Natur-im-Garten NRW e.V.

Natur-im-Garten NRW e.V. Natur im Garten NRW e.V. Die Natur-im-Garten Plakette ist sichtbares Zeichen unseres Netzwerks. arbeitet nur ehremamtlich!

ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gemacht hat ökologische Pflege von Privatgärten, öffentlichem Grün und Biodiversität zu fördern. Die Grundidee von „Natur im Garten“ ist das Gärtnern mit der Natur. Naturnahe Gärten sind Wohlfühloasen und Entspannungsorte für uns Menschen. Aber nicht nur das: Sie bieten Lebensraum für die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Kernkriterien sind die

Pflege der Gärten und Grünräume ohne chemisch-synthetische Dünger und Pestizide sowie ohne Torf. Für alle Gartenbesitzer, die die Ideen von Natur im Garten mittragen und dies auch nach außen zeigen möchten gibt es jetzt die Gartenplakette nun auch in Nordrhein-Westfalen. Die Kernkriterien, die für den Erhalt einer Plakette erfüllt werden müssen sind:
- Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide*
- Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
- Verzicht auf Torf

Der Verein Natur im Garten NRW e.V. Alle Aktiven bringen ihren Einsatz auf eigene Kosten und in ihrer Freizeit!

20/01/2026
Ein Gartenparadies in BlankenheimIm Jahr 1995 erfüllten sich Simone Böhm und ihre Familie einen Traum: Auf dem ehemalige...
11/11/2025

Ein Gartenparadies in Blankenheim
Im Jahr 1995 erfüllten sich Simone Böhm und ihre Familie einen Traum: Auf dem ehemaligen Kartoffelacker der Eltern entstand ihr neues Zuhause – und mit ihm ein liebevoll gestalteter Familiengarten. Zwischen jung gepflanzten Ahornbäumen, einem Bolzplatz für die Kinder, blühenden Staudenbeeten und einem kleinen Gemüsegarten entwickelte sich über die Jahre ein lebendiger Ort voller Erinnerungen.
In den letzten Jahren hat der Garten einen Wandel erlebt: Heute präsentiert er sich naturnah und nachhaltig. Hochbeete für frisches Gemüse, ein kleines Treibhaus für Tomaten und Paprika, eine artenreiche Wildobst- und Vogelhecke mit Kornelkirschen; Kräuterwiesen und ein großer Komposthaufen sorgen für ein gesundes Ökosystem. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen – viele der verwendeten Materialien stammen aus der alten Landwirtschaft der Eltern und werden mit viel Sorgfalt wiederverwendet.
Mit Kreativität und Liebe zum Detail entstehen einzigartige Gartenideen: Aus der alten Badewanne wurde ein Mini-Teich, der Kreissägentisch dient heute als Pflanztisch, und die Jauchekelle hat ein neues Leben als Pflanztopf bekommen. Der Ehemann übernimmt den Heckenschnitt, der Schwiegervater kümmert sich um das Herbst-Laub und alles andere liegt in den grünen Händen von Simone Böhm.
Unsere Beraterin Marianne Radtke gratuliert zum Erhalt der Plakette von Natur im Garten NRW e. V. – eine wohlverdiente Auszeichnung für ein Stück gelebte Nachhaltigkeit mitten im Grünen! Der Verein freut sich zudem darüber, dass Simone Böhm ab 2026 durch ihre Mitgliedschaft die Bewegung Natur im Garten NRW unterstützen wird.
Herzlichen Dank dafür!
(Das Foto wurde von Marianne Radtke gemacht.)

26/10/2025
26/10/2025
26/10/2025

Wir stellen vor: Unsere neue Führungsriege von NATUR im GARTEN Deutschland e.V.
🌻🐞🌸🦔🌻
Wir freuen uns außerordentlich, die Neuwahl unserer Vorsitzenden – Dr. Heike Glatzel (kleines Foto), unseres 2. stellvertretenden Vorsitzenden – Sven-Karsten Kaiser (Foto ganz links), und unseres geschäftsführenden Vorsitzenden – Thomas Hartl (Foto 2. von links), bekanntzugeben. Gemeinsam treten sie zusammen mit Werner Ollig (1. Stellv. Vorsitzender, Foto ganz rechts) und Steffi Trittel (Schatzmeisterin, Foto 2. von rechts) an, um sich mit Herzblut, Klarheit und großem Engagement für naturnahes und ökologisches Gärtnern sowie die Förderung der Biodiversität in unseren Gärten einzusetzen.
💚🐝💚
Danke an alle, die uns unterstützen, begleiten und mit an unserer Seite stehen. Die Zukunft unserer Natur liegt in unseren Händen – lasst uns gemeinsam gesund halten, was uns gesund hält.
🌻🐞🌸🦔🌻

25/10/2025

Da will man den Koffer packen, und dann plöpt da so eine Mail herein. Ein Verlag, der für den Landesverband Bayern der KGV's aktiv ist, hat mich für einen Bericht in deren Kleingarten-Magazin ausgesucht. D.h. die Zeitung geht an rund 48.000 Mitglieder.

Unser Garten liegt am Niederrhein, und der Verband ist der Landesverband Rheinland. Also ein paar km entfernt.

Der Text aus dem Kleingarten-Magazin 04/25:

Engagement für mehr Artenvielfalt
Kleingärten können wahre Hotspots der Artenvielfalt sein. Im Kleingartenverein „Spielkaulenweg" in Mönchengladbach zeigen die Gartenfreunde Ulrike Will und Joachim Wals, wie naturnahes Gärtnern die Gemeinschaft und Umwelt gleichermaßen bereichert.

„Es war eine besondere und intensive Zeit für unseren Kleingartenverein“, erinnert sich Ulrike Will. Über mehrere Monate entstand 2019 auf einer Gemeinschaftsfläche der Kleingartenanlage „Spielkaulenweg“ in Mönchengladbach ein kleines Paradies für Wildbienen und Hummeln. Umgesetzt wurde das Projekt auf Initiative von Ulrike Will und Joachim Wals, zwei Gartenfreunde mit einer großen Leidenschaft für die Artenvielfalt und das naturnahe Gärtnern. „Nachdem das Go vom damaligen Vereinsvorstand kam, haben wir gemeinsam mit diesem den ersten Rasenstreifen abgetragen, nährstoffarmen Boden eingebracht und heimische Blumen gesät. Unter dem Container konnten wir sogar zwei Hummelnester mit Königinnen ansiedeln“, erzählt Ulrike Will. Die neue Nisthilfe wurde noch im selben Jahr von Biene und Co. bezogen. Dass dieses Projekt gelang, lag nicht zuletzt an der engen Zusammenarbeit mit dem damaligen Vereinsvorstand. „Alle haben angepackt, und das war für uns ein wichtiges Signal: Artenvielfalt geht nur gemeinsam“, sagt Ulrike Will. Heute blüht es rund um den von einer Grundschule bemalten Container, und schon beim Vorübergehen hört man es summen und brummen.

Vom Ruhestand zum Kleingarten
Der Weg von Ulrike Will und Joachim Wals zum Kleingarten begann einige Jahre zuvor. 2017 ging das Paar in den Ruhestand und stand plötzlich vor der Frage: Womit füllen wir unsere Zeit? Statt Kreuzfahrten oder Großbildschirm entschieden sie sich für eine Aufgabe mit Sinn. „Wir wollten etwas Eigenes, etwas, das Verantwortung braucht und uns gleichzeitig erfüllt“, erinnert sich Ulrike Will. Nach Streifzügen durch Mönchengladbach stießen sie auf den Kleingartenverein „Spielkaulenweg“. Schon bald war der Pachtvertrag unterschrieben: 406 Quadratmeter Gartenfläche, die in Zukunft ganz anders aussehen sollten. „Wir haben damals gesagt: Aus einem botanischen Unglück machen wir ein blühendes Paradies“, erzählt Ulrike Will. Damit war die Richtung klar - naturnahes Gärtnern statt sterilem Rasen. So entstand im Lauf der Jahre ein vielgestaltiger Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere. Totholzhaufen, Lavasteinpyramiden, Trockenmauern und Sandflächen ergänzen Beete mit heimischen Wildpflanzen. „Die meisten unserer Bestäuber sind Bodenbrüter, die ihr Nahrungsangebot in unmittelbarer Nähe zum Nistplatz brauchen. Deshalb haben wir Strukturen geschaffen, die ihnen alles geben, was sie benötigen: Nahrung, Schutz und Brutplätze“, erklärt Ulrike Will.

Wo es summt und krabbelt
Die Liste der tierischen Besucher im „Hortus Noctuarum“, wie die beiden ihren Kleingarten nennen, ist lang: Wildbienen legen ihre Eier in Sandflächen ab, Rosenkäfer und Schwebfliegen finden Verstecke, und sogar seltene Arten wie die Mauerwespe oder der Schmetterling Blutbär haben sich eingefunden. Für Ulrike Will und Joachim Wals ist der Garten längst ein Forschungs- und Beobachtungsraum geworden - einer, in dem die Natur ihre Vielfalt zurückgewinnt. Ihr Garten folgt den Grundsätzen der Permakultur. Das bedeutet, natürliche Kreisläufe zu beobachten und nachzuahmen. Gedüngt wird mit Laub, der Boden mit Stroh gewärmt, Regenwasser gesammelt und Pflanzen so kombiniert, dass sie ein stabiles Ökosystem bilden. Statt auf maximale Erträge setzen die beiden auf Vielfalt: Alte Gemüse- und Kräutersorten stehen neben heimischen Wildpflanzen. „Viele Samen bekommt man gar nicht im Handel. Wir tauschen sie mit Gleichgesinnten in ganz Deutschland.“

Ausgezeichneter Naturgarten
Der naturnahe und artenreiche Kleingarten von Ulrike Will und Joachim Wals blieb nicht unbemerkt. Neben der Naturgartenzertifizierung „Natur im Garten“ gewannen die beiden 2020 beim bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ den ersten Platz. Ein Jahr später erhielten Ulrike Will und Joachim Wals den „ -Award“ in der Kategorie „Private Initiativen“. Zudem wurde ihr Garten von der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet und vom NABU als „Schmetterlingsfreundlicher Garten“ anerkannt. „Natürlich freuen wir uns über diese Preise, aber noch wichtiger ist uns, dass wir andere inspirieren können“, betont Ulrike Will, die sich auch als Naturgartenzertifiziererin ausbilden hat lassen und „Natur im Garten NRW“ mitbegründet hat. Ulrike Will sieht ihre Aufgabe nicht allein darin, den eigenen Garten zu pflegen. Sie gibt ihr Wissen weiter, berät andere Gartenfreunde und hält Vorträge. Auch in Netzwerken wie dem Hortus-Netzwerk engagiert sie sich. „Wichtig ist, dass man anfängt. Schon drei Quadratmeter naturnah gestaltete Fläche können einen Unterschied machen.“

Unser Verein durfte diesen Garten auch auszeichnen. Weiterhin viel Erfolg bei Ihrer wertvollen Arbeit!
24/10/2025

Unser Verein durfte diesen Garten auch auszeichnen. Weiterhin viel Erfolg bei Ihrer wertvollen Arbeit!

Wunderschön und so wichtig, dass solche Pflanzen gefördert werden! Wir möchten dabei mithelfen!
24/10/2025

Wunderschön und so wichtig, dass solche Pflanzen gefördert werden! Wir möchten dabei mithelfen!

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