30/10/2026
Geothermie in Zahlen: 25 Prozent 🔋
Wärme, Strom – und Lithium? Tiefengeothermie könnte künftig auch einen wichtigen Rohstoff für Batterien liefern.
Bis zu 25 Prozent des deutschen Lithiumbedarfs könnten so langfristig gedeckt werden. Das ist die Einschätzung von Dr. Thomas Kölbel, Geschäftsführer der Geothermie-Gesellschaft Bruchsal. Seine Hochrechnung basiert auf einer KIT-Studie und berücksichtigt einen weiteren Ausbau der Tiefengeothermie.
💡 Wie das funktioniert? Tiefes Thermalwasser enthält gelöstes Lithium. Dieses könnte zusätzlich zur Wärme- und Stromerzeugung gewonnen werden – etwa für Batterien in E-Autos und Energiespeichern.
👉🏼 Schon bestehende Anlagen könnten laut der KIT-Studie rechnerisch zwei bis zwölf Prozent des deutschen Lithiumbedarfs decken.
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