Flüchtlingshilfe Waltrop

Flüchtlingshilfe Waltrop Menschen helfen! In Waltrop.

Herzliche Einladung zur Ausstellung „Ankommen“In Kooperation mit der Sparkasse Vest zeigt die evangelische Akademie Reck...
15/04/2026

Herzliche Einladung zur Ausstellung „Ankommen“

In Kooperation mit der Sparkasse Vest zeigt die evangelische Akademie Recklinghausen die Ausstellung “Ankommen” in den Räumen der Sparkasse am Königswall 33 in Recklinghausen.

Sie portraitiert 44 Menschen aus 24 Länder, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung geflohen sind. Diese feinfühligen Portraitaufnahmen sensibilisieren für die vielschichtigen Herausforderungen, die mit dem Ankommen in der Fremde verbunden sind. Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Waltrop trägt engagiert dazu bei, dass dieses Ankommen gelingen kann.

Herzlich laden wir ein zu der Eröffnung am 22. April um 18.00 Uhr. Bernd Schäfer, der Initiator und Fotograf des Projekts, führt in die Ausstellung ein. Maria Gaida-Greger von der Flüchtlingshilfe Waltrop stellt diese Integrationsarbeit vor und der Unternehmer Marec Hase berichtet, wie Geflüchtete erfolgreich Teil der Mitarbeiterschaft wurden.

Für die Teilnahme wird höflich um Anmeldung gebeten:
[email protected]

13/04/2026

That's true.

„Auch die Flüchtlingshilfe Waltrop fürchtet Folgen für den Arbeitsmarkt. Sprecher Bernd Schäfer nennt die Entwicklung „e...
10/04/2026

„Auch die Flüchtlingshilfe Waltrop fürchtet Folgen für den Arbeitsmarkt. Sprecher Bernd Schäfer nennt die Entwicklung „eine Katastrophe“: Wenn Sprachkurse schwerer erreichbar sind, werde es auch schwieriger, dass Menschen schnell einen Job finden – ausgerechnet in einer Zeit, in der viele Branchen Personal suchen. „Ohne den Kurs fehlen wichtige Grundlagen – für Behördengänge, Alltag und Arbeit.“‘

Ohne Sprache keine Integration: Neue BAMF-Regelungen treffen Freiwillige hart. In Oer-Erkenschwick, Waltrop und Datteln zeigt sich die Problematik deutlich.

Waltroper Parkfest. Wir sind dabei.
06/04/2026

Waltroper Parkfest. Wir sind dabei.

„Neustart trotz Hürden: Vom Anwalt in Afghanistan zum Berufskraftfahrer in Deutschland: Der Weg in die Arbeit war lang, ...
05/04/2026

„Neustart trotz Hürden: Vom Anwalt in Afghanistan zum Berufskraftfahrer in Deutschland: Der Weg in die Arbeit war lang, geprägt von Bürokratie, Qualifikationsfragen und der Angst vor der Abschiebung.“

Süßigkeiten für die Kinder, Gespräche am Grill: Fardin Habibi erlebt, wie Sprache Türen öffnet – und wie Integration ein langer, bürokratischer Weg bleibt.

„Wir gratulieren Cem Özdemir herzlich zu seinem Sieg in Baden-Württemberg!Von Anfang an unterstützte Özdemir das Netzwer...
09/03/2026

„Wir gratulieren Cem Özdemir herzlich zu seinem Sieg in Baden-Württemberg!

Von Anfang an unterstützte Özdemir das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und half, das Projekt 1995 öffentlich bekannt zu machen. Bis heute engagiert er sich als Pate mehrerer Courage-Schulen.

Als erster Politiker mit Migrationsgeschichte in diesem Amt zeigt sein Erfolg, wie wichtig es ist, junge Menschen für Toleranz, Respekt und Demokratie zu motivieren – Werte, für die Courage-Schulen jeden Tag stehen. Bundesweit vernetzt, treten sie aktiv gegen Diskriminierung ein und fördern ein offenes Miteinander.“

Foto:
̈zdemir

Wir gratulieren Cem Özdemir herzlich zu seinem Sieg in Baden-Württemberg!

Von Anfang an unterstützte Özdemir das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und half, das Projekt 1995 öffentlich bekannt zu machen. Bis heute engagiert er sich als Pate mehrerer Courage-Schulen.

Als erster Politiker mit Migrationsgeschichte in diesem Amt zeigt sein Erfolg, wie wichtig es ist, junge Menschen für Toleranz, Respekt und Demokratie zu motivieren – Werte, für die Courage-Schulen jeden Tag stehen. Bundesweit vernetzt, treten sie aktiv gegen Diskriminierung ein und fördern ein offenes Miteinander.

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̈zdemir

Geflüchtete Frauen stärken - – Schutz und Chancen weltweit Zum Internationalen Weltfrauentag (8.3.) macht die UNO-Flücht...
08/03/2026

Geflüchtete Frauen stärken - – Schutz und Chancen weltweit

Zum Internationalen Weltfrauentag (8.3.) macht die UNO-Flüchtlingshilfe auf die Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen aufmerksam. Weltweit sind Millionen von ihnen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung. Sie sind häufig besonderen Risiken ausgesetzt – etwa sexualisierter Gewalt, Ausbeutung oder fehlendem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.

„Geflüchtete Frauen zeigen jeden Tag eine enorme Stärke. Sie sorgen für ihre Familien, organisieren den Alltag im Exil und kämpfen für eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder – oft unter schwierigsten Bedingungen“, sagt Ricarda Brandts, Vorstandsvorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe. „Gerade zum Weltfrauentag dürfen wir nicht vergessen: Frauen auf der Flucht brauchen besonderen Schutz, Zugang zu Bildung und echte Perspektiven. Sie zu stärken heißt, ganze Gemeinschaften zu stärken.“

Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen weltweit Projekte, die gezielt Frauen und Mädchen fördern. Dazu gehören sichere Schutzräume, Programme gegen geschlechtsspezifische Gewalt, Bildungsangebote sowie Initiativen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit und die Einbindung in Entscheidungsprozesse. Angesichts der jüngsten Finanzierungsengpässe der weltweiten humanitären Hilfe steht diese Arbeit aktuell vor enormen Herausforderungen: So mussten im letzten Jahr 75 Prozent der Schutzangebote für rund 80.000 Frauen und Mädchen im Südsudan aufgrund fehlender Mittel eingestellt werden.

Zum Weltfrauentag ruft die UNO-Flüchtlingshilfe dazu auf, geflüchtete Frauen stärker in den Mittelpunkt internationaler Hilfsprogramme zu stellen und ihre Rechte konsequent zu schützen. Die Hälfte der über 117 Millionen Menschen auf der Flucht sind Frauen und Mädchen.
-Flüchtlingshilfe Geschichten von Menschen, die trotz Flucht und schwieriger Lebensbedingungen ihren Bildungsweg fortsetzen konnten. Sie zeigen, was möglich wird, wenn der Zugang zu Bildung nicht vom Herkunftsort abhängt, sondern von Mut, Unterstützung und echten Chancen.

Weitere Informationen zum Engagement für geflüchtete Frauen und Mädchen finden Sie unter:

Flüchtlingsfrauen & -mädchen sind besonderen Gefahren ausgesetzt und haben besondere Bedürfnisse. Informieren Sie sich, wie wir gemeinsam helfen können.

Mahnwache zum 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Heute, 24.02.2026, Marktplatz, Waltrop.
24/02/2026

Mahnwache zum 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Heute, 24.02.2026, Marktplatz, Waltrop.

Gedenkveranstaltung zum 4. Jahrestag des Angriffskrieges gegen die Ukraine24. Februar 202616.00 UhrMarktplatz Höhe DM-Dr...
20/02/2026

Gedenkveranstaltung zum 4. Jahrestag des Angriffskrieges gegen die Ukraine

24. Februar 2026
16.00 Uhr
Marktplatz Höhe DM-Drogerie
Waltrop

Die Waltroper ukrainische Community will am 24. Februar 2026, dem 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf ihr Land, mit einer Gedenkveranstaltung auf das Ausmaß des Leides in der Ukraine aufmerksam machen.

Sie lädt dazu alle Interessierten ein, sich diesem überparteilichen und zivilgesellschaftlichen Gedenken anzuschließen. Gemeinsam möchte man Präsenz zeigen und ein stilles, aber kraftvolles Zeichen gegen den Krieg setzen.

In einer Zeit der lauten Debatten soll bewusst ein Moment des Innehaltens geschaffen werden. Die Veranstaltung ist ausdrücklich kein Fest und sieht keine Bewirtung vor. Es geht um das gemeinsame Schweigen, das Erinnern und die Mahnung zum Frieden.

Geplant sind mehrere symbolische Aktionen, die das Ausmaß des Leides sichtbar machen sollen:

• Mahnmal der Leere: Aufgestellte Schuhe und Stühle symbolisieren die ausgelöschten Leben.

• Klang der Angst: Ein kurzes, eindringliches Sirenengeheul und das Geräusch von überfliegenden Shahed Drohnen das in eine tiefe Stille übergeht.

• Lichter der Hoffnung: Eine aus Kerzen geformte Landkarte der Ukraine.

• Realität der Flucht: Ein gepackter Fluchtkoffer als Sinnbild für den zerstörten Alltag Millionen Betroffener.

Russland hat am 24. Februar 2022 die Ukraine unter fadenscheinigen Begründungen überfallen und führt neben der militärischen Auseinandersetzung einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Mit dem Versuch das Land zu besetzen, gingen brutale Angriffe gegen Zivilisten einher. Die Bilder von den Massakern in Irpin und Butscha im März 2022 gingen um die Welt und bezeugen die grausamen Kriegsverbrechen.

Da sich die militärischen Erfolge Russlands in Grenzen halten, wird versucht, die Bevölkerung zu zermürben. Ganz bewusst werden Kindergärten, Schulen, Markplätze, Krankenhäuser, Wohnsiedlungen sowie Plätze des öffentlichen Lebens angegriffen. Mit der Zerstörung der zivilen technischen Infrastruktur werden die Menschen gezwungen, ohne Heizung, Wasser und Strom in den aktuellen kalten Wintermonaten auszukommen. Für nicht wenige bleibt nur die Flucht.

18/02/2026
Widrige Zeiten für die Flüchtlingshilfe Größer und bunter ist der neue HelferInnen-Ausschuss (HIA) der Flüchtlingshilfe ...
02/02/2026

Widrige Zeiten für die Flüchtlingshilfe

Größer und bunter ist der neue HelferInnen-Ausschuss (HIA) der Flüchtlingshilfe geworden. Insgesamt 13 Mitglieder wurden auf der Hauptversammlung am 21.01.2026 in das Gremium gewählt. Aufgabe des HIA ist es, die ehrenamtliche Arbeit nach außen zu repräsentieren und nach innen die verschiedenen Aktivitäten zu koordinieren. Zu diesen gehören die Kleiderkammer ebenso, wie die wöchentlichen Beratungscafés, die Sprachkurse oder beispielsweise die Fahrraddistribution. Seit einigen Jahren integriert die Flüchtlingshilfe in ihre institutionelle Arbeit auch Menschen, die selbst zugewandert sind und in ihren verschiedenen eigenen kommunikativen Zusammenhängen aktiv sind, wie zum Beispiel in der Waltroper Guinea-Hilfe oder im Unterstützer*innen-Kreis zur Ukraine. Das wird nun auch an der Zusammensetzung des HIA deutlich.

Während diese Entwicklungen erfreulich sind, hat die Flüchtlingshilfe mit verschiedenen anderen widrigen Umständen zu kämpfen: Immer mehr Menschen sind infolge von Kriegen, Gewalt und Verfolgung auf der Flucht: 117,3 Millionen waren es laut UNO im Juni 2025. Während der überwiegende Teil von ihnen Binnenvertriebene sind oder in Nachbarstaaten Schutz findet, erreichen relativ wenige dazu auch Europa.

Das drückt sich auch in Waltrop aus. Waren es vor zehn Jahren noch etwa 500 bis 600 Geflüchtete, hat sich ihre Anzahl inzwischen mehr als verdoppelt. Laut letzter veröffentlichter Zählung vom 06.05.2025 sind es 1.349 Personen, die der Stadt zugewiesen wurden. Diese werden zunächst in den städtischen Sammelunterkünften untergebracht und eine der wichtigen Anlauf- und Informationsstellen ist für sie die Flüchtlingshilfe Waltrop.

Die sich daraus ergebenden Anforderungen und Erwartungen kann die Flüchtlingshilfe aber immer weniger gerecht werden. Das hat verschiedene Gründe. Während sich die Anzahl der Geflüchteten in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelte, wuchs die Zahl der Mitwirkenden nicht in gleichem Maß. Zudem zogen sich während der Corona-Pandemie einige Aktive aus gesundheitlichen Gründen zurück. Da zusätzlich auch noch jene Geflüchtete betreut werden, die inzwischen sesshaft geworden sind und eine Bleibeperspektive zum Beispiel über die Einbürgerung gefunden haben, wächst der Zeitaufwand nicht unerheblich. Mit der Folge, was eigentlich ja auch begrüßenswert ist, dass aus den Haus- inzwischen Familienpatenschaften, und nicht selten auch Freundschaften, geworden sind. Dies hat allerdings zur Konsequenz, dass Betreuung und Beratung nicht mehr in allen Sammelunterkünften angeboten werden können.

Hinzu kommt, dass die Unterstützung von Seiten der Stadt unzureichend ist. Zwar funktioniert die Zusammenarbeit mit verschiedenen im administrativen Prozess der Stadtverwaltung Involvierten immer besser, jedoch existiert die vom Stadtrat beschlossene Stelle einer Integrationsbeauftragten nur auf dem Papier. Auch den von der Flüchtlingshilfe geforderten Integrationsbeirat, lehnt man bislang ab.

Ein weiteres Handicap ist die Finanzierung. Für die Miete von Räumen, Anschaffung von Unterrichtsmaterialien, Freizeitaktivitäten, Informationsbroschüren, bildungspolitische Projekte usf. konnten in den letzten Jahren öffentliche Mittel beantragt werden. Das Landesprogramm Komm An wurde allerdings ersatzlos gestrichen und im Bundesprogramm Demokratie leben! wird Waltrop nicht mehr berücksichtigt. So ist man hauptsächlich auf Spenden angewiesen, die allerdings, wie insgesamt auch, rückläufig sind.

Nichtsdestotrotz stehen auch in diesem Jahr wieder einige Highlights auf der Agenda. Nachdem im zurückliegenden Jahr der Bundestag besucht wurde, ist dieses Jahr der Landtag in Düsseldorf dran. Auch am Parkfest will man sich wieder beteiligen und für das zusammen mit dem Quartiershaus organisierte Straßenfest am Alter Graben, die One World Party, welche dieses Jahr am 04. Juli stattfinden wird, verspricht man schon jetzt etliche kulinarische wie kulturelle Höhepunkte.

Bild:

Der neue HelferInnen-Ausschuss (HIA) der Flüchtlingshilfe Waltrop. Von links nach rechts: Sium Tiblts, Amonila Koldashi, Olga Rittgerott, Teo Bergmann, Dagmar Uzoh, Marcel Donner, Helmut Butz, Bernd Schäfer, Maria Gaida-Greger, Ajmal Tetmori, Günter Kehrbaum, Mohamed Camara, nicht im Bild: Kerstin Halbeck.

Foto: Reinhold Fröndhoff

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Bissenkamp 16
Waltrop
45731

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