01/11/2025
Die Bürgerinitiative (BI) Wasserburger Land sieht in der Tatsache, dass nach wie vor keine Entscheidung gefallen ist, ein Zeichen dafür, dass der Standort umstritten sei. Bereits im Erörterungstermin 2018 habe die BI gravierende Planungsmängel aufgezeigt – unter anderem im Hinblick auf die Emission gefährlicher Stoffe (wie zum Beispiel Asbest) sowie die geologische Eignung und Standfestigkeit des Untergrunds, so die Initiative.
„Dass selbst nach weiteren sieben Jahren immer noch Nachbesserungsbedarf besteht, bestätigt unsere Einschätzung, dass der gewählte Standort für eine DK-1-Deponie ungeeignet ist“, so Sprecher Roger Diller.
Er kritisiert außerdem die Tatsache, dass die Regierung von Oberbayern der Bürgerinitiative seit dem Erörterungstermin im Jahr 2018 weiterhin die Akteneinsicht verweigere: mit der Begründung, die von der Firma Zosseder mehrfach überarbeiteten Planungsunterlagen seien noch nicht vollständig. Das Raumordnungsverfahren für dieses Projekt sei bereits 2009 eingeleitet worden.
Trotz der jahrelangen Bearbeitungsdauer liege bis heute keine vollständige und genehmigungsfähige Planung vor.
20 Jahre nach dem Antrag auf Kiesabbau mit Wiederverfüllung gärt der Streit um die geplante Deponie Odelsham in Babensham noch immer. Das sagen die Firma Zosseder, die Regierung und die BI.