Die Anlauf- und Beratungsstelle „Café Strich-Punkt“ ist ein Ort für junge Männer und Transs*xuelle, die sich regelmäßig in der mann-männlichen Prostitution anbieten oder sich im Milieu der mann-männlichen Prostitution aufhalten. Ihr Leben wird geprägt von Sorge um ihren Aufenthalt, existenzieller und finanzieller Not. Dazu kommen Diskriminierung, gesellschaftliche Verachtung, Sucht und Gewalterfah
rungen. Das „Café Strich-Punkt“ ist eine Kooperationseinrichtung des Vereins zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. Anlaufstelle für weibliche und männliche Prostituierte
Jakobstr. 3
70182 Stuttgart
Tel.: 0711/67 21 24 48
E-Mail 1: [email protected]
E-Mail 2: [email protected]
Internet 1: www.verein-jugendliche.de
Internet 2: www.aidshilfe-stuttgart.de
Wann? Montags, 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Mittwochs, 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr
(Haltestelle Rathaus mit den Stadtbahn-Linien U1, U2, U4; Bus: Linien 43, 44)
Alles anonym und kostenlos! Streetwork:
- Montags und mittwochs, von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr, in der Arnulf-Klett-Passage am Stuttgarter Hauptbahnhof und an der Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie.
- Jeden Mittwoch, von 20.30 Uhr bis 23.00 Uhr, in der Arnulf-Klett-Passage am Stuttgarter Hauptbahnhof, an der Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie und in der Altstadt.
- Jeden zweiten und vierten Freitag, von 21.00 Uhr bis 24.00 Uhr, in der Arnulf-Klett-Passage am Stuttgarter Hauptbahnhof, an der Stadtbahn-Haltestelle Staatsgalerie und in der Altstadt. Angebote
• Hauptamtliche Beratung (persönlich, telefonisch, virtuell) und Betreuung durch SozialarbeiterInnen, unterstützt durch Ehrenamtliche.
• Aufsuchende Sozialarbeit an Orten mann-männlicher Prostitution, inklusive Streetwork.
• Arztsprechstunden zur medizinischen Beratung im Hinblick auf die Prävention von s*xuell übertragbaren Infektionen sowie entsprechende Untersuchungen und ggf. Behandlungen; erste ärztliche Hilfe bei akuten medizinischen Problemen.
• Infos und Bezug von Mitteln zu "Safer S*x" und "Safer Use".
• Sprechstunden zur rechtlichen Beratung durch ehrenamtliche Rechtsanwälte/-innen.
• Kultursensibler und muttersprachlicher Zugang (Peers, Sprachmittler).
• Angebote zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
• Deutschkurs.
• Stabilisierung der psychosozialen Situation/Krisenintervention.
• Hilfen zur Professionalisierung.
• Versorgung von Grundbedürfnissen der Klientel (Essen, Trinken, Rückzugsraum, Körperhygiene).
• Kontaktmöglichkeit und Austausch der Klientel untereinander.
• Ausstiegsorientierte Hilfen (Wohnung, Arbeitsplatz, Schulden, Sucht, Ausstiegsberatung).
• Kostenloser Internetzugang.
• Informationsveranstaltungen für pädagogische, psychosoziale, medizinische und pflegerische Fachkräfte (Schulung von Multiplikatoren). Ziele
• Selbsthilfe sowie Bereitstellung und Vermittlung von Unterstützungs- und Hilfsangeboten.
• Bereitstellung eines medizinischen Angebotes und medizinischer Beratung zur Prävention von s*xuell übertragbaren Infektionen und zu Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten hierzu.
• Qualifizierung und Einbindung von Peers, Sprachmittlern und Ehrenamtlichen in die Aufgaben der Anlaufstelle - insbesondere zur Ansprache von ausländischen Prostituierten.
• Ausbau der niedrigschwelligen Angebote für die Zielgruppe und Bildung einer Schnittstelle zwischen niedrigschwelliger Hilfe und institutioneller Beratung und Betreuung.
• Bündelung und Vernetzung der Angebote für die Zielgruppe, Vermeidung von Doppelstrukturen und Doppelbetreuung. Grundsätze
• Akzeptanz des Einzelnen in seiner jeweiligen Lebenswelt - unabhängig von seiner Herkunft, s*x. Orientierung, Religion, Weltanschauung,…
• Gewalt- und diskriminierungsfreier, geschützter Raum.
• Wertschätzender respektvoller Umgang.
• Stärkung der Autonomie durch Unterstützung des Selbsthilfepotentials.
• Parteilichkeit für den Einzelnen und die Zielgruppe.
• Kontinuität in der Beziehungsarbeit.
• Verschwiegenheit.
• Anonymität ist möglich.
• Niedrigschwellige Ausrichtung des Angebotes.
• Freiwillige Inanspruchnahme des Angebotes.
• Bedarfs- und ressourcenorientiertes Angebot.
• Individuelle Verweisarbeit in spezialisierte Einrichtungen des Hilfesystems (z. Drogen-, Schuldnerberatungsstellen, Behörden etc.).
• Qualitätssicherung durch Dokumentation (z. Beratungs- und Betreuungszahlen, Öffnungszeiten etc.) und Evaluation (fachlicher Austausch, Befragung der Zielgruppe) der Leistungen sowie Sicherung fachlicher Standards (z.B. Supervision, Fortbildung etc.).
• Regionaler und überregionaler fachlicher Austausch in Arbeitskreisen und Dachverbänden.
• Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für die Zielgruppe. Das Gesundheitsamt Stuttgart, der Caritasverband für Stuttgart e.V., die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. und der Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. betreiben die Anlaufstellenangebote „Café Strich-Punkt“ – für männliche Prostituierte – und „Café La Strada“ – für weibliche Prostituierte - unter dem Dach der Stuttgarter Anlaufstelle für weibliche und männliche Prostituierte. Träger der gemeinsamen Anlaufstelle ist der Caritasverband für Stuttgart e.V. Spendenkonten:
Verwendungszweck: „Café Strich-Punkt“
• AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG, IBAN: DE03 4306 0967 7007 0080 00, BIC: GENODEM1GLS
• Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V., Evangelische Bank eG, IBAN: DE20 5206 0410 0000 4144 17, BIC: GENODEF1EK1