Architektenkammer Baden-Württemberg

Architektenkammer Baden-Württemberg Über 25.000 Planerinnen + Planer. Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur. Baukultur + Gestaltung für Morgen. Wir sind Kammer. 🏗🏡

Als Körperschaft öffentlichen Rechts im Bereich Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung tätig.

Endlich Urrrrrlaub🏊‍♂️🏄‍♀️ 🏖️ 🥾 ⛺ 🍹🍨  Am 30. Juli sind in Baden-Württemberg die Sommerferien gestartet und auch das Soci...
07/08/2026

Endlich Urrrrrlaub🏊‍♂️🏄‍♀️ 🏖️ 🥾 ⛺ 🍹🍨

Am 30. Juli sind in Baden-Württemberg die Sommerferien gestartet und auch das Social Media Team der Architektenkammer Baden-Württemberg verabschiedet sich jetzt in die Sommerpause. Bevor wir für die nächsten Wochen Laptop, Kamera und Smartphone gegen Badetuch, Wanderschuhe und Wohnmobil tauschen, anbei noch die wichtigsten Informationen: Der Kammer-Newsletter geht ebenfalls in eine vierwöchige Pause.

Ab September geht es weiter mit aktuellen Nachrichten, Stories und Veranstaltungshinweisen zu Kammer, Berufspolitik und Baukultur (wobei es durchaus sein kann, dass wir hier vereinzelt doch was posten, never say never 😎 )

Auch das Haus der Architektinnen und Architekten nimmt eine Auszeit: Vom 7. bis einschließlich 30. August bleibt das Forum HdA als Veranstaltungsort geschlossen.

Wichtig: Die Architektenkammer Baden-Württemberg selbst macht keine Sommerpause. Die Geschäftsstelle ist weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar. Alle Informationen dazu findet Ihr auf unserer Website.

Wem in der Zwischenzeit nach AKBW-Inhalten ist, dem empfehlen wir einen Ausflug in unsere digitalen Archive:

-> Auf dem Vimeo-Kanal der Architektenkammer warten Filme, Interviews, Vorträge und Veranstaltungsdokumentationen auf euch, bestens geeignet für Unterhaltung bei Sommergewittern: https://vimeo.com/akbw?msockid=31c676e34bb261ef262f61a24ac66084

-> Auch die vergangenen Ausgaben unseres Newsletters mit allen wichtigen News aus dem Ländle stehen online zum Nachlesen bereit: https://www.akbw.de/newsletter-archiv

-> Und auf unserer DAB-Regionalseite findet ihr berufspolitische Themen, Positionen und Sonderbeiträge zur Baukultur in Baden-Württemberg: https://www.dabonline.de/baden-wuerttemberg

Wir wünschen allen Kammermitgliedern, Follower:innen und Kolleg:innen einen schönen Sommer, mit neuen Eindrücken, guten Begegnungen und ausreichend Zeit zum Durchatmen. Im September melden wir uns zurück! Bis dahin, gehabt euch wohl☀️

Die Kammer hat gewählt: 41 Kammergruppen haben neue Leitungsteams bzw. Vorsitzende oder die bisherigen bestätigt. 42 Kam...
06/08/2026

Die Kammer hat gewählt: 41 Kammergruppen haben neue Leitungsteams bzw. Vorsitzende oder die bisherigen bestätigt. 42 Kammermitglieder, die sich um ein Mandat für die Landesvertretendenversammlung (LVV) bewarben, stehen ebenso fest. Die Vorfreude auf den Herbst der Kanmmerwahlen steigt: dann werden das Präsidium der Architektenkammer Baden-Württemberg gewählt – und die neue Präsidentin/der neue Präsident. Der einzige Wermutstropfen ist die Wahlbeteiligung. Trotz Wahl-O-Mat, Kandidierenden-Portal, Online-Voting, Mailings, Aufrufen im Newsletter, Kampagnen auf Social Media haben von weit über 25 000 Kammermitgliedern nur rund 4700 ihre Stimme abgegeben. Das ist prozentual besser als bei den letzten Kammerwahl, aber natürlich für eine Organisation, die auf ihre demokratische Struktur große Stücke hält, nicht zufriedenstellend.

Umso mehr möchten wir all jenen Kammermitgliedern unseren Dank aussprechen, die aktiv wurden, die ihre Kreuze gemacht haben und/oder ehrenamtlich tätig sein werden für die Architektenkammer Baden-Württemberg und sich dort mit teils diffizilen fachlichen Themen und Fragen des Berufsstandes auseinandersetzen – zum Wohle der Kammergemeinschaft. Hauptgeschäftsführer Hans Dieterle: „Wir bedanken uns herzlich bei allen Kandidierenden für die Bereitschaft, Verantwortung für die Kammer zu übernehmen und gratulieren den Gewählten zu ihrem Wahlerfolg.“

Das Kammerwahljahr ist noch nicht zu Ende. Bei den Bezirksvertreterversammlungen Anfang November werden die Bezirksvorstände, bei der LVV Ende November der Landesvorstand, ein neuer Präsident/eine neue Präsidentin sowie zwei Vize-Präsident:innen gewählt. Der Start der Bewerbungsphase für diese Ämter ist am 10. August.

Auf www.kammerwahlen2026.de findet Ihr die Wahlergebnisse im Überblick.

Die IFBau-Highlights im August 2026 🌞 Die Sommerferien sorgen im August für eine kleine Pause im Seminarprogramm - umso ...
03/08/2026

Die IFBau-Highlights im August 2026 🌞

Die Sommerferien sorgen im August für eine kleine Pause im Seminarprogramm - umso mehr Zeit, um schon jetzt einen Blick auf den September zu werfen. Dort erwartet Euch wieder ein vielfältiges Programm mit fachlicher Vertiefung, praxisnahen Impulsen und wertvollem Austausch. Nutzt die ruhigeren Wochen, um Euch Eure Plätze zu sichern!

Nachhaltigkeitskoordination - DGNB: Grundlagen des nachhaltigen Bauens
Der Grundstein aller nachhaltigen Bauprojekte ist das Wissen darüber, welche Aspekte bei der Umsetzung relevant und zielführend sind. In diesem Kompaktkurs lernen Sie die wesentlichen Grundlagen des nachhaltigen Bauens kennen – sei es bei einzelnen Gebäuden oder im ganzen Quartier.
Referierendenteam: DGNB GmbH German Sustainable Building Council
Termin: 26.- 27.08.2026

Low-Tech-Architektur II - Vertiefung:
Dieses Seminar baut inhaltlich auf dem Seminar „Low-Tech-Architektur l - Grundlagen“ auf und vertieft die Inhalte systematisch und praxisnah. Im Mittelpunkt stehen Strategien und Planungsprinzipien für die Entwicklung nutzungs- und ortsspezifischer, zukunftsfähiger Low-Tech-Architekturen.
Referentin: Prof. Dr.-Ing. Angèle Tersluisen, Energieberaterin, DGNB-Consultant, ee concept GmbH, Darmstadt
Termin: 16. - 17.09.2026

Wirtschaftlichkeit im Architekturbüro:
Die Wirtschaftlichkeit eines Architektur- oder Ingenieurbüros ist die tragende Säule ihrer freiberuflichen und unternehmerischen Aktivitäten. Lernt, wir ihr eure wirtschaftliche Situation darstellt, überwacht und Trends erkennt, um rechtzeitig auf Änderungen reagieren zu können.
Team: Dipl.-Ing. Hansjörg Selinger, Architekt und Wirtschaftsingenieur, Rottweil
Termin: 17.09.2026

BIM Modul 1 Basiswissen BIM:
Die Baustelle der Zukunft ist vernetzt und wird mit hochdigitalisierter Hilfe gemanagt. Als erster Teil des Qualifizierungsprogramms BIM - Planen, Bauen und Betreiben stellt Modul 1 Basiswissen BIM die fachlichen Grundlagen dafür zur Verfügung.
Referierendenteam:
Termin: 22.09. - 09.10.2026

38 Grad im Schatten? Mit der Installation „Stresstest“ thematisierte der Deutsche Pavillon auf der Architektur-Biennale ...
30/07/2026

38 Grad im Schatten? Mit der Installation „Stresstest“ thematisierte der Deutsche Pavillon auf der Architektur-Biennale 2025 die Herausforderungen des Hitzestresses in urbanen Räumen und forderte ein Umdenken in der Stadtplanung. Die Besucher sollten spüren, was es heißt, wenn Extremwetter zunehmen und bereits im April Juli-Temperaturen herrschen. Simulationen braucht es keine mehr. Der Deutsche Wetterdienst meldete im Juni die meisten Extremhitzetage in Folge, Touren und Sommerfeste werden abgesagt, Krankenhäuser klagen über Kapazitätsengpässe, bis Anfang Juli starben circa 5.000 Menschen in Deutschland an Hitzefolgen – so viel wie früher das ganze Jahr nicht. Die Botschaften aus der Bruthitze sind unüberhörbar: Umdenken!

Bereits 2024 verfassten die Architektenkammer Baden-Württemberg und die Landesärztekammer einen gemeinsamen Handlungsappell an Land und Kommunen, den baulichen Hitzeschutz verpflichtend festzuschreiben. Am heutigen Erdüberlastungstag erneuert die AKBW ihren Appell, Hitzeschutz als Pflichtaufgabe in der LBO BW zu verankern und Kommunal-Programme für urbanen Hitzeschutz aufzulegen.

Das AKBW-Kompetenzteam Nachhaltigkeit befasst sich intensiv mit Klimaanpassungsstrategien. Aktuell erarbeiteten die Klimaschutzexperten ein Positionspapier zum Baumschutz, laut den Verfassern – Landschaftsarchitekt Tim Kaysers, planstatt senner, und Freier Architekt BDA Nobuhiro Sonoda – die Klimaschutzmaßnahme Nummer eins. Gefordert wird die Aufnahme der Baumschutzanordnung in die nächste Novelle der LBO BW (§ 53a) als effektives Instrument, um den Schutz wertvoller Bäume landesweit zu vereinheitlichen, digital abzusichern und mit den bauordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahren (Virtuelles Bauamt) zu verzahnen. Sinnvoll sei auch die Einführung eines landesweiten digitalen Baumkatasters nach Vorbild der britischen TPO (Tree Preservation Order), das alle Baumschutzanordnungen dokumentiere und für Bauverwaltungen zugänglich mache. Im SWR-Interview brachte AKBW-Vorstand Albrecht Reuß die Strategie einer zukunftsfähigen Stadtplanung auf den einfachen Nenner: „Viel mehr Grün und mehr Wasser.“

Foto 1: Wolfgang Hasselmann auf Unsplash

Grafik 2 und Foto 3: Tim Kaysers

29/07/2026

Gute Nachrichten für alle Architekt:innen und Stadtplaner:innen als Beamte im öffentlichen Dienst: die zweijährige JunAS-Zeit (ehemals AiP/SiP) wird nun als so­ge­nannte „Er­fah­rungs­zeit“ anerkannt in Bezug auf Stellen, bei denen die Eintragung in die Architektenliste keine Laufbahnvoraussetzung ist. Daraus kann sich nach dem Landesbesoldungsgesetz BW die Ein­grup­pie­rung in eine höhere Besoldungsstufe ergeben. Mit die­sem Urteilsspruch des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richtes en­de­te ein jah­re­lan­ger Rechtsstreit zwischen einer als Lan­des­beam­tin tätigen, ein­ge­tra­genen Architektin und dem Lan­des­amt für Be­sol­­dung und Versorgung Baden-Württemberg. Sonja Scharkowski, AKBW-Justiziarin, erläutert im Video die Details zu dem Grundsatzurteil. In der dem Urteil zugrundeliegenden Fallgestaltung war die Tätigkeit als Architekt:in im Praktikum für das Amt der Bauoberinspektorin keine Laufbahnvoraussetzung, sondern "nur" ein erfolgreich abgeschlossenes Architekturstudium. Folgerichtig war in diesem konkreten Fall die berufspraktische Tätigkeit als Berufserfahrung anzuerkennen.

Die Architektenkammer Baden-Württemberg unterstützte die Klage des Mitglieds finanziell wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung für alle Architekt:innen und Stadtplaner:innen im Beamtendienst. Das Verwaltungsgericht Freiburg und der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hatten die Anerkennung der Praxiszeit vorinstanzlich verneint. Das Bundesverwaltungsgericht kam im Revisionsverfahren nun zur gegenteiligen Auffassung.

Wer davon konkret profitiert, erklärt Sonja Scharkowski: „Alle Mitglieder, die neu als Beamte in den öffentlichen Dienst eintreten“. Denn die Anerkennung der Erfahrungszeiten aus den Junior-Jahren schlägt sich „unmittelbar in der Eingruppierung in den Erfahrungsstufen nieder, und damit mittelbar auch auf die Höhe der Besoldung.“ Für weitere Informationen wendet euch gerne an unsere Rechtsberatung für Mitglieder.

Vollbepackt mit Wissenswertem aus Berufspolitik und Gesetzgebung war Update 2026, das jährliche Informationsformat der A...
28/07/2026

Vollbepackt mit Wissenswertem aus Berufspolitik und Gesetzgebung war Update 2026, das jährliche Informationsformat der Architektenkammer Baden-Württemberg Das Auftaktgespräch mit Pressesprecherin Gabriele Renz bestritten Kammerpräsident Markus Müller sowie AKBW- und BAK -Vizepräsident Stephan Weber – Grund: Amtszeitbegrenzung - letztmalig in dieser Funktion. 2026 stehen in der AKBW weitgehende personelle Veränderungen an. Bis 1. August werden Kammerguppenvorsitze und die Landesdelegierten gewählt, die LVV wiederum bestimmt im Spätherbst Landesvorstand sowie Präsidentin/Präsident. Müllers Bitte an die rund 1000 anwesenden und zugeschalteten Mitglieder: „Gehen Sie wählen! Das wird die Kammer nochmal stärken.“ Es hätten sich großartige Persönlichkeiten gefunden.

Wer auch immer an der AKBW-Spitze stehen wird: Er oder sie hat es mit einer neuen Bauministerin zu tun. Einen ersten Eindruck hinterließ Theresa Schopper beim Sommerlichen Empfang. Müller lobte deren Offenheit, Kooperationsbereitschaft und den Willen, voranzukommen. “Entscheidend ist, dass wir in der Zusammenarbeit mit den Baurechtsbehörden und bei den Prozessen gut aufgestellt sind“, so Müller. Gemeinsame Fortbildungen mit Baurechtsbehörden seien denkbar. Das und vieles mehr wolle man angehen.

Stephan Weber stellte die ARKO vor, die Architektenkooperative. Als Genossenschaft gegründet, bietet sie treuhänderisch einen kuratierten Datenraum für Planungsdaten. Die AKBW gehört zu den Erstzeichnern.

In die Tiefe ging es dann in den Fachvorträgen: Kammer-Justiziarin Sonja Scharkowski über relevante Neuerungen in der Novelle des Architektengesetztes. Der Stadtplaner Oliver Strobel, citiplan | Raum für Menschen, beleuchtete die Anwendungschancen des neuen „Bau-Turbo“ für Kommunen. Und AKBW-Referent Jochen Stoiber gab in bewährter Kompetenztiefe eine Übersicht über die neue Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, die er mit dem Plädoyer für einen „Belastungsstopp bei Bauvorschriften“ schloss.

Update 2026 verpasst? Kein Problem. Mitschnitte und Handouts der informativen Vorträge sind auf der Homepage eingestellt: https://www.akbw.de/angebot/kammerveranstaltungen/update26

„Neue Praxis! Neue Praxis?“ hieß es zum dritten Mal bei den Architekturgesprächen. Moderator Christian Holl und seine Gä...
24/07/2026

„Neue Praxis! Neue Praxis?“ hieß es zum dritten Mal bei den Architekturgesprächen. Moderator Christian Holl und seine Gäste gingen der Frage nach, wie Architekt:innen künftig arbeiten werden. Das Thema sei „ein scheues Reh, das schon wieder woanders steht, während man darüber spricht“.

Diesmal zu Gast im HdA: Dagmar Pelger, , und Julia Naumann, Naumann Wasserkampf Architekten, die akademische Lehre und berufliche Praxis verbinden.
Ziel von coopdisco ist es, gemeinwohlorientierte Orte zu entwerfen. Die Vereinsmitglieder verstehen Architektur als Werkzeug, gesellschaftliche Prozesse zu begleiten. Aus Initiativen wie „Stadt von unten“ entstanden Projekte zu bezahlbarem Wohn- und Gewerberaum sowie Kooperationen mit dem Mietshäusersyndikat. Beim „UMordnungsPLANee“ für die Humboldt-Universität wurden Strategien erarbeitet, die Institutsräume der Ethnologie zugänglicher für eine diverse Nutzerschaft zu machen. Mit Öffnung der Planung für Partizipation werde die Kommunikation selbst zur Entwurfsaufgabe, so Pelger.

Julia Naumann stellte die Entwicklung ihres Büros vor. Unter dem Titel „Kill the Author“ sprach sie über den Abschied von der klassischen Autorenschaft. Eng damit verknüpft: „Kill your Style“ – kein Festhalten an einem äußeren Stil, einer Marke als Selbstzweck. Jede Aufgabe sei individuell zu beantworten. Ihre Beispiele: die Gustav-Adolf-Gedenkstätte im Ensemble des Museums Lützen 1632 oder die Bedürfnisanstalt im Park an der Ilm in Weimar. Unter dem Maxime „Kill the Image“ warnte Naumann vor schnell konsumierbaren Visualisierungen. Die Logiken sozialer Medien stünden oft im Widerspruch zur Langfristigkeit und Komplexität architektonischer Prozesse. Schließlich die Gegenposition: „Don’t kill the Idea.“ Loslassen eröffne Freiräume, Zusammenarbeit führe zu neuen Perspektiven.

Deutlich wurde: Beide setzen auf Dialog, hinterfragen gewohnte Muster und betonten die Bedeutung der Auftraggeberschaft: „Ein Projekt ist nur so gut, wie alle Beteiligten“, so Julia Naumann. Und Dagmar Pelger: „Für gute Planung benötigt man Bedingungen, unter denen man glaubt, sinnvoll arbeiten zu können. Dafür muss man sich eine Auftraggeberschaft suchen, mit der das geht."

Jetzt aber schnell: Eure Stimme zählt!Die Architektenkammer Baden-Württemberg lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Mehr...
23/07/2026

Jetzt aber schnell: Eure Stimme zählt!

Die Architektenkammer Baden-Württemberg lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen kandidieren aktuell für Kammergruppenvorsitze und die Landesvertreterversammlung. Noch bis 1. August 2026, 16 Uhr, könnt Ihr Eure Stimme via Onlinewahl abgeben. Die Zugangsdaten wurden per Post versendet.

Ihr möchtet Euch vor Eurer Entscheidung noch genauer informieren? In der Kandidierendenübersicht findet Ihr die Profile und Motivations-Statements aller Bewerberinnen und Bewerber, die ihr hier im Video im Schnelldurchlauf zumindest kurz schonmal gesehen habt 😉. Ein Kammer-Wahl-O-Mat unterstützt Euch dabei, eigene Positionen anhand von 33 Thesen abzugleichen und eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen.

Bitte nutzt Euer Wahlrecht! Mit Eurer Teilnahme stärkt Ihr die demokratische Legitimation der gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Und: Die Delegierten der Landesvertreterversammlung votieren im Herbst für ein neues Präsidium, also Präsidentin/Präsident und Vizes, die die AKBW für 5 Jahre nach außen repräsentieren und der Kammer eine Richtung geben. Ihr seht: Eure Stimme hat Gewicht!

🔗 Alle Informationen zu den Kammerwahlen 2026 sowie die Links zur Online-Wahl, zum Wahl-O-Mat und zu den Kandidierendenprofilen findet Ihr auf www.kammerwahlen2026.de.

Fünf Minuten Präsentation, Übergabe von Stele + Urkunde, Jury-Begründung, Fototermin: Auf der Preisverleihung des ARCHIT...
22/07/2026

Fünf Minuten Präsentation, Übergabe von Stele + Urkunde, Jury-Begründung, Fototermin: Auf der Preisverleihung des ARCHITEKTINNENPREISES akbw 2026 war enge Taktung angesagt – der Blick auf die Uhr oblag Moderatorin Andrea Fuchs. Die Projekte der Preisträgerinnen sowie der Nominierten für den Publikumspreis hätten, jedes für sich, eine komplette Veranstaltungslänge verdient. 42 Arbeiten waren zu jurieren. Odile Laufner vom initiierenden Netzwerk Architektinnen begründete die vier Kategorien beim ARCHITEKTINNENPREIS mit der Bandbreite an Bau- und Planungsaufgaben, die von Frauen übernommen werden: "Unser Berufsfeld ist so groß, dass so viel sichtbar werden konnte". Schließlich gehe es darum, der Arbeit von Frauen eine Bühne zu geben. Dies tat die Architektenkammer Baden-Württemberg zum zweiten Mal.

Die Preisträgerinnen 2026:
-> Maren Tetting, Stadtplanung Leonberg: Termine, News, Tipps und Infos der Stadtverwaltung, in der Kategorie Junior für ihre Masterarbeit „Stadt.Klima.Ungleichheit“ - einem Analysetool für Hitzespots
-> Veronika Lisanne Kazmeier, c/o Sommerberg, für eine Dachsanierung in der Kategorie „U40“
-> Dr. Gabi Lebherz, Stadtplanungsamt Stadt Freiburg, in der Kategorie „Interdisziplinäre Prozessgestaltung/Innovation“ für die Prozessbegleitung Soziale Stadt Weingarten-West
-> Julia Bienhaus, , in der Kategorie Einzelprojekt für „Zwei Häuser G., Karlsruhe“, die Sanierung eines Hirtenhauses von 1730
-> Der Publikumspreis erhält Sonja Bl**er, faktorgruen, für „Fit fürs Klima – Schulcampus evangelische Schulen am Firstwald“, Mössingen, für die klimaangepasste Umgestaltungsplanung eines Schulhofes.

AKBW-Vizepräsidentin Prof. Susanne Dürr, Architektur | HKA, hatte den Abend im Haus der Architektinnen und Architekten mit einer Feststellung in Sachen Gleichberechtigung eröffnet: „Das Errungene gerät heftig ins Wanken.“ Männlich dominierte Strukturen prägten die Branche, die AKBW werde dagegen weiblicher mit heute 43 Prozent aller Mitglieder, so Dürr mit Hinweis auf die Kammerwahlen. An diesem Abend aber solle „das Selbstvertrauen, die Entscheidungsfreude, der Gestaltungswille, Mut und die Kreativität der ausgezeichneten Frauen strahlen“.

Foto: Jan Potente/AKBW

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