Katholische Landvolkbewegung KLB Trier

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Das "Un"kraut Giersch ist essbar und enthält viel Vitamin C.
05/10/2026

Das "Un"kraut Giersch ist essbar und enthält viel Vitamin C.

Wir laden Sie herzlich ein, am 11.10.2026 mit uns gemeinsam an der Aktion Deutschland betet für den Frieden teilzunehmen...
28/09/2026

Wir laden Sie herzlich ein, am 11.10.2026 mit uns gemeinsam an der Aktion Deutschland betet für den Frieden teilzunehmen.

Heute ist Gedenktag des Nikolaus von Flüe/Bruder Klaus. Zu diesem Anlass hier das Meditationsbild des Bruder Klaus.     ...
25/09/2026

Heute ist Gedenktag des Nikolaus von Flüe/Bruder Klaus. Zu diesem Anlass hier das Meditationsbild des Bruder Klaus.

Ein weiteres "Un"kraut und seine Besonderheiten🙂
14/09/2026

Ein weiteres "Un"kraut und seine Besonderheiten🙂

Kräutersegnung – ein uralter BrauchAm 13. August lud die Katholische Landvolkbewegung der Diözese Trier e. V. zu einer K...
07/09/2026

Kräutersegnung – ein uralter Brauch

Am 13. August lud die Katholische Landvolkbewegung der Diözese Trier e. V. zu einer Kräuterwanderung ein. Extreme Trockenheit und hohe Temperaturen führten dazu, dass die „Kräuterwanderung“ im alten Pfarrhaus in Trier Tarforst stattfand.

Trotz Trockenheit konnte die Pflanzenexpertin Beate Stoff die beachtliche Vielfalt von 41 verschiedenen Würz- und Heilpflanzen. Sie informierte die interessierten Frauen über Namen, Inhaltsstoffe, Heilkraft und die vielseitige Verwendung dieser Pflanzen. Sie wies auch auf biologische Besonderheiten und Erkennungsmerkmale hin, denn nicht alle Pflanzen sind heilsam, es gibt auch einige vor denen gewarnt werden muss, wie z. B. Fingerhut.

In früherer Zeit waren diese Pflanzen oft die einzigen Heilmittel. Entsprechend wichtig war das Wissen über deren Inhaltsstoffe, Erntezeit und Verwendung. Dieses Wissen wurde vor allem in den Klöstern gepflegt und vertieft.

Zuvor berichtete Hildegard Frey von der KLB Trier über dieses Brauchtum. Die Tradition, auf dem Höhepunkt des Sommers Kräuter zu sammeln, zu Sträußen zu binden und sie in den Gottesdiensten um das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel am 15. Aug. segnen zu lassen, gehört mit zu den ältesten Bräuchen im Kirchenjahr. Bei diesem Brauch steht Lobpreis, Dank und Bewunderung für Gottes Schöpfung und die Bitte um die Fürsprache Marias im Vordergrund.

Anzahl und Art der Pflanzen im Krautwisch sind regional ganz verschieden. Traditionell werden um die Königskerze oder die Stockrose in der Mitte alle übrigen gesammelten Heilkräuter wie Schaftgarbe, Johanniskraut, Wegwarte, Leinkraut, Ackerschachtelhalm, Pfefferminze, Lavendel und vieles mehr gebunden. So stehen die Kräutersträuße mit ihrer Farbenpracht und dem Duft symbolisch für alles Schöne und Heilende in der Schöpfung. Gerade die extreme Trockenheit macht deutlich, wie sorgsam wir mit unseren Ressourcen umgehen müssen, wie gefährdet unsere Erde ist, die uns von Gott geschenkt und anvertraut ist und für deren Bewahrung wir verantwortlich sind. Wir dürfen dankbar wahrnehmen und auf das achten, was uns alles geschenkt ist.

Nach einer kleinen Segensfeier konnten diverse Kräuter wie Schafgarbe, Beifuß, Spitzwegerich, Brennnesselsamen sowie verschiedene Blüten verkostet werden. Insgesamt ein informativer Nachmittag, an dem die Schöpfung mit allen Sinnen wahrgenommen werden konnte.

Heute Abend um 19:30 Uhr im Agenda Kino im Broadway Filmtheater wird der Film "Holy S**t" gezeigt. Wir sind im Anschluss...
01/09/2026

Heute Abend um 19:30 Uhr im Agenda Kino im Broadway Filmtheater wird der Film "Holy S**t" gezeigt. Wir sind im Anschluss beim Filmgespräch dabei und freuen uns über jeden der kommt.

Klimawandel und Umweltzerstörung bedrohen unsere Erde und verschärfen die Ungerechtigkeit weltweit. Was können wir beitr...
31/08/2026

Klimawandel und Umweltzerstörung bedrohen unsere Erde und verschärfen die Ungerechtigkeit weltweit. Was können wir beitragen, um diese Entwicklung zu stoppen? Diese Frage greift die Katholische Landvolkbewegung im Bistum Trier e. V. in einer Veranstaltung in Kyllburg am Sonntag, 20.09.2026 auf.

Um unseren Planeten zu retten, brauchen wir eine spirituelle Umkehr, eine Kultur der Rücksichtnahme und der Genügsamkeit zum Wohle der Mitmenschen, der kommenden Generationen sowie der uns anvertrauten Natur. Wir können unseren, die Lebensgrundlagen verbrauchenden Lebensstil so nicht weiterführen. Langfristige Verhaltensänderungen sind notwendig. Als Christen sind wir mitverantwortlich für die Bewahrung der Schöpfung. Technik und Wissenschaft alleine reichen dafür nicht aus. Wir alle sind gefordert.

Referent dieser Veranstaltung ist Franziskanerpater Christoph Mingers OFM, Rektor des Exerzitienhauses in St. Thomas.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Stehkaffee um 15.00 Uhr im Bildungshaus auf dem Stiftsberg und endet mit einem Abendlob gegen 17.30 Uhr in der Stiftkirche.

24/08/2026

Das Binden von "Krautwischen" hat in Teilen des Bistums Trier lange Tradition. Mit den Kräutern, ihren Heilkräften und der Frage, welchen Bezug es zur Gottesmutter gibt, hat sich eine Kräuterwanderung an Mariä Himmelfaahrt beschäftigt.

➡www.paulinus.de

Wir laden Sie herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am 20.09.2026 in Kyllburg ein. Die geplante Tagesordnung, den An...
24/08/2026

Wir laden Sie herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am 20.09.2026 in Kyllburg ein.
Die geplante Tagesordnung, den Anmeldebogen und weitere Informationen finden Sie unter www.klb-trier.de

KLB Trier bei Bruder Klaus in der SchweizAm 23. Juli machten sich 24 Teilnehmer auf den Weg nach Flüeli-Ranft zu Nikolau...
17/08/2026

KLB Trier bei Bruder Klaus in der Schweiz

Am 23. Juli machten sich 24 Teilnehmer auf den Weg nach Flüeli-Ranft zu Nikolaus von Flüe, dem Patron der Katholischen Landvolkbewegung. Mit dem Reisesegen und der Laudes von Pater Shaibin, dem geistlichen Begleiter der Wallfahrt, ging es los in Richtung Elsass. Unterwegs gab es ein 2. Frühstück mit Kaffee und Kuchen aus dem Bus. So gestärkt ging es durch Frankreich und ohne größere Staus erreichte die Gruppe gegen 16 Uhr Flüeli-Ranft oberhalb des Sarner Sees.

Unterwegs informierte bereits Pater Shaibin über das Leben und Wirken des Heiligen. Als Bergbauer, Familienvater, Ratsherr und Richter führte er ein ausgefülltes Leben, bevor er alle öffentlichen Ämter aufgab und die letzten 20 Lebensjahre als Eremit in der Melchaa-Schlucht verbrachte. Den Entschluss, Familie, Haus und Hof zu verlassen, fasste er erst, nachdem seine Frau Dorothee und die ältesten Kinder seiner Entscheidung zustimmten. Für viele Menschen – damals wie heute - ist dieser Entschluss nicht zu verstehen. Aber Bruder Klaus – wie er sich jetzt nannte, und seine Ehefrau wagten auf Gott vertrauend diesen Schritt. So wurde er zum Friedensstifter und Landespatron für die Schweiz.

Der 2. Wallfahrtstag stand ganz im Blick des Heiligen. In Sachseln besuchten die Teilnehmer das Grab des Heiligen und nahmen am Gottesdienst mit Reliquiensegen teil. Bei einer Führung am Nachmittag mit Besuch in der Pfarrkirche auf dem Flüeli, dem Geburtshaus und dem Wohnhaus, in dem Nikolaus von Flüe 20 Jahre mit seiner Familie lebte, ging es dann in den Ranft zur Klause, wo er 20 Jahre lang als Einsiedler ohne Nahrungsaufnahme lebte, und zum Ratgeber für viele Besucher wurde.

Bei einer Meditation in der Ranft-Kapelle hatten die Pilger Gelegenheit, über diesen Heiligen nachzudenken und sich zu fragen, wo ist mein Ranft, wo kann ich zur Stille komme, wo kann ich im Gebet Kraft finden für den oft mühsamen Weg im Alltag?

Am nächsten Tag ging es mit der Seilbahn nach Melchsee-Frutt in 2000m Höhe. Der Melchsee und der Tannensee, eingebettet in die Melchtaler-Alpen mit Blick auf den schneebedeckten Titlis bot Gelegenheit zum Wandern, zum Schauen und zur Einkehr.

Auf dem Rückweg besuchten die Pilger die 1928 im neubarocken Stil erbaute Wallfahrtskirche im Melchtal. Neben der Besichtigung der reich ausgestatteten Kirche, auch mit Bildern aus dem Leben des Heiligen vom Ranft, war Gelegenheit zum Gebet und zum Magnifikat: „Meine Seele preist die Größe des Herrn“.

Ein weiterer Ausflug lud die Pilger zu einer Pässefahrt ein. Am Sarner – und Lungern-See entlang ging es auf den Brünigpass und von dort hinunter in das Tal der Aare und zum Brienzer See. Von dort ging wieder in großen Kehren hoch hinauf auf den Grimselpass. Am Grimselsee in 2000 m Höhe, überragt von einer grandiosen Bergwelt, konnten sich die Teilnehmer bei einem Picknick stärken, bevor es am Rhonegletscher vorbei zum Furkapass noch einmal auf 2429 m anstieg. Auf der Höhe liegt die europäische Wasserscheide: Die junge Rhone macht sich auf den Weg zum Mittelmeer während die Reus am Furkapass entspringt und in den Rhein mündet. Bei aller Schönheit der Bergwelt und der mächtigen Wasserfälle waren die Folgen des Klimawandels nicht zu übersehen und der damit verbundene massive Rückgang der Gletscher.

Beeindruckt von der großartigen Bergwelt, mit einem Loblied an den Schöpfer und mit Dank an die Busfahrerin für diese Alpenüberquerung, kehrte die Gruppe am Abend nach einem erfüllten Tag wieder nach Flüeli zurück.

Aufgrund der Wettervorhersage ging es am Sonntag nicht wie geplant zum Kloster Engelberg, sondern an den Zürich-See nach Rappoldswil. Das festliche Geläut von 7 Glocken der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer empfing die Teilnehmer an der großen Freitreppe vor der Kirche. Groß war die Überraschung für einige, denn der Priester war eine Frau. Aufgrund der Urlaubszeit nahmen die Pilger an einem Wortgottesdienst teil. Danach war Gelegenheit, den Schlosshügel, den Hirschgraben, die Rosengärten und vieles mehr anzuschauen, den Blick auf den Zürich-See zu genießen bzw. auf der mit 841 m längsten Holzbrücke der Schweiz über den See zu spazieren.

Auf dem Rückweg bot sich ein Abstecher an zum größten Wallfahrtsort der Schweiz, nach Maria Einsiedeln. Dort konnten die Wallfahrer an der Vesper der Benediktinermönche teilnehmen, dem Gesang der Mönche und als Höhepunkt dem mehrstimmigen „Salve Regina“ vor der Gnadenkapelle lauschen.

Der Montagvormittag führte die Gruppe nach Sarnen, der Kantonshauptstadt von Obwalden. Dorthin musste Niklaus von Flüe zu seinen Regierungsgeschäften. In Sarnen war Gelegenheit 2 Kirchen zu besuchen: Die mächtige barocke Pfarrkirche St. Peter und Paul oberhalb der Stadt mit Blick aus den Sarner See, mit dem terrassenartig angelegten Friedhof, und in der Nähe die moderne Kollegkirche der Benediktiner, schlicht und einfach und doch schön. Ein Abstecher führte noch hinauf nach Stalden am Glaubensberg, die engere Heimat Dorothee. Die Pfarrkirche zeigt eine harmonische Verbindung der alten Kirche mit dem Neubau.

Von dort ging es auf Wunsch vieler zur weithin sichtbaren Kapelle von St. Niklausen, in der schon Bruder Klaus zu seiner Zeit den Sonntagsgottesdienst besuchte. Sehenswert sind die Fresken im Chor, die Wandmalereien und die Decke in Kirchenschiff. In 100 Feldern erzählen die Bilder in Kürze die Geschichte des Alten und Neuen Testaments und zeigen viele bekannte Volksheilige.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Am Abend versammelten sich die Pilger in der Oberen Ranft-Kapelle zur Eucharistiefeier und zum Abschluss der Wallfahrt. Dieser letzte Tag schenkte allen noch ein besonderes Erlebnis: Während die Teilnehmer schweigend vom Ranft den steilen Weg nach oben gingen, leuchteten die Melchtaler-Alpen von der untergehenden Sonne angestrahlt in herrlichem Rot.

So gab es an allen Tagen vieles zu sehen und zu bestaunen, die Schönheit der Natur, die großartige Landschaft, die Berge und die Seen, die Gemeinschaft miteinander, der Austausch und die Gespräche. Dankbar konnte dies alles bei dem täglichen Morgenlob im Freien bzw. auf dem Heimweg am Abend mit einem Lied bzw. einem Impuls ins Gebet gebracht werden.

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