26/01/2026
Hilferuf aus Kanew
Es ist kalt in Kanew – an manchen Tagen sinken die Temperaturen auf Minusgrade im zweistelligen Bereich.
Nicht schlimm, wenn die Heizung läuft, die Badewanne voll mit heißem Wasser ist, Kuscheldecke und heißer Tee am Sofa warten.
Doch so ist es nicht in der Ukraine.
Durch die permanenten russischen Angriffe sind nicht nur viele Gebäude zerstört, auch – oder gerade – die Energie-Infrastruktur liegt in Trümmern. Denn das ist der perfide Plan: Die Bevölkerung soll leiden – und frieren.
Licht, heißes Wasser, warme Räume gibt es oft nur für ein paar Stunden am Tag - oder eben gar nicht.
Und es ist erst Januar, der Winter noch lang.
Und so erreicht den Verein „Freunde von Kanew“ in diesen Tagen ein Hilferuf von Bürgermeister Igor Renkas:
„Liebe Freundinnen und Freunde“, schreibt er, „Kanew befindet sich in einer äußerst schwierigen humanitären Lage…es gibt große Probleme, die Bevölkerung mit grundlegenden Gütern zu versorgen und menschenwürdige Lebensbedingungen sicherzustellen.“
Die Menschen sind also in akuter Lebensgefahr, auch wenn gerade mal KEINE Raketen fallen.
Ganz dringend benötigt wird warme Winterkleidung für Erwachsene in allen Größen, aber auch die Ausstattung von Notunterkünften, damit wenigstens DIE im Falle eines langen und totalen Blackouts funktionieren:
Feldbetten, Matratzen, tragbare Ladestationen, Dieselgeneratoren – diese speziellen Hilfsmittel organisiert der Verein – ist dafür aber auf SIE angewiesen.
Sachspenden wie warme Kleidung können abgegeben werden in unserem Lager Viersener Str. 74, 41751 Viersen dienstags und donnerstags von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung mit unserer stellvertretenden Vorsitzenden, Klara Leiterer, erreichbar unter 0160 8442815.
Für alles andere wären Geldspenden der richtige Weg – eine Spende auf das Konto Freunde von Kanew e. V.
Sparkasse Krefeld
BIC: SPKRDE33###
IBAN: DE27 3205 0000 0059 3666 66
macht die Anschaffung der dringend benötigten Dinge möglich – eine Spendenbescheinigung ist selbstverständlich, wenn die Adresse angegeben wird.
In seinem Schreiben dankt Bürgermeister Renkas für die große Solidarität und Unterstützung, die der Verein, die SIE, bisher geleistet haben – und hofft zugleich, dass diese nicht abreißt.
Für Kanew und seine Menschen.