Provinzkultur EV

Provinzkultur EV Der Verein Provinzkultur organisiert seit 2008 Kulturveranstaltungen in und um Suhl.

Thomas und Hermann Darr: Mit dem Fahrrad nach VenedigMittwochskino im StuKi♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡Die Via Claudia...
31/05/2026

Thomas und Hermann Darr: Mit dem Fahrrad nach Venedig

Mittwochskino im StuKi
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Die Via Claudia Augusta, eine Straße die vor Jahrhunderten von den Römern erbaut wurde, ist heute einer der beliebtesten Alpenüberquerungen überhaupt. Hermann und Thomas Darr haben im August 2025 den Reiz dieser beliebten Route auf dem Fahrrad entdeckt. Entstanden ist ein 90-minütiger Dokumentarfilm mit sehr privaten An- und Einsichten. Fantastische Landschaften, Abenteuer pur und sportliche Herausforderungen zeichnen die fast 890 Kilometer lange Reise aus, bei der 8500 Höhenmeter bewältigt wurden. Die Dokumentation ist mit passender Musik unterlegt und Thomas Darr erzählt den Besuchern, welche Erlebnisse die beiden unterwegs hatten.

Mittwoch: 03.06.2026
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

Zella-Mehlis_StuKi
Bahnhofstraße 4
98544 Zella-Mehlis

Tickets: www.provinzkultur.de

Einladung zur Doppel-Vernissage am 29. Mai 2026Hochkarätige Doppelausstellung „c o n t r a _ s t a r e“ in Suhl und Zell...
28/05/2026

Einladung zur Doppel-Vernissage am 29. Mai 2026

Hochkarätige Doppelausstellung
„c o n t r a _ s t a r e“ in Suhl und Zella-Mehlis

MALEREI VON DORIS UND MARTIN ZIEGLER
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Am Freitag, den 29. Mai 2026, eröffnet um 18.00 Uhr in der Städtischen Galerie im CCS in der kreisfreien Stadt Suhl eine hochkarätige Ausstellung. Unter dem Titel „contra _ stare“ stellen Doris Ziegler und ihr Sohn Martin erstmals gemeinsam aus. Beide Künstler haben an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert – Doris Ziegler bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer, Martin Ziegler bei Arno Rink und Neo Rauch, bei dem er auch Meisterschüler war. Um 19.30 Uhr wird die Vernissage dann in der Städtischen Galerie in Zella-Mehlis fortgeführt, wo der zweite Teil der Ausstellung gezeigt wird. Das Publikum kann sich auf eine spannende und einzigartige Exposition freuen, bei der es Gegensätze und Gemeinsamkeiten der Malerei von Doris und Martin Ziegler entdecken und in Relation setzen kann. Die Ausstellung ist bis zum 16. August 2026 zu sehen.

Weiterführende Infos:
https://provinzkultur.de/veranstaltungen/doris-und-martin-ziegler/

Vortrag mit Adolf Holland-CunzMarktwirtschaft ohne Kapitalismus: Das Ende des Geldes als Machtmittel********************...
20/05/2026

Vortrag mit Adolf Holland-Cunz

Marktwirtschaft ohne Kapitalismus: Das Ende des Geldes als Machtmittel
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Freitag, 22.05.2026
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Suhl, Villa Sauer (Bahnhofstraße 20, 98527 Suhl)
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Unsere Wirtschaft entwickelt sich immer stärker zur Konzentration von Kapital in den Händen weniger Superreicher. Krisen, Kriege, Naturzerstörung und sozialer Verfall sind die Folgen. Alle realpolitischen Versuche wirken dem kaum entgegen, weil die eigentlichen Ursachen dieser Fehlentwicklung nicht angegangen werden.

Eine dieser Fehlentwicklungen ist, dass das als neutral am Markt betrachtete Geld zugleich auch Machtmittel ist, anstatt allen als Tauschmittel gerecht zu dienen. Nur wenn Geld stetig umläuft, erfüllt es seinen Zweck als Tauschmittel. Eine zweite Fehlentwicklung betreffen die zur Ware gemachten Gemeingüter, wie Boden und Bodenschätze, aber auch Immobilien – als die wichtigsten. Also alles womit man auch spekulieren und Erträge beziehen kann. Diese Einkommensarten nennt man leistungslose Einkommen. Sie haben mittlerweile ein bedrohlich hohes Ausmaß erreicht. Ziel einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus ist der Abbau dieser leistungslosen Einkommen durch marktwirtschaftliche Maßnahmen und durch einen stetigen Geldumlauf. Der Impulsvortrag knüpft an, an die Arbeit des Geld- und Sozialreformers Silvio Gesell und dessen Würdigung durch J.M. Keynes, des Staatsrechtlers Prof. Dieter Suhr und vieler anderer.

Adolf Holland-Cunz ist Jahrgang 1936. Er war im Berufsleben Maschinenbauingenieur und zeitweise Stadtrat in Steinbach-Hallenberg. Die hohen Zinssätze kurz nach der Wende weckten sein Interesse an der Finanzwirtschaft. Wer erhält die Zinsen, und was wird daraus? Er kam bei seinen Nachforschungen zu den Gedanken der sogenannten „Natürlichen Wirtschaftsordnung“, die ein Wirtschaften und Leben versprechen, das die Erde bewohnbar erhält.

Adolf Holland-Cunz hat die Entwicklung des Forums ÜBERLEBENSKULTUR, aus dem das Projekt AUFWIND wurde, durch seine profunde Kenntnis zum Thema Marktwirtschaft mit gerechtem Geld und ohne Spekulation seit über 20 Jahren mitgestaltet. Gerade weil auch dieser für das anstehende ökologische Zeitalter grundlegende Inhalt aktuell ignoriert, ja, verleugnet wird, sollte er in unserer hiesigen Öffentlichkeit in die Diskussion kommen.

Ein Suhler kommt nach Hause Konzert mit dem Stefan Nagler-Trio aka. Trio Bleu ♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡Donnerstag, ...
19/05/2026

Ein Suhler kommt nach Hause

Konzert mit dem Stefan Nagler-Trio aka. Trio Bleu
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Donnerstag, 21.05.2026, 20.00 Villa Sauer
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Nach 2016 ist es uns in diesem Jahr erneut
gelungen, den weltreisenden Jazzer Stefan Nagler für einen Auftritt am Donnerstag, den 21. Mai 2026, um 20.00 Uhr mit seinem Jazz-Trio via Neuseeland zurück in seine Heimatstadt nach Suhl zu holen. Es ist zugleich eine Premiere, denn zum ersten Mal, seitdem der Verein Provinzkultur e.V. die Villa Sauer aus dem Dornröschenschlaf erweckt hat und in diesem schönen, mystischen Ort Kultur veranstaltet, findet in der ehemaligen
Waffenfabrikanten-Villa ein Jazzkonzert statt.

Das Trio mit Stefan Nagler am Piano, Kay Kalytta (der als SoloSchlagzeuger vor mehr als 20 Jahren auch schon Gast bei einer Veranstaltung des Provinzschrei war) am Schlagzeug und Simon
Quinn am Kontrabass bewegt sich musikalisch im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und spielt sowohl Jazz-Standards, neu arrangiert und in eigenem Gewand, sowie spannungsvolle
Eigenkompositionen. Die Band besticht durch einen prickelnden TrioSound mit Einflüssen aus Blues, Swing, Bebop und viel Platz für Interaktion und mitreisenden Soli.

Stefan Nagler ist Jahrgang 1987 und spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier. Seine Begeisterung für die Musik wurde in seiner
Jugend in der Musikschule Suhl entzündet. Er studierte Jazzpiano am Institut für Musik in Osnabrück. 2010 bis 2012 spielte er im
Bundesjazzorchester, dem „BUJAZZO“. Er war an den CDProduktionen Bujazzo Vol. 9 – Originals (2010) und Bujazzo – City Grooves (2011) beteiligt und absolvierte Fernseh- und Radioauftritte
beim WDR, u.a. „Bujazzo – live beim Jazzfestival Viersen 2012“. Seit 2008 ist er Mitglied der European Masterclass Bigband. Er erhielt
mehrere Auszeichnungen bei „Jugend Jazzt“ und ein Stipendium der European Jazz Academy 2008. Im Jahre 2024 spielte Stefan Keyboards- und Hammond-Orgel bei Stewart Copeland im Rahmen seiner „Police - Deranged“ Show und während seines Studienaufenthaltes in New York City (2019-2020) spielte er im Rahmen des Open-Ear-Jazzfestivals u.a. mit Ari Hoenig und Anthony Tidd (The Roots). Konzertreisen führten ihn bereits nach Frankreich, Polen, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Großbritannien und
Neuseeland. Mit verschiedenen Bands tourte er drei Jahre in Folge durch Neuseeland und gastierte u.a. auf internationalen Jazzfestivals
wie dem Waiheke Island International Jazz Festival und dem Cavell Leitch Jazz and Blues Festival in Christchurch.

Trivia: In der Villa Sauer hat Stefan Nagler im Rahmen des Klavierklassenvorspiels im Alter von sechs Jahren seine ersten Töne vor Publikum gespielt.

Tickets in den bekannten Vorverkaufsstellen und unter: www.provinzkultur.de.

"Mackie Messer" im StuKi-----------------------------------------------------------------------------------Wir setzen un...
18/05/2026

"Mackie Messer" im StuKi
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Wir setzen unsere neue Filmreihe "KINO FÜR DEN FRIEDEN" am kommenden Mittwoch, den 20. Mai 2026, um 19.00 Uhr im Provinzkultur-Studiokino (kurz StuKi) in der Ruppbergpassage in Zella-Mehlis fort mit dem Film "Mackie Messer".

Der Film beginnt mit einem Satzzitat aus dem Werk Bertolt Brechts, dem noch etliche weitere Zitate folgen: „Wie kann Kunst die Menschen bewegen, wenn sie nicht vom Schicksal der Menschen bewegt wird?“ Der „Dreigroschenfilm“ soll die Umsetzung des künstlerisch und politisch radikalen Verfilmungskonzepts von Bertolt Brecht für seine „Dreigroschenoper“ zeigen. Die in den 1920er Jahren angesiedelte Rahmenhandlung zeigt die Entwicklung des Drehbuchs vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und des aufkommenden Nationalsozialismus. Brechts Vorstellungen werden durch die Auseinandersetzung mit dem Filmproduzenten veranschaulicht, dem er sein Konzept etappenweise vorführt.

(Deutschland 2018; 135 min; FSK 6; Regie und Drehbuch: Joachim A. Lang; Darsteller: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung und Robert Stadlober)

Mittwoch, 20.05.2026
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

Provinzkultur-Studiokino, Ruppbergpassage
Bahnhofstraße 4
98544 Zella-Mehlis

Tickets gibt’s wie gewohnt online unter: www.provinzkultur.de oder in den bekannten Vorverkaufsstellen.

Unsere kommenden Filme im StuKi in der Übersicht

- 27.05.2026: The Zone of Interest (Kino für den Frieden)

- 03.06.2026: Mit dem Fahrrad nach Venedig

Der Aufbau für die klassische Hausmusik mit Familie Vieweg am kommenden Samstag, den 16. Mai,  ab 15.00 Uhr läuft. Die V...
12/05/2026

Der Aufbau für die klassische Hausmusik mit Familie Vieweg am kommenden Samstag, den 16. Mai, ab 15.00 Uhr läuft. Die Villa Sauer schmückt sich fein. Das Konzert findet im schönsten Raum des Hauses, im Rokokosaal, statt. Unsere Vereinsmitglieder backen wieder leckere Kuchen. Das wird ein schöner kultur- und genussvoller Nachmittag.
Infos wie immer auf unserer Homepage...

11/05/2026
IN LIEBE, EURE HILDE************************************************Das StuKi zeigt einen Monat lang Filme für die Mensc...
11/05/2026

IN LIEBE, EURE HILDE
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Das StuKi zeigt einen Monat lang Filme für die Menschlichkeit
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Berlin, 1942: Die 32-jährige Arzthelferin Hilde schließt sich einer Widerstandsgruppe an, die später unter dem Namen „Rote Kapelle“ bekannt werden wird. Zu dieser Zeit lernt die unscheinbare junge Frau Hans Coppi kennen, in den sie sich verliebt und den sie später heiratet. Durch die Aktionen der Gruppe sind beide ständig der Gefahr einer Verhaftung ausgesetzt. Schließlich werden die Gruppenmitglieder verhaftet. Die inzwischen schwangere Hilde wird von ihrem Mann getrennt und bringt den gemeinsamen Sohn Hans im Frauengefängnis Barnimstraße zur Welt. Kurz darauf wird sie zum Tode verurteilt. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2025 gewann die Filmbiografie den Filmpreis in Bronze, während Liv Lisa Fries (Babylon Berlin) ebenfalls ausgezeichnet wurde.

(Deutschland 2024; 124 min; FSK 12; Regie: Andreas Dresen; Drehbuch: Laila Stieler; Darsteller: Liv Lisa Fries, Johannes Hegemann, Lisa Wagner, Alexander Scheer)

Mittwoch, 13.05.2026
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

Provinzkultur-Studiokino, Ruppbergpassage
Bahnhofstraße 4
98544 Zella-Mehlis

Tickets gibt’s wie gewohnt online unter: www.provinzkultur.de oder in den bekannten Vorverkaufsstellen.

KINO FÜR DEN FRIEDEN ♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡ StuKi zeigt einen Monat lang Filme für die  Menschlichkeit ♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡...
06/05/2026

KINO FÜR DEN FRIEDEN
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StuKi zeigt einen Monat lang Filme für die Menschlichkeit
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Die Welt war noch nie friedlich, aber seit ein paar Jahren wird sie immer unruhiger und furchtbare neue Kriege fordern Hunderttausende Menschenleben. Es scheint, als ob die Menschheit nicht aus ihrer Vergangenheit lernt, sondern Probleme und Konflikte seit Menschengedenken ausschließlich in kriegerischer Form lösen kann. Begonnen werden Kriege aber nicht von den „kleinen Menschen“, die in der Folge dann in den Schützengräben liegen und aufeinander schießen, sondern von jenen wenigen Machthabern an den Schreibtischen der Staatsgewalt und von jenen Mächtigen, die ihre Interessen durchsetzen möchten. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Provinzkultur aus künstlerischer Sicht mit dem Thema Krieg und Frieden, so unter anderem bei den beiden großen Konzerten für den Frieden 2024 in Suhl und 2025 in Meiningen. In diesem Jahr werden wir dieses Engagement mit einer eigenen Filmreihe unter dem Titel „Kino für den Frieden“ im Provinzkultur-Studiokino, kurz StuKi, in ZellaMehlis fortsetzen. Im Mai zeigen wir aufeinanderfolgend vier Filme, die sich explizit dem Thema Krieg, Frieden und Menschlichkeit widmen.

Wir starten die neue Filmreihe am 6. Mai mit dem deutschslowakischen Film „Führer und Verführer“. Die Handlung rekonstruiert die letzten sieben Jahre des NS-Staats von 1938 bis 1945 und fokussiert sich auf die Beziehung zwischen dem „Führer“, dem deutschen Reichskanzler Adolf Hi**er, und dem „Verführer“, seinem fanatischen Reichsminister für Propaganda, Joseph Goebbels. „Führer und Verführer“ ist eine Mischung aus Dokumentarfilm und Reenactment mit zahlreichen historischen Filmsequenzen. In kurzen Interviews kommen Überlebende des Holocaust, wie Margot Friedländer, Elly Gotz, Ernst Grube, Charlotte Knobloch, Eva Szepesi, Eva Umlauf und Leon Weintraub zu Wort.

Weiter geht’s am 13. Mai mit „In Liebe, Eure Hilde“. Der Film von Andreas Dresen spielt in Berlin, 1942: Die unscheinbare und unpolitische 32-jährige Arzthelferin Hilde schließt sich einer Widerstandsgruppe an, die später unter dem Namen „Rote Kapelle“ bekannt werden wird. Nach der Verhaftung wird sie zum Tode verurteilt.
Mit dem dritten Film im Rahmen der Reihe beschäftigen wir uns mit dem deutschen Schriftsteller Bertolt Brecht, der vor den Nationalsozialisten aus dem Land flüchten musste. „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ ist in den 1920er Jahren angesiedelt und zeigt die Entwicklung des Drehbuchs vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und des aufkommenden Nationalsozialismus.
Und als letzten Film im Kino für den Frieden spielen wir zum wiederholten Mal die Oscar-prämierte internationale Coproduktion
„The Zone of Interest“ mit der in Suhl geborenen Sandra Hüller in der Hauptrolle. Der an die historische Wirklichkeit angelehnte Historienfilm rollt das Leben des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß und seiner Ehefrau Hedwig auf, die sich auf einem direkt an die Lagermauer angrenzenden Grundstück ihre Vorstellung eines
Traumlebens mit einer kinderreichen Familie, Haus und großem Garten erfüllen.

Tickets gibt’s wie gewohnt online unter: www.provinzkultur.de oder in
den bekannten Vorverkaufsstellen.

Die BürgerGalerie lädt am Donnerstag ins Bürgerhaus Zella-Mehlis ein ♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡ Im Gespräch mit: Die Thü...
05/05/2026

Die BürgerGalerie lädt am Donnerstag ins Bürgerhaus Zella-Mehlis ein
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Im Gespräch mit: Die Thüringer Spielleut‘

Zur nächsten Runde der BürgerGalerie lädt Moderatorin Sandra Hyneck vom Verein Provinzkultur e.V. am 7. Mai 2026 ab 19.00 Uhr „Die Thüringer Spielleut‘“ in die gemütliche Galerie im Bürgerhaus nach Zella-Mehlis ein. Bei dem lockeren Talk besteht die Möglichkeit, zeitgleich die Ausstellung von Michael Kühn und Gernot Fritzsche anzuschauen.
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Die Thüringer Waldzither ist ein traditionelles Cisterinstrument, nicht zu verwechseln mit der alpinen Tischzither. Ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Nachdem sie zwischenzeitlich fast in Vergessenheit geraten war, findet die Waldzither heute wieder vermehrt Liebhaber in der traditionellen Volksmusik, auch in Folk- und experimentelleren Musikstilen weltweit. Dies erkannte die UNESCO im März 2025 als „Beispiel guter Praxis“ im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes an, um die Weitergabe regionaler Musiktraditionen an künftige Generationen nachhaltig zu fördern.

Seit Jahrzehnten baut die Zella-Mehliser Familie Schlütter mit Instrumenten wie der Thüringer Waldzither also am Weltkulturerbe und macht unter anderem damit selber Musik, die über Jahrhunderte teilweise nur mündlich weitergegeben wurde. Als „Thüringer Spielleut“ ist die Familie, gern mit Begleitung befreundeter Musiker, mit authentischer Thüringer Folkmusik konzertant erfolgreich im In- und Ausland unterwegs. Sie spielen und singen unplugged, ohne technischen Schnickschnack, mit selbstgebauten altdeutschen Dudelsäcken, Maultrommeln, Schalmeien, dem Brummtopf, dem Birkenblatt, der Knopfharmonika, der Schäferpfeife, dem Hümmelchen und - mit der Thüringer Waldzither.
Ihre Musik birgt die Lust am Ursprünglichen, transformiert, was uns hier ausmacht. Heimatgefühl in Tönen. Die Beschäftigung mit alter Musik, Instrumentenbau und hiesigem Brauchtum ist die Passion der Familie Andreas Schlütter geworden. Sie wurden dafür mit dem Johannes R. Becher-Preis geehrt und filmisch präsentiert. Daheim kriegt man sie selten zu hören. Was gilt der Prophet im heimischen Lande? Wer sind diese Leute, die neben Beruf, Familie, Haus und Garten so viel Musik mit so viel positiver Resonanz und Verantwortung für die Brauchtumspflege übernehmen?

Adresse

Schützenstraße 02
Suhl
98527

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 15:00
Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00
Donnerstag 10:00 - 15:00
Freitag 10:00 - 15:00

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