22/07/2026
In diesem Post zur Beendigung des Bundesprogramms Respekt Coaches lassen wir die Respekt Coaches einfach mal selber reden..
Danke für eure Worte und liebe Grüße nach Bitterfeld :
Ein herzliches „Hallo“ von uns Respekt Coaches aus Bitterfeld-Wolfen! 💜
Besonders wertvoll für unsere Schulen sind die Lern- und Erfahrungsräume, die wir gemeinsam mit jungen Menschen gestalten. Es sind Räume, die verbinden, den Zusammenhalt stärken, einen offenen Austausch fördern und dazu einladen, sich mit Freude einzubringen – ganz ohne Druck oder Bewertung.
Hier lernen junge Menschen, respektvoll miteinander umzugehen und Vielfalt wertzuschätzen. Sie erleben demokratische Werte, lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, Konflikte konstruktiv zu lösen und sprechen oft zum ersten Mal offen über Themen, die sie bewegen.
Unsere Projekte, Workshops und schulischen Exkursionen ermöglichen es Jugendlichen, komplexe und herausfordernde Themen wie Rassismus oder Antisemitismus durch kreative, erlebnispädagogische und lebensweltnahe Formate zu bearbeiten. Sie können Fragen stellen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und erfahren, wie ein respektvolles und vielfältiges Miteinander gelingen kann.
Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten und demokratiefeindliche und extremistische Einstellungen an Einfluss gewinnen, braucht es präventive Bildungsarbeit mehr denn je.
Mit dem Ende des Bundesprogramms Respekt Coaches entsteht eine große Lücke.
Junge Menschen verlieren wichtige Lern- und Erfahrungsräume und Schulen bewährte Strukturen und Angebote, die Demokratiebildung, Antidiskriminierungsarbeit und Extremismusprävention niedrigschwellig und nachhaltig miteinander verbinden.
Diese Präventionsarbeit darf kein zeitlich begrenztes Projekt sein, sie muss dauerhaft und verlässlich an allen Schulen verankert werden.
Denn Demokratie muss gelernt, gelebt und mitgestaltet werden. Dafür braucht es Räume, Zeit und Möglichkeiten – besonders für junge Menschen. 💜🌱✨