Rettet das St.-Johannes-Hospital Varel

Rettet das St.-Johannes-Hospital Varel Für eine sichere, wohnortnahe Gesundheitsversorgung! Wir kämpfen für den Erhalt von Geburtshilfe, MVZ, Radiologie & OP‑Zentrum am St.‑Johannes‑Hospital Varel.

Infos, Termine, Petition & Aktionen–mach mit! Jetzt unterschreiben! 👉https://chng.it/ZDHV2zz4rg Wir sind eine unabhängige Bürgerinitiative aus Varel, Butjadingen, der Wesermarsch und dem Südkreis Friesland. Unser Ziel: Der Erhalt des St.-Johannes-Hospitals als wohnortnahes Krankenhaus mit Geburtshilfe, MVZ und Notfallversorgung.
Überparteilich, sachlich, entschlossen.

👉 Die Seite wird betreut von Jens Harms.
📣 Für alle, die sich für echte Versorgung und regionale Verantwortung einsetzen.

Gesundheitscampus Varel: Der Blick in die offizielle KreistagsvorlageWir haben uns die offizielle Kreistagsvorlage zum g...
20/05/2026

Gesundheitscampus Varel: Der Blick in die offizielle Kreistagsvorlage

Wir haben uns die offizielle Kreistagsvorlage zum geplanten „Gesundheitscampus Varel“ genau angesehen.

Dabei wird deutlich:
Am 26. Mai wird noch kein fertiger Vertrag beschlossen. Der Kreistag soll zunächst nur die rechtliche und wirtschaftliche Ausarbeitung des Konzepts beauftragen.

Gleichzeitig stehen aber bereits einige zentrale Punkte schwarz auf weiß in den Unterlagen:

Die Beteiligungsstruktur:
Die Friesland Kliniken sollen weiterhin 51 % der Anteile halten. Die Stadt Varel und medoplan jeweils 24,5 %.

Die Notfallversorgung:
Eine klassische 24/7-Notfallversorgung für die Bevölkerung wird im Konzept nicht beschrieben.

Die Frauenklinik:
Die Frauenklinik und Geburtshilfe sollen erhalten bleiben. Das sehen viele Menschen in der Region selbstverständlich als wichtig an. Gleichzeitig ist der Erhalt laut Vorlage an weitere gesetzliche und wirtschaftliche Voraussetzungen gebunden.

Die Perspektiven:
Viele weitere Angebote wie ambulante Reha, BG-Ambulanz oder zusätzliche Fachbereiche werden bislang lediglich „perspektivisch“ genannt.

Das bedeutet unterm Strich:

Der vollständige Erhalt des bisherigen Krankenhauses steht nicht zur Abstimmung. Stattdessen soll ein Gesundheitscampus mit ambulantem Schwerpunkt entstehen.

Gerade deshalb bleiben viele Fragen der Bürger verständlich:

Wie sieht die langfristige Versorgung im Südkreis konkret aus?

Wie dauerhaft ist die jetzige Lösung wirklich?

Und wie groß ist der tatsächliche Einfluss der Stadt Varel bei einer 51%-Mehrheit der Friesland Kliniken?

Unser Fazit:

Dass überhaupt noch wichtige Bereiche wie Gynäkologie, Geburtshilfe und MVZ-Strukturen erhalten werden sollen, ist auch Ausdruck des massiven öffentlichen Drucks und der vielen Stimmen aus der Bevölkerung.

Gleichzeitig braucht eine so weitreichende Veränderung jetzt maximale Transparenz, nachvollziehbare Verträge und ehrliche Kommunikation gegenüber der Bevölkerung.

Wir werden die weiteren Beratungen und Entscheidungen aufmerksam begleiten.

Bei der heutigen Veranstaltung zur Zukunft der Frauenklinik in Varel wurde ein umfassender Überblick über die aktuellen ...
13/04/2026

Bei der heutigen Veranstaltung zur Zukunft der Frauenklinik in Varel wurde ein umfassender Überblick über die aktuellen Planungen gegeben.

Rund 300 Menschen waren vor Ort, darunter viele Hebammen, Ärzte und Beschäftigte.

Zu Beginn wurde erklärt, dass Fragen nicht direkt gestellt werden, sondern auf Karten geschrieben und zu einem späteren Zeitpunkt ausgearbeitet werden sollen.
Eine offene Fragerunde während der Veranstaltung fand somit nicht statt.

Inhaltlich standen mehrere Themen im Mittelpunkt:

Neben dem geplanten Gesundheitszentrum mit medizinischem Versorgungszentrum und ambulantem OP-Zentrum wurde deutlich, dass die zukünftige Versorgung stärker auf ambulante Strukturen ausgerichtet werden soll.

Gleichzeitig wurde mehrfach auf Kooperationen mit anderen Standorten verwiesen, insbesondere mit dem Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch.

Dabei geht es unter anderem um zentrale medizinische Bereiche wie Innere Medizin und Chirurgie, für die auch Kooperationen mit anderen Standorten als Möglichkeit dargestellt wurden.

Auffällig ist dabei, dass neben dem Ziel des Erhalts gleichzeitig auch Modelle angesprochen wurden, bei denen Leistungen über andere Standorte organisiert werden können.

Auch der Rettungsdienst und eine mögliche neue Rettungswache wurden als Bestandteil der zukünftigen Versorgung genannt.

Bei der Finanzierung wurde deutlich, dass weiterhin Lösungen gesucht werden müssen.
Die genannten Defizite, insbesondere im Bereich der Geburtshilfe, stehen im Raum, eine langfristig gesicherte Finanzierung wurde jedoch nicht konkret dargestellt.

Parallel dazu sind in den vergangenen Monaten strukturelle und personelle Veränderungen sichtbar geworden, die die Situation vor Ort zusätzlich beeinflussen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine zentrale Frage:

Wie eigenständig und belastbar ist die Versorgung in Varel künftig noch, wenn wesentliche Strukturen nicht mehr vollständig im selben Haus vorhanden sind und gleichzeitig neue Modelle erst aufgebaut werden müssen?

Am Ende bleibt der Eindruck:

Es wurde ein breites Konzept vorgestellt
gleichzeitig bleiben zentrale Fragen offen

Und genau diese offenen Punkte sorgen für Verunsicherung bei vielen Menschen vor Ort

Der Erhalt der Frauenklinik ist laut Fachstellen und öffentlichen Verantwortlichen keine Option, sondern eine Verpflicht...
06/04/2026

Der Erhalt der Frauenklinik ist laut Fachstellen und öffentlichen Verantwortlichen keine Option, sondern eine Verpflichtung.

Eine Schließung würde die Versorgung von Frauen und Neugeborenen in der gesamten Region gefährden.

Warum wird darüber überhaupt noch diskutiert?

Die Frauenklinik in Varel muss erhalten bleiben – das fordert der Arbeitskreis Frauengesundheit Nord-West. Er vertritt Frauen aus Friesland, Wittmund und der Wesermarsch.

Während vor Ort Operationen ausfallen, Termine verschoben werden und Patientinnen ausweichen müssen, wird weiterhin von ...
03/04/2026

Während vor Ort Operationen ausfallen, Termine verschoben werden und Patientinnen ausweichen müssen, wird weiterhin von gesicherter Versorgung gesprochen.

Gleichzeitig sagen offizielle Stellen ganz klar:

Es geht nicht um Struktur
Es geht um Sicherheit für Frauen

Und weiter:

Diese Verantwortung ist politisch und nicht delegierbar.

Genau das ist der Punkt.

Denn die Realität vor Ort zeigt längst ein anderes Bild. Leistungen fallen weg, Unsicherheit wächst und immer mehr Frauen orientieren sich neu.

Das hat nichts mehr mit einer stabilen Versorgung zu tun, sondern mit einer Entwicklung, die Schritt für Schritt in eine andere Richtung führt.

Und genau das erleben die Menschen aktuell jeden Tag.

Die Frage ist nicht mehr, ob sich etwas verändert.

Sondern wie lange man noch von gesicherter Versorgung sprechen will, wenn Leistungen bereits wegfallen.

Am 13. April findet dazu eine Informationsveranstaltung in der Weberei in Varel statt.

Seit der Freistellung zeigt sich, wie fragil die Situation tatsächlich ist.Leistungen fallen weg, Operationen werden nic...
30/03/2026

Seit der Freistellung zeigt sich, wie fragil die Situation tatsächlich ist.

Leistungen fallen weg, Operationen werden nicht mehr durchgeführt, Patientinnen müssen ausweichen oder warten länger. Das ist keine Theorie, sondern die Realität vor Ort.

Gleichzeitig wird weiterhin von einer stabilen Versorgung gesprochen. Für viele Menschen passt das nicht mehr zusammen.

Was zuvor als verlässliche Struktur wahrgenommen wurde, gerät jetzt sichtbar ins Wanken. Genau das erleben Patientinnen und auch viele Beteiligte im Alltag.

Es geht hier nicht um einzelne Maßnahmen, sondern um die Folgen, die jetzt eintreten.

Wenn zentrale Leistungen nicht mehr vor Ort erbracht werden können, dann verändert sich die Versorgung bereits jetzt spürbar.

Die entscheidende Frage ist:

Wie stabil ist eine Versorgung, wenn Leistungen bereits wegfallen?

Quelle: NWZ Bericht zur Situation der Frauenklinik in Varel

Die Frauenklinik in Varel steht unter Druck: Bestimmte Operationen entfallen, Patientinnen müssen ausweichen. Die Klinik betont dennoch, die Versorgung sei gesichert.

Der aktuelle Bericht von NDR 1 Niedersachsen zeigt den derzeitigen Stand der Dinge.Die Ermittlungen laufen, unterschiedl...
20/03/2026

Der aktuelle Bericht von NDR 1 Niedersachsen zeigt den derzeitigen Stand der Dinge.

Die Ermittlungen laufen, unterschiedliche Darstellungen zum Ablauf stehen im Raum und die Unschuldsvermutung gilt.

Gleichzeitig wird deutlich, dass auch der Anwalt des Chefarztes konkrete Fragen zum Vorgehen der Klinikleitung und zur Einbindung des Aufsichtsrats stellt.

Gerade deshalb ist es wichtig, den gesamten Ablauf transparent und nachvollziehbar aufzuarbeiten.

Hier der Beitrag zum Nachhören:

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in den Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen.

19/03/2026

Warum wird ein Vorfall aus November erst Monate später öffentlich gemacht?

Diese Frage steht im Raum. Und sie ist nicht die einzige.

Denn es geht längst nicht mehr nur um ein laufendes Verfahren, sondern um den gesamten Umgang damit.

Eine Freistellung wird als alternativlos dargestellt, obwohl sie rechtlich nicht zwingend erforderlich war.
Gleichzeitig wird ein Vorgang erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung öffentlich.

Und inzwischen melden sich nicht nur Bürger zu Wort, sondern auch Ärzte und erfahrene politische Stimmen aus der Region, die genau diese Entwicklung offen infrage stellen.

Damit geht es längst nicht mehr nur um einen Einzelfall.

Es geht um die Frage, ob Entscheidungen in dieser Situation wirklich sorgfältig, verhältnismäßig und transparent getroffen wurden.

Wie ist diese Entscheidung konkret zustande gekommen?
Wie war der tatsächliche zeitliche Ablauf?
Welche Rolle haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat dabei gespielt?

Wurde zunächst intern geprüft und abgewogen?
Oder wurden frühzeitig Fakten geschaffen, die sich später kaum noch korrigieren lassen?

Genau dieser Eindruck entsteht derzeit bei vielen Menschen.

Es geht nicht um Vorverurteilung.
Es geht um Aufklärung.

Denn Vertrauen entsteht nicht durch Appelle zur Sachlichkeit, sondern durch nachvollziehbare Entscheidungen und offene Kommunikation.

Und genau dieses Vertrauen ist im Südkreis längst ins Wanken geraten.

Diese Verunsicherung betrifft nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Mitarbeitenden vor Ort, die täglich unter diesen Bedingungen arbeiten müssen.

Update:
Inzwischen liegt ein weiterer Bericht vor.
Der Anwalt des Chefarztes erhebt darin konkrete Vorwürfe gegen das Vorgehen der Klinikleitung und spricht unter anderem von fehlender Anhörung und ausbleibenden internen Ermittlungen.

Das wirft zusätzliche Fragen zum Ablauf auf.

Weitere Informationen dazu in den Kommentaren.

Rückbau stoppen. Umdenken jetzt.Die Freistellung des Chefarztes sorgt aktuell für große Diskussionen.Doch während darübe...
17/03/2026

Rückbau stoppen. Umdenken jetzt.

Die Freistellung des Chefarztes sorgt aktuell für große Diskussionen.
Doch während darüber gesprochen wird, gerät eine entscheidende Frage immer mehr in den Hintergrund: Wie ist die medizinische Versorgung im Südkreis eigentlich noch gesichert?

Drei Gynäkologinnen aus der Region haben sich jetzt öffentlich geäußert. Ihre Aussagen greifen genau die Punkte auf, die viele Menschen im Südkreis seit Monaten beschäftigen.

Die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser ist bekannt. Trotzdem bleibt offen, wie die Versorgung konkret gesichert werden soll, solange eine neue Zentralklinik noch Jahre entfernt ist.

Das St. Johannes Hospital in Varel erfüllt seit Jahrzehnten eine zentrale Funktion für Frauen, Familien und Patienten. Geburtshilfe und gynäkologische Versorgung sind Teil der Grundversorgung.

Trotzdem wurden in den vergangenen Jahren Strukturen schrittweise zurückgebaut.

Die Ärztinnen sprechen von großer Bestürzung über den Umgang mit langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und stellen eine zentrale Frage: Wurde bei der öffentlichen Kommunikation ausreichend auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte geachtet?

Gleichzeitig betonen sie, dass der Sachverhalt aufgeklärt werden muss. Sie äußern aber auch Zweifel daran, ob Unvoreingenommenheit, Verhältnismäßigkeit und die Unschuldsvermutung ausreichend berücksichtigt wurden.

Ihre Aussagen machen deutlich, worum es im Kern geht: um Vertrauen und um die Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region.

Und genau hier zeigt sich bereits heute ein Problem. Es wird von langen Wartezeiten berichtet, bis ein Rettungswagen eintrifft. Notaufnahmen sind überlastet. Patienten werden in andere Landkreise verlegt, um überhaupt versorgt zu werden.

Das ist keine Zukunftsfrage. Das ist bereits Realität.

Gleichzeitig sind in Varel wesentliche Strukturen weiterhin vorhanden. Räume, Kapazitäten und gewachsene Abläufe bestehen noch und könnten genutzt werden. Umso weniger verständlich ist es für viele Bürger, wenn an anderer Stelle über provisorische Lösungen nachgedacht wird, während vorhandene Strukturen hier weiter zurückgebaut werden.

Ein medizinisches Versorgungszentrum kann ein erster Baustein sein. Es ersetzt jedoch keine Klinik mit Notaufnahme und stationären Strukturen.

Deshalb sind jetzt die politischen Verantwortlichen gefragt. Kreistag, Landrat, Aufsichtsrat der Kliniken und alle Entscheidungsträger müssen diese Entwicklung kritisch überprüfen und endlich handeln.

Nicht weiterer Rückbau, sondern ein Umdenken:

Strukturen sichern
Verlorenes schrittweise wieder aufbauen
Versorgung vor Ort stabilisieren

Und zwar so lange, bis es eine echte Alternative gibt und nicht nur Pläne auf dem Papier.

Die Frage ist nicht mehr, ob gehandelt werden muss.
Die Frage ist, ob die Verantwortlichen endlich bereit sind, umzudenken.

Quelle: NWZ

Drei Gynäkologinnen aus Varel, Schortens und Aurich beziehen Stellung zur Freistellung des Chefarztes der Frauenklinik. In einem Brief äußern sie Kritik am Umgang mit dem Fall.

Der folgende Brief wurde von Dr. Jürgen Knak, ehemaliger Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am St.-Johannes-Hospi...
15/03/2026

Der folgende Brief wurde von Dr. Jürgen Knak, ehemaliger Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am St.-Johannes-Hospital Varel, an die Redaktion und an die Öffentlichkeit gerichtet.
Die Zeitung hat daraus heute Auszüge veröffentlicht.
Hier dokumentieren wir den vollständigen Wortlaut.

In einem heute veröffentlichten Leserbrief wird die Freistellung des Chefarztes des St.-Johannes-Hospitals kritisch hint...
13/03/2026

In einem heute veröffentlichten Leserbrief wird die Freistellung des Chefarztes des St.-Johannes-Hospitals kritisch hinterfragt. Der Autor betont, dass in solchen Situationen die Unschuldsvermutung gilt und eine sorgfältige Aufklärung wichtig ist.

Dieser Leserbrief bringt eine Sichtweise in die aktuelle Diskussion ein. In solchen Situationen gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Entscheidend ist jetzt eine sorgfältige und transparente Aufklärung. Bis dahin sollte man mit Spekulationen vorsichtig sein.

Quelle: Leserbrief, NWZ 13.03.

Die Freistellung des Chefarztes des St.-Johannes-Hospitals in Varel hält Leser Ingo Sierth für unverhältnismäßig. Er fordert in seinem Leserbrief Fingerspitzengefühl.

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