SAVE Wildlife Conservation Fund

SAVE Wildlife Conservation Fund SAVE verfolgt die Mission, durch Förderung von Bildung & Entwicklung aktiven Artenschutz zu betreiben Der Fokus unserer Projektarbeit liegt in Afrika.

Our Story

SAVE ist eine als gemeinnützig anerkannte Stiftung mit großen Zielen. Hinter ihr steht ein motiviertes Team, das in enger Zusammenarbeit mit engagierten Menschen, Unternehmen und Organisationen den globalen Natur- und Artenschutz fördert. Durch Verbraucheraufklärung, Bildung und Forschung will SAVE Wege aufzeigen, wie Menschen in Harmonie mit Tieren und Natur leben können – bei weiterhi

n guter Lebensqualität. Grundstein aller SAVE-Projekte sind Nachhaltigkeit und eine ganzheitliche Sichtweise.

1. Unsere Vision

Lebensräume bedrohter Tierarten bewahren, die Einzigartigkeit der Natur schützen und Menschen für den rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren – das ist die Vision von SAVE.

2. Unsere Projekte

Die Arbeit von SAVE hat den Anspruch, durch die Förderung eines friedlichen Zusammenlebens von Mensch und Tier das Artensterben von Wildtieren und die Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume zu verhindern. In all unseren Projekten verfolgen wir dieses Ziel und beziehen stets die lokale Bevölkerung, insbesondere die kommenden Generationen, in unser Vorhaben ein. Durch Unterstützung von Forschungsprojekten, Monitoring und Sofortmaßnahmen, sowie der Förderung von Bildung der lokalen Bevölkerung und der Schaffung von Arbeitsplatzen im Naturschutz, betreibt SAVE aktiven Naturschutz. Denn nur wenn es gelingt, der einheimischen Bevölkerung den Wert ihrer Umwelt zu vermitteln, werden sie dazu angeregt, ihr Wildtiererbe ein Leben lang zu schützen und zu bewahren. Gleichzeitig betreiben wir auch internationale Kampagnen, denn Themen wie die Folgen des Palmölkonsums und die damit verbundene Regenwaldzerstörung betreffen alle Menschen - weltweit.

3. Gemeinsam Helfen

Nur gemeinsam sind wir stark ­– deshalb braucht SAVE die Unterstützung von vielen Menschen und Organisationen, um die gemeinsamen Ziele und Visionen zu erreichen.

18/06/2026

🐘 Elefanten sind nicht größer geworden. Ihre Welt ist kleiner geworden.

Straßen, Zäune und Siedlungen durchschneiden viele ihrer traditionellen Wanderrouten. Wo Wege verschwinden, entstehen Konflikte.

Deshalb unterstützt SAVE die Wiederherstellung historischer Wildtierkorridore. In Botswana konnten bereits rund 120 Kilometer Korridor wiederbelebt werden, damit Elefanten wieder Zugang zu wichtigen Wasserstellen und Wanderwegen erhalten.

Koexistenz braucht Raum.

WildlifeCorridors

Heute ist der Internationale Tag des Afrikanischen Kindes.
In Nord-Kivu (DR Kongo) hat unser Team Kinder, Eltern und Leh...
16/06/2026

Heute ist der Internationale Tag des Afrikanischen Kindes.

In Nord-Kivu (DR Kongo) hat unser Team Kinder, Eltern und Lehrkräfte über Kinderschutz und Ebola-Prävention aufgeklärt.

✅ 214 Kinder erreicht
✅ 73 Eltern und 8 Community-Leader geschult
✅ 630 Schülerinnen und Schüler sensibilisiert
✅ Präventionsmaterialien verteilt

Besonders bemerkenswert: Einige Eltern hielten Ebola zunächst für ein Gerücht. Nach den Workshops verstanden viele erstmals die Risiken und Schutzmaßnahmen.

Prävention beginnt mit Wissen.

📍 Nord-Kivu, DR Kongo

SAVEWildlife

16/06/2026

„Ist dieser Wolf gefährlich?“

Diese Frage hören wir oft.

Dabei verrät sie meist mehr über uns als über den Wolf. Wölfe nehmen ihre Umwelt anders wahr als wir. Sie erleben dieselbe Landschaft, aber mit anderen Sinnen, anderen Bedürfnissen und einer anderen Perspektive.

Koexistenz beginnt vielleicht nicht damit, Antworten zu finden. Sondern damit, bessere Fragen zu stellen.

Seit über 15 Jahren setzt sich SAVE gemeinsam mit lokalen Partnern für das Verständnis und den Schutz von Wölfen ein. Durch Forschung, Monitoring, Bildung und Aufklärungsarbeit schaffen wir die Grundlage für ein Zusammenleben von Mensch und Wildtier. Denn was wir verstehen, fürchten wir oft weniger.

15 Jahre Wolfsforschung in Polen.
In dieser Zeit wurden 13 Wolfsfamilien begleitet, sechs Tiere mit GPS-Halsbändern ausg...
15/06/2026

15 Jahre Wolfsforschung in Polen.

In dieser Zeit wurden 13 Wolfsfamilien begleitet, sechs Tiere mit GPS-Halsbändern ausgestattet, über 70 Vorträge gehalten und Bildungsprogramme für Kinder und Erwachsene durchgeführt.

Doch nach 15 Jahren lautet die wichtigste Erkenntnis nicht eine Zahl:
Naturschutz ist nie fertig.

Neue Straßen entstehen. Lebensräume verändern sich. Konflikte zwischen Mensch und Wildtier bleiben bestehen. Deshalb endet Forschung nicht mit einem Projekt und Artenschutz nicht mit einem einzelnen Erfolg.

Gemeinsam mit internationalen Forschungspartnern arbeitet SAVE daran, die wissenschaftlichen Grundlagen für eine langfristige Koexistenz von Menschen und Wölfen zu verbessern.

Denn das Ziel ist nicht nur, Wölfe zu schützen.

Das Ziel ist eine Zukunft, in der Menschen und Wölfe dauerhaft nebeneinander leben können.

 WildlifeConservation SAVEWildlife

14/06/2026

Was die meisten nicht wissen: In einem Löwenrudel jagen vor allem die Weibchen.

Die Löwin trifft jeden Abend Entscheidungen. Wo ist Beute? Welcher Weg ist sicher?

Wie schütze ich die Jungen? Sie trägt die Verantwortung für das Überleben des Rudels — still, ohne Mähne, ohne Symbol.

In Botswana leben heute noch rund 2.800 Löwen. Seit 2015 sind es 700 weniger. Nicht weil Löwinnen aufgehört haben zu jagen. Sondern weil der Raum für ihre Entscheidungen immer enger wird.

SAVE Wildlife arbeitet im Okavango-Delta mit lokalen Communities zusammen — mit sicheren Nachtgehegen, Ranger-Programmen und direkter Konfliktprävention. Im Jahresbericht 2025 wurde festgehalten: In unserem Projektgebiet wurde kein einziger Löwe von Farmern getötet.
Koexistenz beginnt nicht wenn wir uns mögen.

Sie beginnt wenn wir lernen, Verantwortung zu teilen.
🔗 save-wildlife.org

11/06/2026

🦛 „Ich hoffe, sie kommen wieder.“
Diese Geschichte basiert auf einem realen Projekt in Botswana.

Der Lake Ngami im Okavango-Delta ist eine wichtige Wasserquelle für Menschen, Vieh und Wildtiere. Während der historischen Dürre 2019 sank der Wasserstand außergewöhnlich stark. Ende 2019 trocknete der See vollständig aus und blieb bis Ende 2021 ohne Wasser.

Für die Flusspferde hatte das dramatische Folgen. Viele Tiere waren gezwungen, sich auf engem Raum zu konzentrieren oder auf der Suche nach Wasser neue Gebiete aufzusuchen. Dadurch stiegen Stress, Konflikte und Risiken für die Tiere.

Seit 2019 unterstützt SAVE gemeinsam mit lokalen Partnern Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Flusspferde. Dazu gehören die Versorgung mit Wasser und – in besonders kritischen Situationen – auch die Bereitstellung von Futter.
Die Aufnahmen am Ende des Reels zeigen die tatsächliche Arbeit vor Ort.
Bis heute konnten durch das Projekt insgesamt 363 Flusspferde gerettet werden.

Naturschutz bedeutet nicht nur, Lebensräume langfristig zu schützen.
Manchmal bedeutet er auch, in einer Krise zu handeln – und Jahr für Jahr wiederzukommen.

📍 Lake Ngami, Botswana

WildlifeConservation ClimateChange

15 Jahre Naturschutz haben uns eine wichtige Lektion gelehrt:
Artenschutz beginnt selten bei Tieren.
Wenn ein Löwe Vieh ...
10/06/2026

15 Jahre Naturschutz haben uns eine wichtige Lektion gelehrt:

Artenschutz beginnt selten bei Tieren.

Wenn ein Löwe Vieh reißt, geht es oft um die Existenz einer Familie. Wenn Lebensräume unter Druck geraten, geht es häufig um fehlende Perspektiven, Bildung oder Einkommensmöglichkeiten.
Deshalb verbindet SAVE Naturschutz mit Umweltbildung, Gemeindeentwicklung, Frauenförderung und nachhaltigen Einkommensmöglichkeiten.

Die Zahlen in diesem Beitrag zeigen, was in den vergangenen 15 Jahren gemeinsam mit lokalen Gemeinden in Botswana erreicht werden konnte.
Und sie zeigen, warum wir überzeugt sind:

Menschen und Wildtiere lassen sich nicht getrennt schützen. 🌍🦁


08/06/2026

„Was will der Mensch damit?“

Eine Frage, die ein Elefant niemals verstehen wird.

Für ihn sind Stoßzähne Werkzeuge zum Überleben. Für Wilderer sind sie oft nur eine Ware.
Wenn ein Elefant getötet wird, verliert eine Familie mehr als ein Mitglied. Sie verliert Schutz, Erfahrung und Wissen, das über Generationen weitergegeben wird.

Genau deshalb setzt sich SAVE für den Schutz von Elefanten und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Denn Artenschutz bedeutet nicht nur, einzelne Tiere zu retten. Es bedeutet, die Strukturen zu bewahren, die ganze Populationen tragen.

Jeder verlorene Elefant hinterlässt eine Lücke. Jeder geschützte Elefant hilft, eine Zukunft zu sichern.

04/06/2026

🐺Ein Wolf in Polen.
🦁Ein Löwe in Botswana.

Zwei verschiedene Arten.
Zwei verschiedene Kontinente.

Und doch stehen beide vor demselben Konflikt. Wenn Nutztiere ungeschützt sind, werden sie für Raubtiere zur einfachsten Beute. Das gilt für Schafe in Europa genauso wie für Rinder im südlichen Afrika.

Deshalb beginnt erfolgreicher Artenschutz oft nicht beim Raubtier – sondern beim Schutz der Nutztiere. Sichere Nachtgehege, Herdenschutzhunde, funktionierende Zäune und frühzeitige Prävention können Konflikte reduzieren und gleichzeitig Menschen sowie Wildtiere schützen.
Koexistenz bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren.

Koexistenz bedeutet, sie zu verstehen und Lösungen zu schaffen, die für beide Seiten funktionieren.

🌍 Verschiedene Kontinente. Dasselbe Problem. Dieselbe Chance.

🐺Foto ©Cezary-Korkosz

03/06/2026

⚠️ Dieses Reel enthält Aufnahmen eines verendeten Wildtiers.

🦁 Was machen unsere Ranger eigentlich den ganzen Tag?

Bei einer aktuellen Patrouille entlang des Buffalo Fence entdeckte das Team eine Giraffe, die über den Zaun gestürzt war (Ursache unklar). Ein Löwe hatte den Kadaver bereits als Nahrungsquelle genutzt, während in der Nähe Geier auf ihre Gelegenheit warteten.

Solche Beobachtungen zeigen, warum die tägliche Arbeit unserer Ranger so wichtig ist.

Der Buffalo Fence trägt dazu bei, Kontakte zwischen Vieh und Wildtieren zu reduzieren. Deshalb kontrollieren unsere Teams täglich viele Kilometer Zaun, dokumentieren Schäden und beobachten Wildtierbewegungen, um potenzielle Konflikte frühzeitig zu erkennen.

Artenschutz beginnt oft lange bevor ein Konflikt entsteht.

Bis Ende März 2026 haben unsere aktuell sieben Ranger mehr als 1.800 Kilometer entlang der Buffalo Fences zurückgelegt. Gleichzeitig wurden 75 Farmer in sieben Siedlungen erreicht und geschult, 54 bestehende Kraals verstärkt und vier neue raubtiersichere Kraals errichtet.
Prävention ist oft unsichtbar. Doch genau sie hilft dabei, Menschen, Nutztiere und Wildtiere langfristig zu schützen.

Adresse

Dieselstraße 70
Wülfrath
42489

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