11/03/2026
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mossauta
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Einsätze, starke Jugendarbeit, viele Kinder in der Minifeuerwehr, geforderte Voraushelfer sowie Beförderungen und Ehrungen standen auf der Tagesordnung der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Mossautaler Feuerwehren am 6. März.
Die insgesamt 77 aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehr Mossautal wurden im vergangenen Jahr mehrfach gefordert. Neben zwei Bränden in Gebäuden, die glücklicherweise glimpflich ausgingen, brannte ein Fahrzeug vollständig aus. Auch ein beinahe umgestürzter Holzlaster beschäftigte die Einsatzkräfte, hierbei waren zusätzlich die Feuerwehren aus Erbach und Reichelsheim im Einsatz. Ein eher ungewöhnlicher Einsatz erwartete die Feuerwehr, als ein Hirsch in eine Klärgrube gefallen war, sichtbar war lediglich noch das Geweih. Darüber hinaus wurden die Feuerwehrleute zu mehreren Tragehilfen bei schwer verletzten Personen, Ölspuren sowie weiteren kleineren und größeren Einsätzen alarmiert.
Ein besonderer Schwerpunkt bleibt weiterhin die Jugendarbeit in Hiltersklingen und Mossau, die auf hohem Niveau durchgeführt wird. Neben den regelmäßigen Übungsabenden erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. So nahm die Jugendfeuerwehr unter anderem am Jugendzeltlager der Jugendfeuerwehr Odenwaldkreis teil. Ausflüge in einen Jumppark, Besuche bei der Werkfeuerwehr Merck sowie weitere gemeinsame Aktivitäten sorgten für viel Abwechslung und stärken gleichzeitig den Teamgeist.
Auch die Minifeuerwehr ist hervorragend aufgestellt und sorgt dafür, dass der Nachwuchs schon früh an die Feuerwehr herangeführt wird. Spielerisch lernen die Kinder wichtige Grundlagen, etwa das Anlegen von Verbänden oder das Absetzen eines Notrufs. Gleichzeitig kommt der Spaß nicht zu kurz: Beim Ostereiersuchen, Kürbisschnitzen, Plätzchenbacken oder bei der Weihnachtsfeier in einem Indoorspielplatz stehen Gemeinschaft und Freude im Vordergrund.
Die Helfer-vor-Ort-Gruppe konnte bei mehreren lebensbedrohlichen Notfällen schnell und kompetent Erste Hilfe leisten. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst konnte so vielen Bürgerinnen und Bürgern in Mossautal geholfen werden. Wie wichtig diese Zusammenarbeit ist, zeigte sich bei mehreren Einsätzen. Die 20 aktiven Einsatzkräfte der Gruppe sind über das gesamte Gemeindegebiet verteilt, sodass schnelle Hilfe gewährleistet werden kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung waren Beförderungen und Ehrungen.
Zu Feuerwehrmännern beziehungsweise zur Feuerwehrfrau wurden Kate Fornoff, Jan Heck, Rohan Münch, Lucas Kaufmann und Max Gebhardt befördert.
Christoph Walther wurde zum Oberlöschmeister ernannt, Stefan Michel zum Löschmeister. Zum Brandmeister wurde Patrick Dejmek befördert und Markus Voigt zum Oberbrandmeister.
Im Rahmen der Beförderungen wurde außerdem Carsten Helmstädter, nach seiner Wahl im Januar, offiziell zum stellvertretenden Wehrführer der Feuerwehr Hiltersklingen ernannt.
Für langjährige Verdienste wurden mehrere Kameradinnen und Kameraden ausgezeichnet. Das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre aktiven und pflichttreuen Dienst erhielten Claus Eberhardt und Guido Morgenroth.
Das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre aktiven und pflichttreuen Dienst wurde an Achim Miedtke und Jürgen Trebert verliehen.
Auch Anerkennungsprämien für langjährige Mitgliedschaft wurden überreicht. Für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Dominik Hofmann, Christian Michalczyk, Tamara Münch, Kira Spitzberg-Kusch und Matthias Kusch eine Urkunde.
Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Oliver Horn ausgezeichnet.
Eine Anerkennungsprämie für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Oliver Naas und Markus Krieschbaum, während Friedhelm Allmann und Manfred Reiß für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden.
Eine Urkunde des Feuerwehrverbandes des Odenwaldkreises für 65 Jahre Mitgliedschaft erhielten Wilhelm Christmann, Peter Kredel und Gerhard Krämer.
Abschließend gratulierte die Feuerwehr Mossautal allen Geehrten und Beförderten herzlich und bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Treue, ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung.