05/06/2026
Was ist denn da in Königsberg los?
- wir hatten versprochen dranzubleiben und die Gemeinschaft darüber zu informieren, wie es in Königsberg nach dem Abriß des "Hauses des Sowjets" in der Innenstadt weitergeht.
Zwischen den staatlichen Stadtplanern und dem Verband der Architekten des Königsberger Gebiets ist ein Streit um die Zukunft des Stadtzentrums ausgebrochen. Auf dem zentralen Gelände der Innenstadt – dem ehemaligen Standort des Königsberger Schlosses und später des „Hauses der Sowjets“ – plant die Regionalregierung einen umfassenden Neubau, der die Mitte der Stadt neu definieren
soll. Nach dem Abriss der sowjetischen Bauruine wird das Areal neu entwickelt und soll künftig ein repräsentatives „Nationalzentrum Russland“ beherbergen. Kern der Planung ist ein großer staatlicher
Komplex als Teil des bundesweiten Projekts „Nationalzentrum Russland“. Vorgesehen sind Ausstellungs- und Museumsflächen, Kongress- und Veranstaltungsräume, Bildungs- und Jugendbereiche sowie ein großer Veranstaltungssaal (bis zu 1.500 Plätze). - so Bodo Bost im Ostpreußenblatt, der PAZ. Weiter berichtet er: ... nicht vorgesehen die Rekonstruktion des Königsberger Schlosses sowie die Wiederherstellung der historischen Altstadtstruktur. Und es ist ein sehr heftiger Streit um die Zukunft von Königsberg, Kaliningrad. Schauenn wir mal, wie das endet. Wir bleiben dran - versprochen! (StK)