Zurzeit besteht der aktive Kern unserer Gruppe aus circa 10 ehrenamtlich aktiven jungen Mitgliedern zwischen 15 und 27 Jahren sowie zwei ehrenamtlichen Betreuern. Mitmachen kann in unserer Gruppe jeder, auch unsere Angebote für Kinder und Jugendliche werden weitgehend umsonst und offen für alle Kinder und Jugendliche in unserem Ort ausgeschrieben. Unser Hauptanliegen ist es, Kindern und Jugendlich
en die Natur näher zu bringen und ihnen vielfältige Erfahrungen und neues Wissen über Natur und Umwelt in einem neuen sozialen Umfeld zu vermitteln. Unsere NAJU Gruppe hat als Besonderheit Kontakt zu Natur und Umweltschützern in Afrika und eine Patenschaft zu einer kleinen Schule in Tansanias Süden aufgebaut. Regelmäßig unterstützen wir ideell, aber auch durch aktive Mithilfe vor Ort, verschiedene Projekte vor Ort zu realisieren. Um größere, aber auch kleinere Projekte umzusetzen, müssen wir meist privat selbst einen guten Teil finanziell beisteuern, denn unsere Ortsgruppe verfügt über keine Einkünfte oder Spendengelder. Projekte, die wir bisher umgesetzt haben:
Bildungsprojekte:
Bau einer Schule ("Forest Zone School in Mang'ula", Unterstützung von Jugendlichen in Ihrer Ausbildung (Landwirtschaft, Imkerei, Computerkurse). Initiierung und Umsetzung verschiedener Landwirtschaftsprojekte, wie die Förderung verschiedener ökologischer Landbauprojekte (Schulgarten, Hochbeete, Aufbau einer Baumschule, bzw Baumpflanzaktionen, Finanzierung und Mithilfe beim Aufbau einer Schulimkerei, eines Mutter-Kind-Community Garden, Bau und Finanzierung eines Hühnerhauses). Versendung von Containern mit Hilfsmaterialien für verschiedene Organisationen in Tansania, vornehmlich mit Fahrrädern, Nähmaschinen und Hilfsmitteln für Behinderte). Die Vernetzung mit verschiedenen anderen Vereinen wird bei uns groß geschrieben, daher arbeiten wir auch mit einem Ausbildungszentrum für Jugendliche (Udzungwa Professional Training Centers), dem Verein Usamaria Group Orphanage, der Pentecostal Church in Mang'ula und dem Verein Kilombero Youth Movement against Poverty in Tansania zusammen. Wir arbeiten zu 100 % ehrenamtlich, auch unsere Besuche oder Begegnungen mit tansanischen Jugendlichen finanzieren wir aus eigener Tasche. Spenden, die wir für unsere Projekte in Tansania bekommen, kommen zu 100 % an. Die ordnungemäße Verwendung der Spendengelder wird von uns überprüft. Auslandsprojekte, für die wir Zuschüsse von der SEZ erhalten haben (wie die Förderung von Bildung im ökologischen Landbau) wurden zu 25 % aus unserer eigenen privaten Tasche mitfinanziert.