Zivilcourage Netzwerk RLP

Zivilcourage Netzwerk RLP Das Zivilcourage-Netzwerk Rheinland-Pfalz vermittelt Zivilcourage-Trainings ­und -kom­petenz vor Ort sowie mehr Öffent­lichkeit für Zivilcourage.

Wir bieten Zivilcourage-Trainings an:
Gewaltfrei eingreifen ohne sich selbst zu gefährden. Mit praktischen Tipps für mehr Sicher­heit, Selbst­behauptung und Eigensicherung. Aktiv gegen Diskriminierungen und Gewalt in Alltag, Beruf, Schule und Freizeit

Ein Angebot für
Erwachsene jeden Alters und Jugendliche ab 15 Jahren
Schulen, Bildungs-, Senioren- und Jugend­einrichtungen
kommunale und zivilges

ellschaftliche Akteurinnen und Akteure
Alle Interessierten

Das Zivilcourage Netzwerk RLP
Im Netzwerk haben sich Zivilcouragetrainerinnen und trainer zusammengeschlossen. Die Trainer/innen sind engagierte Menschen aus unterschied­lichsten Vereinen und Institutionen in Rheinland-Pfalz oder Selbstständige TrainerInnen. Sie haben eine intensive Ausbildung bei Prof. Dr. Margarete Boos (Universität Göttingen) und Dipl.-Soz. Malte Schütt durchlaufen. Die Ausbildung zum Zivilcouragetrainer erhielt der Weiterbildungs­preis RLP 2010. Was will das Netzwerk? Das Zivilcourage-Netzwerk Rheinland-Pfalz will durch Trainings nachhaltig Zivilcourage­kom­petenz vor Ort vermitteln und mehr Öffent­lichkeit für Zivilcourage herstellen. Die Trainer_innen sind im Zivilcouragenetzwerk RLP zur gegenseitigen Unterstützung und Qua­litätssicherung der Trainingsangebote eingebun­den. Im Netzwerk sind Trainer_innen aus ganz Rheinland-Pfalz vertreten, wir vermitteln gerne den jeweils passenden Kontakt vor Ort

Worum es geht? Wo Menschen zusammen leben, können Situa­tionen entstehen, die mit Ausgrenzung, Diskri­minierung oder Gewalt einhergehen. Jede und jeder hat wahrscheinlich schon solche Momente erlebt, in denen er oder sie Opfer wurde oder als Zuschauer_in gerne eingegriffen hätte. Viele schauen weg, wenn es zu gewalt­tätigen oder diskriminierenden Übergriffen kommt. Sich äußern, sich einmischen, eingreifen - das bedeutet Einsatz für ein friedliches, respektvol­les und demokratisches Miteinander und erfor­dert Zivilcourage. Es geht um überlegtes und be­herztes Handeln ohne den Helden zu spielen wenn eine Situation es gebietet. Das Training ermutigt Menschen Zivilcourage zu zeigen, vermittelt hilfreiche Informationen und bietet Raum zur Übung

Ziele eines Zivilcorage-Trainings
Schärfen der Sensibilität für die Notwendigkeit zivilcouragiertem Verhaltens im Alltag. Aufzeigen und Einüben konkreter Handlungs­optionen und die Erweiterung des jeweils eigenen Verhaltensrepertoires für Zivilcourage. Ermutigung der Menschen zu zivilcouragiertem Verhalten und aktivem Eintreten für Demokratie und Menschenrechte/-würde. Zielgruppen
Erwachsene, besonders als Erziehende mit Vorbildfunktion und als Multiplikator_innen sowie Senior_innen
Lehrer_innen (IFB-Nummer kann beantragt werden) im Rahmen themenbezogener Unterrichtsgestaltung und zur Förderung von Demokratieverständnis und Sozialkompetenz
Jugendliche ab 15 Jahren in Schulklassen oder Jugendgruppen
Teams und Gruppen in beruflichen Kontext, in Ausbildung, Studium oder Weiterbildung
Einzelpersonen auf Anfrage

Grundlage des Trainings
des Trainings bildet das Göttinger Zivilcourage-Impuls-Training (GZIT). Es wurde auf Basis sozialpsychologischer Erkenntnisse entwickelt. Diskriminierung ist Alltagsrealität und fängt nicht erst mit dem Angriff auf Leib und Leben an. Im Training werden deshalb keine Kampf- oder Selbstverteidigungstechniken trainiert, sondern Verhaltensweisen erlernt und Persönlichkeitseigenschaften gefördert, die Gewalt- und Diskriminierung verhindern können. Die Erweiterung der persönlichen Handlungskompetenz unter Beachtung eigener Grenzen und eigener Unversehrtheit, Mut und innere Ruhe werden als neue Stärke erlebt, die an die Stelle von Gefühlen der Hilflosigkeit und Ohnmacht tritt. Methoden
Das Training setzt auf gedanklicher Ebene, beim Verhalten und bei der Selbsterfahrung an. An­hand von Beispielen und Alltagserfahrungen der Teilnehmer_innen wird Zivilcourage behandelt und in Rollenspielen eingeübt. Das Training be­dient sich dabei einer Bandbreite an pädagogi­schen Methoden und Moderationselementen die an der jeweiligen Zielgruppe ausgerichtet sind. Trainingsumfang
Tagesseminare z.B. 8 Std. (nach Bedarf auf 2 Tage verteilt). Auf Anfrage sind auch kürzere Trainings und Schnuppertrainings möglich. Termin und Ort
Nach Vereinbarung; ausreichende Raumgröße für Gruppenarbeit und Bewegungsübungen. Kosten eines Trainings
Die Kosten variieren je nach Umfang und Dauer des Trainings, bitte bei den einzelen TrainerInnen direkt nachfragen. Am Preis soll ein Trainingswunsch nicht scheitern, bitte sprechen Sie uns an!

24/05/2026

Unser Grundgesetz ist so eine starke Errungenschaft!
Aber es ist nicht selbstverständlich.
Gesetze können geändert werden. Demokratie erodiert schleichend.

Der Druck, der momentan von rechten und rechtsextremen Akteuren ausgeübt wird, zeigt: Unsere Demokratie braucht uns. Sie braucht Menschen, die sich täglich im Großen und im Kleinen für sie einsetzen.

Die Hetzkampagne gegen das Bundesprogramm Demokratie Leben!, der Abbau von (Sozial-)Leistungen insbesondere für marginalisierte Gruppen, die Zunahme von Desinformation und Deepfakes, die Einflussnahme von Big Tech auf europäisches Recht und darauf, wer gesehen wird und wer nicht (Stichwort Algorithmen und Reichweitenlüge!), ... Mit diesen und vielen weiteren Herausforderungen sind wir a,s Gesellschaft aktuell konfrontiert.

Aber wir haben auch eine starke Basis: Unsere Grundrechte.

13/05/2026

Die AfD stellt sich als unbesiegbar dar, besonders im Osten. Doch dieses Jahr verlor sie dort bisher fast alle Kommunalwahlen. Was sich daraus lernen lässt.

08/03/2026
08/03/2026

Heute ist feministischer Kampftag!

Reaktionäre, antifeministische Kräfte sind auf dem Vormarsch. Das Abtreibungsrecht steht unter Beschuss, queere und trans* Rechte werden angegriffen, CSDs von rechtsextremen Jugendgruppen bedroht. Feministische Errungenschaften werden aktiv im öffentlichen Raum zurückgedrängt und durch Tradwife-Content auf Social Media infrage gestellt.

Eine Befragung der EU-Agentur für Grundrechte und des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen zeigt: Jede dritte Frau* in der EU hat bereits sexualisierte oder körperliche Gewalt erlebt. Die Zahlen machen deutlich: Gewalt gegen LSBTIQ* ist kein Einzelfall, sondern strukturell verankert.

Spätestens die veröffentlichten Epstein-Files oder der Prozess um Gisèle Pelicot haben offenbart, wie Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt über Jahrzehnte hinweg im Verborgenen bleiben können. Täter decken Täter. Opferschutz greift nicht.
Sorgearbeit wird in großen Teilen allein von Frauen* geschultert, während auch im Jahr 2026 Frauen* für die gleiche Lohnarbeit weniger Geld erhalten als Männer. Dadurch sind sie häufiger von (Alters-)armut bedroht. Wirtschaftliche Sorgen machen es oft unmöglich, gewaltvolle Partnerschaften zu verlassen.

Feminismus bleibt notwendig: für Gewaltschutz, Selbstbestimmung und eine Gesellschaft, in der Vielfalt nicht bedroht wird.

24/02/2026
24/02/2026
17/12/2025

In Rheinland-Pfalz hat gestern der Innenminister Michael Ebling im Landesmuseum Mainz den Preis für Zivilcourage 2025 verliehen. Die Auszeichnung feiert in diesem Jahr Jubiläum: 25 Jahre „Preis für Zivilcourage Rheinland-Pfalz“. Der Preis würdigt Menschen, die durch ihr mutiges und umsichtiges Eingreifen Gefahren abgewendet oder andere vor Schaden bewahrt haben.
Ausgezeichnet wurden Devran A. (24) aus Alzey,
Hildegard K. (67) aus dem Landkreis Südwestpfalz und Muhammad A. (47) aus Ludwigshafen.
Ebling betonte abschließend: „Unsere Demokratie lebt von Menschen, die hinschauen statt wegzusehen und handeln statt zu schweigen. Zivilcourage zeigt, wozu wir fähig sind, wenn wir füreinander einstehen.“

Aktuell läuft das Train-the-Trainer-Seminar: die Ausbildung zum/zur Zivilcouragetrainer:in bis 13.11.2025, in der Jugend...
11/11/2025

Aktuell läuft das Train-the-Trainer-Seminar: die Ausbildung zum/zur Zivilcouragetrainer:in bis 13.11.2025, in der Jugendherberge in Trier
Die viertägige Ausbildung zur/zum Zivilcouragetrainer:in soll dazu befähigen, selbst Zivilcourage-Trainings für (Erwachsenen-, Schüler- und Jugend-) Gruppen anbieten zu können.
https://www.agf-trier.de/aktuelles/termine/ausbildung-zur-zivilcouragetrainerin-2025/
Weitere Infos auf der Webseite des Zivilcourage-Netzwerk RLP: https://zivilcourage-rlp.de

Adresse

Pfützenstraße 1
Trier
54290

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