Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.

Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. Der älteste Briefmarkenverein im Ländle steht seit 1882 in Stuttgart und seit 1965 in Sindelfingen für philatelistische Kompetenz und Unterstützung. (LSW). e.V.

Historie:

1) Beginn, Wachstum und Zwangspause (1882-1945):
Am 24. Juni 1882 gründeten 17 Sammler den Württembergischen Philatelistenverein (WPhV) Stuttgart. Stuttgart war als Residenzstadt mit 176.033 Einwohnern (1880) auch die größte Stadt im damaligen Königreich Württemberg und der WPhV der erste Briefmarkensammlerverein (BSV) im Gebiet des heutigen Baden-Württemberg. Schon bald wuchs die Zahl

der beigetretenen Sammler, so dass rund um Stuttgart verschiedene "Correspondenzvereine" entstanden, die sich - wie beispielsweise die Vereine in Ulm (1883) und Schwäbisch Gmünd (1886) - bis heute zu großen selbständigen Vereinen entwickeln konnten. Auch nach dem Ersten Weltkrieg nahm die Sammlerzahl weiter zu. Da im Dritten Reich alle Vereine in die "Kraft durch Freude (KdF)"-Bewegung integriert wurden, ruhte das Vereinsleben bis nach dem Krieg.

2) Neuanfang und weiteres Wachstum (1947-1983):
Erst 1947 ließ die US-Besatzungsmacht wieder ein Vereinsleben zu. Nun fanden sich auch immer mehr Mitglieder um Stuttgart herum, so dass Sammlergruppen (SG) beispielsweise in Bietigheim, Sindelfingen, Waiblingen entstanden. 1972 zählte der WPhV 430 Mitglieder und war damit der drittgrößte Verein im Landesverband Südwestdeutscher BSV e.V. In den 1960er und 1970 Jahren gründeten u.a. unsere SG Nürtingen, Bietigheim-Bissingen und Waiblingen ihre eigenen Vereine. Im Sommer 2016 beschloss unsere 1983 gegründete SG Weinstadt einen eigenen vereinsunabhängigen Weg zu gehen, so dass heute unsere 1965 gegründete SG Sindelfingen unsere einzige Tochter ist. In den vielen Jahren seines Bestehens hat der der WPhV auch philatelistische Spuren hinterlassen: So wurden beispielsweise 10 Sonderstempel und 9 Ganzsachen geschaffen. Jedoch sind heute solche sogenannten "Sammlerbelege" bei Philatelisten eher verpönt, da rein nur für Sammler ohne jeglichen postalischen Bedarf hergestellt werden und daher nur selten Interesse bei ernsthaften Philatelisten finden. So finden sich die meisten der einst für teures Geld angeschafften "Sammlerbelege" heute in Kruschtelkisten für ein paar Cents wieder. Der letzte WPhV-Sammlerbeleg wurde im Jahr 1989 anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Silcher herausgegeben.

3) Stagnation (1984-2005):
Geblendet durch die relativ hohe Mitgliederzahl insgesamt, den (scheinbaren) Glanz der Traditionsmarke WPhV, die Erfolge der beiden SG Sindelfingen und Weinstadt und das solide Vereinsvermögen stagnierte seit Mitte der 1980er Jahren das Engagement des WPhV in Stuttgart zunehmend. So zeigte eine im Jahr 2006 vorgenommene Mitgliederanalyse, dass der WPhV im Zeitraum von 1984 bis 2006 lediglich drei (!) neue Mitglieder aus Stuttgart für sich gewinnen konnte. Entsprechend stammten im Jahr 2006 nur noch 19 der 97 WPhV-Mitglieder direkt aus Stuttgart. Bei 592.899 Einwohnern in Stuttgart (30.06.2006) kamen somit 31.205 Stuttgarter auf ein Stuttgarter WPhV-Mitglied, das zudem im Durchschnitt bereits schon 74 Jahre alt war! Selbst die Gründungsväter des WPhV konnten im Jahre 1882 bessere - neudeutsch - benchmarks aufweisen! Dieses Fiasko spiegelte sich auch in der Entwicklung des Stuttgarter Vereinstreffs wider: Von einem einst gut und von weit her besuchten Philatelistentreff in der Liederhalle mit Tauschmöglichkeiten en masse, Vorträgen oder auch Vereinsauktionen entwickelte sich der Vereinstreff über die Jahre zu einem kleinen Senioren-Stammtisch in einer peripher gelegenen Sportler-Gaststätte. Der traditionsreiche WPhV drohte in seiner Geburtsstätte unterzugehen:

4) Zweiter Neuanfang (2006-2014)
Auf der Jahreshauptversammlung 2006 wurde allen Mitgliedern bewusst, dass der WPhV unter dem bisherigen Motto "weiter so" seine Existenz riskieren wird. Es zeigte sich ein akuter Handlungsbedarf, um die Stagnation des WPhVs zu beenden und ihn wieder zum Leben zu erwecken werden. Entsprechend wurde die über Jahrzehnte vakante Position des Ersten Vorsitzenden neu besetzt und es konnten auch frische engagierte Mitglieder für weitere Vereinsaufgaben gewonnen werden. Als erste Maßnahmen wurden noch in 2006 ein erster Internet-Auftritt als neue Werbeplattform realisiert (2006-14), die Kinder- und Jugendarbeit an Schulen forciert und die Sammlertreffen über gezielte Pressearbeit beworben

Im Jahr 2007 feierte der WPhV seinen 125. Geburtstag und mit 17 Mitgliedern, die sich aktiv engagierten, zeigte sich der WPhV rüstig wie schon lange nicht mehr:

Neben der öffentlichen Jubiläumsveranstaltung, auf der Vertreter von Verwaltung und Politik der Landeshauptstadt Stuttgart sowie vom LSW uns ihre Referenz erwiesen, engagierte sich der WPhV auch auf der Sindelfinger Briefmarkenmesse mit einer eigenen Ausstellung, auf welcher Mitglieder ausgewählte Teile ihrer Schätze präsentierten, und auch unsere Vereinschronik in einer eher untypischen Weise anhand seltener und skuriler Belege kurzweilig vorgestellt wurde. Mit dem Schwung aus dem Jubiläumsjahr konnte Ende 2007 in Stuttgart ein neuer Sammlertreff im Muse-O in Stuttgart-Gablenberg für Jedermamm realisiert werden, der von 5-7 Philatelisten zum (Aus-) Tauschen regelmäßig besucht wird, und im Jahr 2013 die Nachwuchsarbeit mit der Jugend mit Gründung einer offiziell bei der Deutschen Philatelistenjugend e.V. (DPhJ) gemeldeten Jugendgruppe, der einzigen in Stuttgart, gekrönt werden. Der Sammlertreff der SG Sindelfingen wird seit jeher von 8-10 Sammlern besucht, die dafür sorgen, dass immer "Briefmarken auf dem Tisch liegen". Seit 2009 ist der WPhV auch wieder mit öffentlichen Werbeausstellungen aktiv: So veranstaltete der WPhV in Kooperation mit dem BSV Freiberg a.N. im Jahr 2009 anläßlich des 250. Geburtstags von Friedrich Schiller die Wanderausstellung "Sammler ehren Schiller", die auch in der Geburtsstätte von Schiller, in Marbach am Neckar, zu sehen war. Im Jahr 2010 folgte die Wanderausstellung "Da schau hör: Silcher!", die u.a. in Kooperation mit dem BSV Tübingen e.V. auch in der Volksbank Tübingen in einem feierlichen Akt präsentiert wurde. Im Jahr 2011 folgte der Höhepunkt der Ausstellungsaktivitäten: Als Mentor und "Türoffner" konnte der WPhV zusammen mit der international aktiven Motivgruppe Kraftfahrzeuge ArGe im BDPh e.V. (inhaltlich-konzeptionelle Unterstützung) und dem LSW (finanzielle Unterstützung) anläßlich des 125. Geburtstages des Automobils eine international bestückte Spitzensammlung mit 28 Exponaten zum Thema Kraftfahrzeuge in der Kultstätte am Geburtsort des Automobils, im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart-Bad Cannstatt, in einer der meist besuchten Locations in Deutschland, präsentieren. Zwei Mitglieder des WPhV konnten dabei auch Ausstellungssammlungen platzieren: Der langjährige Sammler Siegfried Reck und Rebekka Feifel Pargas, die mit 11 Jahren die einzige Jugendsammlung (Thema "Verkehrssicherheit") in dieser hochkarätigen bestückten Ausstellung beisteuern konnte. Es folgten im Jahr 2014 die Ausstellung "Per Feldpost von der Front: Sende Dir sehnend Grüße..." im Bezirksrathaus Stuttgart-Obertürkheim und im Jahr 2016 die Ansichtskarten-Ausstellung "40 Jahre Weinstadt". Neben diesen Werbeausstellungen veranstaltet der WPhV auch regelmäßig Vorträge zum einen für fortgeschrittene Philatelisten (z.B. "Stadtpost in Tschenstochau während des Ersten Weltkriegs") und zum anderen aber auch für das breite interessierte Publikum (z.B. "Kenner sammeln Württemberg").

5) Lobbyarbeit für Ortsvereine (seit 2011)
Seit 2011 ist der WPhV auch in den sozialen Medien Facebook und Google+ präsent und hat sich seither auch überregional einen Namen als "Wutverein aus dem wilden Süden" gemacht:

In der Tradition seiner Gründungsväter versteht sich der WPhV auch als unbestechlicher Vertreter der Interessen von Ortsvereinen innerhalb der organisierten Philatelie. So wurden z.B. verschiedene Aktivitäten des Bund Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) öffentlich kritisch hinterfragt (wie z.B. Werbung für Messebriefe der Deutschen Post AG, die BDPh-Belege-Edition oder die "vereinslosen und damit vereinsschädigenden BDPh-Direktmitgliedschaften"), was auch den BDPh-Präsidenten am 02.12.2014 bewog, die SG Sindelfingen zu einer vielbachteten Informations-und Diskussionsveranstaltung zu besuchen. Nationales und auch internationales Aufsehen erregte der WPhV im Frühjahr 2016, als er zum LSW-Tag am 30.04.2016 einen umstrittenen Antrag zum Austritt des LSW aus dem BDPh stellte. Dieser Antrag wurde begründet mit dem für die Ortsvereine zunehmenden existenzbedrohenden "Mitgliederklau" des BDPh durch die Ausweitung seines zum Teil satzungswidrigen Angebots an Direktmitgliedschaften. Der Antrag, der auch WPhV-intern umstritten war, wurde jedoch vor dem LSW-Tag zurückgezogen, um ihn zum nächsten LSW-Tag 2018 ausgereift zur Abstimmung vorlegen zu können. Dieses in die Öffentlichkeit getragene konstruktiv-kritische Engagement zum Wohl der Ortsvereine und der Sammlerschaft macht sich auch in den Mitgliederzahlen bemerkbar:

So war 2013 das erste Jahr seit 1972, in welchem der WPhV wieder einen Mitgliederzuwachs verzeichnen konnte. Im Frühjahr 2016 hatte der WPhV 89 Mitglieder, darunter 37 Mitglieder (16 Kinder/Jugendliche, 21 Erwachsene), die seit dem "zweiten Neuanfang 2006" eingetreten sind. Der WPhV sieht sich heute als attraktive philatelistische Heimat für Jedermann gut gerüstet, um die Vereinschronik erfolgreich weiter fortschreiben und so im Jahr 2032 auch sein 150. Vereinsjubiläum feiern zu können ... und dies am liebsten mit Ihnen :-)

Unglaublich, aber wahr:Dieter Schaile, der Erste Vorsitzende vom Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammlerverein...
29/05/2026

Unglaublich, aber wahr:

Dieter Schaile, der Erste Vorsitzende vom Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine e.V. (LV Südwest) (Briefmarken-Suedwest.de), hat zum Landesverbandstag am 13.06.2026 in Worms den Antrag gestellt, sein Mitglied Landesring Süd-West der DPhJ e. V. (LR Südwest), der Verband aller Jugendsammler/innen in Süd-West, aus dem LV Südwest auszuschließen, weil dieser sich weigern würde, "Namen, Anschriften und Geburtsdaten aller Mitglieder seiner Organe mitzuteilen".

Unser Verein hat zwei Mitglieder im LR Südwest und einen Gruppenleiter, d.h. wir führen drei Beiträge à 15 € an den LR Südwest ab. Die drei erhalten dafür Leistungen vom LR Südwest bzw. von der Deutsche Philatelisten-Jugend e. V. (wie z.B. die Zeitschrift "Junge Sammler", statt die "philatelie").

U.E. reicht es völlig aus, wenn der LV Südwest vom LR Südwest nur die Anzahl der Mitglieder und Jugendgruppenleiter zur Ermittlung von Stimmrechten übermittelt bekommt, zumal es auch einen Schutz personenbezogener Daten gibt.

- P r e s s e m i t t e i l u n g -PM.Ehningen.Nachbericht2tz02.05.26Philatelisten gehen zu NachbarnSindelfinger überwin...
03/05/2026

- P r e s s e m i t t e i l u n g -
PM.Ehningen.Nachbericht2tz
02.05.26

Philatelisten gehen zu Nachbarn
Sindelfinger überwinden Ortsgrenzen

EHNINGEN. Zum richtigen Briefmarkensammeln gehört, dass man sich mit Hobbykollegen zu Gesprächen zusammensetzt, wenn man gegenseitig ungefiltert von Erfahrungen und Informationen anderer profitieren will. Ebenso unerlässlich ist es, sich Objekte, die man im Tausch übernehmen will, vor Ort genauestens im Original anzuschauen. Aus diesen Gründen kamen die Aktiven der Sammlergruppe Sindelfingen des Württembergischen Philatelistenvereins (WPhV) auf die Idee, Gleichgesinnte in Nachbargemeinden zu ermitteln und direkt in deren Wohnort mit inoffiziellen Treffen zu „gastierten“. Zum Auftakt dieser „Tournee“ hatte man Ehningen, Kreis Böblingen, ausgewählt.

Die dortigen Philatelisten (meist ohne Verein sammelnd) dankten es den Kollegen aus Sindelfingen (wo jahrzehntelang die „Internationale Briefmarkenbörse“ stattfand, die wegen Corona nach Ulm verlegt wurde) mit einem regen Besuch des angebotenen Meetings in der örtlichen Begegnungsstätte Bühlallee 11. Zweck war es, die Postwertzeichenfreunde des Ortes an einem Tisch zu bringen, Fachfragen zu diskutieren sowie untereinander doppelte gegen fehlende Sammelobjekte zu tauschen. Ebenso wurden Inhalte mitgebrachter Alben und teils Nachlässe gegenseitig beurteilt.

Besonderer Anreiz der Veranstaltung war der Vortrag „Richtig sammeln“ des langjährigen Stuttgarter WPhV-Vorsitzenden Dr. Johannes Feifel, der fundiertes Wissen über nachhaltiges, generationenübergreifendes Sammeln weitergab, um Neulingen wie auch Erfahrenen das „schönste Hobby der Welt“ näherzubringen und mit Anregungen zu vertiefen. Er verriet manchen nützlichen Tipp, der sich aus „Ziehen am gleichen Strang“ ergibt.

Das Treffen mit unerwartet großem Zuspruch kam gemeinsam mit der Volkshochschule Böblingen/Sindelfingen zustande, was bald an weitere Kommunen im Landkreis denken lässt, um zukünftig ähnliche Besuche zu wiederholen. Damit würde die Idee „Tag der Briefmarke“ weiterentwickelt und in die Fläche getragen.

Die Sindelfinger Sammler treffen sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat im Ernst-Schäfer-Haus (Corbeil-Essonnes-Platz 10, rechts vom Schwätzweiberbrunnen), ab 18 Uhr im 3. Stock. Ein Aufzug ist im Haus. Bei Interesse würden Einzeltreffen in weiteren Kreisgemeinden ausgerichtet: [email protected]

Last Call:Vortrag findet statt mit aktuell 10 gemeldeten Teilnehmern:Kurzentschlossene können sich natürlich auch noch n...
24/04/2026

Last Call:

Vortrag findet statt mit aktuell 10 gemeldeten Teilnehmern:

Kurzentschlossene können sich natürlich auch noch nach dem Info-Treff vor Ort und vor Beginn des Vortrags anmelden...

https://www.vhs-aktuell.de/p/vhs-aktuell/vhs-akademie/ratgeber/briefmarkensammeln-mit-koepfchen/aktuelle-tipps-vom-experten-483-C-V15314515?fbclid=IwY2xjawRYF5tleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBETFhyQm9yTW1uYW5iVTFTc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHkVebLIMXF8LxrVNC60-SLjDJ8l3m2d3ree-3J1APK8V_AxRrw3aHvcP2VH3_aem_a8NK4SsUrrtj8riGM8FYxA

Sammeln Sie schon länger Briefmarken, haben aber den Eindruck, dass Sie vielleicht ohne System und ohne wirklich lohnende Abos „vor sich hinsammeln“? Oder haben Sie schon davon gehört, dass manches Erbe an Briefmarkensammlung enttäuschend gering ausfiel, obwohl man sich davon einige Tausend E...

22/04/2026

Der Württembergische Philatelistenverein lädt am 24. April 2026 in Ehningen zu einem Briefmarkentreff mit kostenfreier Beratung und einem Vortrag „Richtig Briefmarken sammeln!“ ein, bei dem Interessierte lernen, wie sie nachhaltig und wertorientiert sammeln können. Ziel ist es, typische Fehler beim Aufbau einer Sammlung zu vermeiden und die Faszination der Philatelie generationenübergreifend weiterzugeben.


Zur Anmeldung Briefmarkensammeln mit Köpfchen:
https://www.vhs-aktuell.de/p/vhs-aktuell/vhs-akademie/ratgeber/briefmarkensammeln-mit-koepfchen/aktuelle-tipps-vom-experten-483-C-V15314515?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBExU1VReW1oU3hGOEVMS1F4bnNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR7yvoZDP6ZUYhDD1z-2xQ2rSXD4Skhj6ZITHPGOkcDtOgx9UzXk-XgG9v72dQ_aem_UUb3qGtKVvgcadsGALgZmg

Stuttgarter Zeitung 12.04.2026:
13/04/2026

Stuttgarter Zeitung 12.04.2026:

Wer hat noch Sammlungen von Postwertzeichen im Keller und fragt sich, ob die was wert ist? Oder hat selbst Lust, in dieses Hobby einzusteigen? In Ehningen gibt es ein Treffen.

Allen, die sich fragen "Was tun mit Opas Sammlung?" und sich mit dieser Frage an uns wenden, bieten wir eine Win-Win-Ant...
05/04/2026

Allen, die sich fragen "Was tun mit Opas Sammlung?" und sich mit dieser Frage an uns wenden, bieten wir eine Win-Win-Antwort, wie sie in den Scans näher beschrieben ist.

In diesem Sinne ... Fröhliche Ostern

27/03/2026

- P r e s s e m i t t e i l u n g -
PM.HV 2026.4c.zukunftsfit
27.03.26

„Württembergischer“ zukunftsfit
Wegweisende Beschlüsse

Der erste, vor 144 Jahren in Württembergs Hauptstadt gegründete Verein für Briefmarkensammler, ist auch heute noch der älteste im „Ländle“. Alle Turbulenzen der letzten, fast eineinhalb Jahrhunderte wurden (mit Höhen und Tiefen) erfolgreich überstanden. Der „Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.“ gilt in Fachkreisen als Pionier. Dennoch meinen die Aktiven, dass jetzt ein Ruck durch den Verein gehen muss, um erfolgreich zu bleiben. Als bewährtes Vorbild zu wirken - sich aber gleichzeitig im Hinblick auf Fortbestand neuen Entwicklungen weit zu öffnen - ist kein Widerspruch.

Der langjährige Vorsitzende des Vereins, Dr. Johannes Feifel, rief auf der kürzlich abgehaltenen jährlichen Hauptversammlung in Stuttgart dazu auf, sich noch mehr auf Gewinnung neuer Mitglieder zu konzentrieren. Für bisherige „Einzelkämpfer“ soll der WPhV mit noch mehr Angeboten, die man fast nicht ablehnen kann, „so attraktiv werden, dass für vereinslose Sammlerinnen und Sammler in Südwestdeutschland das Mitmachen beim WPhV geradezu ein ‚Muss‘ wird“. Das Durchschnittsalter der Mitglieder ist derzeit im Vergleich zu anderen Clubs mit rund 65 Jahren (und immerhin etwa 19 Jahren Vereinszugehörigkeit) schon relativ gering. Doch man will auch in Zukunft robust dastehen. Um zeitgemäß zu bleiben, beschloss die Versammlung einstimmig eine ganze Reihe von neuen, wegweisenden Maßnahmen. Interessierte sollen beim WPhV Kollegen aller Altersgruppen vorfinden. Jeder kann Freizeitfreude pur erleben - und wenn angebracht, ideell und finanziell unterstützt werden.

Ein WPhV’ler, der philatelistische Literatur und Zubehör (z.B. Briefmarkenkataloge) direkt beim Verlag/Hersteller bezieht, erhält einen Zuschuss vom 10 Prozent (bis 20 € pro Jahr). Vom Verein selbst wurden im vergangenen Jahr für fast tausend Euro Kataloge angeschafft, die den Mitgliedern auf Wunsch kostenfrei (an Außenstehende gegen Gebühr) geliehen werden. Beides dient auch der Stärkung der Direktlieferanten, die passionierte Sammler auf keinen Fall missen wollen. Der WPhV selbst bestellt deswegen künftig „ohne Umweg“ und empfiehlt das auch anderen Vereinen.

Ebenfalls eine Verjüngung könnte bewirken, wenn sich herumspricht, dass der Jahresbeitrag für 27- bis 40-jährige „Junioren“ mit Wohnsitz in den Grenzen von Württemberg am 24. Juni 1882 (dem Gründungstag des Vereins), von 25 auf 15 € gesenkt wird. (Erst, wer das Schwabenalter von 40 erreicht, gilt als „gescheit“). Wer jünger ist, wird von bereits „Schlauen“ subventioniert, weil schon die Abgaben des WPhV an Bundes- und Landesverband höher sind. Entsprechemd dem Ziel „Jüngere vor!“ wurde auch der freigewordene Posten des bisherigen 57-jährigen Schatzmeisters durch einen 24-Jährigen ersetzt.

Die besonderen Vorteile, die man hat, wenn man beim WPhV mitwirkt, bleiben bestehen und werden weiter ausgebaut - wie praxisorientierte Fortbildung, um vom „Anhäufer“ zum Philatelisten professioneller Prägung aufzusteigen. Für gezielte, auf Gebiete abgestimmte Tauschmöglichkeiten ist der WPhV Vorreiter. Und von fundierten Fachvorträgen mit Insiderwissen haben alle etwas. Das nur als Beispiele für mehr. Alles in allem sind das „Markenzeichen“ des WPhV tolle Angebote und umfassende Unterstützung in allen „Lebenslagen“ der Mitmacher. Auch gesellige Treffen mal ohne Marken, sowie Mitwirkung der Partner - wenn gewünscht - treffen auf offene Ohren. Bei Fragen E-Mail an: [email protected]

Pressereferent:
Siegfried Mistele
Pfarrwiesenallee 51/86
71067 Sindelfingen
Telefon (0 70 31) 80 12 88,
E-Mail: [email protected]

02/03/2026

WPhV mit Generationenvetrag umgekehrt:
Die Alten zahlen für die Jungen!

Zu unserer kommenden JHV am 09.03.2026 wurden fristgerecht noch drei weitere Beschluss-TOPs eingereicht und zwar neben zwei Anträgen auf Ehrenmitgliedschaften auch den

TOP 10g):
Beitragssenkung in Sparte 1 „Philatelie“ für Mitglieder zwischen 28 und 40 Jahren und mit Wohnsitz in Württemberg in den Grenzen vom 24.06.1882 von 25 € auf 15 € pro Jahr ab 2027

Bei Beschluss von TOP 10g) werden künftig die Mitgliedschaften von 40-jährigen und jüngeren Württembergern noch stärker als bisher durch den Verein subventioniert. So betragen bereits die Abgaben an den Landes- und Bundesverband 24 €., d.h. 9 € mehr als der geplante künftige Mitgliedsbeitrag!

Gegenfinanziert wird diese Subvention vorallem durch die relativ hohen Beiträge der Ü40er in Höhe von 45 € p.a..

Unsere Mitglieder, die das Schwabenalter von 40 Jahren erreicht haben und so -wie es im Ländle heißt- endlich schlau geworden sind, leben den Generationenvertrag umgekehrt, d.h. sie zahlen gerne einen relativ hohen Beitrag, damit der Verein für Jüngere noch attraktiver wird. Entsprechend ist allen Unkenrufen zum Trotz -Stand heute- kein einziges WPhV-Mitglied der Sparte 1 "Philatelie" zur Sparte 2 "Post- und Heimatgeschichte" gewechselt, um so ein paar Euros sparen zu können.

Dieser günstige 15 €-Beitrag für die "Jungspunds" ist jedoch an den Wohnsitz in Alt-Württemberg gekoppelt, um "Mitnahme-Effekte" zu vermeiden. Aber auch für sparsame Flensburger oder Görlitzer "Jungspunds" ist der bisherige und künftige Beitrag von 25 € eigentlich auch ein Angebot, das man nicht ablehnen kann :-)

Schön war's mal wieder gestern bei unserer Sammlergruppe Stuttgart  🙂
12/02/2026

Schön war's mal wieder gestern bei unserer Sammlergruppe Stuttgart 🙂

Sonderangebot für alle Briefmarkensammler/ Philatelisten (m, w, d), die bislang nur davon träumten, an einer Jahreshaupt...
11/02/2026

Sonderangebot für alle Briefmarkensammler/ Philatelisten (m, w, d), die bislang nur davon träumten, an einer Jahreshauptversammlung (JHV) unseres Kultvereins als stimmberechtigtes Mitglied teilnehmen zu können und dabei auch noch auf Vereinskosten bewirtet zu werden:

Hier die Einladung zu unserer JHV am 09.03.2026 in Stuttgart und der Mitgliedsantrag für unsere Sparte 1 "Philatelie".

Bei Erhalt des ausgefüllten und unterschriebenen Mitgliedsantrags bis zum 28.02.2026 (Anschrift siehe Mitgliedsantrag oder einfach hier per PN als Scan) ist nach erfolgter Prüfung (dauert 1-2 Tage) eine Teilnahme an unserer JHV 2026 mit kostenfreier Bewirtung (!) möglich - und dies nur zum halben Jahresbeitrag, d.h. 22,50 € für 40Jährige und Ältere und 12,50 € für 27 bis 40 Jährige! Jüngere Mitglieder zahlen für's Eintrittsjahr nichts!

Damit machen wir ein Angebot, dass eigentlich kein Briefmarkensammler/Philatelist (m, w, d) ablehnen kann :-)

PS: Sollte der Antrag nur unleserlich ausgedruckt werden können, bitten wir um PN, damit wir ein PDF per E-Mail verschicken können...

Adresse

Schwabbacher Straße 15
Stuttgart
70437

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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