Weilburg

Weilburg Weilburg TV und Lahntal-Fernsehen - regionales Fernsehen berichten TÄGLICH hautnah! www.weilburg.info

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Weilburg TV ist ein freier lokaler Fernsehsender und berichtet über das Leben im ehemaligen Oberlahnkreis, deren Kreisstadt Weilburg war. Weilburg ist mit rund 13.000 Einwohnern nach Limburg an der Lahn und Bad Camberg die drittgrößte Stadt im Landkreis Limburg-Weilburg. Die Stadt Weilburg war jahrhundertelang Residenz eines dem Haus Nassau

entstammenden Adelsgeschlechts. Die Regenten von Nassau-Weilburg errichteten dort das das heutige Stadtbild prägende Schloss mit angegliederter Parkanlage. In der Fürstengruft in der Schlosskirche befindet sich die Grablege einiger Angehöriger des Herrscherhauses.

04/09/2026

Erstmals lädt eine Weilburger Marktplatz-Tafel die Bevölkerung und Freunde der Weilburger Altstadt zum Miteinander ein. Die gemeinsame Marktplatz-Tafel findet statt am Mittwoch, 16. September, ab 18 Uhr auf dem Weilburger Marktplatz. Mit dieser Aktion will die Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“ als Veranstalter das Zusammenleben in und für die Weilburger Altstadt stärken: „Alle Einwohner der Weilburger Altstadt und Freunde der Altstadt laden wir herzlich zur Weilburger Marktplatz-Tafel ein. An dieser Tafel soll Gemeinschaft in und für unsre Altstadt entstehen und wachsen. Nur, wenn wir gemeinsam wirken, hat unsere Altstadt eine gute Zukunft und ist für uns alle lebens- und liebenswert“, so heißt es im Aushang der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg“. Die Bürgerinitiative stellt die Tische und Bänke, Essen und Trinken bringen bitte alle Teilnehmer selbst mit oder erwerben dies bei den am Marktplatz anwesenden Gastronomen. Bereits von 8 bis 14 Uhr findet auf dem Weilburger Marktplatz der Wochenmarkt statt, bei dem auch wieder ein Stand des Förderkreises der Lebenhilfe vertreten ist.

04/09/2026

1100 Jahre Weilburger Friedhofsgeschichte. Hans-Peter Schick führt zu den Weilburger Friedhöfen. Beginn ist am 20. September 14 Uhr am jüdischen Friedhof - Auf dem Dill.

03/09/2026

Weilburger Theatergemeinde erhält Konradspreis 2026 - Bericht Sabine Gorenflo DJV
Im festlichen Ambiente der Oberen Orangerie im Weilburger Schloss stand am Mittwochabend der Weilburger Abend ganz im Zeichen des gesellschaftlichen und kulturellen Engagements in der Residenzstadt. Traditionell bildete zunächst ein Vortrag zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen den Auftakt des Abends. In diesem Jahr war Dr. Tammo Diemer, Geschäftsführer der Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH, mit einem kurzweiligen Vortrag zu Gast. Anschließend stand mit der Verleihung des Konradspreises der Höhepunkt des Abends auf dem Programm. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr die Weilburger Theatergemeinde.
Mit dem Konradspreis würdigt die Stadt Weilburg seit 2011 Ideen, Initiativen und ehrenamtliches Engagement, die das Leben in der Stadt bereichern und Weilburg positiv weiterentwickeln. Der Preis wird von der Kreissparkasse Weilburg ausgelobt und ist mit 1.000 Euro dotiert.
Die Auszeichnung für die Weilburger Theatergemeinde ist eine Anerkennung für deren langjähriges und kontinuierliches Engagement für das kulturelle Leben der Stadt und der gesamten Oberlahnregion. Seit vielen Jahren sorgt die Theatergemeinde dafür, dass anspruchsvolle Theater- und Kulturveranstaltungen auch in Weilburg ihren festen Platz haben. Dabei lebt die Arbeit des Vereins insbesondere vom ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitglieder.
Dass die Theatergemeinde mit ihrer Arbeit nachhaltig zur kulturellen Vielfalt Weilburgs beiträgt, hatte auch die Konradspreis-Jury bereits in der Vergangenheit gewürdigt. Im Jahr 2024 erreichte die Theatergemeinde den zweiten Platz. In diesem Jahr folgte nun der erste Platz und damit die Auszeichnung mit dem Konradspreis 2026.
Überreicht wurde die Auszeichnung von Direktor Sebastian Marten von der Kreissparkasse Weilburg gemeinsam mit dem Weilburger Bürgermeister und dem Gastgeber des Abends, Stadtverordnetenvorsteher Marschall von Bieberstein. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung überreichten sie der Weilburger Theatergemeinde einen symbolischen Scheck über das Preisgeld.
Der Weilburger Abend bietet traditionell Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung und verbindet den gesellschaftlichen Abend mit einem aktuellen thematischen Schwerpunkt. Veranstaltungsort ist die Obere Orangerie, die mit ihrem historischen Ambiente einen besonderen Rahmen für die Veranstaltung bietet.
Eine besondere Verbindung zum diesjährigen Preisträger und zum Konradspreis gibt es auch aus Sicht der lokalen Medienlandschaft: Vor rund 14 Jahren wurde bereits Weilburg-TV mit dem König-Konrad-Preis ausgezeichnet. Damit reiht sich die diesjährige Ehrung der Theatergemeinde in eine lange Tradition der Würdigung engagierter Weilburger Initiativen ein.
Der Konradspreis erinnert an König Konrad I. und zeichnet seit 2011 Menschen, Vereine und Initiativen aus, die sich in besonderer Weise für die Stadt und ihre Entwicklung einsetzen. Mit der Weilburger Theatergemeinde erhält in diesem Jahr ein Verein die Auszeichnung, dessen Arbeit seit vielen Jahren einen festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Weilburg bildet.

02/09/2026

Blick hinter die Kulissen im Gewächshaus des Weilburger Schlossgartens
Wer schon immer einmal wissen wollte, was sich hinter den Kulissen des Gewächshauses im Weilburger Schlossgarten abspielt, bekommt dazu am Sonntag, 13. September 2026, eine besondere Gelegenheit. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals laden die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen interessierte Besucherinnen und Besucher dazu ein, das Gewächshaus näher kennenzulernen und einen Blick in Bereiche zu werfen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Von 13 bis 16.30 Uhr können die Gäste die technische Ausstattung des Gewächshauses erleben und erfahren, welche Aufgaben hinter dem Betrieb der Anlage stehen. Dabei geht es nicht nur um historische Aspekte, sondern auch um die praktische Arbeit, die notwendig ist, damit Pflanzen unter den besonderen Bedingungen eines Gewächshauses gedeihen können.
Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben außerdem die Auszubildenden der Zierpflanzengärtnerei. Besucherinnen und Besucher können ihnen über die Schulter schauen und aus erster Hand erfahren, wie die Ausbildung in der Zierpflanzengärtnerei aussieht und welche Arbeiten im Gewächshaus anfallen. So verbindet der Blick hinter die Kulissen Geschichte, Technik und gärtnerische Praxis.
Der Besuch des Gewächshauses bietet damit die Gelegenheit, den Weilburger Schlossgarten einmal aus einer anderen Perspektive zu entdecken und mehr über die Menschen und die Arbeit zu erfahren, die hinter seiner Pflege und dem Erhalt der historischen Gartenanlagen stehen. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen laden am 13. September von 13 bis 16.30 Uhr zum Tag der offenen Tür im Gewächshaus ein.

02/09/2026

Auch die Stadt Weilburg beteiligt sich in diesem Jahr am Tag des offenen Denkmals und lädt dazu ein, historische Orte und die Geschichte der Stadt auf besondere Weise zu entdecken. Für Interessierte öffnet der historische Kranenturm am Kanapee seine Türen. Der Turm steht stellvertretend für die historische Wasserversorgung Weilburgs und gibt Einblicke in die technischen Herausforderungen vergangener Zeiten. Besucherinnen und Besucher können das Denkmal besichtigen und dabei mehr über seine Bedeutung für die Entwicklung der Stadt erfahren.
Neben dem Blick in die Vergangenheit wartet auf die Besucher auch eine moderne Form der Stadterkundung. Das beliebte Geo-Caching durch Weilburg findet ebenfalls wieder statt. Ausgestattet mit den entsprechenden Hinweisen geht es auf eine Entdeckungstour durch die Stadt. Dabei gilt es, verschiedene Stationen und historische Besonderheiten aufzuspüren. So verbindet der Tag des offenen Denkmals in Weilburg Geschichte, Bewegung und Entdeckerfreude und bietet sowohl Einheimischen als auch Gästen die Möglichkeit, die Stadt aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

01/09/2026

Am Sonntag, dem 13. September, lädt das Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg anlässlich des Tags des offenen Denkmals zu einem ganz besonderen Besuch ein. An diesem Tag öffnet das Museum seine Türen bei freiem Eintritt und bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, in die spannende Geschichte Weilburgs und des heimischen Bergbaus einzutauchen.
Ein besonderes Erlebnis erwartet die Gäste bei den Führungen durch den tiefen Stollen unter dem Museum. Hier geht es hinab in die Welt des Bergbaus, wo die Besucher einen authentischen Eindruck von der schweren und oft gefährlichen Arbeit unter Tage gewinnen können. Höhepunkt der Führungen sind die Vorführungen der historischen Maschinen, die die Technik und Arbeitsweise vergangener Zeiten eindrucksvoll lebendig werden lassen.
Auch der Museumsverein beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals und sorgt dafür, dass neben Geschichte und Technik auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Im kleinen Kabinett des Museums wird eine gemütliche Kaffeetafel vorbereitet. Bei Kaffee und Kuchen bietet sich die Gelegenheit, eine Pause einzulegen, miteinander ins Gespräch zu kommen und den besonderen Tag in angenehmer Atmosphäre zu genießen.
Der Tag des offenen Denkmals im Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg verbindet auf schöne Weise Geschichte, Technik und Geselligkeit. Ob bei einem Rundgang durch das Museum, bei der spannenden Führung tief unter der Erde oder bei einer gemütlichen Kaffeepause – für große und kleine Besucher gibt es viel zu entdecken.
Ein Besuch lohnt sich also: Am 13. September heißt es im Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg – eintauchen, entdecken und Geschichte erleben!

01/09/2026

Denkmaltag im Husarenstall - Schnell, wendig und kampferprobt – die Husaren gehörten zu den besonders beweglichen Truppengattungen ihrer Zeit. Ursprünglich aus Ungarn stammend, verbreitete sich diese leichte Kavallerie seit dem 17. Jahrhundert in vielen europäischen Armeen. Ihre Aufgaben reichten von Aufklärung und Kurierdiensten bis hin zu schnellen Angriffen und der Sicherung des Heeres.
Auch in Weilburg waren Husaren stationiert. Ihre Pferde waren für ihren Dienst von zentraler Bedeutung – sie ermöglichten den Husaren ihre Schnelligkeit und Beweglichkeit. Untergebracht waren Soldaten und Tiere unter anderem im historischen Husarenstall, der bis heute an diese militärische Vergangenheit der Stadt erinnert. Das Gebäude ist damit mehr als ein ehemaliger Stall: Es erzählt ein Stück Weilburger Geschichte und erinnert an eine Zeit, in der Pferd und Reiter das Bild des militärischen Lebens prägten. Am Tag des offenen Denkmals kann man sich dort umsehen. Für Kinder und Jugendliche gibt es Hobbyhorsing. Veranstaltungsort: Husarenkaserne, Mauerstr. 13A, 35781 Weilburg

31/08/2026

Es trug sich zu im Jahre des Herrn 2026, da lag das schöne Städtlein Weilburg friedlich an der Lahn, und niemand ahnte, dass sich dort Dinge zutragen würden, von denen man noch lange bei Kerzenschein und einem guten Trunk erzählen sollte. Denn die Pankgrafen hatten eine Forderung an die Stadt, und zwar nicht um ein paar Groschen, sondern um die stattliche Summe von sechstausend Talern. Doch der Bürgermeister von Weilburg, ein Mann von festem Sinn und noch festerem Nein, sprach: „Die Schuld besteht nicht, und damit basta!“ Da half kein Bitten und kein Mahnen, und weil die Menschen von alters her wissen, dass dort, wo das Wort nicht mehr gilt, alsbald das Schwert zu sprechen beginnt, rüsteten sich beide Seiten zum Kampf. Die Pankgrafen zogen mit wehenden Bannern heran, schlugen vor den Toren ihr Lager auf und wurden dabei von Rittern und wackeren Kumpanen aus dem feindlichen Freienfels verstärkt. Auch die Bürgergarde war bereit, geführt von ihrem Hauptmann, der seinen Säbel blank gezogen hatte und wohl nicht daran dachte, ihn so bald wieder aus der Hand zu geben. Zuerst aber sprachen die Kanonen. Laut donnerte es über die Stadt, Rauch stieg gen Himmel, und selbst die Spatzen auf den Dächern sollen erschrocken davon geflogen sein. Dann aber rückten die Pankgrafen vor und stürmten auf den Marktplatz, wo die Bürgergarde ihnen tapfer entgegentrat. Lange wogte die Schlacht hin und her, bald schienen die einen, bald die anderen die Oberhand zu gewinnen. Schließlich aber blitzten die Säbel, und Mann gegen Mann wurde gekämpft, bis die Bürgergardisten Schritt für Schritt zurückweichen mussten. Sie bauten eilig Barrikaden, in der Hoffnung, dem Feind Einhalt zu gebieten. Doch die Pankgrafen brachten einen gewaltigen Rammbock herbei, und was vorher fest und unüberwindlich schien, splitterte und krachte unter seinen Schlägen entzwei. Da blieb der Bürgergarde nur noch der Weg hinauf zum Schloss. Aber auch dort fanden sie keinen Frieden, denn die Pankgrafen folgten ihnen bis in den Schlosshof und drangen immer weiter vor, bis schließlich der Bürgermeister gefangen genommen und streng bewacht hinter Gittern gesetzt wurde. Nun war Weilburg besiegt. Da erkannte auch die Bürgergarde, dass weiterer Widerstand nichts mehr frommen würde, und legte die Waffen nieder. Ihr Hauptmann trat hervor, zog seinen Säbel aus der Scheide und übergab ihn würdevoll dem Sieger. So stand er da, besiegt, aber nicht entehrt. Die Pankgrafen aber stiegen auf den Schlossbalkon und verkündeten ihren Sieg über die Stadt. Doch wie es in guten Märchen manchmal geschieht, nahm die Geschichte noch eine andere Wendung. Denn nach dem Streit kam die Vernunft, und nach der Vernunft kam die Versöhnung. Man setzte sich zusammen und fand einen Ausweg, mit dem alle leben konnten. Weilburg sollte auch künftig eine Vasallenstadt der Pankgrafenschaft bleiben, der Bürgermeister wurde aus seinem Gefängnis entlassen und erhielt die Führung der Stadt im Namen der Pankgrafen auf Lebenszeit. Und weil auch ein tapferer Gegner seine Ehre verdient, bekam selbst der Hauptmann seinen Säbel zurück. Damit hätte die Geschichte nun friedlich enden können – wenn da nicht der Abend gewesen wäre. Denn als die Sonne längst hinter den Bergen verschwunden war und die Schwerter ruhten, begann eine andere, weit heimtückischere Schlacht. Man holte den Schnaps hervor, und so mancher, der am Tage noch tapfer Kanonen, Säbel und Rammbock getrotzt hatte, musste nun feststellen, dass ein kleiner Becher bisweilen mächtiger sein kann als ein ganzes Heer. Einer nach dem anderen wurde von dem geheimnisvollen Geist im Glase besiegt, und manch tapferer Recke soll später nicht mehr recht gewusst haben, ob der Boden unter seinen Füßen stillstand oder heimlich davonlief. So endete die Schlacht um Weilburg schließlich doch noch in Frieden, mit Lachen, Versöhnung und manchem denkwürdigen Trinkspruch. Und wenn die sechstausend Taler nicht inzwischen ausgegeben sind, dann wird wohl noch heute davon gesprochen – und von jenem denkwürdigen Tag im Jahre des Herrn 2026, an dem die Pankgrafen Weilburg eroberten, den Bürgermeister gefangen nahmen, den Hauptmann ehrten und am Ende sogar den Schnaps bezwangen. Wer aber von allen an jenem Abend wirklich der größte Sieger war, das haben die Chronisten bis heute nicht herausgefunden.

31/08/2026

Kindertag in Weilburg - ein Bericht von Sabine Gorenflo DJV - Wenn in Weilburg Kirchweih gefeiert wird, gehört der Sonntag traditionell den Kindern. Auch beim 19. WWW-Kindertag 2026 verwandelte sich die historische Altstadt wieder in einen großen Abenteuerspielplatz für die ganze Familie. Veranstaltet wurde der Kindertag von der Wirtschaftswerbung Weilburg (WWW) in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing der Stadt Weilburg. Von 12 bis 18 Uhr konnten Kinder an zahlreichen Stationen spielen, ausprobieren, basteln, rätseln und einfach einen abwechslungsreichen Nachmittag erleben.
Das Besondere am WWW-Kindertag ist, dass nicht ein einzelner Platz im Mittelpunkt steht. Die gesamte Altstadt wird zum Spielfeld. Viele Geschäfte und Unternehmen laden mit eigenen Aktionen zum Mitmachen ein, Vereine und Verbände präsentieren sich und zeigen, was sie zu bieten haben. Auf dem König-Konrad-Platz waren unter anderem das THW und die Polizei vertreten. Auch zahlreiche weitere Organisationen sorgten mit Spielen und Mitmachaktionen dafür, dass es für die Kinder überall etwas zu entdecken gab.
Auf dem Marktplatz verband sich der Kindertag mit der traditionellen Kirchweih. Zwischen den Fahrgeschäften und Ständen herrschte den ganzen Nachmittag reger Betrieb. Süßigkeiten, Entenangeln, Wurfspiele und weitere Buden gehörten ebenso dazu wie das nostalgische Kinderkarussell, das immer wieder von kleinen Fahrgästen umringt war. Auch die große Hüpfburg war ein beliebter Anlaufpunkt. Wer lieber Tiere mochte, konnte beim Ponyreiten seine Runden drehen.
Entlang der Vorstadt und der Mauerstraße lockte wieder der beliebte Kinderflohmarkt „Kinder für Kinder“. Dort konnten die jungen Händlerinnen und Händler eigenes Spielzeug und andere Schätze anbieten. Für viele Familien gehört der Flohmarkt inzwischen genauso zum Kindertag wie die Bimmelbahn, die auch 2026 wieder unterwegs war und die verschiedenen Veranstaltungsorte miteinander verband.
Eine besondere Motivation, die Stadt zu erkunden, bot das große WWW-Gewinnspiel. An den verschiedenen Stationen konnten die Kinder Stempel sammeln. Wer genügend Stempel beisammenhatte, konnte an der Verlosung teilnehmen. Insgesamt warteten mehr als 20 Preise im Gesamtwert von über 1.000 Euro auf die Gewinner. Dazu gehörten unter anderem Eintrittskarten für Freizeit- und Erlebnisparks sowie verschiedene besondere Erlebnisse. Auch das WWW-Maskottchen Kalli war wieder mit von der Partie und steuerte einen eigenen Stempel für das Gewinnspiel bei.
Neben Spiel und Spaß gab es auch kulturelle und informative Angebote. Museen und Schloss waren in das Programm eingebunden, während an anderer Stelle getanzt, gebastelt oder sportlich ausprobiert werden konnte. Neue Teilnehmer wie das Strandgut „Klein Nizza“ oder eine virtuelle Fahrschule sorgten zusätzlich für Abwechslung.
Dass der Kindertag inzwischen zu den Höhepunkten des Weilburger Kirchweihwochenendes gehört, war auch in diesem Jahr überall in der Innenstadt zu spüren. Familien konnten sich frei durch die Altstadt bewegen, zahlreiche Angebote entdecken und dabei erleben, wie Geschäfte, Vereine, Verbände und Unternehmen gemeinsam für einen besonderen Tag sorgen. Die Mischung aus Kirchweih, Kinderprogramm und lebendiger Innenstadt macht den WWW-Kindertag zu einer Veranstaltung, die längst ihren festen Platz im Weilburger Veranstaltungskalender gefunden hat.

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