Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Trier

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Trier Bewegung für soziale Gerechtigkeit In Deutschland (und weltweit) sind die Chancen der Menschen sehr ungleich verteilt. Hilfen für Schwache werden abgebaut.

In der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) haben sich Männer und Frauen, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zusammengeschlossen, denen soziale Gerechtigkeit am Herzen liegt. Wichtig für unseren Glauben und unser Engagement ist der Satz Jesu von Nazareth: „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit!“ (Evangelium nach Matthäus 6,33). Unsere Grundlagen sind deshalb die Forderung nach

Gerechtigkeit, die die Bibel wie ein roter Faden durchzieht, und die Botschaft der katholischen Kirche von einem gerechten Aufbau der Gesellschaft. Die Einen können sich mehr Bildung und Kultur leisten, die anderen weniger. Wenige profitieren von der Wirtschaft, viele bezahlen. Der Einfluss in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist sehr ungleich verteilt. Wir wollen daran mitarbeiten, dass sich das ändert; eine Kultur der Solidarität ist eines unserer wichtigsten Ziele. Wir mischen uns ein in Gesellschaft, Politik und Kirche. An erster Stelle stehen dabei politische Aktionen und unsere Bildungsangebote – Diskussionen, Ausflüge, Workshops, Filme und Vorträge. Wichtig ist uns, dass die unterschiedlichen Tätigkeiten der Menschen neu bewertet werden. Bisher steht die Erwerbsarbeit an erster Stelle („Arbeitsgesellschaft“). Wir sind der Meinung, dass alle Tätigkeiten für die Familie und das ehrenamtliche Engagement (zum Beispiel in Vereinen, Gemeinden, Bürgerinitiativen) genau so wichtig sind. Und dass alle diese Tätigkeiten gleichberechtigt von Männern und Frauen geleistet werden sollten. Das geht nicht ohne grundlegende Änderungen. Doch die „Tätigkeitsgesellschaft“, wie wir sie nennen, wäre gerechter und würde jedem mehr Freiheit lassen, tätig zu sein.

Am Samstag, 22.08.26 besuchte die KAB Aschbach mit fast 40 Teilnehmer*innen die Naturbühne Gräfinthal. Auf dem Spielplan...
24/08/2026

Am Samstag, 22.08.26 besuchte die KAB Aschbach mit fast 40 Teilnehmer*innen die Naturbühne Gräfinthal. Auf dem Spielplan stand 'Don Camillo und Peppone'.

Seit Jahren liefern sich der temperamentvolle Pfarrer Don Camillo und der kommunistische Bürgermeister Peppone einen erbitterten Schlagabtausch. Mit Witz, hitzigen Diskussionen und turbulenten Auseinandersetzungen prägen sie das Leben ihres italienischen Dorfes. Als Peppone politisch an Einfluss gewinnt, verschärft sich der Konflikt zwischen den beiden Rivalen.
„Don Camillo & Peppone“ ist eine humorvolle und zugleich berührende Geschichte über Gegensätze, Zusammenhalt und die Frage, ob selbst die größten Widersacher am Ende zueinanderfinden können.

Die Besucher hatten einen tollen Abend in einer einzigartigen Location!

Fotos: Daniel Klein

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Am vergangenen Wochenende Freitag und Samstag) tagte der Diözesanausschuss in Trier. Neben intensiven und konstruktiven ...
24/08/2026

Am vergangenen Wochenende Freitag und Samstag) tagte der Diözesanausschuss in Trier.
Neben intensiven und konstruktiven Beratungen stand insbesondere die Planung und Gestaltung des 7. Oktobers, des Tages der menschenwürdigen Arbeit, im Mittelpunkt.
Dabei werden die Arbeitsbedingungen von Fernfahrerinnen und Fernfahrern besonders in den Fokus gerückt.
Den Freitagabend ließ die Runde bei einem Spaziergang durch Trier mit einem Schoppen in Kesselstatt ausklingen.

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Die KAB lädt ein zum Thema "Plötzlich Rente - Stillstand oder Neustart" am Samstag, 5. September, 9:30 - 12:00 Uhr in Tr...
20/08/2026

Die KAB lädt ein zum Thema "Plötzlich Rente - Stillstand oder Neustart" am Samstag, 5. September, 9:30 - 12:00 Uhr in Trier, Weberbach 71.
„Manche Menschen planen einen zweiwöchigen Urlaub gründlicher als ihren Ruhe stand.“ So heißt es in einem anonymen Zitat. Am 5. September gehen wir der Frage nach, wie wir die Planung der Rentenzeit angehen wollen.
Die erfahrene Referentin Cornelia Bloss begleitet uns bei den Planungen.
Anmeldung ist erforderlich bis 25. August 2026
Weitere Infos gibt es hier:https://www.kab-trier.de/fileadmin/user_upload/kab-trier_de/Texte/2026/26-09-05_Ploetzlich_Rente_-_BW.pdf
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HERZLICHE EINLADUNG ins Agenda-Kino am Dienstag, 25.08., 19:30 Uhr "Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen Ihr Schönen"Einladu...
17/08/2026

HERZLICHE EINLADUNG ins Agenda-Kino am Dienstag, 25.08., 19:30 Uhr
"Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen Ihr Schönen"
Einladung zu dem Kinofilm und anschließendem Gespräch: „Gleichstellung erreicht – oder wer sind die
Gatekeeper?“ Weitere Infoshttps://www.kab-trier.de/fileadmin/user_upload/kab-trier_de/Texte/2026/26-08-25_Flyer_Agenda-Kino.pdf und https://www.kfd-trier.de/willkommen

[rmdb]

11/08/2026

Das Bildungswerk der KAB Trier besucht das SS Sonderlager/KZ Hinzert

Das Bildungswerk der KAB Trier besucht das SS Sonderlager/KZ HinzertAm Sonntag, den 9. August 2026, hat die KAB Trier mi...
11/08/2026

Das Bildungswerk der KAB Trier besucht das SS Sonderlager/KZ Hinzert
Am Sonntag, den 9. August 2026, hat die KAB Trier mit 14 Teilnehmenden das ehemalige SS Sonderlager/KZ Hinzert-Pölert besucht. Die Gruppe stellte sich der Herausforderung, sich einem Ort zu nähern, an dem zwischen 1939 und 1945 systematische Gewalt, Entmenschlichung und Terror zum Alltag gehörten.
Während der Führung wurde deutlich, dass Hinzert zunächst als „Arbeitserziehungslager“ diente, in dem Menschen, die als „arbeitsscheu“ galten, zur Disziplinierung eingesperrt und ausgebeutet wurden. Ab 1941 kam die sogenannte „politische Schutzhaft“ hinzu: Politische Gegner, missliebige Personen und Menschen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten, wurden ohne rechtsstaatliche Grundlage festgehalten – oft auf unbestimmte Zeit.
Die Führung machte auch die systematisch organisierten Morde an Häftlingen sichtbar sowie die menschenverachtende Praxis, über die angebliche „Eindeutschungsfähigkeit“ von Gefangenen zu entscheiden. Hinzert war Teil eines umfassenden Lagersystems, das auf Unterdrückung, Ausbeutung und Vernichtung beruhte.
Ein Teilnehmer brachte seine Erschütterung über das Gehörte und Gesehene eindringlich zum Ausdruck:
„Diese unmenschlichen Grausamkeiten waren für mich kaum zu ertragen – dass es solch eine Empathielosigkeit gibt.“
Der Besuch hat uns erneut bewusst gemacht, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Hinzert mahnt uns, dass Menschenwürde und Mitmenschlichkeit niemals selbstverständlich sind.

KAB Reifferscheid-RodderSommerfest der KAB Brüggen-BrachtBeim Sommerfest der KAB Brüggen-Bracht standen am 18. Juli die ...
29/07/2026

KAB Reifferscheid-Rodder

Sommerfest der KAB Brüggen-Bracht
Beim Sommerfest der KAB Brüggen-Bracht standen am 18. Juli die Begegnung und das gemeinsame Feiern mit den Freunden aus Reifferscheid-Rodder und Fuchshofen im Mittelpunkt. Aus der Hilfe nach der Flutkatastrophe 2021 ist eine enge Freundschaft zwischen den Gemeinden entstanden.
Bei guter Stimmung, vielen Gesprächen, einer Fotoausstellung zum Wiederaufbau in Fuchshofen sowie leckerem Essen wurde deutlich: Solidarität verbindet – auch lange über den Anlass hinaus.
Textgrundlage: Robert Schmidt, Ortsbürgermeister von Fuchshofen

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HERZLICHE EINLADUNG!Die KAB Aschbach fährt zur Naturbühne Gräfinthal'Don Camillo und Peppone'Samstag, 22. August 2026Näh...
14/07/2026

HERZLICHE EINLADUNG!

Die KAB Aschbach fährt zur Naturbühne Gräfinthal
'Don Camillo und Peppone'
Samstag, 22. August 2026

Nähre Infos siehe Fotos!
und hier: https://www.naturbuehne-graefinthal.de/

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50 Jahre Mitgliedschaft in der KAB im Bistum Trier. Zu diesem Jubiläum haben wir Katharina Lenninger aus dem früheren Or...
01/07/2026

50 Jahre Mitgliedschaft in der KAB im Bistum Trier. Zu diesem Jubiläum haben wir Katharina Lenninger aus dem früheren Ortsverband Heiligkreuz gratuliert. Im Beisein ihrer beiden Töchter Andrea und Anja haben wir den „guten alten Zeiten“ gedacht und all derer, die leider schon nicht mehr bei uns sind – besonders ihres Mann Werner, der 2023 verstorben ist und lange dem Ortsverband vorstand. Protokolle aus den Jahren 1958 – 1976 haben uns bei der Erinnerung geholfen. Vielen Dank, Katharina, für Deine Treue zur KAB. [rmdb]

„Auf den Schrei der Mutter Erde und der Armen hören“ Reichtum besteuern – Armut bekämpfenDie KAB Basisgruppe Neuwied Eng...
25/06/2026

„Auf den Schrei der Mutter Erde und der Armen hören“ Reichtum besteuern – Armut bekämpfen
Die KAB Basisgruppe Neuwied Engers und das Bildungswerk der KAB Trier hatten Prof. Dr. Segbers zu diesem Vortrag eingeladen.
Bei großer Hitze kamen 18 Engagierte am 22. Juni 2026 zusammen, um mit Prof. Dr. Segbers über eine zentrale Frage unserer Zeit zu sprechen: Wie schaffen wir eine gerechte, nachhaltige Zukunft – für die Erde und für die Menschen?
Prof. Segbers machte an Zahlen sichtbar, dass unser aktuelles Steuersystem Schieflagen erzeugt:
• Konsum wird hoch besteuert, was vor allem Menschen mit geringem Einkommen belastet.
• Das Kapital – also große Vermögen und Geldanlagen – bleibt dagegen weitgehend verschont, weil sie als „Investitionen“ gelten.
• Die Folge: Ungleichheit wächst, während öffentliche Aufgaben unterfinanziert bleiben.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Mit dem rasanten Fortschritt der Künstlichen Intelligenz geraten viele Arbeitsplätze unter Druck. Prof. Segbers regte deshalb an, über eine Wertschöpfungsabgabe neue Steuern einzurichten.
Am Ende stand die klare Botschaft, dass die Steuerfrage immer auch eine ethische Frage ist, denn Steuern sind der Preis für eine solidarische Gesellschaft.
Text: Anne Basten
[rmdb]

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Weberbach 71
Trier
54290

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