12/04/2026
Weißensteinverein ehrt verdiente Mitglieder
von Johannes Pittroff
Sie sind seit Jahrzehnten dem Stammbacher Hausberg und dessen Verein treu: Der Weißensteinverein hat bei seiner Jahreshauptversammlung langjährige Mitglieder ausgezeichnet.
50 Jahre – das sei „eine echte Hausnummer“, sagte Vereinsvorsitzender Karl Philipp Ehrler bei der Jahreshauptversammlung, die am 15. März im Stammbacher Weißensteinhaus stattfand. Er ehrte an diesem Tag gleich drei Mitglieder, die seit 50 Jahren dem Verein treu sind: Dietmar Reichel, Norbert Scholz und der frühere bayerische Staatsminister Dr. Georg Freiherr von Waldenfels. Eine besondere Ehre wurde Werner Geigner zuteil. Ehrler ernannte den langjährigen früheren Vorsitzenden Geigner zum Ehrenmitglied und würdigte dessen große Verdienste – er setzte sich unter anderem intensiv mit der Geologie des Bergs auseinander und sorgte dafür, dass er als Geotop gilt. Im Namen des Fichtelgebirgsvereins, zu dem der Weißensteinverein gehört, gratulierte dessen stellvertretender Vorsitzende Rüdiger Taubald den Geehrten.
Großes Jubiläumsjahr gefeiert
Ehrler blickte auch zurück auf das sehr ereignisreiche Jahr 2025 mit mehreren Vorträgen zur Heimatgeschichte, Wander- und Radtouren, dem Tag des Geotops sowie zwei großen Feiern: Der Verein hatte in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum des Weißensteinturms gefeiert; Karlheinz Buchta und Erika Rieß hatten ihr 40-jähriges Jubiläum als Wirte des Weißensteinhauses gefeiert.
Der Verein ist Eigentümer des Hauses. Dieser plant, wie Ehrler ausführte, weiterhin, dort neue, barrierefreie Toiletten einzurichten. Dazu habe es im Oktober eine Ausschusssitzung mit einem Architekten gegeben.
Er verwies zudem auf das umfangreiche Programm für das laufende Jahr, mit neuen Vorträgen, Wander- und E-Bike-Touren, auch der Tag des Geotops findet wieder statt. Das Programm stehe auch Nichtmitgliedern offen.
Touren organisieren, Wege pflegen, Müll sammeln
Wegewart Klaus Höhn berichtete von den durchgeführten Wegkontrollen – der Verein betreut Wanderwege auf einer Gesamtstrecke von 43 Kilometern. Lukas Baur berichtete von den Müllsammelwanderungen, die er organisiert hatte, diese will er dieses Jahr weiterführen. Er hatte außerdem unter anderem eine Sportwanderung mit schnellem Gehtempo organisiert.
Gert Eschenbacher, der zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Arnold Kauper die E-Bike-Touren plant, berichtete von den beiden großen Radtouren des vergangenen Jahres, eine führte zum Förmitzspeicher, eine zur Steinachklamm; auch für dieses Jahr sind zwei Touren mit jeweils etwa 50 Kilometern Länge geplant.
Kassier Alfred Hofmann zufolge ist die Mitgliederzahl mit 128 am Jahresende relativ konstant geblieben. Die Kassenprüfer Ottmar Benker und Gert Eschenbacher bescheinigten eine einwandfreie Arbeit. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.
Unterstützt wird der Verein von der Marktgemeinde Stammbach, als deren Vertreter der zweite Bürgermeister Klaus Frank teilnahm. Die Gemeinde müsse stolz auf den Verein sein, sagte er, und werde ihn auch weiterhin gerne unterstützen.
Bildunterschrift:
Bei der Jahreshauptversammlung am Weißenstein: vordere Reihe, von rechts: Vorsitzender Karl Philipp Ehrler mit den Geehrten Werner Geigner, Dietmar Reichel und Norbert Scholz sowie mit zweitem Bürgermeister Klaus Frank; hintere Reihe, von links: stellvertretende Vorsitzende Hanna Stauß, Rüdiger Taubald vom Fichtelgebirgsverein und stellvertretender Vorsitzender Arnold Kauper.