12/06/2026
Erstmals haben sich die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der G7-Staaten mit einer gemeinsamen Erklärung ihre Staats- und Regierungschefs gewandt, darunter auch unser künftiger Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ. Er schreibt: "Wir brauchen eine weltweite humanitäre Wende, die wieder den Menschen in den Fokus allen Handelns stellt.“
„Brücken bauen für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde“
Vor dem G7-Gipfel in Évian-les-Bains wenden sich erstmals die Katholischen Bischofskonferenzen aus den G7-Ländern mit einer gemeinsamen Erklärung an die Staats- und Regierungschefs.
Die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen von Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den USA rufen angesichts weltweiter Krisen dazu auf, politische Verantwortung am Wohl der gesamten Menschheitsfamilie auszurichten. Dabei stellen sie klar, „dass die Würde eines jeden Menschen die Grundlage jedweder politischen und ökonomischen Führung bleiben muss“.
Im Mittelpunkt der Erklärung stehen die Stärkung des Multilateralismus und des Völkerrechts, internationale Solidarität mit den Ländern des Globalen Südens, klare Regeln für künstliche Intelligenz sowie Verantwortung beim Schutz der Schöpfung und bei der Aufnahme von Flüchtlingen.
Zugleich betonen die Bischöfe die Bereitschaft der Kirche, sich in den Dienst von Frieden und Dialog zu stellen: „Durch ihre Präsenz vor Ort, ihren humanitären Einsatz und ihre Fähigkeit, Brücken zwischen Völkern zu bauen, bleibt die katholische Kirche ein glaubwürdiger Partner für Frieden und Dialog.“
Bischof Dr. Heiner Wilmer erklärt dazu: „Wir brauchen eine weltweite humanitäre Wende, die wieder den Menschen in den Fokus allen Handelns stellt.“
Mehr dazu: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/gemeinsame-erklaerung-der-bischofskonferenzen-aus-den-g7-laendern