/2026

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