29/08/2026
Hier seht ihr einen unserer Poitou-Esel an einem Weißdorn knabbern 🫏.
Die Pflanze schützt sich mit großen und sehr spitzen Dornen🌵, doch die Esel machen vor ihr trotzdem keinen Halt 😲.
❓️Wie geht das ohne dass sie sich verletzen?
❗️Die Stammform des Hausesels ist der Afrikanische Esel. In den trockenen Verbreitungsgebieten gehören harte und stachelige Pflanzen zum Speiseplan, daran haben sich Esel angepasst.
Zum Beispiel ist ihre Mundschleimhaut sowie das Zahnfleisch extrem dick und ledrig. Das macht sie unempfindlich gegenüber Einstichen.
Die beweglichen Lippen sind sehr muskulös- damit können sie die Äste und Stängel gezielt greifen und sogar Stacheln platt drücken!
Dann umhüllt der zähe Speichel die Spitzen und die Backenzähne zermahlen sie gründlich, sodass auch im Magen keine Verletzungen mehr drohen.
Unter Anderem wegen dieser Anpassungen ist der Esel ein hervorragender und spezialisierter Landschaftspfleger👍.
Er kann optimal auf mageren und trockenen Flächen (zB Trockenrasen und Heideflächen) eingesetzt werden.
Er frisst dort das dornige Gestrüpp, das viele andere Tiere verschmähen, und hält so die Fläche offen 🌱🦗🦎🐦⬛🐝🦋.
Danke an für das Einfangen dieses Moments!