Evangelisch Rheingau-Taunus

Evangelisch Rheingau-Taunus Evangelisch im Rheingau und Taunus Es steht für die Evangelische Kirche in der Region.

Zum Evangelischen Dekanat Rheingau‐Taunus gehören insgesamt 52 Kirchengemeinden im Rheingau und Taunus ‐ mit über 57.000 Mitgliedern. Das Dekanat Rheingau‐Taunus organisiert die kirchlichen Dienste in seinem Bereich. Das Evangelische Dekanat ist nicht nur eine
Verwaltungseinheit, sondern vor allem ein Miteinander der Gemeinden. Es umfasst alle Kirchengemeinden im Rheingau‐Taunus‐Kreis (bis auf Walluf, Eltville, Erbach, Kiedrich und
Lorch) sowie Glashütten im Osten und Bad Camberg im Norden .

Kloster Eberbach wird zum Segensort70 Paare lassen bei der Aktion   im Rheingau ihreBeziehung segnen [Eltville; 31.08.; ...
31/08/2026

Kloster Eberbach wird zum Segensort
70 Paare lassen bei der Aktion im Rheingau ihre
Beziehung segnen

[Eltville; 31.08.; cw; mb] Kloster Eberbach ist am Wochenende zum Segensort geworden. Über 70 Paare haben ihre Beziehung in der historischen Atmosphäre von Kloster Eberbach an insgesamt fünf Orten wie der „Paradiespforte“, dem „Weinbergblick“ oder dem „Rheingaukabinett“ segnen lassen. 20 Paare feierten sogar eine kirchliche Trauung. Auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kloster Eberbach, Julius Wagner, ließ sich mit seinem Partner Christoph Langfort im Hospitalkeller von Pfarrerin Jennifer Bücher segnen.

„Wir sind ganz beseelt“, sagen Maike und Sebastian nach ihrer Segnung im nur von Kerzen erleuchteten Hospitalkeller. Ihre zehn Monate alte Tochter Gritt ist mit der Eingangsmusik wach geworden und strahlt jetzt fröhlich mit.
Zehn Minuten Gespräch zum Kennenlernen, zehn Minuten Zeit für die 15 Pfarrerinnen und Pfarrer, um ihre kurze Ansprache zu schreiben. Dann gehen sie zusammen zu einem der Segensorte. Vom Abtsgarten aus hat man den besten Ausblick über das Kloster. Jede Segnung oder Trauung dauert 15 Minuten.
„Toll, dass ihr dieses Format anbietet“, sagt die 49-jährige Katrin. „Ich bin aus der Kirche ausgetreten, mein Mann ist katholisch“, damit war eine kirchliche Trauung kaum möglich. „Wir wollen aber unsere Liebe, Ehe und unsere Beziehung feiern und den Weg unter Gottes Segen stellen“, begründen beide ihre Entscheidung nach Kloster Eberbach zu kommen. Genau drei Jahre nach ihrer standesamtlichen Trauung, die sie eigentlich gerne in Kloster Eberbach gefeiert hätten, freuen sie sich so über den kirchlichen Segen.

Etliche Paare kommen zu zweit. Ohne Freunde und Familie. „Wir wollen inkognito bleiben“, sagen Hiltrud und Herbert (Namen von der Red. geändert). Sie genießen ihren Moment ganz für sich im Hospitalkeller und lassen sich gerührt den Segen zusprechen. „Erst mal für die nächsten 25 Jahren“, sagen die beiden, die schon viele Jahre verheiratet sind. Auch Edith und Peter blicken auf viele Jahre Lebenserfahrung zurück. Sie war schon einmal verheiratet, Peter noch nie. Sie haben sich spät kennen- und lieben gelernt, wohnen weiterhin in ihren Wohnungen und sind sehr glücklich miteinander. „Ich habe es Peter erst vorgestern erzählt“, sagt sich lachend. „In Bingen, Punkt zwölf Uhr, als sowohl die Glocken der evangelischen, als auch der katholischen Kirche geläutet haben“, ergänzt Peter fröhlich. „Diesen Tag werden wir immer wieder aufleben lassen und Kraft daraus schöpfen!“

Die Paare, die sich schon vor Wochen zu diesem Tag angemeldet haben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Manche haben sichtbare Brüche in ihren Lebenswegen, andere sind jung, viele mit Kindern. Manche kommen mit einer großen „Segensgesellschaft“, wie Julius Wagner und sein Partner Christoph Langfort, die seit 2014 verpartnert sind. „Kloster Eberbach wurde als Ort der Liebe gebaut; vor fast 900 Jahren – der Liebe zu Gott und der Freundschaft der Mönche zu den Mitbrüdern“, so Julius Wagner. „Und Liebe war es, die bei ‚Einfach heiraten!‘ diesen Ort erfüllte und überall zu sehen war. Wir sind der Evangelischen Kirche, den Pfarrerinnen und Pfarrern, den Teams aus den Gemeindebüros und den vielen Helferinnen und Helfern überaus dankbar, dass sie diese besonderen Momente nicht nur dem Kloster, sondern auch den 70 Paaren geschenkt haben, die unkompliziert ‚Ja‘ zueinander gesagt und Gottes Segen erhalten haben. Ich wünsche mir sehr, dass wir das gemeinsam wieder machen.“

Allen gemein ist, dass sie sich bewusst für ihre Beziehungen und den weiteren gemeinsamen Lebensweg segnen lassen wollen. „Ich stelle mir den Segen wie eine wohlwollende Hand Gottes vor“, sagt Maike, bevor sie mit Sebastian ganz spontan einen Segensspruch aus dem Bonbonglas ziehen. Nächstes Jahr wollen sie dann heiraten. „Nicht nur die Paare sind beseelt“, sagt Pröpstin Henriette Crüwell, die zum Team der Segnenden gehört. „Auch jede Kollegin und jeder Kollege ist beseelt. Dafür habe ich Theologie studiert“, betont sich fröhlich.

Kloster Eberbach wird an diesem Tag zu einem Segensort für viele. Viele Tränen fließen, viele rührende Momente sind zu spüren.
Viele Touristen schauen interessiert zu, fragen nach und sind begeistert von der Aktion. Manche der Paare überlegen, ob sie sich spontan segnen lassen wollen, was das Team hier und da sogar möglich macht.

Fotos: (C) Miriam Bender & (C) Christian Weise

„Der Segen ist wie eine wohlwollende Hand, die mich wärmt“, sagt Maike, zu dem was für sie Segen bedeutet. Sie sind eine...
29/08/2026

„Der Segen ist wie eine wohlwollende Hand, die mich wärmt“, sagt Maike, zu dem was für sie Segen bedeutet. Sie sind eines von 70 Paaren, die ihre Liebe im Kloster Eberbach an einem der fünf Segensorte segnen lassen wollen. Im Hospitalkeller, also dem Weinkeller halten sie die Hände ganz allein - mit ihrer 10 Monate altern Tochter. Sebastian schätzt an seiner Partnerin, „dass sie mich antritt“. Maike dagegen freut sich, dass Sebastian sie „runter bringt.“ Demnächst wollen sie auch standesamtlich heiraten. Andere wie Heinz und Ingeborg (Namen geändert) sind seit Jahrzehnten verheiratet und wollen noch mal Gottes Segen für die „nächsten 25 Jahre“. Ganz inkognito sind sie gekommen. Niemand weiß davon. Ähnlich wie Hannelore und Herbert. „Ich habe es ihm erst vorgestern gesagt“, sagt sie lachend. In Bingen in einem Restaurant, um Punkt 12 Uhr, „als die Glocken der Evangelischen und der Katholischen Kirche läuteten. Auch hier weiß es nur ihre beste Freundin, sonst niemand.
Andere setzen ihre Liebe und den Segen vorab in den Sozialen Medien Herz zerreißend in Szene. 15 Pfarrerinnen und Pfarrer segnen und Trauen in und vor der atemberaubenden Kulisse des Kloster Eberbach „Wir brauchenden Segen!“, sagt eine Braut. So wie ihr, geht es vielen an diesem Tag.

🌿🎉 25 Jahre Meditationsweg – 800 Jahre Sonnengesang: Großes Jubiläumsfest am 29. August in Waldems-Reinborn!Wusstet ihr,...
27/08/2026

🌿🎉 25 Jahre Meditationsweg – 800 Jahre Sonnengesang: Großes Jubiläumsfest am 29. August in Waldems-Reinborn!
Wusstet ihr, dass ihr zum Pilgern oder Meditieren nicht weit reisen müsst? Seit 25 Jahren lädt der Meditationsweg zum Sonnengesang von Franz von Assisi in Waldems-Reinborn zum Innehalten ein – 5,5 km Natur, 24/7 geöffnet, mit Tafeln zum Verweilen und zur Besinnung.
Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums des Sonnengesangs (den Franz von Assisi 1226 aufschrieb) feiern wir am Freitag, 29. August, ein großes Fest unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Markus Hies!
📌 Programm-Highlights: ✨ Frisch renovierte Wegtafeln – die ursprünglichen großen Tafeln leuchten wieder in kräftiger Farbenpracht! 🎨 Geführte Wanderungen:
• 9:00 Uhr: Vollständiger Weg (5,5 km) mit Künstlerin Lucy D‘Souza-Krone (sie entwarf die Tafeln vor 26 Jahren!)
• 14:00 Uhr: Verkürzte Variante mit Gemeindereferentin Anne Schmitt 🎶 Musikalisch & spirituell:
• 11:00 Uhr: Öffentlicher Empfang mit Musik, Anspiel zu Franz von Assisi, Vortrag & Ehrung der Weg-Engagierten
• 12:15 Uhr: „Essen wie Franziskus“
• 13:30 Uhr: Kaffee, Kuchen & Live-Musik der Combo MuG
• 14:00–16:00 Uhr: Offene Angebote: Workshops (Malen, Steine bemalen, Kinderschminken), Erkundungsgänge, Singen zum Lob des Schöpfers
• 15:30 Uhr: Führung mit Lucy D‘Souza-Krone zu neuen Bildern zum Sonnengesang
• 16:00 Uhr: Ökumenisches Gotteslob von Klein und Groß
📍 Startpunkt aller Führungen: Bank unter der 1000-jährigen Linde bei der Kirche Reinborn
Kommt vorbei und erlebt einen Tag voller Spiritualität, Natur und Gemeinschaft! 🌞 🔗 [Hier mehr erfahren] (Link einfügen)

„Es liegt Segen auf den kreativen Projekten, die Sie angestoßen und umgesetzt haben, wie zum Beispiel auf dem Chor ‚All ...
26/08/2026

„Es liegt Segen auf den kreativen Projekten, die Sie angestoßen und umgesetzt haben, wie zum Beispiel auf dem Chor ‚All Inklusiv‘, der diesen Gottesdienst musikalisch so schön begleitet hat“, sagte Norbert Feick, Dekan im Rheingau-Taunus, anlässlich des Abschieds von Ulrike Gürlet in der Reformationskirche in Bad Schwalbach. „Dieses erfolgreiche Projekt verkörpert Ihr Arbeitsverständnis: sich begeistern zu lassen, sich zu vernetzen, soziale Verantwortung wahrzunehmen und nachhaltig zu arbeiten, um gute Ideen umzusetzen“, so Feick weiter.
Ulrike Gürlet war die langjährige Leiterin der regionalen Diakonie Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

„In den vielen Jahren ihrer Tätigkeit haben Sie sich mit großem persönlichem Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenslagen eingesetzt – von der Schwangerenberatung über die Arbeit mit psychisch kranken Menschen bis hin zur Leitung der Regionalen Diakonie Wiesbaden Rheingau-Taunus", sagt Volker Knöll, Geschäftsführer der Regionalen Diakonie in Hessen und Nassau gGmbH. Dabei habe Ulrike Gürlet ausgezeichnet, dass sie bei allen Begegnungen stets den individuellen Menschen wahrgenommen habe, so Knöll weiter. Mit dieser Haltung und dem Engagement für niedrigschwellige und ineinandergreifende Angebote habe Gürlet die Regionale Diakonie im Rheingau-Taunus und in Wiesbaden geprägt. Für diese Leistung wurde Ulrike Gürlet bereits 2022 mit dem „Goldenen Kronenkreuz“ ausgezeichnet.

Ulrike Gürlet leitete seit 2017 die Regionale Diakonie – damals noch das Diakonische Werk – Rheingau-Taunus und übernahm zum 1. Januar 2024 gemeinsam mit Marcel Hirsch zusätzlich die Leitung der Regionalen Diakonie Wiesbaden. Beide Betriebsstätten wurden zum 1. Januar 2025 zusammengeführt: „Diese Aufgabe war herausfordernd, hat mir aber auch sehr viel Spaß gemacht“, so Ulrike Gürlet. „Ich konnte noch einmal Einblicke in neue Arbeitsgebiete und Strukturen erhalten und viele neue Kolleg:innen kennenlernen.“ Nach der erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgabe sei nun ein guter Zeitpunkt, um noch einmal ein neues berufliches Kapitel aufzuschlagen, so die 60-Jährige.

Ein beeindruckenderes Zeichen konnten die drei ehemaligen Evangelischen Kirchengemein-den Oestrich-Winkel, Geisenheim un...
24/08/2026

Ein beeindruckenderes Zeichen konnten die drei ehemaligen Evangelischen Kirchengemein-den Oestrich-Winkel, Geisenheim und Rüdesheim kaum setzen: Beim Fusionsgottesdienst auf der Wiese neben dem Niederwalddenkmal mit „Blick auf Rhein und Reben" feierten die Evangelischen Christen die Gründung der „Evangelischen Kirchengemeinde Mittlerer Rheingau“.
Etwa zweihundert Menschen sind gekommen, um an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen. Besucher bringen ihre Klappstühle mit, Familien und Jugendliche sitzen auf Picknickdecken. Der Bläserkreis spielt bekannte Kirchenlieder. Es herrscht eine fröhliche Aufbruchstimmung. Touristen bleiben stehen, lauschen der Musik und den Worten, manche machen Bilder mit ihren Smartphones und einige setzen sich sogar spontan dazu.
„Es ist viel passiert in den letzten Monaten“, berichtet Pfarrerin Jennifer Bücher. Etwa neue Gottesdienstpläne mit Shuttle Service, neue Konzepte für die kirchlichen Gebäude sowie ein neues Leitbild für die Kirchengemeinde. Es gibt jetzt ein zentrales Gemeindebüro in Geisenheim. Und auch die beiden Kindertagestätten „Zachäus“ (Oestrich-Winkel) und „Arche Noah“ (Geisenheim) wachsen enger zusammen.
„Ich will zusammen mit allen Menschen guten Willens nach Wegen suchen und uns nicht in Sackgassen verlieren“, sagte Dekan Norbert Feick in seiner Predigt. „Gerade werden wir Zeuginnen und Zeugen davon, wie unser Land, unsere Gesellschaft und unsere Demokratie schlecht geredet werden,“ sagt er besorgt. Statt das Wege aufgezeigt würden, über Chancen gewetteifert werde und vielfältige Möglichkeiten diskutiert würden, „werden die Verhältnisse bewusst schlecht gemacht oder Unheil gar herbei beschworen.“ Feick ermutigte die Besucherinnen und Besucher daran zu glauben, „dass Gott aus allem Guten entstehen lassen kann und will.“ Dazu braucht er Menschen, „wie dich und mich“, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. „Lassen Sie uns immer wieder neu Aufbrechen und Überkommendes Aufbrechen!“ „Gehören Sie in der Kirchengemeinde Mittlerer Rheingau zu den Menschen, die sich von Gottes Weite begeistern lassen?“, fragte er die Gottesdienstbesucher.
Zu diesen Menschen gehören auf jeden Fall die 17 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, die im Anschluss einen persönlichen Segen und sehr lang anhaltenden Applaus für ihr Engagement. Von Aufbruch, Begeisterung und Gemeinschaft war dann beim anschließenden Dankes- und Familienfest mit Blick auf den Rhein viel zu spüren.

Die Dekanatssynode Rheingau-Taunus hat Pfarrer Christian Albers (Bleidenstadt) fast einstimmig zum neuen stellvertretend...
22/08/2026

Die Dekanatssynode Rheingau-Taunus hat Pfarrer Christian Albers (Bleidenstadt) fast einstimmig zum neuen stellvertretenden Dekan des Dekanats Rheingau-Taunus gewählt.

Christian Albers betonte in seiner Wahlrede, dass es als Kirche wichtig sei, an die Menschen zu denken, die in 10, 20 oder 50 Jahren „die Sehnsucht verspüren, einen Ort für ihren Glauben zu finden.“ Das sei die Haltung in der er Verantwortung als stellvertretender Dekan übernehmen möchte. Ihm sei dabei bewusst, wie schwer es sei, „sich von dem zu verabschieden, was ein ganzes Glaubensleben prägend war. „Glaube lebt in der Gegenwart und ist auf Zukunft ausgerichtet“, ist sich Albers sicher.

Er sehe das Dekanat dabei als „Ermöglichungsstelle, die eine Ermöglichungskultur befördert und neue Räume eröffnet

Die Dekanatssynode Rheingau-Taunus hat Pfarrer Christian Albers (Bleidenstadt) fast einstimmig zum neuen stellvertretend...
22/08/2026

Die Dekanatssynode Rheingau-Taunus hat Pfarrer Christian Albers (Bleidenstadt) fast einstimmig zum neuen stellvertretenden Dekan des Dekanats Rheingau-Taunus gewählt.

Christian Albers betonte in seiner Wahlrede, dass es als Kirche wichtig sei, an die Menschen zu denken, die in 10, 20 oder 50 Jahren „die Sehnsucht verspüren, einen Ort für ihren Glauben zu finden.“ Das sei die Haltung in der er Verantwortung als stellvertretender Dekan übernehmen möchte. Ihm sei dabei bewusst, wie schwer es sei, „sich von dem zu verabschieden, was ein ganzes Glaubensleben prägend war. „Glaube lebt in der Gegenwart und ist auf Zukunft ausgerichtet“, ist sich Albers sicher.

Er sehe das Dekanat dabei als „Ermöglichungsstelle, die eine Ermöglichungskultur befördert und neue Räume eröffnet.“ Diese Haltung sei bereits jetzt im DSV und in der Leitung und beim neuen Dekan deutlich zu erkennen.

Der künftige stellvertretende Dekan möchte seinen Beitrag leisten, sich „weniger mit uns selbst und mehr mit den Menschen „da draußen“ zu befassen.“ Im Dekanat gäbe es bereits viele Mutmachende Angebote. Etwa das ökumenische Jugendfestival OMG, der Bau eines neuen Gemeindehauses in Bad Camberg, Sommerkirchen oder Shuttle-Services zu Gottesdiensten. In der Taunussteiner Friedensgemeinde, zu der Albers auch weiterhin mit einer halben Stelle arbeiten wird, habe man gerade ein Coffeebike angeschafft, um mehr zu den Menschen zu kommen, um eben „raus zu kommen“.

Albers machte zudem sehr klar, dass er für eine Evangelische Kirche stehe, die „deutlich Stellung bezieht gegen Rassismus und Sexismus, in der kein Platz für Menschenverachtung und Extremismus ist.“ Er wünsche sich eine Kirche „in der Menschen mit unterschiedlichen Glaubensbiografien eine Heimat haben.“ Dabei müsse man auf Gott und den heiligen Geist vertrauen, sonst würde Kirche scheitern.

Hintergrund: Amt des stellvertretenden Dekans

Der stellvertretende Dekan im Dekanat Rheingau-Taunus hat eine halbe Stelle inne und arbeitet eng mit Dekan Norbert Feick zusammen. Das Dekanat gehört mit seinen knapp 800 km² zu den größten Flächendekanaten in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Gemeinsam mit dem Dekan und dem Dekanatssynodalvorstand repräsentiert er die Evangelische Kirche in der Region und in der Öffentlichkeit.

Über ein Jahr war das Amt des stellvertretenden Dekans im Dekanat Rheingau-Taunus nicht besetzt. Jetzt steht die Wahl en...
17/08/2026

Über ein Jahr war das Amt des stellvertretenden Dekans im Dekanat Rheingau-Taunus nicht besetzt. Jetzt steht die Wahl endlich auf der Sondersynode am 22. August auf der Tagesordnung. Pfarrer Christian Albers kandidiert für die ausgeschriebene halbe Stelle.
Der Stellvertreter arbeitet eng mit Dekan Norbert Feick zusammenarbeiten und wird die Evangelische Kirche in der Region im Rheingau Untertaunus, de Idsteiner Land und in Bad Camberg/Niederselters repräsentieren – in der Öffentlichkeit, gegenüber Politik und Gesellschaft. Das Dekanat Rheingau-Taunus ist eines der größten Flächendekanate der EKHN (ca. 800 km², 44.000 Mitglieder) und steht für ein lebendiges Miteinander der Gemeinden. Die gewählten Vertreter tragen große Verantwortung: Sie gestalten die kirchliche Arbeit in Bildung, Jugendarbeit, Seelsorge und mehr – und sind das Gesicht unserer Kirche in der Region.
✅ Wahlen in den Dekanatssynodalvorstand: Zwei weitere Vertreter*innen werden gewählt, die die Anliegen unserer Gemeinden auf Landeskirchenebene vertreten.
✅ Zukunft unserer kirchlichen Gebäude: Die Synode entscheidet über die Kategorisierung von Gemeindehäusern, Pfarrhäusern und Kirchen. Diese Entscheidung beeinflusst die Zuschüsse der Landeskirche – und damit, wie wir unsere Räume für Gottesdienste, Jugendarbeit, Seelsorge und Gemeinschaft nutzen können. Hier müssen 20 % der förderfähigen Flächen eingespart werden – eine Herausforderung, die Weitsicht erfordert.
Die Synode ist öffentlich – Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Pröpstin Henriette Crüwell leitet die Wahl und sorgt für einen fairen Ablauf. Der Tag beginnt mit einer Andacht, gefolgt von der Vorstellung des Kandidaten und der Möglichkeit für Rückfragen.
📍 Silberbachhalle, Taunusstein-Wehen
📅 Samstag, 22. August, ab 9 Uhr
Fotos: Abstimmung auf der Synode (C. Weise)
Pfarrer Christian Albers ( Fotostudio Schuppelius)
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OMG (Un-)sichtbar!  Das Ökumenische Jugendfestival am 29. August in Wehen. „OMG – Unsichtbar. Gemeinsam mit 300 jungen M...
15/08/2026

OMG (Un-)sichtbar! Das Ökumenische Jugendfestival am 29. August in Wehen. „OMG – Unsichtbar. Gemeinsam mit 300 jungen Menschen den Glauben feiern“ Dekanatsjugendreferentin Angela Weiss, organisiert mit ihrer Kollegin Inge Seemann und dem Team der Katholischen Jugendkirche KANA das Festival.

„Jugendliche sollen ein Jugendfestival - in der Art eines Mini-Jugendkirchentages - erleben, bei dem sie sich mit den Leuten aus ihrer Konfirmanden-, Jugend- oder Firmgruppe treffen und einfach einen tollen Tag erleben können.“ Das gemeinsame Jahr solle mit einem Motivationsschub starten. „Das Format passt einfach zu Lebenswelt der Jugendlichen!"
„Christlicher Glaube wird so in einer großen, vielfältigen Gemeinschaft erlebt. Die Teilnehmenden spüren: „Wir sind Viele“ und „Kirche und Glaube machten Spaß“, so Weiss.
Bereits 2025 wurde klar, dass „christlicher Glaube nicht langweilig und verstaubt ist, auch wenn er manchmal unsichtbar ist“, so die Organisatorinnen. Der diesjährige Titel „(Un)Sichtbar“ lädt ein, Themen und Menschen in der Gesellschaft zu entdecken, die nicht immer sofort sichtbar sind, ob durch einen Inklusionsparcour, eine Pfadfindergruppe, die „Omas gegen Rechts“ oder einer lebendigen Bibliothek, in der unterschiedliche Menschen persönliche Einblicke in ihr Leben und Wirken geben werden.
Für viele Konfirmations- & Firmjahrgänge ist das Festival das Highlight des Jahres. „Etliche Jugendliche, die letztes Mal als Teilnehmende dabei waren, haben sich in diesem Jahr als Helfende gemeldet“, freuen sich die Dekanatsjugendreferentinnen. Über 30 ehrenamtliche Teamer und Teamerinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen unterstützen das Festival bereits. „Und die Zahl wächst“, so Angela Weiss.

Das Programm startet nach der Anmeldung und einer ersten Orientierung auf dem Festival-gelände um 14.00 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung mit Bühnenshow des Illusionskünstlers Mäd Schick. Anschließend gibt es ab 15 Uhr viele Workshops sowie die Mitmachausstellung „Selbstbestimmt Bunt“. Auch die Jugendfeuerwehr Wehen bietet auf ihrem Gelände Angebo-te an. Der Tag endet um 18.45 Uhr mit einem Jugendgottesdienst in der Evangelischen Kir-che in Wehen. Das Festivalgelände befindet sich rund um die beiden Kirchen, der Feuerwehr und dem Gemeindehäusern.

Weitere Informationen und Anmeldung bei den Dekanatsjugendreferentinnen Angela Weiss, [email protected], 06128-4888-25 oder Inge Seemann, [email protected], 06126 7002571.

🌿✝️ Wenig Zeit, viel Stress?Nano-Pilgern hilft, in überschaubarer Zeit zur Ruhe 🧘‍♂️ zu kommen, christliche Impulse auf ...
02/08/2026

🌿✝️ Wenig Zeit, viel Stress?
Nano-Pilgern hilft, in überschaubarer Zeit zur Ruhe 🧘‍♂️ zu kommen, christliche Impulse auf sich wirken zu lassen, neue Energie ⚡ zu tanken und sich bewusst mit dem Ursprung des Lebens 🌍 zu verbinden.

Die wohltuende Mini-Auszeit ⏳ lässt sich leicht in den Alltag einbauen – ob als gemeinsame „SpazierGehZeit“ 🚶‍♂️💬 oder als Solo-Mikroabenteuer mit Bibel 📖.
👉 Nano-Pilgern entdecken: ekhn.link/nPUC8g

📍 Im Dekanat Rheingau-Taunus gibt es in Waldems-Reinborn den Meditationsweg zum Sonnengesang von Franz von Assisi 🌞.
📏 5,5 km lang | 🆓 frei zugänglich | 🌳 Natur pur
👉 Meditationsweg Reinborn: ekhn.link/WChJ8Y

📅 Gemeinsam pilgern?
Am 3. Oktober findet der ökumenische Pilgertag rund um Steinfischbach statt.
🔗 Anmeldung per QR-Code

Adresse

Aarstraße 44
Taunusstein
65232

Öffnungszeiten

Montag 09:30 - 14:30
Dienstag 09:30 - 14:30
Mittwoch 09:30 - 14:30
Freitag 09:30 - 13:30

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