VelsPolSÜD e.V. - INTERESSENVERTRETUNG UND MITARBEITERNETZWERK FÜR LSBTI*-BESCHÄFTIGTE IN POLIZEI, JUSTIZ UND ZOLL IN DEN BUNDESLÄNDERN BADEN-WÜRTTEMBERG UND BAYERN. Ungeachtet der nahezu vollständigen rechtlichen Gleichstellung von LSBTI*-Menschen in Deutschland gibt es immer noch Benachteiligungen und Problemstellungen in der Arbeitswelt. Zudem greift LSBTI*-feindliche Hasskriminalität Menschen,
ihre Würde und damit die Grundlagen des Zusammenlebens in Vielfalt an. VelsPolSÜD tritt für eine wertschätzende, chancengleiche und diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung ein, die für alle Menschen offen ist, unabhängig von deren sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, dem geschlechtlichen Ausdruck oder geschlechtlicher Eigenschaften / Merkmale. Darüber hinaus sollen Vorbehalte von Opfern LSBTI*-feindlicher Gewalt gegenüber Strafverfolgungsbehörden abgebaut werden. Mit der Arbeit von VelsPolSÜD soll hierfür ein Beitrag geleistet werden. Unser Zweck:
Zweck des Vereins ist die Interessenvertretung, Vernetzung, die Unterstützung und Förderung von LSBTI*-Beschäftigten in Polizei-, Justiz- und Zollangehörigen bei der Verwirklichung ihrer Menschenwürde, insbesondere im Hinblick auf ihre dienstliche Tätigkeit im Sinne des Wohlfahrtswesen. Des Weiteren fördert der Verein die Kriminalprävention in Hinblick auf homophobe Gewalt. Zweck des Vereins ist außerdem die Förderung der Bildung und Erziehung, indem der Verein die Allgemeinheit über sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt aufklärt und somit weitverbreitete Vorurteile über LSBTI*-Menschen abzubauen hilft. Dieser Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch:
- Durchführung von oder unter Mitwirkung an öffentlichen Veranstaltungen,
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen an den Fortbildungseinrichtungen von Polizei, Justiz und Zoll,
- Zusammenarbeit mit anderen Personen, Vereinen, Verbänden und Institutionen die den gleichen Zweck oder Ziele verfolgen,
- Beratung der Landesregierung, Landesministerien bei der Angleichung von gesetzlichen Regelungen,
- Beratung von Verbänden und anderen Organisationen bei der Angleichung von gesetzlichen Regelungen,
- Meinungsaustausch mit Personen, Vereinen, Verbänden und anderweitigen Institutionen, in Form von Seminaren, Vorträgen oder sonstigen Veranstaltungen, die der Bildung dienen und der Vermittlung der satzungsmäßigen Ziele des Vereins beitragen,
- Bürgerliches Engagement bei der Aufarbeitung und Dokumentation der historischen Vergangenheit, insbesondere der Verfolgung von LSBTI*-Menschen im Dritten Reich und Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland,
- Stellungnahmen zu sexualwissenschaftlichen, pädagogischen, theologischen, medizinischen, sozialen, rechtlichen und politischen Fragen, die LSBTI*-Menschen betreffen,
- Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Vereinigungen, Verbänden und sonstigen Organisationen vergleichbarer Zielsetzung. Unser Ziel:
Ziel von VelsPolSÜD ist es, die weit verbreiteten Vorurteile in der Gesellschaft über Lesben, Schwule, Bi- und Trans*-Menschen abzubauen, um so der Diskriminierung von Homosexuellen entgegenzuwirken. VelsPolSÜD verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. VelsPolSÜD ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins werden nur für die satzungsgemäßen Zwecke, Ziele und Aufgaben verwendet werden. VelsPolSÜD ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und neutral. Unsere Aufgaben:
Die Beratung, Vernetzung und Unterstützung der Mitglieder, sowie aller natürlichen und juristischen Personen, die sich an den Verein wenden, soweit es in den Möglichkeiten der Mitglieder und der Organe des Vereins steht. Des Weiteren werden die Interessen der Mitglieder nach außen vertreten. Die Durchführung von und Mitwirkung an Veranstaltungen, um Vorurteile in Polizei, Justiz und Zoll, sowie in der Gesellschaft über LSBTI*-Menschen abzubauen, um so Diskriminierung entgegenzuwirken und allen LSBTI*-Polizei-, Justiz- und Zollbediensteten in ihrer besonderen Lebenssituation zu helfen, sowie LSBTI*-feindlicher Hasskriminalität entschieden entgegen zu treten. Dies geschieht insbesondere durch:
- Unterstützung und Hilfeleistung für alle LSBTI*-Angehörigen in Polizei-, Justiz- und Zoll;
- der Bekämpfung von und Aufklärung über LSBTI*-feindlicher Hasskriminalität;
- die Aufnahme und Förderung des Meinungsaustausches mit anderen Personen, Vereinen, Verbänden und Institutionen im Sinne der in der Satzung festgeschriebenen Ziele des Vereins;
- die Mitgestaltung und Einrichtung von Gesprächskreisen und Beratungseinrichtungen;
- die Erarbeiten und Verbreiten von zielgerichteten Informationen
- die Unterstützung von Behörden und Einrichtungen bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung;
- die Unterstützung der Ansprechpersonen LSBTI* sofern diese eingerichtet sind;
- die Beratung der jeweiligen Landesregierung und der Innenministerien in allen die Vereinszielsetzung entsprechenden Belangen.