Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V.

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Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. Solidarität mit Israel

14/10/2026

VA Empfehlung

Salman Schocken: Topographien eines Lebens

Wann: DO 15.10.26, 18:00 – 19:30 Uhr
Wo: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Kosten: fjbk-Mitglieder 6 € / Nicht-Mitglieder 8 €

Die Deutschlandweit größte israelsolidarische Kundgebung gegen jeden Antisemitismus und die Aktionstage für Israel und g...
13/10/2026

Die Deutschlandweit größte israelsolidarische Kundgebung gegen jeden Antisemitismus und die Aktionstage für Israel und gegen Antisemitismus haben es aufgezeigt:

ביחד ננצח

Zusammen sind wir stark! Gemeinsam werden wir gewinnen.

Je mehr wir sind, desto mehr können wir tun.

Die Mitgliedschaft bei der DIG Region Stuttgart e.V. steht allen israelsolidarischen Menschen offen, die sich mit unserem Selbstverständnis identifizieren können.

Informationen und Mitgliedsanträge unter [email protected]

Die DIG Region Stuttgart e.V. blickt auf gelungene Aktionstage für Israel und gegen Antisemitismus zurück. Bei der deuts...
11/10/2026

Die DIG Region Stuttgart e.V. blickt auf gelungene Aktionstage für Israel und gegen Antisemitismus zurück. Bei der deutschlandweit größten israelsolidarische Kundgebung gegen jeden Antisemitismus kamen am dritten Jahrestag des 7.10. mehr als 2000 Teilnehmer*innen auf dem Marktplatz in Stuttgart zusammen. Mit der Filmvorführung „The Road Between Us: The Ultimate Rescue“ mit Zeugengespräch im Landestheater Tübingen am 6.10. und der Podiumsdiskussion "Antisemitismus im Kulturbetriebs" im StadtPalais am 8.10. war die Kundgebung von gleichfalls herausragenden Veranstaltungen zu Israel und Antisemitismus eingerahmt.

Wir danken der Überlebenden des 7.10.2023, Adele Raemer, für das Zeugengespräch im Anschluss an die Filmvorführung von „The Road Between Us: The Ultimate Rescue“ am 6.10. und dem LTT und dem Intendanten des LTT Thorsten Weckherlin dafür, dass diese Veranstaltung dort stattfinden konnte. Wir danken dem Bündnis für Israel - gegen Antisemitismus in Tübingen für die Kooperation. Auch danken wir dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis Karlsruhe und seinem Vorsitzenden Bernd Morlock dafür den Film am 5.10. in der Kinemathek in Karlsruhe gezeigt zu haben.

Wir danken dem deutschen Zweig der International Christian Embassy Jerusalem für die Partnerschaft bei der Organisation und Durchführung der Kundgebung am 7.10. auf dem Marktplatz und dem Vorsitzenden der ICEJ, Gottfried Bühler, der dort gesprochen hat.

Wir danken Mihail Rubinstein von der Israelitische Religionsgemeinschaft
Württembergs (IRGW) und der Bürgermeisterin Isabel Fezer für ihre klaren Worte und der iranischen Oppositionellen und Vorsitzenden des Zera Institut, Maral Salmassi, für ihren mutigen Klartext. Wir danken den Überlebenden des Holocaust Eva Erben und des 7. Oktober 2023 Adele Raemer für ergreifende Redebeiträge und teilen ihr Entsetzen über den weltweiten Antisemitismus. Wir hoffen mit unserer unbedingten Solidarität an diesem Tag signalisiert zu haben, dass antisemitische Akteure nicht zwingend stärker sind als die Israelsolidarität. In Stuttgart haben wir die Verhältnisse geklärt.

Wir danken den Christen an der Seite Israels e.V. (CSI) für den LED Truck, der den gesamten Nachmittag und Abend klare Botschaften ausgesendet hat und wir danken herzlich der Band junger Christen, Selma, für die berührende und bekräftigende musikalische Begleitung.

Wir danken unseren Freunden von der IRGW und der DIG AG Karlsruhe für tätige Unterstützung.

Wir danken Keren HaYesod und Stella Syrkin dafür das Dokumentationsprojekt Edut für das sehr viele Zeugenberichte vom 7 Oktober 2023 gesammelt wurden, auf den Marktplatz gebracht zu haben.

Wir danken dem Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), der Jüdische Studierendenunion Württemberg (JSUW), dem Keren Kayemeth Lelsrael Jüdischer Nationalfonds e.V. (KKL-JNF), der Uni ohne Antisemitismus, dem Bündnis für Israel - gegen Antisemitismus Tübingen, dem Bündnis gegen Antisemitismus Freiburg, der Women's International Zionist's Organization (WIZO), der ARC to Israel, den Artists against Antisemitism, dem Verein Jüdisches Leben Kraichgau, dem Verein ehemalige Synagoge Hemsbach, dem Freundeskreis Weinheim Ramat Gan, dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis und Christen für Juden und Israel für die Unterstützung der Kundgebung.

Und wir danken der DIG e.V. und der Werteinitiative dafür, dass sie uns auch unerstützt haben.

Gemeinsam sind wir stark.

Wir danken Sabina Morein von WIZO und der IRGW sowie Bernd Sommer, dem Vorsitzenden der DIG Heilbronn und Mitglied des Präsidium der DIG e.V. für die Moderation
und Sabina auch dafür - von Sela begleitet - die HaTikva gesungen zu haben.

Beigefügte Bilder und Filmaufnahmen zeigen die Eindringlichkeit der Kundgebung auf.

Die Reden von Adele Raemer, Magal Salmassi und unseres Vorsitzenden, Oliver Vrankovic, können auf unserer Facebook Seite nachgelesen werden.

Wir danken der Polizei Stuttgart für den Schutz der Veranstaltung. Wir können für die gute Zusammenarbeit mit der Polizei nicht dankbar genug sein.

Auch den Stuttgarter Märkten gebührt für das Gelingen der Veranstaltung Dank.

Vor allem aber danken wir den mehr als 2000 Teilnehmer*innen. Unter ihnen der Innenminister Manuel Hagel und der CDU Fraktionsvorsitzende Tobias Vogt, denen wir auch für ihre klare pro-jüdische und israelsolidarische Positionierung im Landtag am selben Tag danken wollen.

Die DIG Stuttgart dankt Stephan Trüby für die Moderation der Podiumsdiskussion „Antisemitismus im Kulturbetrieb” am 8.10. im StadtPalais in Stuttgart und den PanelistInnen Sharon On, Hili Perlson, Thorsten Weckherlin und Gerald Fiebig, die sich auf allerhöchstem Niveau ausgetauscht haben. Wir danken dem StadtPalais und im Besonderen für die ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen. Unser Dank gilt natürlich auch der Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart und ihrem Schatzmeister Herrn Bohnet für die Kooperation, die das Podium in dieser Form überhaupt erst möglich gemacht hat. Und wir danken den 70 Teinlnehmer*innen. Und ein besonderer Dank an Lars Henrik Gass, dessen Unterstätzung bei der Planung des Podiums maßgeblich für den Erfolg war.

Wir danken allen israelsolidarischen Akteuren in Baden Württemberg, die mit uns die höchst ambitionierten Aktionstage gegen Antisemitismus erfolgreich umgesetzt haben.

Und wir sind sehr vielen Organisationen und Einzelpersonen zum Dank für Spenden verpflichtet. Ohne Kostendeckung wären die Kundgebung und die Aktionstage eine Idee geblieben.

Und dann vielen Dank allen, die unsere Beiträge zu unseren Veranstaltungen teilen und dadurch bekannt machen.

Mit dem Dank verbunden sei der Aufruf Mitglied der DIG Stuttgart zu werden und damit zur Realisierung weiterer hoch ambitionierter israelsolidarischer Projekte beizutragen.

Wir danken Prof. Dr. Stephan Trüby, Sharon On, Hili Perlson, Gerald Fiebig  und Thorsten Weckherlin für einen hochintere...
10/10/2026

Wir danken Prof. Dr. Stephan Trüby, Sharon On, Hili Perlson, Gerald Fiebig und Thorsten Weckherlin für einen hochinteressanten Panel auf höchstem Niveau zu diesem so wichtigen Thema und tatsächlich wurde be- und durchleuchtet wie moralisch verkommen große Teile des Kulturbetriebs sind und nach Erklärungen dafür gesucht.

Schockierende Beispiele, hochintelligente Erörterungen und Erkenntnis bringende Einordnungen. Vor allem wurde deutlich wie der 7.10. die Verzweckung der Kunst für die anti-israelische Agitation und den Boykott israelischer Künstler*innen befördert hat.

Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen aber in der Kunst- und Kulturszene nochmals stärker ausgeprägt und ihn in der Form der Israelform zu praktizieren eine Art Konsens.

Wir durften uns in Stuttgart bei diesem leidlichen WKV Symposium im März, bei dem das Recht auf Dämonisierung Israels eingefordert wurde, ein Bild vom Zustand des Kulturbetriebs machen.

Was bleibt ist die Einsamkeit israelischer Künstler*innen (insofern sie nicht zu Kronzeuge*innen der Israelfeindlichkeit werden).

Es ist die Aufgabe der Israelsolidarität dem entgegenzuwirken.

Danke der GCJZ Stuttgart für die gelungene Kooperation, dem StadtPalais und natürlich den 70 TN.

Rede von Maral Salmassi bei der israelsolidarischen Kundgebung gegen jeden Antisemitismus auf dem Marktplatz in Stuttgar...
09/10/2026

Rede von Maral Salmassi bei der israelsolidarischen Kundgebung gegen jeden Antisemitismus auf dem Marktplatz in Stuttgart am 7.10.26

Liebe Freunde,

mein Name ist Maral Salmassi. Ich wurde in Teheran geboren und kam 1986 als
Flüchtlingskind nach Deutschland

Meine Familie floh vor jenem Regime, das die Hamas finanziert und bewaffnet und in
dessen Machtzentrum die Unterstützer und Mitarchitekten des 7. Oktober sitzen.
Deshalb stehe ich heute nicht nur aus Solidarität mit Israel hier. Als Iranerin kann ich den
Schmerz dieses Tages sehr persönlich nachempfinden.

Am 7. Oktober wurden Menschen in ihren Häusern überfallen. Frauen wurden vergewaltigt
und verstümmelt. Kinder, alte Menschen und ganze Familien wurden ermordet oder
verschleppt. Niemand wurde verschont.

Anfang dieses Jahres haben die Schergen des islamischen Regimes im Iran innerhalb von
nur zwei Tagen Zehntausende meiner Landsleute auf bestialische Weise abgeschlachtet.
Sie schossen auf Männer und Frauen, auf Jugendliche und Kinder. Sie verschleppten
Menschen, folterten, verstümmelten und vergewaltigten.

Es war dieselbe Logik, dieselbe Grausamkeit und dieselbe Verachtung des menschlichen
Lebens.

Was die Opfer trennt, sind Grenzen. Was die Täter verbindet, ist eine Ideologie.
Wir Iraner und die Israelis haben denselben Feind. Aber dieser Feind ist nicht nur der
Feind Israels oder der Peiniger der Iraner. Er hat der freien Welt den Kampf angesagt, weil
er nicht erträgt, was ein freies Leben bedeutet: selbst zu entscheiden, was man glaubt,
wen man liebt und wie man leben will.

Das Regime in Teheran und seine Terrorarme – Hamas, Hisbollah, die Houthis und andere
islamistische Milizen – haben einen regelrechten Todeskult errichtet. Sie opfern das Leben
ihrer eigenen Bevölkerung, um andere zu vernichten. Sie nennen den Tod „Märtyrertum“,
Mord „Widerstand“ und die Vernichtung Israels „Befreiung“.
Und ausgerechnet dieser Todeskult findet heute in westlichen Gesellschaften Unterstützer.
Seit dem 7. Oktober mussten wir erleben, wie schnell der Judenhass wieder offen zutage
trat.

Nicht erst nach der israelischen Reaktion.

Noch während in Israel die Leichen identifiziert wurden, wurde in deutschen und
europäischen Städten bereits gefeiert.

Der alte Judenhass hat sich lediglich ein neues Vokabular zugelegt. Er spricht heute von
„Dekolonisierung“, „Widerstand“ und „Antizionismus“. Er trägt eine Kufiya, bezeichnet sich
als progressiv und hält sich dabei auch noch für moralisch überlegen.

Natürlich ist nicht jede Kritik an einer israelischen Regierung antisemitisch.

Aber wenn in keinem anderen Land die Geschichte erst mit seiner Verteidigung beginnt
und der vorausgegangene Angriff einfach aus der Erzählung verschwindet, geht es nicht
um Kritik.
Wenn ausgerechnet dem jüdischen Staat das Recht abgesprochen wird, seine Bürger zu
schützen, geht es nicht um Menschenrechte.

Und wenn die Ermordung von Juden als „Widerstand“ gefeiert wird, dann ist das
Judenhass.

Ohne jede Euphemisierung.

Besonders schändlich ist die Heuchelei jener radikalisierten Linken, die behaupten, sich
um die Palästinenser zu sorgen.

Wären ihnen palästinensische Menschenleben tatsächlich wichtig, würden sie sich an die
Spitze des Kampfes gegen die Hamas stellen. Sie würden die se****le Gewalt gegen
israelische Frauen verurteilen – ohne Relativierung, ohne Ausflüchte und ohne den Opfern
zunächst eine politische Gesinnungsprüfung abzuverlangen.

Sie würden auch über die Gewalt und die se****le Unterdrückung sprechen, denen
palästinensische Frauen unter der Herrschaft der Hamas ausgesetzt sind.
Und sie würden nicht neben den Fahnen der Islamischen Republik und der Hisbollah
marschieren – neben den Symbolen jener Kräfte, die diesen Krieg finanzieren und das
Leid der Palästinenser für ihre Vernichtungsfantasien instrumentalisieren.

Wer unter den Fahnen der Kriegstreiber marschiert, fordert keinen Frieden. Wer
Vergewaltigungen relativiert, weil die Opfer Israelinnen sind, verteidigt keine Frauenrechte.
Und wer mit den Henkern des iranischen Volkes demonstriert, sollte uns nichts über
Menschenrechte erzählen.

Als Anfang dieses Jahres Zehntausende Iranerinnen und Iraner ermordet wurden, blieben
viele dieser selbsternannten Menschenfreunde auffallend still.

Es gab keine besetzten Universitäten, keine Protestcamps und keine weltweiten
Massendemonstrationen. Kaum ein Wort kam von jenen, die sonst jeden Tag so taten, als
würden sie um Menschenleben trauern.

Ihre Empörung beginnt offenbar dort, wo sie sich gegen Israel richten lässt. Und sie endet
dort, wo Iraner von genau jenem Regime ermordet werden, das die Hamas finanziert.
Das Leid der Palästinenser dient ihnen als moralische Kulisse. Den Kräften, die dieses
Leid bewusst verlängern, jubeln sie zu.

All das macht diesen Jahrestag noch schwerer.

Drei Jahre nach dem 7. Oktober sind Israelis erschöpft. Viele Iraner sind es ebenfalls.
Unsere beiden Völker trauern um ihre Toten, fürchten um ihre Familien und fragen sich,
wie viele Menschen noch sterben müssen und wie viel Krieg und Vernichtung noch vor
uns liegen.

Ich weiß nicht, wann wir das Licht am Ende dieses Tunnels sehen werden. Und es wäre
unehrlich, heute so zu tun, als hätte ich darauf eine tröstliche Antwort.
Aber wenn ich auf Israel und die jüdische Geschichte blicke, sehe ich etwas, von dem wir
Iraner lernen können.
Juden mussten über Jahrtausende hinweg um ihre Identität kämpfen. Sie wurden
vertrieben, verfolgt und sollten immer wieder ausgelöscht werden. Doch sie haben ihre
Sprache, ihre Bräuche und ihr historisches Gedächtnis nicht nur bewahrt, sondern auch
weiterentwickelt und reformiert, ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Auch wir Iraner müssen gerade wieder lernen, wer wir sind.

Nach der Ermordung von Mahsa Amini wurde „Frau, Leben, Freiheit“ zum Ruf unserer
Freiheitsbewegung. Heute hört man auf den Straßen des Iran „Javid Shah“ – „Es lebe der
Schah“.

Für uns Iraner ist es vor allem die Rückforderung einer iranischen Identität, die das
islamische Regime seit fast fünfzig Jahren zu vernichten versucht.

An diesem Punkt berühren sich unsere Geschichten. Sie sind nicht dieselben. Aber das
jüdische Volk hat etwas bewahrt, das wir Iraner gerade mühsam wieder freilegen: das
Bewusstsein dafür, wer wir waren, wer wir sind und wer wir sein wollen.

Wenn ich heute „Am Israel Chai“ höre, höre ich darin nicht nur: „Das Volk Israel lebt.“
Ich höre auch: Wir haben uns nicht verloren.

Genau das bedeutet für viele Iraner heute „Javid Shah“.
Das Regime wird verschwinden. Iran wird bleiben. Israel auch.
Vielen Dank.

Am Israel Chai
Javid Shah

💔💔
09/10/2026

💔💔

Sieben Jahre sind vergangen seit dem Tag der uns als Gemeinschaft erschütterte und seither geprägt hat 💔

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