EAW Siedlergemeinschaft Hammerweg e.V.

EAW Siedlergemeinschaft Hammerweg e.V. Willkommen in unserer Gemeinschaft Rund 500 Familien in unserem Ortsteil sind schon Mitglied!

18/03/2026

Weiden. Kanu-Weiden zog bei der 16. Jahreshauptversammlung eine erfolgreiche Bilanz: unfallfreie Saison, 11.083 Kilometer und zahlreiche Ehrungen. Erstmals wurde Ingeborg Rudnik zum Ehrenmitglied ernannt.

18/03/2026

Besonders wichtig ist bei allen Pflanzarbeiten, ein großes Erdloch auszuheben. Je größer der Anteil an lockerem Boden ist, umso besser wird das Wachstum in den kommenden Jahren sein. Die Wurzeln haben so die Möglichkeit, sich ungehindert auszubreiten. In einem kleinen Pflanzloch wollen die Bäume nicht so recht wachsen und kümmern jahrelang dahin. Sie stehen dann besonders bei einem "schweren" Boden oft wie im Eimer eingeengt. Bei großen Niederschlägen und zusätzlichem Wässern kommt es vor, dass die jungen Bäume regelrecht "absaufen". So kann ein kleiner Bagger oder Erdbohrer bei der Bepflanzung von Streuobstwiesen und Gärten durch eine großzügige Bodenlockerung an der Pflanzstelle wertvolle Dienste leisten. Der Unterschied in der Entwicklung der Bäume ist dann gravierend.

Die Veredlungsstelle unten am Baum sollte nach dem Pflanzen mindestens 5 cm höher sein, als die umgebende Oberfläche. Dabei ist es das Setzen des gelockerten Bodens mit einzuberechnen. Die Spitzen der Wurzeln, die durch das Roden in der Baumschule abgerissen und ausgefranst sind, werden kurz vor dem Pflanzen mit der Rosenschere schräg nach unten angeschnitten. Aus dem Wundkallus, das die glatten Wunden gut überwallt und damit verschließt, bilden sich dann sehr schnell und in großer Menge Saugwurzeln. Diese entstehen vor Allem durch Aufstülpungen des frischen Zellgewebes an der Wundstelle. Ein festes Einstampfen nach dem Einpflanzen ist vor allem bei einem nassen Boden zu vermeiden. Nie sollte Schnee oder gefrorene Erde an die Wurzel kommen. In der Praxis hat sich ergeben, dass es dadurch zu großen Ausfällen bei Neupflanzungen kommt. Zum Schluss wird außen an der Baumscheibe ein Gießrand durch eine leichte Erhöhung angelegt, so dass ein "Nest" entsteht. Erst dann wird kräftig angegossen. Dies führt zum Zuschwemmen der Hohlräume im lockeren Erdreich und damit zu einem besseren Bodenkontakt der Wurzeln. Ein häufiges Gießen im Herbst oder gar im Winter ist aber zu vermeiden, da die Pflanzen ohne Blätter kein Wasser verdunsten. Bei einem lehmigen Boden führt das sehr oft zum Absterben des jungen Baumes. Übrigens, sollte man vor dem Pflanzen die Wurzeln nicht lange ins Wasser stellen, wie dies sehr oft geschieht. Besser ist es, die jungen Bäume vorübergehend einzuschlagen, damit die Wurzeln richtig mit Erde überdeckt sind. Ein Austrocknen des Wurzelwerkes, besonders aber durch Sonnenstrahlen, ist unbedingt zu verhindern.

Bevor aber gepflanzt wird, sollte der Baumpfahl in das Pflanzloch eingeschlagen werden. Vorteilhaft ist dies an der Westseite, da von dort zu 90% der Wind kommt. Somit wird der Baum kaum gegen den Pfahl gedrückt. Die Stütze sollte nicht in Krone hinein ragen und wird deshalb in der Höhe des Ansatzes der Leitäste abgesägt. Das Anbinden mit einem Kokosstrick oder Nylonstrumpf sollte so locker erfolgen, dass der Baum beim Setzen des Bodens ebenfalls mit absacken kann. Sonst schweben die Wurzeln ohne Anschluss über die untere Bodenschicht. Wenn es dann im Frühjahr oder Sommer sehr warm wird, vertrocknen solche Bäume. Später ist auch darauf zu achten, dass die Schlaufe nicht in die Rinde einwächst. Sonst treten Schäden durch Einschnürungen auf. Rinde auf Rinde kann dann nicht mehr zusammen wachsen. Der Baum bleibt für immer geschwächt.

Ein Schutz des Stammes vor Wildverbiss mithilfe von Hasendraht, Schilfmatten oder Plastikmanschetten ist auf jeden Fall anzubringen. Schon ein einziger Hase kann im schneereichen Winter durch Abfressen der Rinde einen verheerenden Schaden anrichten. Der Pflanzschnitt an der Krone sollte unbedingt erst Ende März erfolgen, da jetzt die Wunden nicht mehr vom Baum abgeschottet werden. Sie bleiben somit über Winter offen und sind Eintrittspforten für Pilzkrankheiten. Außerdem trocknen die Triebe an den Schnittstellen über Winter etwas ein. Der Frühjahrschnitt sorgt dann für einen starken Neuaustrieb und somit für einen guten Kronenaufbau. Man sollte auch bedenken, dass bei einem zu frühen Schnitt weniger Knospen am Baum vorhanden sind. Wenn dann der Saft bei mildem Wetter und zunehmender Tageslänge aufsteigt, wird er die verbleibenden Knospen umso stärker entwickeln lassen. Durch die verringerte Salzkonzentration in den Zellen, die durch das Verwässern entsteht, erhöht sich dann die Frostgefahr deutlich. Gegenteilige Meinungen über die Zeitpunkte des Schnittes kommen oft daher, dass die vielen Gartenbücher, die aus dem Gartenland England zu uns kommen, von einigen Autoren kritiklos beim Übersetzen in die deutsche Sprache übernommen werden, ohne auf die großen Klimaunterschiede einzugehen.

In Gebieten, in denen häufig Wühlmäuse vorkommen, sollte man die Wurzeln der Obstbäume bei der Pflanzung in einen Korb aus Draht mit engmaschigem Geflecht geben. Er muss ausreichend groß bemessen und lückenlos geschlossen sein, um das Eindringen der Schädlinge wirksam zu verhindern. Der Drahtkorb sorgt dafür, dass bei einem Wühlmausfraß die Wurzeln der jungen Bäume nicht bis zum Stamm dezimiert werden können. Das bedeutet dann den sicheren Tod der Pflanze. Eine biologische Methode zur Wühlmausbekämpfung ist das Anbringen von Sitzkrücken für Eulen und Greifvögel. Als besonders wirksam hat sich die Anlage eines etwa 70 Zentimeter hohen und lockeren Steinhaufens erwiesen. Er kann dem Mauswiesel, der als erklärter Erzfeind der Wühlmäuse gilt, als „Villa" dienen. Es wäre noch vorteilhaft, wenn sich im Inneren des Steinhaufens ein Hohlraum für die Aufzucht der Jungmauswiesel befindet.

18/03/2026

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Gestern fand unsere JHV mit Neuwahlen statt. So setzt sich die Vorstandschaft zusammen:
1.Vorsitzender Manfred Bäuml (vierter v. rechts)
2.Vorsitzende Simone Sommer (Mitte links)
Hauptkassiererin Sabrina Lacher (fünfte v. rechts)
stellv. Kassier Martin Schwab (neunter v. links)
Schriftführer Thomas Bäuml (erster v. rechts)
stellv. Schriftführerin: Anita Salomon (Mitte rechts)

Im Ausschuss (von links nach rechts)
Manfred Meierhöfer
Günther Market
Willi Hirsch
Klaus Lacher
Stefan Schwab
Corina Bäumler
Jens Schmidt
Silvia Schwab
Martin Baer
Günther Sommer
Philipp Bäumler
Tom Metschl
Silvia Baer
Eduard Bäumler
Julia Bäuml
Eduard Salomon
Stefan Bäuml
Nicht im Bild:
Udo Holzinger
Sandro Lugert

Kassenrevision:
Peter Späth
Nadine Schwarz

18/03/2026

Unser Tipp des Tages: Schlafende Knospen wecken 🌼💤

18/03/2026
Die neue Vorstandschaft der EAW-Siedlergemeinschaft Hammerweg e. V. Gratulation und viel Erfolg!
15/03/2026

Die neue Vorstandschaft der EAW-Siedlergemeinschaft Hammerweg e. V. Gratulation und viel Erfolg!

Heute Mitgliederversammlung der EAW-Hammerwegsiedler
13/03/2026

Heute Mitgliederversammlung der EAW-Hammerwegsiedler

28/02/2026

🌿 Achtung, Weiden: Ab 02. März startet wieder die Gartenabfallsammlung!
Aber bitte nur so, dass das Angebot für alle funktioniert. 👇

Obstbaumschnitt, Gras, Laub oder Heckenschnitt kannst du ab Montag, 02.03. wieder an den Sammelstellen im Stadtgebiet anliefern.
Wichtig dabei:

✅ Nur Gartenabfälle von Grundstücken, die an die Abfallentsorgung der Stadt angeschlossen sind (also mit Abfallgebühr)
✅ Nur haushaltsübliche Mengen pro Tag
✅ Äste und Sträucher bitte zerkleinern

⛔ Nicht in die Container gehören z. B.:
Erdreich, Rinde, Sägespäne sowie Rodungsabfälle (z. B. Wurzelstöcke, Stammholz über 10 cm Durchmesser, ganze Heckenreihen)

🚫 Ganz wichtig:
Bitte kein Grüngut neben den Sammelbehältern abladen. Das wird nicht geduldet und stichprobenartig überwacht. Im Jahr 2025 wurden wegen unerlaubter Anlieferung und Ablagerung mehrfach Bußgelder verhängt.

📞 Fragen?
Abfallberatung: 0961 / 39019-12

Danke, dass ihr mit dafür sorgt, dass die Sammelstellen sauber und nutzbar bleiben. 💚

📸 Das Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiert.

28/02/2026

Die meisten Fehler beim Hortensienschnitt haben eine einzige Ursache: falscher Zeitpunkt für den falschen Typ.

Die entscheidende Frage zuerst: Blüht meine Hortensie auf Altholz oder auf Neuholz?

✂️ Altholzblüher — Schnitt NUR nach der Blüte:

Bauernhortensie & Eichenblatt-Hortensie (Hydrangea macrophylla / quercifolia): Im Spätwinter NIE schneiden. Die Blütenknospen wurden den Sommer zuvor angelegt. Nur totes Holz bis zum ersten gesunden Knospenpaar entfernen — nicht mehr.

Kletterhortensie (Hydrangea anomala petiolaris): Nur minimaler Korrekturschnitt nach der Sommerblüte. Benötigt Jahre zur Etablierung, aggressiver Schnitt wirft die Pflanze dramatisch zurück.

✂️ Neuholzblüher — Schnitt im Spätwinter:

Rispenhortensie (Hydrangea paniculata, z. B. 'Limelight', 'Phantom'): Im Spätwinter im Schlafzustand um ein Drittel auf ein kräftiges Knospenpaar zurückschneiden. Reagiert gut auf starken Schnitt.

Schneeballhortensie (Hydrangea arborescens 'Annabelle'): Alle Triebe auf 30–45 cm zurückschneiden. Blüht vollständig auf Neutrieben, profitiert vom kompletten Rückschnitt jedes Jahr.

🗓 Schnittzeitpunkt in Deutschland:
Milde Lagen (Oberrheingraben, Weinbauklima): Neuholzblüher ab Februar schneiden
Gemäßigte Lagen (Mittelgebirgsvorland, süddeutsche Ebene): Mitte März, wenn Spätfröste nachlassen
Kühle Lagen (norddeutsche Tiefebene, Mittelgebirge): Bis April warten — Spätfröste zerstören freiliegende Knospen

18/02/2026
06/02/2026

🗳️ Kommunalwahl am 8. März 2026 – gut informiert wählen

Damit ihr euch vor der Kommunalwahl schnell zurechtfindet, gibt’s ab sofort kostenlose Infobroschüren im Foyer des Neuen Rathauses.
Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit erklärt darin verständlich:

✅ Aufgaben und Organisation der Gemeinden
✅ Ablauf der Wahl
✅ Möglichkeiten der Stimmenvergabe (ja – das Wahlsystem kann ganz schön komplex sein)

Zusätzlich gibt es die Broschüre „Einfach verstehen!“ mit einer Erklärung in gut verständlicher Sprache – denn: Verständliche Infos helfen, Barrieren abzubauen.

📥 Online findet ihr beide Broschüren auch zum Download unter: www.weiden.de/wahlen

📸 Martin Oppitz, Abteilungsleiter Wahlen / © Pressestelle

Adresse

BeethovenStr. 3
Weiden In Der Oberpfalz
92637

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