sind ein gemeinnütziger Hexen-, Krampal- und Perchtenverein, welcher das ganze Jahr über aktiv ist und seine Geschichten erzählt. Wir freuen uns, dass ganze Familien ja teilweise 3 Generationen in unserem Verein aktiv sind. Brauchtum:
Die Meinungen über den Begriff Brauchtum gehen oft weit auseinander. Unsere Interpretation ist folgende:
Der Begriff Brauchtum beschreibt Taten von Menschen
, die regelmäßig
wiederholt werden, um diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Früher wurde das Brauchtum dazu verwendet, um den Menschen Ängste
und Sorgen vor mystischen und heidnischen Gestalten zu nehmen. Unsere Darsteller spielen mit von Hand geschnitzten Masken eine Geschichte rund um die mystische Zeit der Raunächte, der Walpurgisnacht oder der Sommersonnenwende. Diese Geschichten werden mit Musik und Stimmaufnahmen untermalt. Natürlich nimmt das Feuer als Urelement wie es unser Name schon sagt eine wichtige Rolle in den Geschichten ein. Uns ist es besonders wichtig, diese Geschichten für Kinder verständlich zu gestalten. Auch den Kleinsten wollen wir zeigen, dass der Percht oder die Hexe eigentlich Glück bringen, wenn sie, sie berühren und sie keine Angst vor den Gestalten zu haben brauchen. Am Ende siegt immer das Gute!! Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass die Perchten den Advent einleiten oder den Nikolaus begleiten. Diese Rolle übernimmt der Krampus. Perchten gehören nicht in den Advent
Die Heimatkunde und Laienforscher des 19. und 20. Jahrhunderts erst haben die zwei Erscheinungsformen, die heute „B/Percht“ genannt werden vermischt. Nämlich die Frau Berchte, eine Herrscherin über Leben und den Tod, die am 5. Januar in aller Stille erscheint, und dann die prächtigen Schönperchten des Karnevals. Heute ist man der Meinung, dass sich bereits seit dem 17. Jahrhundert die Namen „B/Percht“ zum Synonym für Maske ausbildet. Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert fanden eine langsame Übertragung des Namens und eine Vermischung der Formen statt. Die nationalen Romantiker des 19. Jahrhunderts wollten dann schließlich germanische Wurzeln darin finden und sahen in den dunklen Gestalten „Votans Heer“. In den 12 Raunächten vom 21. Dezember bis zum Dreikönigstag gehen nach alter Volksmeinung allerlei Geister um. Die Hexen feiern in der Walpurgisnacht (Beltane) ein großes Fest den Hexensabbat. Sie treffen sich tanzen um das Feuer und vollbringen allerlei Rituale. In dieser Nacht erhalten viele Junge Hexen ihre Weihung. Tradition ist es auch, dass sie in der längsten Nacht des Jahres, zur Sommersonnenwende auch Litha genannt das Leben und die Sonne feiern, ein sogenanntes Jahreskreis fest. Das angezündete Sonnwendfeuer in dieser Nacht soll böse Geister vertreiben.