Traditionelles Wössner Seeräuberspiel e.V.

Traditionelles Wössner Seeräuberspiel e.V. •Wiederbelebung und Wiederaufführung des Wössner Seeräuberspiels
•Veranstaltungen des historischen Seeräuberspiels auf der Grundlage der Überlieferungen

14/11/2025
Unser auf dem Seeräuberspiel verschwundenes Fassl von Schönramer ist wieder da 😎. Vielen Dank euch allen fürs Augen offe...
09/03/2025

Unser auf dem Seeräuberspiel verschwundenes Fassl von Schönramer ist wieder da 😎.
Vielen Dank euch allen fürs Augen offen halten 😜😜😜😜

20/02/2025

Am Samstag gibt's zum letzten Mal Bosna und Glühwein bei uns im Biergarten
Schauts nochmal vorbei wir sind gut gerüstet ;-)
1.März ist dann Wössner Seeräuberspiel e.V. und wir sind auch am Start

ChinesenDie Chinesen mit Ihrer demütigen Haltung stellen die gefangenen Ungarn von 907 n. Ch. dar. Wegen der Schlitzauge...
18/02/2025

Chinesen
Die Chinesen mit Ihrer demütigen Haltung stellen die gefangenen Ungarn von 907 n. Ch. dar. Wegen der Schlitzaugen wurden
sie zu Chinesen und führen ihren Grotesktanz auf

SeeräuberDie tapferen Sieger über die Ungarn tragen jetzt Uniformen ausdem 18. Jahrhundert mit eleganten Spitzhüten mit ...
17/02/2025

Seeräuber
Die tapferen Sieger über die Ungarn tragen jetzt Uniformen aus
dem 18. Jahrhundert mit eleganten Spitzhüten mit echten Roßhaarbüscheln

Unterwössen ist im Fasching wieder Schauplatzeines einmaligen Historienspieles. Die Aufführungbeginnt mit einem Triumphz...
16/02/2025

Unterwössen ist im Fasching wieder Schauplatz
eines einmaligen Historienspieles. Die Aufführung
beginnt mit einem Triumphzug, wie ihn die alten
Ägypter, Griechen und Römer nach siegreichen
Schlachten aufführten.
Die Hauptattraktion ist dabei ein Schiffswagen
mit den sogenannten „Wössner Seeräubern“. Der
Schiffswagen, lateinisch „Carrus Navalis“ genannt,
könnte der Ursprung unseres Wortes Karneval
sein.
Auf dem Schiffsbug sitzt eine weibliche Figur, wohl die heidnische Göttin Isis. Isis war im Altertum die Göttin der Schifffahrt.
Die Wössner Seeräuber mit den Schwertern, symbolisieren den
heidischen germanischen Brauch zur Austreibung der Winters
und erinnern an einen siegreichen kriegerischen Einsatz.
Seit wann wird nun dieses Wössner Seeräuberspiel aufgeführt,
was sind die geschichtlichen Hintergründe?
Sehr treffend beschreibt dies Ludwig Lechner in einem Aufsatz
des Bayernheftes Nr. 47 Chiemgau.

In diesem Sinne starten wir unsere Vorstellungsrunde welche Gruppen euch erwarten 👯‍♀️ ⚔️

14/02/2025
Der Lickei Paul versorgt uns mit seinem Team im und ums alte Bad… für unsere veggie‘s ist auch was dabei!  - da fällt ei...
08/02/2025

Der Lickei Paul versorgt uns mit seinem Team im und ums alte Bad… für unsere veggie‘s ist auch was dabei! - da fällt einem die Entscheidung schwer, was man essen will!?

Was wäre euer Favorit?!

Sushi?!? Koi?!? 🎣 Weit gefehlt - Klassisch und ganz traditionell für den Wössner Fischerverein gibt’s feine Fischsemmeln...
29/01/2025

Sushi?!? Koi?!? 🎣 Weit gefehlt - Klassisch und ganz traditionell für den Wössner Fischerverein gibt’s feine Fischsemmeln auf die Hand! Und weil der Fisch schwimmen muss - gibt’s flüssiges dazu! Am Rathausplatz, 01.03.2025 - Danke für eure Teilnahme! #01.03.2025

Ohne Sponsoren wäre uns eine Durchführung des Seeräuber Spiels nicht möglich… eine Tradition würde aussterben… Erinnerun...
26/01/2025

Ohne Sponsoren wäre uns eine Durchführung des Seeräuber Spiels nicht möglich… eine Tradition würde aussterben… Erinnerungen verblassen… ein Stück Regionalstolz gäbe es nicht mehr…

DANKE!!! an all unsere Sponsoren und Unterstützer - Ihr ermöglicht gelebte Tradition für Wössen!

Wir beginnen unsere kulinarische Vorstellungsrunde…Entlang des Festzugs und rund ums/im alten Bad werden Zuschauer und M...
25/01/2025

Wir beginnen unsere kulinarische Vorstellungsrunde…
Entlang des Festzugs und rund ums/im alten Bad werden Zuschauer und Mitwirkende bestens mit Getränken und essen versorgt… Schön, dass dabei seits!

.woessen Fischereiverein Wössen e.V.

Adresse

Rathausplatz 6
Unterwössen
83246

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Geschichte des Traditionellen Wössner Seeräuberspiels

In einem Aufsatz des Bayernheftes Nr. 47 Chiemgau schrieb Ludwig Lechner: "Ein weiser Alter, der die Geschichte seiner Heimat im Leib hat wie ein Buch, erzählt die Sage: Die Ungarn brachen im Chiemgau ein und raubten, sengten und mordeten. Dörfer um den See fallen ihnen zum Opfer, Burgen und Klöster. Auch das altehrwürdige Nonnenkloster Frauenwürth bleibt nicht verschont. Die Bewohner des abgeschiedenen Achentales erfahren von dem Unheil durch Brandröten und Feuersäulen; es kommen verstörte Flüchtlinge, Männer, Frauen und Kinder, die sich von den vertierten Horden im Gebirge retten, aber auch Genossen werben wollen zum Kampf. Wo die Tiroler Achen aus dem Bergtor zwischen Hochplatte und Hochgern brausend, stürmend hinausstürzt in die Weite des moorigen Seelandes, da stand einst wie mit dem Fels verwachsen die Rettenburg. Dort hauste ein mutiger Ritter, ein echter Rettenburger, Schutzherr des Volkes. Der ruft schnell die Mannen von Wössen zusammen und bewaffnet sie, und der mächtigen Achen gleich stürmt der Hauf hinaus auf den Feind: Die "Seeräuber vom Chiemsee". Wie viele dieser Steppenwölfe sie erschlagen haben, meldet die Sage nicht, wohl aber, daß die Wössner die Achen herauf heimzogen mit einem erbeuteten Schiff und vielen gefangenen Räubern. Kein Wunder, daß die Mannen von Wössen die Heldentat ihrer Ahnen nicht vergessen haben und die Erinnerung daran dem Kind, dem Jüngling, dem Mann und dem Greis erhalten wollen durch das Spiel: Die Seeräuber vom Chiemsee." Die bewiesene Geschichte sieht allerdings etwas anders aus: Karl der Große vernichtete mit seinem fränkischen und bayerischen Heer 795 n.Chr. die Awaren in der ungarischen Tiefebene. Nunmehr siedelten die Bayern von Westen her kommend verstärkt in der Ostmark. Von Osten her rückte das Reitervolk der Magyaren oder Ungarn in die Tiefebene ein. Ab 899 n. Chr. fielen die Ungarn in die bayerischen Ostmarken ein. Im Jahr darauf drangen die ersten Reiterschwärme bis zur Enns vor. 907 n. Chr. unternahm das bayerische Heer unter Marktgraf Luitpold einen Gegenstoß, wurde aber bei Preßburg vernichtend geschlagen, ein Großteil des alten bayerischen Adels fiel. Die bayerische Heimat war nun wehrlos. Die ungarischen Reiterhorden verwüsteten in jährlichen Raubzügen ganz Süddeutschland. Es ist bewiesen, daß 907 n. Chr. auch die Chiemseeklöster zerstört wurden. Erst ein 10-jähriger Waffenstillstand unter König Heinrich wendete die jährlichen Schrecken. In dieser Zeit wurden die Städte befestigt und Burgen gebaut. Im Achental entstanden wohl ab 920 n. Chr. die Burgen Hohenstein, Velse, Streichen und die Rettenburg. Zu dieser Zeit herrschte im Chiemgau das Geschlecht der Sighartinger, welches aus dem Mittelrhein stammte. 954 n. Chr. kam es zu erneuten Verwüstungen durch die Ungarn. Erst 955 n. Chr. wurden die Ungarn durch Otto den Großen auf dem Lechfeld vernichtend geschlagen. Damit war die Bedrohung aus dem Osten für Jahrhunderte gebannt. Dem Volksmund nach wurden viele Ungarn gefangen und mußten Frondienste leisten. So soll z.B. laut Vinzenz Bachmann das Achentalwehr bei der Gransmühle durch gefangene Ungarn errichtet worden sein. Angesiedelt wurden sie in der Feldwies. Ihre Nachkommen waren im Achental wegen ihrer Schlitzaugen und dem gekonnten Anbau von Zwiebeln und Knoblauch bekannt. Was war nun der Grund für unsere Vorfahren als Schauspieler aufzutreten? Wahrscheinlich war auch ein kleiner Nebenverdienst in Form von Spenden in den kargen Wintermonaten willkommen. Im Sommer waren die Wössner mit der Landwirtschaft und der Samerei voll beschäftigt. Im Winter waren Sie aber mit der Holzarbeit und dem Holzziehen wohl nicht ausgelastet.