Architektenkammer Baden-Württemberg

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Architektenkammer Baden-Württemberg Über 25.000 Planerinnen + Planer. Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur. Baukultur + Gestaltung für Morgen. Wir sind Kammer. 🏗🏡
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Als Körperschaft öffentlichen Rechts im Bereich Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung tätig.

Ein besonderer Schwerpunkt beim Beispielhaften Bauen Main-Tauber-Kreis 2017-2026 lag auf dem Bauen und Weiterbauen im Be...
16/10/2026

Ein besonderer Schwerpunkt beim Beispielhaften Bauen Main-Tauber-Kreis 2017-2026 lag auf dem Bauen und Weiterbauen im Bestand. „Dies zeigt deutlich, worauf es in Zukunft ankommt: Wir müssen das Vorhandene mit neuem Leben füllen“, so Landrat und Schirmherr Christoph Schauder. Acht Prämierungen von insgesamt 17 würdigen die qualitätvolle Sanierung, Umnutzung und Revitalisierung bestehender Gebäude. Acht Prämierungen von insgesamt 17 würdigen die qualitätvolle Sanierung, Umnutzung und Revitalisierung bestehender Gebäude. Die ausgezeichneten Projekte zeigen die Bandbreite zeitgemäßer Baukultur: von Kulturstätten wie der TauberPhilharmonie und dem Altenbergsaal, die sich sensibel in die Weinberglandschaft einfügen über innovative Gewerbebauten in nachhaltiger Holzbauweise bis hin zur Schaffung klimaangepasster Orte des gemeinschaftlichen Miteinanders wie dem revitalisierten Wasserspielplatz und dem Gänsmarkt. Vorsitzender der Jury war Manfred Sautter, Freier Architekt und AKBW-Landesvorstand.

Objekte in der Reihenfolge ihres Erscheinens:

Sanierung und Erweiterung Wohnhaus F, Grünsfeld: © Barbara von Brunn

TauberPhilharmonie, Weikersheim: © HGEsch
Altenbergsaal und Küchenerweiterung REBgut - die Weinherberge, Lauda-Königshofen: © Julius Stark

Brennerei Herz, Bad Mergentheim: © Brigida González
Spedition Dölzer, Ahorn-Berolzheim: © Bruno Blesch

Grundschule Nord, Bad Mergentheim: © nix
Sanierung Bungalow, Bad Mergentheim: © Kathrin Herz

Umnutzung Scheune zu Wohngebäude, Tauberbischofsheim-Dittigheim: © Barbara von Brunn
Naturerlebnishaus, Boxberg: © Lazy Bones

Ackerbürgerhaus, Bad Mergentheim: © architekturbüroKLÄRLE

Erweiterung L***r und Büro Hieber AG, Weikersheim: © architekturbüroKLÄRLE
Sanierung Polizeisporthalle, Wertheim: © rüger+tröger architekten

Gasthof „Möhlers“, Igersheim: © FOTOSTUDIO PROFIL Brigitte Blesl
Revitalisierung Wasserspielplatz, Königheim: © Sven Trabold

Neugestaltung Gänsmarkt, Bad Mergentheim: © jens_hackmann

Innensanierung katholische Kirche, Boxberg-Unterschüpf: © Bruno Blesch

Umbau Scheune zu Wohnhaus W, Boxberg-Wölchingen: © Bruno Blesch
Jury © Architektenkammer Baden-Württemberg

Ein Gedanke eint die 19 Auszeichnungen beim Beispielhaften Bauen Landratsamt Emmendingen 2018-2026: der Genius Loci, die...
15/10/2026

Ein Gedanke eint die 19 Auszeichnungen beim Beispielhaften Bauen Landratsamt Emmendingen 2018-2026: der Genius Loci, die präzise und gut gestaltete Antwort auf den jeweiligen Ort. Unter dem Vorsitz von AKBW-Landesvorstand Thomas Herrmann prämierte die Jury sensibel eingefügte Nachverdichtungen für neuen Wohnraum sowie mutige Revitalisierungen von Denkmälern oder Schulkomplexen. Wie wichtig das Bauen im Bestand für den Berufsstand ist und welch hervorragende Lösungen dafür gefunden werden, zeigt sich auch in einem multifunktionalen Kirchenumbau oder dem Jugendzentrum in einer alten Feuerwache. Gute Beispiele für Holzbauweise, Fassaden-Photovoltaik beim Einfamilienhaus und optimierten Flächenverbrauch im Gewerbebau runden das Auszeichnungsergebnis ab.

Objekte in der Reihenfolge ihres Erscheinens:

Modulares Einfamilienhaus, Biederbach © Olaf Herzog

Kirchturm mit Aussichtsplattform, Gutach im Breisgau © Architektur-Fotograf Freiburg
Betriebserweiterung Becherer Möbelwerkstätten, Elzach © Yohan Zerdoun

Ruth-Cohn-Schule, Denzlingen © Bernhard Strauss
Sonnenensemble – Wohnen und Bürgertreff, Gutach im Breisgau © Oliver Kern, Architektur³

Wohnhaus G&S, Endingen am Kaiserstuhl © Michael Welle Architektur GmbH

Jugendzentrum „Alte Feuerwache“, Emmendingen © Jürgen Gocke
Wohnen im denkmalgeschützten Kleinbauernhaus, Emmendingen-Mundingen ©

Wohnen im Dreiseithof, Endingen am Kaiserstuhl © Sennrich & Schneider Architekten GmbH

Nachverdichtung mit Mehrfamilienhaus, Waldkirch © Yohan Zerdoun

Boardinghaus mit umgenutztem Werkstattgebäude, Waldkirch
+ Sanierung Carl-Helbing-Schule, Emmendingen © Bernhard Tränkle/ Bernhard Tränkle

Areal Försterhaus – Umnutzung und Sanierung, Reute © ml² architektur GmbH

Quartier Dreikönig, Emmendingen © Michael Spiegelhalter
Mehrfamilienhaus – Weiterbauen im Bestand, Emmendingen-Wasser © Yohan Zerdoun

Villa Alexander – Sanierung und Umnutzung, Gutach im Breisgau © architektur³

Umbau der Evangelischen Kirche, Waldkirch © Olaf Herzog
Gemeindezentrum – Veranstaltungssaal und Pfarrhausumnutzung als Rathaus, Forchheim am Kaiserstuhl © Yohan Zerdoun

Sporthalle Köndringen, Teningen-Köndringen © Roland Halbe
Jury © Architektenkammer Baden-Württemberg

14/10/2026

„Der Wettbewerb ist tot, es lebe der Wettbewerb!“ Der Architekt und Wettbewerbsbegleiter Mark Arnold, , ist überzeugt, dass Baukultur stets mit dem richtigen konzeptionellen Ansatz beginne. „Dafür braucht es den Mut öffentlicher Auftraggeber, Planungsleistungen durch die Auslobung von Planungswettbewerben zu vergeben.“ Den Mut von Kommunen wie .de , die von der als „Auslober des Jahres 2026“ ausgezeichnet wurde. Die Große Kreisstadt nördlich von Stuttgart führte in den letzten Jahren zahlreiche Wettbewerbsverfahren mit großer Sorgfalt durch – für Bildungseinrichtungen wie eine Grundschule und zwei Kindergärten, aber auch für das zentral im Ort gelegene Haus für Soziale Einrichtungen. Der Preis der Architektenkammer würdige „Mut, Entschlossenheit und Weitsicht“, so Laudator Mark Arnold. Der Wettstreit von Ideen und Konzepten bringe architektonische Vielfalt von hoher Qualität in unsere Städte und schaffe einen echten Mehrwert für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.

Ditzingens Bürgermeister nahm den Preis am Mittwoch, 14. Oktober, beim diesjährigen Wettbewerbstag im Haus der Architektinnen und Architekten zusammen mit dem Leiter des Stadtplanungsamtes, Markus Beutner, entgegen. Die Auszeichnung sei „eine Ehre“, so Bahmer gegenüber . Ditzingen gehe den eingeschlagenen Weg weiter. Denn: „Wettbewerbliche Verfahren, Preisgerichte und Jurys geben uns die Möglichkeit, die Stadt zu entwickeln und, begleitet von Fachleuten, dahin zu führen, wo wir als große Kreisstadt mit großer Historie sein sollten.“

„Ditzingen steht exemplarisch für eine vorbildliche Planungskultur und ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Qualität der gebauten Umwelt“, so Dr. Fred Gresens, der Vorsitzende des AKBW-Ausschusses „Vergabe und Wettbewerb“. In einer Zeit, in der Städte und Gemeinden zunehmend zu – vermeintlich – einfacheren und weniger aufwändigen Vergabeverfahren tendieren oder gar auf Generalplanung setzten, könne der Wettbewerb noch immer als schlankes, wirtschaftliches Verfahren bestehen.

98 zu 44 zu 27 ist das Verhältnis von Einreichungen zu besichtigten Objekten zu Prämierungen beim Beispielhaften Bauen U...
14/10/2026

98 zu 44 zu 27 ist das Verhältnis von Einreichungen zu besichtigten Objekten zu Prämierungen beim Beispielhaften Bauen Ulm und Alb-Donau-Kreis 2019-2026. Damit ist es Spitzenreiter der AKBW-Auszeichnungsverfahren in diesem Jahr. Die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Susanne Dürr, Architektin und AKBW-Vizepräsidentin, prämierte nach 14 Stunden Rundfahrt an zwei Tagen ein Atelier, Wohngebäude, eine Sporthalle, ein Feuerwehrhaus, Schule, Kindergärten, mehrere Funktions- und Gewerbegebäude, Sanierungen, Innenraumgestaltungen sowie Stadtentwicklungen. Wir gratulieren!

Atelier im Garten, Schelklingen © .dieterich

Mehrfamilienhäuser Warndtstraße, Ulm © Conné van d' Grachten
Bassena und Pawlatsche, Ulm © C. van d'Grachten

Das weiße Haus – Dichterviertel, Ulm © Dietmar Strauß

KiTa Auf der Apfelwiese, Dornstadt-Bollingen © C. van d'Grachten
Erweiterung KiTa, Ulm-Mähringen © Brigida González

Kindergarten und Wohnen, Ehingen © Dominic Kummer
Erweiterung Astrid-Lindgren-Schule und Jörg-Syrlin-Grundschule, Ulm ©

Dreifeldhalle, Erbach © Zooey Braun
Betriebshof Tiergarten, Ulm © C. van d'Grachten

Parkhaus am Bahnhof (Tiefgarage, Passage und Läden), Ulm © C. van d'Grachten
Bahnhof (Funktionsgebäude und Fahrradhaus), Merklingen © STEFFEN ROLLER PHOTOGRAPHY

Feuerwehr Blaustein-Bermaringen © Dominic Kummer
Betriebsstätte schultech GmbH, Hüttisheim © STEFFEN ROLLER PHOTOGRAPHY

Neue Apotheke, Ulm © Matthias Schmiedel Photography

Kunden- und Innovationszentrum Science Park 2, Ulm ©
Hofstelle Ehingen-Tiefenhülen © Herbert Geiger

Mühle – Sanierung Wohn- u. Geschäftsgebäude, Staig-Steinberg © Lars Altstadt

Architekturwerkstatt im Kleinen Lautertal, Blaustein © Erich Spahn
Sanierung Museum (1.BA/2.BA), Ulm © Brigida González

Sanierung Friedrich-List-Schule, Ulm © Albrecht Imanuel Schnabel
Quartiersentwicklung St. Elisabeth, Ulm © Werner Huthmacher

Neue Stadtmitte Blaustein © René Müller
Volksbank Höfe, Ehingen © Erich Spahn

Wohnhäuser am Weinberg Carré, Ulm © Dominik Kummer
Umbau Hotel Bäumle, Ulm © Dominic Kummer

Wilhelmsburg 2030 – 3. BA, Ulm © Brigida González
Jury © AKBW

IBA HUB – Orte der Bewegung und Begegnung. So lautet der Titel des Schüler:innenwettbewerbs der Architektenkammer Baden-...
08/10/2026

IBA HUB – Orte der Bewegung und Begegnung. So lautet der Titel des Schüler:innenwettbewerbs der Architektenkammer Baden-Württemberg 2026/27. Was ist damit gemeint? Welche Gestaltungsaufgabe verbindet sich mit dem Schlagwort? Wo in ihrer Stadt/Gemeinde können die Schülerinnen und Schüler ansetzen? Welche gesellschaftlich relevanten Themen lassen sich verknüpfen?

Rund 25 Lehrerinnen und Lehrer nutzten den angebotenen Workshop in Stuttgart, um vertraut zu werden mit Planungsaufgabe - ein erklecklicher Teil der Pädagog:innen nicht zum ersten Mal.

Für die Architektenkammer Baden-Württemberg stellte Referentin Claudia Knodel, langjährige Projektleiterin der AKBW-Initiative „Architektur macht Schule“, das Engagement im Schulbereich vor: Seit 2008 organisiert die Kammer Lehrerfortbildungen. Landesvorstand Uli Schwille versicherte: „Freuen Sie sich auf das Verfahren, das wird top!“

Im Schulungsteil erläuterten Stephanie Reiterer und Jan Weber-Ebnet vom Büro bauwärts die Bauaufgabe, einen „HUB“ zu entwerfen, der mehr sein soll als ein Umstiegsort für Mobilität. Als Anschauungsmaterial dienten Luftaufnahmen immer ähnlicher Asphaltflächen, wo ein „IBA HUB“ möglich wäre. „Wir können direkt an der Betroffenheit der Jugendlichen andocken - und zwar in Stadt und Land“, so Reiterer. „Wir nutzen versiegelte Fläche, idealerweise Parkplätze. Mobilitätsorte sind in aller Regel versiegelte Orte.“ Leitend soll die Idee der produktiven Stadt aus der Leipzig Charta sein. „Es gibt so viele Ansätze“, sagte Jan Weber-Ebnet.

Wie konkret vorgegangen wird, konnten die Lehrkräfte vor Ort selbst erproben mit einem vorbereiteten Materialienset aus Schablonen für Grundflächen und Nutzungsvarianten. Reiterers Tipp: „Klebestifte nicht sofort austeilen!“

Die Schulung kommt an. „Echt gut vorbereitet, die Anwendung sehr lebensnah“ findet Felix Behr vom partizipativen Planungsbüro mätsch • Studio für Zusammenspiel Kunstlehrerin Cornelia Kamprath-Scholtz, Heinrich-von-Zügel-Gymnasium in Murrhardt, findet: „Der Wettbewerb greift viele wichtige Themen auf, auf die es in Zukunft ankommt.“

Für Kurzentschlossene ist eine Teilnahme an der Online-Schulung am 13. Oktober, 14-17 Uhr, noch möglich. Anmeldung: https://eveeno.com/iba-hub-fortbildung-online

Alle Infos zum zweiten landesweiten Schüler:innenwettbewerb der AKBW: https://www.akbw.de/baukultur/architektur-macht-schule/landesweiter-wettbewerb-fuer-schuelerinnen-und-schueler-2026/27
Alle Infos zu „Architektur macht Schule“: https://www.akbw.de/baukultur/architektur-macht-schule/

Gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung

Im „Bau-KULTUR-Turbo“-Hearing des Kompetenzteams „Landesentwicklung“ tauschten sich Mitglieder der Architektenkammer Bad...
06/10/2026

Im „Bau-KULTUR-Turbo“-Hearing des Kompetenzteams „Landesentwicklung“ tauschten sich Mitglieder der Architektenkammer Baden-Württemberg mit Kommunalvertreter:innen zu den Erfahrungen nach einem Jahr Bauturbo aus. Die Leitfrage: Wie verändert der Bauturbo die Arbeit von Stadtplanung und Verwaltung – vor allem hinsichtlich der Qualitätssicherung? Der Austausch zeigte: 1.100 Kommunen im Land, 1.100 verschiedene Erfahrungen.

Intensiv diskutiert wurde die Wirkung auf die kommunale Planungshoheit. Teils ließe sie sich sogar zurückgewinnen. Nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB) genügt es, dass sich ein Vorhaben einfügt. Ist der Bauturbo an einen städtebaulichen Vertrag geknüpft, kann die Kommune gezielter steuern im Vergleich zum reinen Einfügungsgebot. Bei umstrittenen oder städtebaulich relevanten Vorhaben bliebe der vorhabenbezogene Bebauungsplan weiterhin das richtige Mittel, so die mehrheitliche Meinung.

Konkreter Ausdruck der Planungshoheit bleibe nach wie vor ein Bebauungsplan. Deshalb solle der Bauturbo eine Experimentierklausel bleiben als Zwischenschritt zu einem vereinfachten B-Plan-Verfahren sein. Außerdem und unabhängig davon müsse die Aufhebung von Bebauungsplänen deutlich leichter werden.

Ob der Bauturbo auf die Straße kommt, hängt vom Zusammenspiel von Baurechtsbehörde und Stadtplanungsamt ab. Ebenso wichtig ist ein Gemeinderat, der sich fundiert mit den Möglichkeiten befasst. Die Instrumente Gestaltungsbeirat und Ortentwicklungsbeirat können diesen Prozess optimal unterstützen. Sinnvoll ist ein Grundsatzbeschluss mit klaren Leitlinien für die Anwendung.

Einzelfallentscheidungen erlauben zwar eine gezielte Projektauswahl, gerade in kleinen Kommunen. Sie bergen aber das Risiko beliebiger Entscheidungen ohne Qualitätsmaßstab.

Eine weitere Erkenntnis: Die – bisher – größte Leistung steckt nicht im Zünden des noch stotternden Turbos sondern darin, den Wert der Stadtplanung und die Debatte über städtebauliche Qualitäten wieder ins Zentrum zu rücken.

Tag der Kompetenzteams (KT) im Haus der Architektinnen und Architekten: Vier Jahre beschäftigten sich rund 200 Kammer-Mi...
03/10/2026

Tag der Kompetenzteams (KT) im Haus der Architektinnen und Architekten: Vier Jahre beschäftigten sich rund 200 Kammer-Mitglieder aus Architektur und Stadtplanung, aber auch externe Fachleute aus Wirtschaft und Kommunen, mit der Transformation in Planung und Bauen. Acht Kompetenz-Teams – jedes zwischen 12 und 40 Mitglieder stark – hatte der Landesvorstand zu Beginn der Wahlperiode berufen: Arbeitswelt, Bauwirtschaft, Architekturbüro, Landesentwicklung (LÄND), Nachhaltigkeit, Wohnen und Vergaben sowie eines, das sich mit der Kammer selbst beschäftigte.

Wenige Wochen vor der Wahl eines neuen Landesvorstands durch die Landesvertretendenversammlung präsentierten die Kompetenzteams nun Ergebnisse ihrer Arbeit sowie eine These, die die 70 Teilnehmenden diskutierten. Darunter die kürzeste und sicher provokativste des KT Nachhaltigkeit mit Blick auf die Klimaerwärmung: „Der Erhalt eines Großbaums sollte im Zweifel Vorrang vor einer einzelnen Neubauwohnung haben.“

Die Rolle der Architekt:innen werde sich stark verändern, waren sich alle einig. Umso deutlicher müsse sich der Berufsstand positionieren als derjenige, der mit Handwerk oder Bauwirtschaft partnerschaftlich Projekte abwickle, der vermittle zwischen Interessen, der den Unterschied mache in der Entwurfsplanung selbst bei seriellem Bauen, der kompetent Prozesse begleiten, Auslobern – früh genug eingebunden - Empfehlungen geben und individuelle Lösungen anbieten könne.

Kammerpräsident Markus Müller dankte den Mitgliedern der KTs für die Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen. Sie alle hätten einen riesigen Wissensfundus zusammengetragen und damit die „Basis für rationale Diskussionen“ gelegt. Mehr als ein Dutzend Hearings und Fachtagungen wurden von den Teams organisiert, Publikationen und Positionspapiere erarbeitet. Müller: „Wir werden beneidet von anderen Kammern!“

Im Oktober widmet sich das Institut Fortbildung Bau (IFBau) unter anderem dem Gebäudebestand und dem Start ins Berufsleb...
02/10/2026

Im Oktober widmet sich das Institut Fortbildung Bau (IFBau) unter anderem dem Gebäudebestand und dem Start ins Berufsleben auf der Baustelle. Ob Ihr tief in die Bauphysik einsteigen, die Bauleitung kennenlernen oder Eure Kenntnisse zu Gebäudeschäden erweitern möchtet: Hier findet Ihr fachlichen Input aus der Praxis und Raum für den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Alle hier vorgestellten Seminare können durch die ESF-Fachkursförderung subventioniert werden. Förderfähige Teilnehmende erhalten einen Zuschuss von 45% der Teilnahmegebühren.

Bauphysikalische Aspekte der Altbausanierung
Die Sanierung von Gebäuden ist mit einer Vielzahl bauphysikalischer Probleme verbunden, die im Seminar beleuchtet werden. Bauphysikalische Zusammenhänge werden erläutert und sanierungstypische Fragestellungen und Lösungen erörtert.
Referent: Prof. Rainer Pohlenz, ö.b.u.v. SV, Aachen
Termin: 19.10.26

Expertenseminar Sanierungssprint
Dieses Seminar führt praxisnah in die Methodik des Sanierungssprints ein und vermittelt aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Anwendung, um die Bauwirtschaft mit digitalen und nachhaltigen Strategien zukunftsfähig zu machen.
Referierende: Felix Schweikhardt, Zukunft Altbau, Stuttgart | Ronald Meyer, Bauingenieur, Leipzig | Lars Klitzke Vertr.-Professor, Hochschule Zittau/Görlitz | Matthias Stöffler, Projektsteuerer und Sanierungsmanager, Gärtringen
Termin: 19.10.26

Schäden an Gebäuden Modul 1
Das erste der vier Module des Lehrgangs Sachverständige im Bauwesen vermittelt die Grundlagen der Sachverständigentätigkeit: Gutachten für Streitfälle erstellen, Beratung zu Bauleistungen und Qualitätsüberwachung während der Bauausführung.
Referierende: Team aus 12 Referent:innen
Termin: ab 22.10.26

Neu in der Bauleitung? Mit Basiswissen einsteigen!
Die Objektüberwachung sichert die Qualität von Bauprojekten und kommt fast jede Architektin und jeden Architekten irgendwann auf die Baustelle, mit vielen neuen Fragen und Anforderungen.
Referent: Elmar Schaugg, Architekt, Kressbronn
Termin: 23.10.26

Anmeldung und weitere Infos unter www.ifbau.de

ESF-Förderung: Mit dem Förderprogramm „Fachkurse“ stärkt das Land Baden-Württemberg gezielt die berufliche Weiterbildung.

01/10/2026

Ein Hallenbad, das auf Reisen geht: Mit der Aquabox wurde vergangene Woche in Stuttgart-Zuffenhausen ein weltweit einzigartiges Projekt eröffnet. Denn das Bad in Holzmodulbauweise kann nach der Nutzung vollständig zurückgebaut und an anderen Standorten wieder aufgebaut werden. Das Projekt verbindet Holzbau, Vorfertigung und Kreislaufwirtschaft und zeigt neue Lösungen für den Sanierungsbedarf kommunaler Infrastruktur auf.

Welche Chancen die modulare Holzbauweise für den Bäderbau bietet und wie das Ganze funktioniert, erfahrt Ihr im nächsten Online-Seminar der Bildungsoffensive am 19.10.2026. Der zweigeschossige Bau am Kelterplatz, aus 46 vorgefertigten Holzmodulen errichtet, dient .meine.stadt als Interimslösung während des Ersatzneubaus des örtlichen Hallenbads. Anschließend wird das modulare Gebäude an zwei weitere Standorte in Stuttgart versetzt und dort erneut aufgebaut. Der hohe Vorfertigungsgrad verkürzte die Bauzeit auf gerade einmal neun Monate und reduzierte Baustellenabfälle sowie den Materialverbrauch. Wärmepumpen, Photovoltaik und eine Lüftungsanlage mit hoher Wärmerückgewinnung sorgen zudem für einen ressourcenschonenden Betrieb.

🏊 Aquabox – mobiles Hallenbad aus Holz
📅 19. Oktober 2026
🕔 17:00–19:30 Uhr
💻 Online via Zoom
⏳ Anmeldeschluss: 13. Oktober 2026

Nach der Premiere der Langfassung des Films, den wir hier im Trailer vorstellen, geben Elvir Komšić, Stuttgarter Bäder, Ernst Ulrich Tillmanns, , , POOL out of the BOX, und Lukas Osterwalder, , Einblicke in Planung, Konstruktion und Umsetzung. Im Fokus stehen die Besonderheiten des Holzbaus, die Zusammenarbeit der Planungsdisziplinen sowie Logistik und Montage auf der Baustelle.

Die Veranstaltung ist Teil der Bildungsoffensive in Kooperation mit dem . Dank der Kooperation kann dieses Seminar zu vergünstigten Konditionen angeboten werden.

Film: .visuell

Adresse

DanneckerStr. 54
Stuttgart
70182

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:30
Dienstag 08:00 - 16:30
Mittwoch 08:00 - 16:30
Donnerstag 08:00 - 16:30
Freitag 08:00 - 15:00

Telefon

+49 711 2196-0

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