23/09/2025
‼️‼️‼️Qualzucht bei Französischen Bulldoggen & brachyzephalen Rassen‼️‼️
Leiden für ein „süßes Aussehen“
Französische Bulldoggen, M***e und andere brachyzephale Rassen sind zu Symbolen der Qualzucht geworden. Atemnot, Hitzekollaps, Kaiserschnitte als Standard, Augen- und Wirbelsäulenprobleme – all das ist für viele dieser Hunde Alltag. Es geht hier nicht um Einzelfälle, sondern um systematisch angezüchtetes Leid.
Der VDH – Teil des Problems, nicht der Lösung
Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) behauptet, auf Gesundheit zu achten. Doch die Realität sieht anders aus: Hunde mit massiven Defekten werden auf Ausstellungen prämiert und als „Standard“ bestätigt. Anstatt endlich gesunde Wege einzuschlagen, hält der VDH starr an alten Zuchtlinien fest – selbst wenn diese nachweislich krank machen. Damit trägt der größte deutsche Hundeverband aktiv dazu bei, dass Qualzucht weitergeht.
Dissidenz-Züchter zeigen: Es geht auch anders
Abseits des VDH arbeiten immer mehr verantwortungsvolle Züchter mit sogenannten Outcross-Programmen. Durch Einkreuzungen anderer Rassen soll die genetische Vielfalt zurückkehren – und damit gesündere, belastbarere Hunde. Besonders das Projekt „Modern French Bulldog“, dass von uns ins Leben gerufen wurde konzentriert sich klar auf Gesundheit und Funktionalität. Dort steht das Wohl der Hunde über modischen Trends, weshalb es keine oder nur sehr wenige Sonderfarben gibt. Doch auch andere Züchter außerhalb des Projekts haben diesen Weg eingeschlagen und beweisen, dass eine zukunftsfähige, gesunde Bulldogge möglich ist. Diese Ansätze werden jedoch vom VDH ignoriert oder sogar bekämpft, weil sie nicht ins starre Rassebild passen.
Tierschützer fordern Verbote – aber sehen nur den VDH
Viele Tierschutzorganisationen sprechen sich für ein komplettes Rasseverbot brachyzephaler Hunde aus. Sie kritisieren zu Recht das Leid – stützen aber gleichzeitig indirekt den VDH, indem sie ihn als alleinigen Verband betrachten. Damit schwächen sie diejenigen, die tatsächlich neue Wege für gesunde Hunde gehen wollen.
Die „Hobbywürfe“ – ein unterschätztes Problem
Besonders schlimm sind jedoch die unzähligen Privatleute, die „nur einmal Welpen haben wollen“. Ohne Fachwissen, ohne Gesundheitsuntersuchungen und ohne Verantwortung werden Würfe produziert – oft aus kranken Elterntieren. Die Folge: Welpen, die ein Leben voller Leiden vor sich haben. Viele landen später beim Tierarzt, im Tierschutz oder in Notvermittlungen. Diese Hobbyzuchten sind kein „lieber Versuch“, sondern Teil des Problems.
Auslandshunde – Leid auf Bestellung
Die hohe Nachfrage nach „süßen“ Kurznasen sorgt zudem für eine skrupellose Welpenproduktion im Ausland. In Massenzuchtanlagen und fragwürdigen Sheltern werden Tiere unter katastrophalen Bedingungen vermehrt – einzig, um den deutschen Markt zu bedienen. Auch dies ist ein direktes Resultat fehlender Reformen durch den VDH.
Fazit: Gesundheit vor Profit!
Solange der VDH sich weigert, Gesundheit konsequent über Äußerlichkeiten zu stellen, bleibt er ein zentraler Treiber der Qualzucht. Verantwortungsvolle Züchter außerhalb des Verbands werden blockiert, während Tierleid im großen Maßstab weitergeht. Wer wirklich etwas verändern will, darf dieses System nicht länger legitimieren – und muss zugleich klar benennen, dass auch „Hobbywürfe“ ohne Wissen und Verantwortung Tierquälerei sind.
Gesunde Hunde sind möglich – aber nur, wenn Profit, Schönheitsideale und Ignoranz endlich hinter das Wohl der Tiere gestellt werden.