LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.

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LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. Die Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. besteht seit 1990. Impressum: http://lag-mobil.de/on/index.php?page=kontakt

Was die LAG leistet:

Neben den kontinuierlichen Angeboten an landesweiten Arbeitstreffen und themenspezifischen Fachtagen bieten wir Einführungsseminare für NeueinsteigerInnen an. Wir bieten fachliche Unterstützung in Form von Konzeptions- und Projektberatung für PraktikerInnen sowie Verantwortliche in Trägern und Kommunen in Baden-Württemberg. Zudem führen wir Projekte zu aktuellen Fragestellungen des Arbeitsfeldes und der Zielgruppen Mobiler Jugendarbeit durch. Unsere Ziele sind:

Förderung des fachlichen Austauschs der Einrichtungen in Baden-Württemberg, Weiterentwicklung der fachlichen Standards für Mobile Jugendarbeit/Streetwork

Unterstützung und Fachberatung für neu entstehende Einrichtungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arbeitsfeld

Einflussnahme auf relevante politische Entscheidungen, Lobbyarbeit für die Zielgruppen Mobiler Jugendarbeit und Streetwork auf Landesebene


Konkret bedeutet dies:
Die Lebenssituation von gesellschaftlich, sozial und familiär benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen nachhaltig zu verbessern. Die LAG bringt landesweit das zur Sprache, was den Zielgruppen Mobiler Jugendarbeit Probleme bereitet, und wir nehmen Einfluss auf relevante Entscheidungen in Baden-Württemberg. Zur Qualitätsentwicklung Mobiler Jugendarbeit legen wir großen Wert auf die Fortschreibung fachlicher Standards, die wir in der Fachöffentlichkeit kommunizieren.

Gut reden will gelernt sein! 🎤💬von FEX, ATLAS und CLIXRhetorik, neue Erkenntnisse und jede Menge Spaß! 🙌Bei einer gemein...
21/10/2026

Gut reden will gelernt sein! 🎤💬

von FEX, ATLAS und CLIX

Rhetorik, neue Erkenntnisse und jede Menge Spaß! 🙌

Bei einer gemeinsamen Rhetorikschulung kamen Mitarbeitende von FEX, ATLAS und CLIX zusammen, um an ihren rhetorischen Fähigkeiten zu feilen.

Neben hilfreichen Tipps und fundierten Analysen stand vor allem die Praxis im Mittelpunkt: kleine Reden halten, Feedback geben, Neues ausprobieren und voneinander lernen.

Dabei kamen auch der Spaß und der persönliche Austausch nicht zu kurz. Ein rundum gelungener Fortbildungstag mit vielen Impulsen und einer tollen Atmosphäre! 🤝

Ein herzliches Dankeschön an die Rhetorikakademie Tübingen sowie Julia Menzler und Tillmann Adam für die fachkundige und humorvolle Begleitung! 👏

📍.rhetorik.akademie
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Habt euch lieb, sonst tun wir’s!

Beim ersten Kontakt gingen die Jugendlichen auf Abstand.Eigentlich kein besonders spektakulärer Anfang für eine Geschich...
21/10/2026

Beim ersten Kontakt gingen die Jugendlichen auf Abstand.

Eigentlich kein besonders spektakulärer Anfang für eine Geschichte über Mobile Jugendarbeit.

Vielleicht aber gerade deshalb ein ziemlich passender.

Robin Sperr von der Mobilen Jugendarbeit Freiburg-Unterwiehre erzählt in unserer neuen Podcastfolge von einer Gruppe junger Menschen, die er mit seinen Kolleginnen und Kollegen beim Streetwork kennengelernt hat.

Beim ersten Gespräch stellen sich die Fachkräfte kurz vor. Sie merken aber schnell, dass die Gruppe gerade keinen engeren Kontakt möchte. Also akzeptieren sie das und gehen weiter.

In den kommenden Wochen begegnen sie sich wieder. Und wieder. Die Gesichter werden bekannt, Gespräche länger und irgendwann folgt die Einladung in die Anlaufstelle.

Dort wird gemeinsam gekocht, geplant und auch mal ein Ausflug organisiert. Später wenden sich einzelne Jugendliche mit eigenen Themen an die Fachkräfte. Aus Gruppenkontakten entstehen Einzelgespräche, längere Begleitungen und bei Bedarf auch der Weg zu anderen Beratungsstellen.

Heute kommt die Gruppe nur noch unregelmäßig vorbei. Auch das gehört zu dieser Geschichte.

Denn das Ziel ist nicht, junge Menschen möglichst dauerhaft an eine Einrichtung zu binden. Sie entscheiden selbst, wann und wie viel Kontakt sie möchten. Wichtig ist, dass sie wissen, wohin sie sich wenden können, wenn Unterstützung gebraucht wird.

Robins Geschichte zeigt damit ziemlich anschaulich, was Streetwork leisten kann: Fachkräfte warten nicht darauf, dass junge Menschen irgendwann durch ihre Bürotür kommen. Sie gehen dorthin, wo junge Menschen ihren Alltag verbringen – und akzeptieren gleichzeitig, wenn sie dort gerade nicht erwünscht sind.

Vertrauen lässt sich nicht erzwingen. Manchmal beginnt es schlicht damit, sich nächste Woche wiederzusehen.

In der neuen Folge von „Mobile Jugendarbeit/Streetwork spricht“ erzählt Robin Sperr, wie aus einem kurzen Kontakt auf der Straße über Zeit eine tragfähige Beziehung entstehen kann.

Den Link zum Podcast findet ihr über den Linktree in unserer Bio, in den Highlights oder in den Kommentaren – je nach Plattform.

Radikalisierung erkennen, verstehen und handeln! 🔍💬von FEXBWWie lassen sich Radikalisierungsprozesse erkennen und einord...
21/10/2026

Radikalisierung erkennen, verstehen und handeln! 🔍💬

von FEXBW

Wie lassen sich Radikalisierungsprozesse erkennen und einordnen? 🤔

Am Freitag, 16. Oktober, kamen Sexualpädagog:innen von pro familia aus ganz Baden-Württemberg zu einem Fortbildungstag in Stuttgart zusammen.

Simon begleitete die Teilnehmenden mit „Radikal.Verstehen“ zum Thema „Erkennen, Deuten und Handeln im Kontext von Radikalisierungsprozessen“.

Neben der Einordnung zentraler Begriffe und zweier Theoriemodelle stand eine Videoanalyse im Fokus: Wie wirken bestimmte Bilder und warum können sie junge Menschen ansprechen? 🎥

Den Abschluss bildete die Auseinandersetzung mit extremistischen Codes und Symbolen.

Rechtsextremismus an Schulen – erkennen, verstehen, handeln! 🏫🔍von FEXBWWie können Lehr- und Fachkräfte rechtsextreme En...
20/10/2026

Rechtsextremismus an Schulen – erkennen, verstehen, handeln! 🏫🔍

von FEXBW

Wie können Lehr- und Fachkräfte rechtsextreme Entwicklungen erkennen und im Schulalltag angemessen reagieren? 🤔

Am 14. Oktober war Simon mit „Radikal.Verstehen“ bei der Veranstaltung „Rechtsextremismus an Schulen“ an der Josef-Eberle-Schule in Rottenburg zu Gast.

Zum Einstieg ordnete er die Begriffe Extremismus und Rechtsextremismus ein. Anschließend wurden anhand eines Theoriemodells mögliche Radikalisierungsprozesse diskutiert sowie extremistische Codes und Symbole beleuchtet.

Im zweiten Teil vertieften die Teilnehmenden gemeinsam mit dem ZSL den Beutelsbacher Konsens und pädagogische Handlungsmöglichkeiten. 💬

20/10/2026

Halbzeit unserer landesweiten Aktion – und ein großes Dankeschön an alle, die unsere Beiträge teilen, kommentieren und weitertragen.

Besonders danken wir den Kolleginnen und Kollegen, die Einblicke in ihre Praxis geben. Sie machen sichtbar, was Mobile Jugendarbeit vor Ort leistet: wie Kontakte entstehen, Vertrauen wächst und junge Menschen Unterstützung finden.

Wer bisher nur die kurzen Interviews hier auf Instagram kennt: Hört auch in die erste Staffel unseres Podcasts rein. Dort bleibt mehr Zeit für Erfahrungen und Hintergründe aus dem Arbeitsalltag. Alle Folgen und die aktualisierten Shownotes sind online.

In der zweiten Hälfte unserer Aktion kommen weitere Stimmen aus der Praxis dazu. Wir freuen uns, wenn ihr weiter zuhört und die Beiträge mit anderen teilt.

Vom Hauptschulabschluss über mehrere Umwege zum Bachelor mit 1,9 – und als Nächstes soll der Master folgen.Man könnte di...
20/10/2026

Vom Hauptschulabschluss über mehrere Umwege zum Bachelor mit 1,9 – und als Nächstes soll der Master folgen.

Man könnte die Geschichte, die Jasmin Kaiser in unserer neuen Podcastfolge erzählt, genau so zusammenfassen.

Aber dabei würde etwas Entscheidendes verloren gehen.

Denn zwischen diesen beiden Punkten liegen ein verlorener Ausbildungsplatz, sehr viele erfolglose Bewerbungen, weitere Schulabschlüsse, ein abgebrochenes Studium, Papierkram mit unterschiedlichen Behörden, Prüfungsphasen und immer wieder die Frage: Wie geht es jetzt weiter?

Jasmin begleitet den jungen Mann seit 2018. Mal intensiv, mehrmals in einer Woche. Mal hören die beiden längere Zeit kaum voneinander, weil gerade keine Unterstützung notwendig ist.

Sie schreibt Bewerbungen mit ihm, organisiert Nachhilfe, arbeitet Englischprüfungen durch, hilft bei Anträgen, liest später sogar seine Bachelorarbeit – obwohl sie, wie sie selbst sagt, vom Thema kaum etwas verstanden hat.

Was über all diese Jahre bleibt, ist etwas anderes: die Gewissheit, auch nach einem Rückschlag wiederkommen zu können.

Jasmin beschreibt das als einen wesentlichen Teil von Beziehungsarbeit. Fehler werden nicht geleugnet und Verantwortung nicht abgenommen. Aber ein verlorener Ausbildungsplatz oder ein gescheiterter erster Versuch bedeuten eben auch nicht, dass jemand abgeschrieben ist.

Der Bachelor ist deshalb nicht der „Erfolg der Mobilen Jugendarbeit“. Er gehört dem jungen Mann selbst.

Die Geschichte zeigt vielmehr, was verlässliche Begleitung ermöglichen kann: da zu sein, Möglichkeiten zu eröffnen, Unterstützung zu organisieren und einen neuen Versuch mitzutragen, wenn der vorherige nicht funktioniert hat.

In der neuen Folge von „Mobile Jugendarbeit/Streetwork spricht“ erzählt Jasmin Kaiser von achteinhalb Jahren Beziehungsarbeit – und davon, warum wir junge Menschen mit ihren Fähigkeiten und ihrem Potenzial manchmal vorschnell unterschätzen.

Den Link zum Podcast findet ihr über den Linktree in unserer Bio, in den Highlights oder in den Kommentaren – je nach Plattform.

Geschichte verstehen, Demokratie begreifen! 🕊️📚von FEXBWWie lassen sich Geschichte, Gemeinschaftskunde und Radikalisieru...
19/10/2026

Geschichte verstehen, Demokratie begreifen! 🕊️📚

von FEXBW

Wie lassen sich Geschichte, Gemeinschaftskunde und Radikalisierungsprävention miteinander verbinden? 🤔

Am 8. Oktober war Daniela mit dem Workshop „Radikal.Verstehen“ in der Georg-Elser-Gedenkstätte in Königsbronn zu Gast.

Im Mittelpunkt stand ein Bildungsprojekt, das am Beispiel des Widerstandskämpfers Georg Elser historische Ereignisse mit aktuellen Fragen rund um Demokratie und Extremismus verknüpft. 💬

Das Projekt fand mit dem Werner-Heisenberg-Gymnasium Göppingen in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Göppingen statt.

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Ein Swipe bis an die Front Frontvideos aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erreichen über TikTok auch jun...
19/10/2026

Ein Swipe bis an die Front

Frontvideos aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erreichen über TikTok auch junge Menschen. Explizite Gewalt, Kampfhandlungen und Kriegspropaganda – oft ohne ausreichenden Kontext.

Doch was machen solche Bilder mit jungen Menschen? Welche Rolle spielen russische Propaganda und ukrainische Gegenkommunikation? Und wie können Fachkräfte mit Jugendlichen über solche Inhalte sprechen?

Im nächsten ATLAS Update schauen wir gemeinsam ausgewählte Frontvideos an und setzen uns mit ihrer Wirkung, Inszenierung und möglichen Risiken auseinander.

Die Veranstaltung ist ein Austauschformat mit Einblicken aus dem Projekt ATLAS und Raum für eure Erfahrungen und Fragen.

⚠️ Content-Warnung: In der Veranstaltung werden explizite, potenziell belastende Kriegsaufnahmen gezeigt.

26. Oktober | 13-14 Uhr


Infos & Anmeldung: Link in Bio

„Ein Schreiner bekommt den Auftrag, einen Schrank zu bauen. Irgendwann ist der Schrank fertig. Er steht da. Man kann ihn...
19/10/2026

„Ein Schreiner bekommt den Auftrag, einen Schrank zu bauen. Irgendwann ist der Schrank fertig. Er steht da. Man kann ihn sehen und anfassen.“

Kubo von der Mobilen Kindersozialarbeit in Rottenburg benutzt diesen Vergleich, um zu beschreiben, was an seiner eigenen Arbeit manchmal schwierig zu erklären ist.

Denn vieles sieht von außen zunächst erstaunlich unspektakulär aus. Gespräche. Gemeinsam Musik machen. Streetwork. Ein Skateboard verleihen. Zuhören. Mal widersprechen. Einfach über längere Zeit ansprechbar sein.

Was daraus entsteht, lässt sich nicht nach zwei Wochen fertig vorzeigen.

Kubo erzählt im Gespräch von einem ehemaligen Schützling, den er schon als Kind kennengelernt hat. Damals ging es um Pokémon und Playstation. Später um Beziehungen, Ausbildung und Arbeit. Die Familie zog mehrfach um, auch zwischen verschiedenen Ländern. Der Kontakt blieb.

Und manchmal kommt die Rückmeldung erst Jahre später: Ein ehemaliger Schützling begegnet ihm, erinnert sich an ein Gespräch und erzählt, welche Entscheidung er damals schließlich getroffen hat.

„Das steht nicht in der Zeitung“, sagt Kubo im Interview.

Genau deshalb wollten wir diese Gespräche führen.

In der neuen Folge von „Mobile Jugendarbeit/Streetwork spricht“ geht es aber auch um Präventionsarbeit zu Vapes, um Ringen und Raufen, Musikpädagogik und ein Skatefest, das einmal mit ein paar Boards und Sandwichmakern angefangen hat und inzwischen mehrere hundert Menschen erreicht.

Vor allem aber erzählt Kubo davon, was Beziehungsarbeit für ihn bedeutet – und warum man ihre Wirkung manchmal erst sehr viel später erkennt.

Den Link zum Podcast findet ihr über den Linktree in unserer Bio, in den Highlights oder in den Kommentaren – je nach Plattform.

Bevor wir uns ins Wochenende verabschieden, noch zwei Hinweise:🎧 Unsere Podcasts sind online – und jetzt sind auch die S...
16/10/2026

Bevor wir uns ins Wochenende verabschieden, noch zwei Hinweise:

🎧 Unsere Podcasts sind online – und jetzt sind auch die Shownotes aktualisiert. Hört gerne rein und lernt die Menschen und Geschichten hinter der Mobilen Jugendarbeit kennen.

📅 Am Montag startet unser AK Vision! Die Einladung wurde noch einmal an alle Mitglieder verschickt. Ihr habt keine E-Mail bekommen? Meldet euch gerne bei uns. Dann prüfen wir gemeinsam, ob eure Kontaktdaten stimmen, und schicken euch den Link zum digitalen Treffen unkompliziert noch einmal per E-Mail zu.

Und noch ein großes Dankeschön an alle, die unsere aktuelle Kampagne mit Likes, Kommentaren und Reposts unterstützen. Ihr helft dabei, sichtbar zu machen, was Mobile Jugendarbeit leistet.

Habt ein schönes Wochenende!

Adresse

Heilbronner Straße 180
Stuttgart
70191

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