Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf

Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf Der Förderverein ist eine ehrenamtliche und geimeinützige Vereinigung. Wir engagieren uns für die Förderung des Denkmalschutzes auf dem Südwestkirchhof.

23/04/2026
Ein wunderbares Projekt mit hochmotivierten jungen Menschen. Ich bin sehr gespannt auf den Film 🙂
18/02/2026

Ein wunderbares Projekt mit hochmotivierten jungen Menschen. Ich bin sehr gespannt auf den Film 🙂

Am 13. Februar fand auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof ein interessantes Projekt statt: Sechs hochmotivierte Schülerinnen und Schüler der Film-AG des Mediencampus Babelsberg und ihr Lehrer setzten den auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf bestatteten DEFA-Legenden mit einer Dokumentation ein lebe...

12/02/2026
100 Jahre professionelle Tatort Sicherung – Würdigung am Grab des BegründersErnst Gennat „Der volle Ernst“ – gründete di...
07/01/2026

100 Jahre professionelle Tatort Sicherung – Würdigung am Grab des Begründers
Ernst Gennat „Der volle Ernst“ – gründete die erste Mordkommission M 1 in Berlin – seine Gedenkstätte befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf

Spätestens seit der vierten Staffel der Fernsehserie „Babylon Berlin“, für die Szenen auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf gedreht wurden, ist einem breiteren Publikum bekannt, wo einer der bedeutendsten Kriminalisten Deutschlands seine letzte Ruhestätte fand: Kriminalrat Ernst Gennat (1880–1939).
Gennat gilt als der begabteste und erfolgreichste Kriminalbeamte seiner Zeit. Am 1. Januar 1926 gründete er in Berlin die erste ständige Mordkommission Deutschlands und legte damit den Grundstein für die moderne Mordermittlung. Seine organisatorischen und kriminalistischen Prinzipien – insbesondere zur Tatortsicherung – werden bis heute angewendet.
Geboren am Neujahrstag 1880 in der Nähe des Gefängnisses Plötzensee, war ihm der Beruf nahezu in die Wiege gelegt. Sein Vater arbeitete als Beamter in der „Plötze“, sein Bruder war Staatsanwalt. Gennat selbst kommentierte dies später humorvoll im Berliner Dialekt: „Unse Kunden bleiben stets in de Familie: Ick fang se – mein Bruder verknackt se – und Papa sperrt se ein.“
Als Leiter der Mordkommission im damaligen Polizeipräsidium am Alexanderplatz – im Volksmund das „rote Polizeipräsidium“ – baute Gennat eine hochprofessionelle Ermittlungsabteilung auf. Neben technischen und organisatorischen Innovationen war es vor allem sein ausgeprägtes psychologisches Gespür, das ihm große Erfolge bescherte. Die Aufklärungsquote seiner Mordkommission lag bei über 90 Prozent. Zu den von ihm gelösten Fällen zählt unter anderem der Serienmörder Karl Großmann, der am Schlesischen Bahnhof mindestens 23 Frauen tötete.
Die Grabstätte Ernst Gennats auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf ist heute Ziel vieler Besucherinnen und Besucher sowie fester Bestandteil von Friedhofsführungen. Da weder Nachfahren noch die Stadt Berlin die Pflege übernehmen, hat der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Landesverband Berlin, eine Grabpatenschaft übernommen, um das Andenken an Ernst Gennat dauerhaft zu bewahren.
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Mordkommission Berlin würdigen Berliner Kriminalbeamtinnen und -beamte am 8. Januar 2026 das Lebenswerk Ernst Gennats mit einer Gedenkminute und einer Kranzniederlegung an seiner Grabstätte.

Immer mehr Menschen lassen sich in der auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf in Mitten der Natur bestatten Wie schon Manfre...
14/08/2025

Immer mehr Menschen lassen sich in der auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf in Mitten der Natur bestatten
Wie schon Manfred Krug oder Maja Maranow wurde kürzlich Anita Kupsch an einem Baum bestattet

Auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf werden die meisten Verstorbenen mittlerweile in pflegefreien Gräbern in Mitten der Natur an einem Baum bestattet. Wie schon der Musiker und Schauspieler Manfred Krug, die Schauspielerin Maja Maranow, der Synchron Sprecher Arne Elsholz oder Ingrid Steeger, hat sich auch die kürzlich verstorbene Anita Kupsch (Anita Krahn), bekannt als markante Schauspielerin in Filmen, Serien oder dem Theater für einen solchen Grabplatz in der wild romantischen Anlage des Südwestkirchhof Stahnsdorf entschieden.
Wenn Menschen des öffentlichen Lebens, wie Kulturschaffende, Wissenschaftler oder Politiker, noch von 100 Jahren in repräsentativen Ruhestätten mit monumentalen Grabsteinen oder Mausoleen bestatte wurden, sind die Gräber heute weitläufig verteilt in der Natur eingerichtet. Dieser Trend in der sich wandelnden Friedhofs- und Bestattungskultur ist einschneidend. Insbesondere können Freunde und Bekannte nur schwer Gräber finden. Menschen, welche in der Öffentlichkeit präsent waren haben Fans, welche heute mühevoll Gräber suchen, an denen sie Andacht halten, sich an die Lebenswerke der Verstorbenen erinnern und mit Blumenschmuck Ehre erweisen wollen.
So wurde Berlinerin Anita Kupsch in engstem Familienkreis und einer würdigen Trauerfeier, am 4. August 2025 an einer 100 Jahre alten, märkischen bestattet. Nachdem die dezenten Grabgebinden verwelkt sind, verweist ein Namenstein und leuchtende Blumen auf das Grab. Besucher können sich nun vom Friedhofspersonal oder Ehrenamtlichen des Fördervereins den Weg erklären lassen. Es wird dann heißen „…gehen Sie zum Grab von Ingrid Steeger und dann um die Ecke, dort ist die Ruhestätte…“

25/07/2025

Mit europaweit fast 400 Mitgliedern gehört der ­Förderverein des Stahnsdorfer Südwestkirchhofs zu den ­größten Vereinen in unserer Region. Vor über 25 Jahren – am 10. Januar 2000 – wurde er gegründet und hat ­seither nicht nur viel für die Erhaltung und Pflege des Friedhofs geleistet,...

100. Todestag von Lovis Corinth – Ehrung durch den Berliner Bürgermeister Einer der wichtigsten deutschen Impressioniste...
17/07/2025

100. Todestag von Lovis Corinth – Ehrung durch den Berliner Bürgermeister
Einer der wichtigsten deutschen Impressionisten ist auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf bestattet

Am 17. Juli 1925 ist der weltweit bekannte und bedeutende impressionistische Maler Lovis Corinth in Zandvoort (Nordholland) verstorben und vor einem gewaltigen Findling hat er auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf seine letzte Ruhe gefunden. Ursprünglich sollte Corinth in Berlin Charlottenburg bestattet werden, da jedoch der vorgesehene gewaltige Findling zu viel Platz in Anspruch genommen hätte, konnte man keinen würdigen Grabplatz finden. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf gehört damals und heute als Berliner Zentralfriedhof zu den Grandhotels der Friedhöfe und hier konnte ihm eine angemessene Ruhestätte eingerichtet werden.

Corinth kam als Heinrich Louis in Tapiau im damaligen Ostpreußen zur Welt. Sein Vater, ein Gerbermeister, erkannte das Talent seines Sohnes und ließ ihm eine kostspielige Ausbildung in München, Antwerpen und Paris an¬gedeihen.
Corinth reiste mehrfach nach Berlin, wo er Max Liebermann und den Land-schaftsmaler Walter Leistikow näher kennenlernte. 1901 siedelte er in die Reichshauptstadt über und schloss sich der Berliner Sezession an – einer Bewegung, die einen Gegenpol zur offiziellen deutschen kaisertreuen Malerei bildete. Er eröffnete 1902 eine „Malschule für Weiber“, um die Kunst den Damen zugänglich zu machen. Mit einer seiner ersten Schülerinnen kam, wie er sagte, „sein Glück ins Haus“: Bald darauf heiratete er die 22 Jahre jüngere Charlotte Behrend. Das Paar verbrachte viel zeit am Walchensee in Oberbayern, wo der Impressionist sich zu über 60 Gemälden inspirieren ließ.
Als einige Werke des Malers 1937 von den Nationalsozialisten für „entartet“ erklärt wurden, wanderte die Familie des Künstlers in die USA aus. Corinths Witwe begann die Bilder ihres Mannes zu katalogisieren, so dass sie zu dessen 100. Geburtstag ein Verzeichnis zu über 420 Werken herausgeben konnte. Die umfangreichste Sammlung seiner Gemälde ist heute in der Ham¬burger Kunsthalle zu sehen, aber auch in Galerien und Museen, wie im Barberini Museum Potsdam.

Die Grabstätte Corinths wird als Ehrengrab des Landes Berlin gepflegt und im Rahmen der zahlreichen Friedhofsführungen besucht. An seinem 100. Todestag sandte der Berliner Bürgermeister ein traditionelles Blumengebinde, für einen persönlichen Besuch war offensichtlich keine Zeit.

www.suedwestkirchhof.de

Am 12. Juli feierte der Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V. sein 25jähriges Bestehen. In der norwegischen Holzk...
16/07/2025

Am 12. Juli feierte der Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V. sein 25jähriges Bestehen. In der norwegischen Holzkircheauf dem Stahnsdorf trafen sich etwa 70 treue Vereinsmitglieder um Erreichtes R***e passieren zu lassen und auf neue Projekte zu schauen. Trotz widriger Wetterbedingungen konnte der Vereinsvorsitzende Lars Uhlemann eine würdige Festrede halten, der Oberkonsistorialrat Dr. Arne Ziekow sprach motivierende Grußworte der evangelischen Landeskirche, Friedhofsleiter und Vereinsgründer Olaf Ihlefeldt richtete einige emotionale Worte an die Gäste und im Anschluß gab es bei Snacks und Getränken lebhafte Gespräche. Eine gelungene musikalische Umrahmung spielten die jungen Musiker*innen des Fagott Quartett der Kreismusikschule Engelbert Humperdinck.
Eine angemessene und rund um gelungene Veranstaltung.

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www.suedwestkirchhof.de

Adresse

Bahnhofstraße 2
Stahnsdorf
14532

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