12/05/2026
Patchwork & Co im MGH
„Erst macht man alles kaputt und dann entsteht aus den Flicken etwas Neues“, so beschreibt Helma Meyer das Prinzip des Patchworkens – und schmunzelt. Das Nähen begleitet sie seit ihrer frühen Jugend. „Meine Oma war Schneidermeisterin und von ihr habe ich wahrscheinlich die Leidenschaft für dieses schöne Handwerk geerbt.“
Jeden dritten Samstag im Monat, immer von 10 bis 13 Uhr, trifft sie sich mit Gleichgesinnten im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum (MGH) in der Bremer Str. 9, um Decken, Taschen, Topflappen und Wandschmuck herzustellen. Der nächste Termin ist am Samstag, 16. Mai.
Beim Patchworken werden beliebig viele kleine und größere Stücke Stoff nach eigenem Design zu neuen Textilien zusammengesetzt. Patchworken, zu Deutsch „Flickwerk“, kennt man seit tausenden von Jahren – das angeblich älteste bekannte Stück ist ein Bahrtuch, das 1000 v. Chr. in Ägypten aus der Haut von Gazellen gefertigt wurde.
Heutzutage steht meist nicht mehr der Nutzen im Vordergrund, sondern die kreative, künstlerische Tätigkeit und der Spaß am Herstellen dekorativer Schmuckstücke. „Schon aus vier bis fünf Stoffstücken kann man tolle Sachen, z.B. kleine Untersetzer, zaubern“, erzählt die Weyherin. „Muße und Geduld gehört dazu - das Arbeiten mit den Patches lässt einen unwillkürlich zur Ruhe kommen.“
Mit dabei ist auch Vera Schirmeisen. Sie steht sozusagen für das „& Co“ im Namen der Veranstaltungen und hat schon in der Schule das Nähen für sich entdeckt. Sie fertigt alles, was Freude macht – vor allem auch eigene Kleidung. „Neben dem gemeinsamen Arbeiten wird das Lernen voneinander und der Austausch groß geschrieben“, erzählt sie. „Natürlich kommt dabei auch das Klönen bei einer Tasse Kaffee nie zu kurz.“
Herzlich willkommen bei „Patchwork & Co“ ist jeder, der Spaß an dem schönen Hobby hat, gerne auch Anfänger. Nähmaschinen sind im MGH vorhanden, Stoffreste bitte selbst mitbringen. Das nächste Treffen findet am Samstag, 16.5. von 10 bis 13 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen gibt Helma Meyer