Menschen für Tierrechte Würzburg

Menschen für Tierrechte Würzburg Die Frage ist nicht: Können sie denken? Oder: Können sie sprechen? Sondern: Können sie leiden? (Jeremy Bentham, 1789)

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Jetzt hast du die Möglichkeit, auch auf höchster europäischer Ebene für mehr Tierschutz in der Landwirtschaft zu kämpfen...
05/11/2025

Jetzt hast du die Möglichkeit, auch auf höchster europäischer Ebene für mehr Tierschutz in der Landwirtschaft zu kämpfen!
Die EU-Kommission überarbeitet momentan die Tierschutzgesetze für Nutztiere. Mit deiner Teilnahme an dieser Konsultation sendest du ein unmissverständliches Signal nach Brüssel, dass die Bürgerinnen und Bürger Europas endlich eine deutliche Stärkung des Tierschutzes erwarten.

Warum deine Teilnahme so wichtig ist:
• Es geht um die Abschaffung der Käfighaltung: Trotz des Erfolgs der Europäischen Bürgerinitiative „End the Cage Age“ ist das Thema noch nicht durch. Deine Meinung erhöht den Druck, Käfige für Millionen von Tieren (Hennen, Schweine, Kaninchen, etc.) europaweit zu beenden.
• Messbares Tierwohl fördern: Die Umfrage thematisiert auch die Einführung tierbezogener Indikatoren, um das Wohlbefinden der Tiere messbar und Kontrollen wirksamer zu machen.
• Faire Standards für alle: Es geht um gleiche Tierschutz-Anforderungen für importierte Tierprodukte, damit die EU-Landwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und Tierschutz-Dumping verhindert wird.
• Ein Ende für das Kükentöten: Die Konsultation prüft Maßnahmen, um das routinemäßige Töten männlicher Eintagsküken zu beenden.

Jede ausgefüllte Umfrage zählt als direkte Willensbekundung und zwingt die EU-Kommission, die Wünsche der Bürger bei den Gesetzesentwürfen zu berücksichtigen. Werde Teil dieser entscheidenden Weichenstellung für Millionen von Nutztieren in Europa.

👉 Hier geht es direkt zur Konsultation (noch bis zum 12. Dezember): https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/eu-konsultation-tierhaltung

Eine kleine Türkentaube. Für mich etwas ganz besonderes. Ich liebe diese Vögel wegen ihrer zurückhaltenden, zarten Schön...
12/09/2025

Eine kleine Türkentaube. Für mich etwas ganz besonderes. Ich liebe diese Vögel wegen ihrer zurückhaltenden, zarten Schönheit und ihrem sanften Wesen. Dass eine kleine Taube in einem meiner Kuschelnester sitzt, hat einen alarmierenden Grund: Viele meiner Kolleginnen haben keine freien Kapazitäten mehr, um Tiere aufzunehmen. Klar, da springe ich natürlich ein, meine Wasservögel sind bereits in ihre natürliche Umgebung entlassen worden. Es zeigt mir aber wieder, wie sich die Lage im Wildtierschutz dramatisch zuspitzt. Die Zahl der hilfsbedürftigen Tiere steigt, während die Zahl der aktiven Pflegestellen sinkt. Trotzdem findet unsere Einschätzung der Lage oft kein Gehör. Wir benötigen dringend mehr Unterstützung – nicht nur ehrenamtlich, sondern auch mit finanziellem Ausgleich unserer Arbeit. Doch der Wildtierschutz hat keine große Lobby. Ähnlich wie beim Klima- und Umweltschutz werden die Augen verschlossen. Es wird abgewunken, bis uns der ganze Bums um die Ohren fliegt. Dieses Jahr war schon Alarmstufe Rot. Ich weiß nicht, was uns nächstes Jahr bevorsteht. Wir arbeiten im Hintergrund daran, Lösungen zu finden – neben unserer Arbeit direkt am Tier.

Jeder von euch kann in Sachen Wildtierschutz dazu beitragen, den Tieren eine Stimme zu geben. Bitte legt euch sicherheitshalber die Telefonnummern oder E-Mail-Adressen der, für euren Stadt- bzw. Landkreis zuständigen, Veterinärämter oder Naturschutzbehörden bereit. Ich möchte euch bitten, den Fund von verletzten oder hilfsbedürftigen Wildtieren unbedingt an diese offiziellen Stellen zu melden, auch wenn ihr dort nicht immer direkt Hilfe bekommt. Es ist entscheidend, dass ein Bewusstsein für die wachsende Notwendigkeit geschaffen wird.

Unsere Belastungsgrenze im Wildvogelschutz wurde dieses Jahr nicht nur erreicht, sondern weit überschritten. Jetzt füllen sich landesweit die Igelstationen. Vögel und Igel verhungern, verdursten, sind geschwächt, anfällig für Parasiten und Unfälle. Ihr Lebensraum schrumpft, und dort, wo sie noch Unterschlupf finden, mangelt es oft an Nahrung. Es geht nicht nur um sie, sondern auch um unseren eigenen Lebensraum. Denn eine funktionierende und lebendige Natur ist die Grundlage für uns alle.

20/07/2025

Unser Ziel im Tierschutz ist es, jedem schutzbedürftigen Wildtier die bestmögliche Begleitung zu bieten, bis es wieder gesund und stark in seinen natürlichen Lebensraum zurückkehren kann. Die Liebe zur Natur und zu jedem einzelnen Tier ist unsere größte Motivation. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass unsere Schützlinge trotz aller Fürsorge ihre Wildheit und Freiheit bewahren. Eine zu starke Bindung an den Menschen soll ihre Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben nicht erschweren.
Manchmal jedoch entstehen ganz besondere Verbindungen – oft zu den Allerkleinsten, den Einzel- und Sorgenkindern. In diesem Jahr sind Jolene und Chicken solche Herzensprojekte für mich:

Jolene, die Kanadagans, entwickelte als Küken einen Atemwegsinfekt. An warmen Tagen fällt ihr das Atmen noch immer schwer, und sie benötigt phasenweise Antibiotika. Dadurch ist sie in ihrer Entwicklung zurückgeblieben: Jolene ist eine Wildgans im Mini-Format! Sie wird sicher noch bis zum Herbst bei uns bleiben, doch auch sie soll eines Tages kräftig genug sein, um ihren Weg in ein freies Leben zu finden.

Im Video seht ihr "Chicken", ein kleines Blässhuhn. Wie viele Rallenküken leidet sie unter neurologischen Ausfällen in den Beinen und kann noch nicht richtig laufen. Wir hoffen, dass Vitamine, homöopathische Mittel und etwas Physiotherapie ihr bald wieder auf die Sprünge helfen werden.

Für Wasservögel wie Chicken sind körperliche Nähe und Zuneigung besonders wichtig für ihr Wohlbefinden. Deshalb darf Chicken so oft wie möglich in meiner Nähe sein und genießt das Kraulen sichtlich – und ich genieße es genauso! Keine Sorge, zahm wird sie dadurch nicht: Glücklicherweise neigen Wasservögel kaum zu Fehlprägungen. Auch Chicken soll irgendwann mit großen Schritten über Seerosenblätter laufen können.

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