19/06/2026
🏕️ Abenteuer, Teamgeist und Lagerfeuer:
Die Jugendfreizeit in Kleinweinbach 2026
Vom 04.06. bis 07.06.2026 hieß es für unsere Jugendgruppe: Taschen packen, Smartphone aus und ab in die Natur! Auf dem idyllischen Gelände des Weinbacher Wandervogels in Kleinweinbach schlugen wir für vier Tage unser Lager auf. Das Wetter spielte mit, die Stimmung war riesig – die perfekte Basis für ein langes Wochenende voller unvergesslicher Erlebnisse.
Gemeinschaftsprojekt Zeltlager:
Von Jurten und Holzfeuern
Gleich nach der Ankunft wartete die erste große Teamaufgabe auf uns: der Aufbau einer traditionellen Jurte. Hand in Hand wurden Stangen aufgestellt, Planen gespannt und Knoten geknüpft, bis unser großes Gemeinschaftszelt stolz auf der Wiese stand. Damit es abends gemütlich wurde, machten sich die Kids im Anschluss auf zum Feuerholzsammeln im umliegenden Wald. Der Fleiß zahlte sich aus: Jeden Abend saßen wir gemeinsam am prasselnden Lagerfeuer, haben Lieder gesungen und den Tag unter dem Sternenhimmel ausklingen lassen.
Kulinarisches Highlight und wichtige Survival-Skills
Ein absoluter Höhepunkt für den Magen war das gemeinsame Pizzabacken. Der Teig wurde selbst geknetet, fantasievoll belegt und frisch gebacken – draußen schmeckt es eben doch am besten!
Neben dem Spaß kam aber auch das Lernen nicht zu kurz. Bei der Ausbildung für Karte und Kompass bewiesen die Teilnehmer echtes Pfadfinder-Geschick und lernten, wie man sich auch ohne GPS im Gelände orientiert. Dieses Wissen wurde direkt praktisch angewendet, um bei einer spannenden Schatzsuche die richtigen Hinweise zu entschlüsseln. Ein weiteres wichtiges Zertifikat gab es obendrauf: Beim Messer-Führerschein lernten alle den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Taschenmesser.
Action, Abkühlung und eine mutige Nacht
Die Natur rund um das Lager wurde in vollen Zügen genutzt. Bei den warmen Temperaturen war der Spaß im Bach bei Kleinweinbach die perfekte Abkühlung – es wurde nach Herzenslust planscht, gebaut und gelacht.
Ein toller Ausflug führte uns außerdem auf eine Wanderung nach Aumenau an die Lahn. Nach den fleißig zurückgelegten Kilometern hatten sich alle die Belohnung redlich verdient: ein großes, leckeres Eisessen direkt am Wasser, bevor es wieder zurück zum Zeltplatz ging.
Und was wäre eine echte Freizeit ohne den ultimativen Gruselfaktor? In der Nacht von Samstag auf Sonntag wagten wir uns zu einer aufregenden Nachtwanderung in den finsteren Wald. Nur vom Mondlicht und ein paar Taschenlampen begleitet, meisterten alle die Strecke mit Bravour und viel Mut.
Fazit:
Vier Tage voller Action, neu erlernter Fähigkeiten und einer starken Gemeinschaft gingen am Sonntag viel zu schnell zu Ende. Müde, ein bisschen schmutzig, aber überglücklich und voller neuer Geschichten im Gepäck traten alle die Heimreise an. Ein riesiges Dankeschön an das Team vom Weinbacher Wandervogel für die Gastfreundschaft und an alle Helfer, die diese Freizeit möglich gemacht haben!