Evangelisch Rheingau-Taunus

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Evangelisch Rheingau-Taunus Evangelisch im Rheingau und Taunus Es steht für die Evangelische Kirche in der Region.

Zum Evangelischen Dekanat Rheingau‐Taunus gehören insgesamt 52 Kirchengemeinden im Rheingau und Taunus ‐ mit über 57.000 Mitgliedern. Das Dekanat Rheingau‐Taunus organisiert die kirchlichen Dienste in seinem Bereich. Das Evangelische Dekanat ist nicht nur eine
Verwaltungseinheit, sondern vor allem ein Miteinander der Gemeinden. Es umfasst alle Kirchengemeinden im Rheingau‐Taunus‐Kreis (bis auf Walluf, Eltville, Erbach, Kiedrich und
Lorch) sowie Glashütten im Osten und Bad Camberg im Norden .

22/09/2026

Krabbelgruppen für die Kleinen, Flötenkreis und Chor für die Musikbegeisterten, Kirchencafe und Bibelabende für die Großen, Meditation und Gebetskreis für Suchende - kirchliche Angebote gibt es in Hülle und Fülle. Kirchenvorsteher Thorsten Pabst aus Taunusstein Neuhof schafft immer wieder neue Angebote und sorgt mit seinen Mitstreitern für deren Umsetzung. Seine Ideen und sein Tatendrang sind noch lange sind am Ende, deshalb kandidiert er auch bei der nächsten Kirchenvorstandswahl. Er will dazu beitragen, dass jeder sich in Kirche einbringen kann. Bist du auch dabei? Dann lass dich in deiner Gemeinde zur Wahl aufstellen.

▶️ Alle Infos findest du auf www.dein-kirchenvorstand.de

🍎 **Erntedank – Danke sagen, mitten im Alltag** 🍂Unpünktliche Bahnen, Baustellen, hohe Energiepreise – manchmal fällt da...
22/09/2026

🍎 **Erntedank – Danke sagen, mitten im Alltag** 🍂

Unpünktliche Bahnen, Baustellen, hohe Energiepreise – manchmal fällt das Meckern leichter als das Dankbarsein. 😅 Genau deshalb ist Erntedank eine so schöne Tradition: innehalten und schauen, was gut ist – das Essen auf dem Tisch, ein Zuhause, Nachbarn, Freunde, Gesundheit und Sicherheit.

Bei uns im Dekanat wird Erntedank groß gefeiert – auf dem Bauernhof, auf dem Ponyhof 🐴 oder beim Spazieren 🚶‍♀️:

✨ **Sa, 26.9., 15 Uhr** – Erntedankwanderung „Wunderbar gemacht" in Waldems-Esch (Start: Haus der lebendigen Steine). Stationen des neuen Vitalparcours entdecken, was der Körper kann. Auch Gefühle und Gedanken werden thematisiert. Unterwegs wird gesungen, gebetet und gesnackt. Kinderwagentauglich!
🐴 **So, 27.9., 10:30 Uhr** – Familien-Erntedankfest mit Taufen auf dem Ponyhof in Wallrabenstein.
🎶 **So, 27.9., 11 Uhr** – Gospelgottesdienst mit dem Black Sheep Gospel Choir in Bad Schwalbach – danach Mittagessen aus „geretteten" Lebensmitteln 🥣
🌾 **So, 27.9., 14 Uhr** – Erntedankfest mit Hoffest auf dem Egenrother Hof (Heidenrod) – Toben im Stroh inklusive!
🍎 **So, 27.9.** – Apfelfest in Niedernhausen mit Mitmachgottesdienst und Apfelpresse im Pfarrgarten
⛪ Und am **So, 4.10.** feiern die meisten Gemeinden Erntedank – die komplette Übersicht aller Gottesdienste findet ihr unter evangelisch-rheingautaunus.de

Bringt gern Erntegaben aus eigenem Anbau mit – Obst, Gemüse oder haltbare Grundnahrungsmittel. 💚

Was ist für euch dieses Jahr Grund zum Dankbarsein? Schreibt es gern in die Kommentare! 👇

🌟 Generation Gen-Z: Jugendliche engagieren sich mit und für andere! 🌟Von wegen faul, weniger leistungsbereit oder anspru...
18/09/2026

🌟 Generation Gen-Z: Jugendliche engagieren sich mit und für andere! 🌟

Von wegen faul, weniger leistungsbereit oder anspruchsvoll – die Jugend von heute, auch Generation Gen-Z genannt, zeigt, was in ihr steckt! 💪✨ Vor kurzem fand in Taunusstein-Wehen das zweite ökumenische Jugendfestival „OMG“ statt. Hunderte begeisterte Jugendliche kamen zusammen, um ein großes Gemeinschaftserlebnis zu feiern. Und wer hat das möglich gemacht? Ein Team von etwa 30 Menschen, darunter viele Jugendliche wie die 18-jährige Annika aus Taunusstein!

Sie haben Tage lang Tische und Stühle geschleppt, Pavillons aufgebaut, Kontakte geknüpft, den Gottesdienst mitgestaltet, Räume dekoriert und einen Action-Parcours aufgebaut. „Mir macht es Freude, verschiedene Menschen zusammenzubringen und zu sehen, wie aus vielen Ideen am Ende ein gemeinsames Festival entsteht“, sagt Annika, die sich auch in der Evangelischen Jugend engagiert.

Das Festival stand in diesem Jahr unter dem Motto „Unsichtbar“ – und genau das wurde sichtbar: die große Gemeinschaft der Jugendlichen. Sie erlebten ihre eigene Selbstwirksamkeit, fanden Metaphern für den „unsichtbaren“ Gott und knüpften neue Kontakte – etwa mit der Feuerwehr, den Pfadfindern oder Fotografen.

„Gott hat die Farbe von Wasser“, sagte Emil. Konstantin traute sich vor über 200 Jugendlichen zu sagen: „Gott spiegelt sich in den Menschen.“ 🌊💙

Das Festival bot knapp 30 Stationen, von der „lebendigen Bibliothek“ über Nähen mit den Handarbeitsfrauen bis hin zu Erste-Hilfe-Kursen mit den Maltesern. Besonders beliebt: die Ausstellung „Selbstbestimmt Bunt“, bei der sich die Jugendlichen mit verschiedenen Perspektiven zum Thema wie Liebe und Beziehungen auseinandersetzten.

„Genau diese Mischung aus Teamarbeit, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, hat mich motiviert“, betont Annika. Und genau das ist es, was die Hauptamtlichen beflügelt: das Ehrenamt weiter zu stärken und junge Leute in Verantwortung einzubinden.

Denn das OMG-Festival ist für Annika und die anderen Teamer nicht einfach nur ein Festival – sondern etwas, das sie als Gruppe gemeinsam aufgebaut und gestaltet haben. Und deshalb wird Annika auch beim nächsten Mal wieder dabei sein! 🎉

Facebook-Post: Ökumenischer Pilgertag 2026👣✨ Dem Leben entgegengehen – den Alltag hinter sich lassenWann haben Sie zulet...
17/09/2026

Facebook-Post: Ökumenischer Pilgertag 2026

👣✨ Dem Leben entgegengehen – den Alltag hinter sich lassen

Wann haben Sie zuletzt eine ganze Tagesreise zu Fuß gemacht – ohne Eile, ohne Termindruck, nur mit sich, Gott und guten Weggefährtinnen und -gefährten?

Am Samstag, 3. Oktober, ist es wieder so weit: Unser ökumenischer Pilgertag führt in diesem Jahr durch Waldems – auf den Spuren des Franz von Assisi. Und das Motto könnte passender kaum sein: „Dem Leben entgegengehen“.

„Pilgern heißt: In einer Zeit der Verunsicherung in sich hinein spüren: Wo finde ich meine persönlichen Kraftquellen? Sich von Gott berühren lassen und sich gemeinsam mit anderen auf einen Weg der Hoffnung machen“, sagt Pfarrerin Heike Beck.

Das erwartet Sie:
⏰ 9 Uhr: Andacht in der Evangelischen Kirche Reichenbach
🥾 Wanderung über Reinborn nach Steinfischbach, die Tenne und die NABU-Scheune
🙏 Spirituelle Impulse unterwegs – eine Strecke gehen wir bewusst in Stille
🍲 Mittagessen in Steinfischbach
🎺 Musikalisch begleitet vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Idstein
☕ Gegen 16.30 Uhr: Schlussandacht in der NABU-Scheune, danach Kaffee & Kuchen

Egal, ob Sie „erfahrene Pilgerin“ oder „erfahrener Pilger“ sind oder zum allerersten Mal mitgehen – Sie sind herzlich willkommen! Viele nutzen den Tag auch als „Jour Fixe“ mit Familie und Freunden. 😊

🎒 Mitzubringen: kleiner Snack und Trinkflasche – Getränke gibt es am Anfang, zur Mittagszeit und am Ende der Strecke.

Anmeldung: [email protected] oder 0160 907 82 235
ℹ️ Alle Infos: evangelisch-rheingautaunus.de

Wir freuen uns auf Sie – gehen wir gemeinsam dem Leben entgegen! 🌿

🌍 „Ich rate zu einem durchdachten Glauben" – Kirchenpräsidentin Christiane Tietz am 25. Jahrestag von 9/11 in Niedernhau...
14/09/2026

🌍 „Ich rate zu einem durchdachten Glauben" – Kirchenpräsidentin Christiane Tietz am 25. Jahrestag von 9/11 in Niedernhausen

Vor 25 Jahren erschütterten die Anschläge auf die Twin Towers die Welt. Am vergangenen Donnerstag hat sich Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz in Niedernhausen genau dieser Erinnerung gestellt – und der Frage, was Religion in einer solchen Welt vermag. Auf Einladung des FRITZ Familienzentrums sprach sie vor rund 80 Menschen im Gemeindesaal. Ihr Gegenüber: der Religionskritiker Friedrich Nietzsche.

Religion ist nicht automatisch gut. Aber sie ist auch nicht automatisch schlecht.

Das ist der Kernsatz, den man mitnehmen sollte. In der Debatte nach dem 11. September 2001 sei schnell polarisiert worden, so Tietz: Die einen sagten, die Taten zeigten, wie gefährlich Religion an sich sei. Die anderen sahen plötzlich einen christlichen Auftrag darin, die Anhänger des Islam zu bekämpfen. Beides hilft nicht weiter.

Religion trägt laut Tietz beides in sich: Gewaltpotential und Friedenspotential. Letzteres gelte es zu stärken. „Deshalb ist vernünftiges, kritisches Nachdenken über Religion, vor allem über die eigene Religion, so wichtig."

📖 Was uns Nietzsche lehrt – über die Gefahr eines ungeprüften Glaubens

Warum ausgerechnet Nietzsche? Weil dessen Kritik nicht aus dem Nichts kam. Nietzsches Vater, ein Pfarrer, litt an einer Hirnerkrankung und starb qualvoll. Kurz darauf starb auch sein zweijähriger Bruder. Im Hause Nietzsche wurde das Leid nie hinterfragt, nie beklagt – einfach entgegengenommen mit der Vertröstung auf bessere Zeiten im Jenseits.

Für Nietzsche war das ein falscher Trost. Und Tietz stimmt ihm zu: „Damit wendet man sich von diesem Leben ab und versucht es nicht zu verbessern oder sich dem Leben zu stellen."

Genau diese fehlende Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben sei häufig die Grundlinie der Religionskritik. Wer einfach willenlos Glaubenssätze übernimmt, macht sich angreifbar. Deshalb appelliert Tietz: „Warum glaube ich? Was sind meine Gründe?"

🕊️ Glauben ohne Denkverbote

In der Begegnung mit Nietzsche ist bei Christiane Tietz etwas gewachsen: „der Wunsch nach einem Glauben an Gott, bei dem der Mensch sich traut, aufs offene Meer zu fahren und auf den freien Horizont zu blicken; nach einem Glauben ohne Denkverbote. Nach einem Glauben, durch den man selbstgestaltende, mündige Verantwortung für diese Welt übernimmt."

⚠️ Wenn Mitgefühl aus der Welt verschwindet

Nietzsche trieb seine Philosophie in eine Richtung, in der kein Platz mehr für Mitleid und schwache Menschen war. Mitleiden mache zum Hypochonder, so seine Theorie. „Bloß nicht selbstlos sein, bloß keine Rücksicht nehmen."

Dieser „Glaube nur an sich selbst" – Tietz warnt: Er zeigt sich heute bei etlichen Machthabern. Nietzsches Bild des Übermenschen, seine Herren- und Sklaven-Moral, „Was für mich gut ist, ist gut" – diese abscheuliche Sichtweise wurde von den Nationalsozialisten übernommen.

„Die Geschichte hat gezeigt: Ein Welt ohne Nächstenliebe wird zur Hölle."

👂 „Wir brauchen ein polyphones Ohr"

Auf die Frage, welche Rolle die Kirche in der aktuellen Situation spiele, antwortet Tietz mit einem Satz, den sie oft hört: „Kirche ist wichtig, gerade jetzt." Ihre Schlussfolgerung: „Wir brauchen ein polyphones Ohr. Ich kann unterschiedliche Stimmen hören und Spannungen aushalten."

Aufgabe der Kirche sei es zu verstehen, was Menschen zu ihrer jeweiligen Position gebracht hat – und Räume zu schaffen, wo sich alle treffen und unterhalten können. Gerade im Blick auf die Ereignisse von 9/11 und die aktuellen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt sei das enorm wichtig.

🚫 Klare Grenzen gegen extremistisches Gedankengut

Die Landessynode – das „Kirchenparlament" der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau – hat im Frühjahr einen klaren Beschluss gefasst: Wer extremistisches Gedankengut vertritt, oder die Sichtweise, dass nicht allen Menschen das gleiche Recht und die gleiche Menschenwürde zusteht, oder in entsprechenden Organisationen Mitglied ist, darf keine Leitungsverantwortung in der Kirche übernehmen.

✨ Fazit

Nietzsche hatte recht, wenn er ein weltflüchtiges Christentum ablehnte oder die Vorstellung eines strafenden, Leiden schickenden Gottes. Aber die Antwort ist nicht, den Glauben aufzugeben. Die Antwort ist, ihn zu durchdenken.

„Ich rate Ihnen zu einem durchdachten Glauben."

Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft an diesem 25. Jahrestag von 9/11: Nicht wegsehen, nicht polarisieren, nicht willenlos übernehmen – sondern hinschauen, mitdenken und Verantwortung übernehmen.

📍 FRITZ Familienzentrum Niedernhausen
📅 11. September 2026
🎤 Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz

#911

Das wird jetzt am Sonntag in der Idsteiner Unionskirche ein zauberhafter Familiengottesdienst. Taucht um 17 Uhr ein in d...
11/09/2026

Das wird jetzt am Sonntag in der Idsteiner Unionskirche ein zauberhafter Familiengottesdienst. Taucht um 17 Uhr ein in die Welt bekannter Animations- und Familienfilme. Freut euch auf einen Gottesdienst voller Musik, Fantasie und Gemeinschaft – mit Live-Band und vielen unvergesslichen Melodien für Groß und Klein.

Musik kann Geschichten erzählen, Erinnerungen wecken und Menschen miteinander verbinden. Genau dazu lädt dieser besondere Gottesdienst ein.
Freut auf sich auf Melodien aus bekannten Animations- und Familienfilmen – live gespielt von einer Band und eingebettet in einen Gottesdienst, der zum Träumen, Staunen und Mitmachen einlädt. Ob jung oder alt, allein, mit Freunden oder der ganzen Familie: Jeder ist herzlich willkommen.

Kinder dürfen gerne als ihr Lieblingscharakter oder ihr Idol verkleidet kommen und so selbst Teil dieser besonderen Atmosphäre werden. Gemeinsam möchten wir einen Nachmittag erleben, der Fantasie und Glaube auf besondere Weise miteinander verbindet.

Sonntag, 13. September 2026
17:00 Uhr
Unionskirche Idstein

🎵 Mit Live-Band

Kinder dürfen gerne als ihr Lieblingscharakter oder Idol verkleidet kommen.

Habt ihr noch gebrauchte Schlafsäcke, die ihr vielleicht nicht mehr braucht? In der Teestube gibt es Menschen, die sich ...
11/09/2026

Habt ihr noch gebrauchte Schlafsäcke, die ihr vielleicht nicht mehr braucht? In der Teestube gibt es Menschen, die sich darüber freuen.

❗ Schlafsäcke gesucht!

Die Teestube bittet dringend um die Spende gebrauchter Schlafsäcke; es dürfen ruhig noch dünnere Schlafsäcke sein. Die Besucher:innen der Teestube werden laufend mit Schlafsäcken versorgt und leider gibt es immer großen Bedarf.

👉 Abgeben könnt ihr eure Schlafsäcke zu den Öffnungszeiten der Teestube: montags bis donnerstags von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr, freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr.

💜 Wir bedanken uns sehr herzlich im Voraus!

ℹ️ Infos zur Wohnungsnotfallhilfe der Regionalen Diakonie Wiesbaden Rheingau-Taunus: www.diakonie-wirt.de.

08/09/2026

Kirchenpräsidentin Christiane Tietz zeigt sich angesichts der Wahlergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erschüttert. „Das Wahlergebnis ist eine tiefgreifende politische Zäsur. Damit kann zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Landespartei die Regierung übernehmen, eine Partei, die Menschengruppen aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Identität abwertet und unsere demokratischen Institutionen verächtlich macht“, sagt Tietz.

Doch eine Mehrheit sei kein Freibrief, so Tietz weiter und fügt an: „Wer Regierungsverantwortung übernimmt, trägt Verantwortung für das Wohl aller Menschen – auch derjenigen, die anders denken, anders glauben, anders leben oder woanders herkommen.“ Die evangelische Kirche setze sich weiterhin für eine Menschenwürde-Demokratie ein und werde nicht schweigen, wenn sie diese bedroht sehe.

Gleichzeitig ruft Kirchenpräsidentin Christiane Tietz alle dazu auf, sich täglich für die Menschenwürde-Demokratie einzusetzen. „Als Christin gehört für mich auch das Gebet dazu: für diese Demokratie, für die Menschen, die Verantwortung tragen, und für die Kraft, selbst besonnen und mutig für unsere Demokratie zu arbeiten.“

Hier liest du das gesamte Statement: ekhn.link/AY6xCD

🏛️🎶 Erhalten wir gemeinsam die Martin-Luther-Kirche! 🎶🏛️Die Martin-Luther-Kirche in Bad Schwalbach – erbaut 1471 ist das...
05/09/2026

🏛️🎶 Erhalten wir gemeinsam die Martin-Luther-Kirche! 🎶🏛️

Die Martin-Luther-Kirche in Bad Schwalbach – erbaut 1471 ist das älteste Gebäude der Stadt. Sie braucht unsere Unterstützung! Seit Jahrhunderten prägt sie das Stadtbild von Bad Schwalbach und ist für viele ein Ort persönlicher Erinnerungen: Taufen, Trauungen, Gottesdienste, Konzerte und kulturelle Highlights.

Damit dieser historische Schatz auch für kommende Generationen erhalten bleibt, wird der „Freundeskreis der Martin-Luther-Kirche Bad Schwalbach e.V.“ gegründet.

📅 Gründungsversammlung:
Donnerstag, 10. September 2026, 19 Uhr
Ort: Martin-Luther-Kirche, Bad Schwalbach

👉 Sie sind herzlich eingeladen! Ob als Gründungsmitglied oder zunächst als interessierte:r Gast – kommen Sie vorbei und bringen Sie sich ein!

Warum?
Die Evangelische Landeskirche wird die Kirche künftig nicht mehr im bisherigen Umfang fördern. Notwendige Erhaltungsmaßnahmen müssen daher vor Ort getragen werden. Der neue Verein will:
✔ die Evangelische Hoffnungsgemeinde unterstützen
✔ bürgerschaftliches Engagement bündeln
✔ die Kirche als Ort des Glaubens, der Begegnung und Kultur lebendig halten

„Die Martin-Luther-Kirche ist ein Herzensprojekt vieler Bad Schwalbacher:innen“ – sagt Brigitte Luise Feucht, Mitinitiatorin. Im Jubiläumsjahr 2026 wurde ihre Bedeutung bereits durch Konzerte, Führungen, Lesungen und besondere Gottesdienste sichtbar. Das soll so bleiben – und noch besser werden!

Zum Beitrag: ekhn.link/Q8w7JY

Kloster Eberbach wird zum Segensort70 Paare lassen bei der Aktion   im Rheingau ihreBeziehung segnen [Eltville; 31.08.; ...
31/08/2026

Kloster Eberbach wird zum Segensort
70 Paare lassen bei der Aktion im Rheingau ihre
Beziehung segnen

[Eltville; 31.08.; cw; mb] Kloster Eberbach ist am Wochenende zum Segensort geworden. Über 70 Paare haben ihre Beziehung in der historischen Atmosphäre von Kloster Eberbach an insgesamt fünf Orten wie der „Paradiespforte“, dem „Weinbergblick“ oder dem „Rheingaukabinett“ segnen lassen. 20 Paare feierten sogar eine kirchliche Trauung. Auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kloster Eberbach, Julius Wagner, ließ sich mit seinem Partner Christoph Langfort im Hospitalkeller von Pfarrerin Jennifer Bücher segnen.

„Wir sind ganz beseelt“, sagen Maike und Sebastian nach ihrer Segnung im nur von Kerzen erleuchteten Hospitalkeller. Ihre zehn Monate alte Tochter Gritt ist mit der Eingangsmusik wach geworden und strahlt jetzt fröhlich mit.
Zehn Minuten Gespräch zum Kennenlernen, zehn Minuten Zeit für die 15 Pfarrerinnen und Pfarrer, um ihre kurze Ansprache zu schreiben. Dann gehen sie zusammen zu einem der Segensorte. Vom Abtsgarten aus hat man den besten Ausblick über das Kloster. Jede Segnung oder Trauung dauert 15 Minuten.
„Toll, dass ihr dieses Format anbietet“, sagt die 49-jährige Katrin. „Ich bin aus der Kirche ausgetreten, mein Mann ist katholisch“, damit war eine kirchliche Trauung kaum möglich. „Wir wollen aber unsere Liebe, Ehe und unsere Beziehung feiern und den Weg unter Gottes Segen stellen“, begründen beide ihre Entscheidung nach Kloster Eberbach zu kommen. Genau drei Jahre nach ihrer standesamtlichen Trauung, die sie eigentlich gerne in Kloster Eberbach gefeiert hätten, freuen sie sich so über den kirchlichen Segen.

Etliche Paare kommen zu zweit. Ohne Freunde und Familie. „Wir wollen inkognito bleiben“, sagen Hiltrud und Herbert (Namen von der Red. geändert). Sie genießen ihren Moment ganz für sich im Hospitalkeller und lassen sich gerührt den Segen zusprechen. „Erst mal für die nächsten 25 Jahren“, sagen die beiden, die schon viele Jahre verheiratet sind. Auch Edith und Peter blicken auf viele Jahre Lebenserfahrung zurück. Sie war schon einmal verheiratet, Peter noch nie. Sie haben sich spät kennen- und lieben gelernt, wohnen weiterhin in ihren Wohnungen und sind sehr glücklich miteinander. „Ich habe es Peter erst vorgestern erzählt“, sagt sich lachend. „In Bingen, Punkt zwölf Uhr, als sowohl die Glocken der evangelischen, als auch der katholischen Kirche geläutet haben“, ergänzt Peter fröhlich. „Diesen Tag werden wir immer wieder aufleben lassen und Kraft daraus schöpfen!“

Die Paare, die sich schon vor Wochen zu diesem Tag angemeldet haben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Manche haben sichtbare Brüche in ihren Lebenswegen, andere sind jung, viele mit Kindern. Manche kommen mit einer großen „Segensgesellschaft“, wie Julius Wagner und sein Partner Christoph Langfort, die seit 2014 verpartnert sind. „Kloster Eberbach wurde als Ort der Liebe gebaut; vor fast 900 Jahren – der Liebe zu Gott und der Freundschaft der Mönche zu den Mitbrüdern“, so Julius Wagner. „Und Liebe war es, die bei ‚Einfach heiraten!‘ diesen Ort erfüllte und überall zu sehen war. Wir sind der Evangelischen Kirche, den Pfarrerinnen und Pfarrern, den Teams aus den Gemeindebüros und den vielen Helferinnen und Helfern überaus dankbar, dass sie diese besonderen Momente nicht nur dem Kloster, sondern auch den 70 Paaren geschenkt haben, die unkompliziert ‚Ja‘ zueinander gesagt und Gottes Segen erhalten haben. Ich wünsche mir sehr, dass wir das gemeinsam wieder machen.“

Allen gemein ist, dass sie sich bewusst für ihre Beziehungen und den weiteren gemeinsamen Lebensweg segnen lassen wollen. „Ich stelle mir den Segen wie eine wohlwollende Hand Gottes vor“, sagt Maike, bevor sie mit Sebastian ganz spontan einen Segensspruch aus dem Bonbonglas ziehen. Nächstes Jahr wollen sie dann heiraten. „Nicht nur die Paare sind beseelt“, sagt Pröpstin Henriette Crüwell, die zum Team der Segnenden gehört. „Auch jede Kollegin und jeder Kollege ist beseelt. Dafür habe ich Theologie studiert“, betont sich fröhlich.

Kloster Eberbach wird an diesem Tag zu einem Segensort für viele. Viele Tränen fließen, viele rührende Momente sind zu spüren.
Viele Touristen schauen interessiert zu, fragen nach und sind begeistert von der Aktion. Manche der Paare überlegen, ob sie sich spontan segnen lassen wollen, was das Team hier und da sogar möglich macht.

Fotos: (C) Miriam Bender & (C) Christian Weise

Adresse

Aarstraße 44
Taunusstein
65232

Öffnungszeiten

Montag 09:30 - 14:30
Dienstag 09:30 - 14:30
Mittwoch 09:30 - 14:30
Freitag 09:30 - 13:30

Telefon

+49612848880

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