11/06/2026
10. Juni 2026: Volles Haus in Triesdorf – Landwirtschaft im Dialog mit der nächsten Generation
Unter dem Motto „Hohe Kosten, niedrige Erzeugerpreise – wie kann die Landwirtschaft weiter existieren?“ diskutierten Vertreter des LSV Deutschland e.V., des LsV Bayern und des LsV Baden-Württemberg gemeinsam mit den Studierenden der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf über die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der heimischen Landwirtschaft.
Durch den Abend führte Tizian Klein, 1. Vorsitzender des LsV Bayern, der die Diskussion moderierte und die verschiedenen Themenbereiche miteinander verband.
Michael Muhr (LsV Bayern) zeigte die wirtschaftlichen Belastungen vieler Betriebe auf und machte deutlich, wie stark die Schere zwischen steigenden Kosten und oft stagnierenden Erzeugerpreisen auseinandergeht. Christian Coenen (LsV Baden-Württemberg) sprach über die Perspektiven der jungen Generation und die Frage, unter welchen Bedingungen eine Hofübernahme heute noch attraktiv ist. Marc Berger (LSV Deutschland) beleuchtete die politischen Rahmenbedingungen und die Rolle einer starken Interessenvertretung für die Landwirtschaft.
Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung der Studierenden. Durch zahlreiche Fragen und Wortmeldungen entwickelte sich ein lebhafter und konstruktiver Austausch über die Zukunft der heimischen Landwirtschaft.
Eines wurde an diesem Abend deutlich: Wenn wir auch künftig eine vielfältige und regionale Landwirtschaft in Deutschland erhalten wollen, braucht es faire Erzeugerpreise, Planungssicherheit und verlässliche politische Rahmenbedingungen.
Vielen Dank an die Hochschule Triesdorf und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diesen offenen Dialog auf Augenhöhe.