20/05/2026
Was wir gelernt haben💡🐝 bei der Gartenbegehung im Rahmen der Bienenwoche am Montag, 18. Mai ist vor allem:
Geduld haben und Erfahrungen sammeln! 😗
Denn jeder Garten, jeder Standort, jeder Fleck ist anders. "Wenn ihr was macht's in euren Gärten - ihr müsst's selber für eure Fläche schauen, was geht und was geht nicht", sagt Barbara Patera.
Die Waakirchnerin hat uns am Montag u.a. ihr Sandarium (2 x 4 m) gezeigt, das sie vor ziemlich genau 3 Jahren in ihrem Garten in Kammerloh angelegt hat (bei der Größe aber mithilfe eines Landschaftsgärtners). Seither bietet es Wildbienen Nahrung durch heimische Pflanzen, Lebensraum durch Totholz und Sand sowie Wasserstellen.
Dr. Henning Fromm, Naturschützer und Biologe, hat uns fachlich dabei erneut begleitet.
Was zum Beispiel erstaunlich ist:
Trotz magerem Kabelkies auf etwa 2 x 4 Metern und ca. 50-80 cm Tiefe kommen immer wieder kleine Pflänzchen auf der Fläche durch. Barbara erklärt sich den Nährstoffeintrag durch Regenwasser. Vorsichtig grast sie die Fläche deshalb ab und zu aus, denn Wildbienen haben sich schon eingenistet und sollen nicht gestört werden. �
Fürs Anlegen eines Sandariums - auch in kleinerem Umfang natürlich möglich - gibt es zahlreiche gute Literatur. ABER: Wie erwähnt, muss man Geduld haben, beobachten und evtl. nachjustieren. Kein Standort gleicht dem anderen.
Wer sich bei den Waakirchner Wildbienenfreunden registriert (über Waakirchen blüht auf! - Link in Bio oder über die Website) kann zum Beispiel geeigneten Kies kostenlos bekommen. Ebenso wie Samen und viele Tipps, wie man Artenvielfalt schützen und vor allem unterstützen kann.