Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.

Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. Die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. widmet sich der lokalhistorischen Forschung in Tübingen

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**17 Gründe, die AfD nicht zu wählen***Heute gibt es den letzten Teil mit Grund 13 bis 17.Gerne teilen!
06/03/2026

**17 Gründe, die AfD nicht zu wählen***

Heute gibt es den letzten Teil mit Grund 13 bis 17.

Gerne teilen!

**17 Gründe, die AfD nicht zu wählen**Letzte Woche haben wir bereits sechs Gründe geteilt. Heute folgen Grund 7 bis 12. ...
25/02/2026

**17 Gründe, die AfD nicht zu wählen**

Letzte Woche haben wir bereits sechs Gründe geteilt. Heute folgen Grund 7 bis 12. Der Rest folgt. Gerne teilen!

**NS-Akteure in Tübingen**Heute stellen wir euch einen weiteren NS-Akteur aus Tübingen vor: Martin Sandberger - Jurist u...
17/02/2026

**NS-Akteure in Tübingen**

Heute stellen wir euch einen weiteren NS-Akteur aus Tübingen vor: Martin Sandberger - Jurist und Hochschulgruppenführer des NS-Studentenbundes in Tübingen.

Mehr zu seiner Biografie findet ihr auf unserer Projektseite (Link in der Bio).

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Bildnachweis:

Bild 1: Wikimedia Commons, Foto von Martin Sandberger, ca. 1947, unbekannter Fotograf (U.S. Signal Corps), Public Domain.

Bild 2: Wikimedia Commons, Martin Sandberger während des Einsatzgruppen-Prozesses 1948, Office of Military Government for Germany (OMGUS), Public Domain.

Am 8. März ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Aus diesem Grund starten wir mit einer neuen Reihe: 17 Gründe, die AfD...
15/02/2026

Am 8. März ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Aus diesem Grund starten wir mit einer neuen Reihe: 17 Gründe, die AfD nicht zu wählen.

Heute teilen wir Grund 1 bis 6. Weitere folgen. Gerne teilen!

Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, erinnern wir an die Millionen Menschen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wu...
27/01/2026

Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, erinnern wir an die Millionen Menschen, die entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.

Jessica Reichert (Geschichtswerkstatt Tübingen) war eingeladen, an der Gedenkstunde des Landtags von Baden-Württemberg in Herbolzheim teilzunehmen. Diese legte in diesem Jahr ihren Schwerpunkt auf die Jenischen.

Zunächst fand ein stilles Gedenken statt, bei dem ein Kranz am Mahnmal in der Eisenbahnstraße in Herbolzheim niedergelegt wurde.

Im Bürgerhaus in Herbolzheim-Tutschfelden gab es Grußworte von Bürgermeister Thomas Gedemer und vom Vorsitzenden des Fördervereins der Jenischen und anderer Reisender e.V., Alexander Flügler, sowie eine Gedenkrede von Landtagspräsidentin Muhterem Aras.

Der jenische Musiker Mano Trapp und seine Combo MANOU spielten jenische Lieder wie das altjenische Lied „Modele gimberle lori … / Mädchen, klettere nicht …“. Der Kulturpsychologe Boris Weinrich hielt einen Vortrag zur Verfolgung und zum Schicksal der Jenischen. Anschließend kamen Schülerinnen und Schüler der Zeppelin-Realschule Singen auf die Bühne und trugen ihren Beitrag „Leben - Erinnern - Jenisch sein“ vor.

Zum Schluss wurde eine Trauerweide gepflanzt, und die Teilnehmenden konnten an verschiedenen Infoständen mit Vertreter*innen unterschiedlicher Opfergruppen ins Gespräch kommen.

Im stillen Gedenken an die Opfer des Holocaust.
Damit sich Geschichte nicht wiederholt.



Bildrechte:
Foto 1: Jessica Reichert
Foto 2: Jessica Reichert
Foto 3: Wikimedia Commons, Public Domain - enische 1928 am Lauerzersee
Foto 4: Wikimedia Commons, Public Domain - Jenischer Scherenschleifer, ca. 1930er
Foto 5: Jessica Reichert
Foto 6: Jessica Reichert

Mehr Infos zu den Jenischen:
zentralrat-jenische.de/uber-uns/geschichte

Zwangsarbeit spielte für die Kriegswirtschaft des nationalsozialistischen Staates eine tragende Rolle – und kann als ein...
04/12/2025

Zwangsarbeit spielte für die Kriegswirtschaft des nationalsozialistischen Staates eine tragende Rolle – und kann als eines seiner größten Verbrechen bezeichnet werden. Auch in Tübingen mussten während des Zweiten Weltkriegs Menschen aus ganz Europa unter Zwang arbeiten. Sie schufteten in Fabriken, auf Feldern, in Privathaushalten, an den Kliniken und sogar für die Stadtverwaltung. Doch wer waren diese Menschen? Wo lebten sie? Und welche Spuren haben sie in der Stadt hinterlassen? Diese Ergebnisse eines achtmonatigen Forschungsprojekts der Geschichtswerkstatt werden vorgestellt. Auf Grundlage von Archivquellen, Zeitzeug*innenberichten und bisher wenig beachteten Dokumenten wird ein Bild davon gezeichnet, wie eng das städtische Leben in Tübingen mit dem System der Zwangsarbeit verflochten war. Neben dem aktuellen Forschungsstand werden auch einige neue Erkenntnisse präsentiert – etwa zu der Rolle, die die Stadtverwaltung bei der Organisation der Arbeit spielte, zu lokalen Betrieben der Rüstungsindustrie und zur Ausbeutung von Arbeitskräften in der Landwirtschaft. Die Referentin Leonie Freudenfeld studierte Geschichtswissenschaft und Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen und war in dieser Zeit bei der Jungen Geschichtswerkstatt aktiv. Derzeit macht sie ihren Master Public History an der Uni Bochum. Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.

Kommenden Sonntag, 7. Dezember um 17:30 Uhr zeigt die Kinemathek Karlsruhe e.V. den Dokumentarfilm „Lichter der Straße“....
02/12/2025

Kommenden Sonntag, 7. Dezember um 17:30 Uhr zeigt die Kinemathek Karlsruhe e.V. den Dokumentarfilm „Lichter der Straße“.

Der Film begleitet reisende Frauen: eine Wandergesellin, eine Van-Bewohnerin und zwei jenische Frauen. Mit poetischen Texten und eindrücklichen Bildern folgt die Regisseurin ihren Wegen – und entdeckt inmitten geordneter deutscher Landschaften verborgene Räume des Unterwegsseins.

Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Anna Friedrich (Regie), Renaldo Schwarzenberger (Zentralrat der Jenischen in Deutschland e.V.), Jessica Reichert (Geschichtswerkstatt Tübingen).

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Karlsruhe und Zentralrat der Jenischen in Deutschland e.V..

**NS-Akteure in Tübingen**Heute stellen wir euch Paul Schmitthenner (1884–1972) vor. Der Architekt war NSDAP-Mitglied un...
02/12/2025

**NS-Akteure in Tübingen**

Heute stellen wir euch Paul Schmitthenner (1884–1972) vor. Der Architekt war NSDAP-Mitglied und maßgeblich an der Entwicklung eines „völkischen“ Baustils beteiligt, der ideologisch aufgeladene Akzente in der Architektur des Nationalsozialismus setzte.

Mehr zu seiner Biografie findet ihr auf unserer Projektseite (Link in der Bio).

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Bildnachweis: Wikimedia Commons – Paul Schmitthenner, Zeichnung von Emil Stumpp, 1926, Public Domain.

Im Mittelpunkt der Tübinger Gemeinde stand die 1882 errichtete Synagoge in der Gartenstraße 33 (heute beim Denkmal Synag...
12/11/2025

Im Mittelpunkt der Tübinger Gemeinde stand die 1882 errichtete Synagoge in der Gartenstraße 33 (heute beim Denkmal Synagogenplatz). 1850 hatte Leopold Hirsch das Bürgerrecht gegen den Tübinger Gemeinderat erstritten. Die zu Anfang des 20. Jahrhunderts rund 100 Tübinger Mitglieder sowie 40 aus Reutlingen zählende Gemeinde war überwiegend liberal und akkulturiert. Die Jüdinnen und Juden gehörten zum mittleren und höheren Bürgertum und übten vorwiegend selbstständige Berufe aus. Sie waren Textilkaufleute, Viehhändler, Verleger, Rechtsanwälte, Ärzte und Bankiers. Der Geschäftswelt gaben sie durch moderne Firmenkonzepte wichtige Impulse. Sie engagierten sich in der Kommunalpolitik und in der Sozialfürsorge. Nach dem Ersten Weltkrieg machte sich in akademischen Kreisen und in Teilen des Mittelstandes ein wachsender Antisemitismus breit. Im Nationalsozialismus ging die Ausgrenzung der Juden rasch voran: Zutrittsverbot zum Freibad im Mai 1933, Boykotte und Übergriffe auf Menschen jüdischer Herkunft. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 demolierten SA- und SS-Männer im Zuge des reichsweit angeordneten Pogroms das jüdische Gotteshaus und brannten es auf Befehl des NSDAP-Kreisleiters nieder. 23 Menschen aus Tübingen oder frühere Bürgerinnen und Bürger wurden 1941 und 1942 in die Todeslager deportiert, nur zwei Personen davon überlebten die Shoah. An verschiedenen Stationen bei der Stadtführung werden Mitglieder der Geschichtswerkstatt an diese wechselvolle jüdische Geschichte in Tübingen erinnern. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 schändeten und zerstörten Nationalsozialisten im ganzen Deutschen Reich Sy...
09/11/2025

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 schändeten und zerstörten Nationalsozialisten im ganzen Deutschen Reich Synagogen; Tausende von jüdischen Männern wurden in Konzentrationslager deportiert, hunderte ermordet. Auch die Tübinger Synagoge in der Gartenstraße wurde entweiht und niedergebrannt.

Der jüdische Rechtsanwalt und ehemalige Gemeinderat Simon Hayum erfuhr von seinem Nachbarn Adolf Dessauer von den Ereignissen der Nacht:

„Wie man bald erfuhr, war in den ersten Stunden nach Mitternacht eine Horde der N***s zu dem kleinen, verlassenen und daher ungeschützten Tempel in der Gartenstraße gezogen und hatte ihn in Brand gesetzt. Man hörte bald, dass schon am Abend vorher die Nachbarschaft gewarnt worden sei. Polizei und Feuerwehr kümmerten sich nicht um den Brand … , und der Brandwächter auf dem Turm der Stiftskirche … hat das vorgeschriebene Feuerzeichen nicht gegeben.“

Heute, 87 Jahre später, erinnern wir an diesen Ort, an die zerstörte Synagoge und an die Menschen, deren Leben und Gemeinschaft zerstört wurde.



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Bildnachweise:
Slide 1: Außenansicht (nach 1900), Stadtarchiv Tübingen (Walter Kleinfeldt)
Slide 2: Die brennende Synagoge, Fotograf: unbekannt
Slide 3: Jessica Reichert

Zitat: Simon Hayum, in: Geschichtswerkstatt Tübingen (Hg.): Zerstörte Hoffnungen. Wege der Tübinger Juden. Tübingen 1995, S. 115.
Fußnote nach: ASH, S. 92.

Vortrag verpasst?Die Geschichtswerkstatt Tübingen ist jetzt auf YouTube!Den Online-Vortrag mit Helmut Walser Smith über„...
07/11/2025

Vortrag verpasst?

Die Geschichtswerkstatt Tübingen ist jetzt auf YouTube!

Den Online-Vortrag mit Helmut Walser Smith über
„Lilli Zapf und Utz Jeggle – Zwei Wege in der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in den 1960er Jahren“
könnt ihr dort jetzt nachschauen.

👉 Link: https://www.youtube.com/%C3%BCbingen

oder

👉 QR-Code im Bild

Schon mit 17 Jahren beginnt Felix Fechenbach, für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. An der Seite von Kurt Eisner löst er...
04/11/2025

Schon mit 17 Jahren beginnt Felix Fechenbach, für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. An der Seite von Kurt Eisner löst er 1918 in Bayern die Revolution aus. In der Weimarer Republik wird Fechenbach namhafter Journalist, arbeitet gleichzeitig aber auch als Puppenspieler und Autor. Durch sein unerschrockenes Auftreten im Wahlkampf gegen Hi**er im kleinen Ländchen Lippe wird er zu einem Hauptfeind der N***s.

Mit seinem wilden Mix aus Puppen- und Schauspiel wirbelt die Inszenierung durch die wechselvolle Lebensgeschichte von Felix Fechenbach und katapultiert ihn in unsere Gegenwart. Denn braucht es nicht auch heute wieder mutige Kämpfer für die Demokratie wie ihn?
Das Theaterstück wurde produziert mit Unterstützung durch die Detmolder Bürgerstiftung, die Felix-Fechenbach-Stiftung, den Landesverband Lippe, die Stiftung Arbeit und Menschenwürde, die Stiftung Standortsicherung, den Kulturfonds LWL, die Meyer-Siekendiek-Stiftung, die Stiftung für Lippe und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin.

In Kooperation mit der Jungen Geschichtswerkstatt Tübingen





Adresse

Lammstrasse 10
Tübingen
72072

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