Stader Geschichts- und Heimatverein e.V.

Stader Geschichts- und Heimatverein e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Stader Geschichts- und Heimatverein e.V., Gemeinnützige Organisation, Johannisstraße 3, Stade.

Buchvorstellung: Die Ortsnamen des Landkreises StadeSchon lange angekündigt ist nun das Ortsnamenbuch für den Landkreis ...
15/06/2026

Buchvorstellung: Die Ortsnamen des Landkreises Stade

Schon lange angekündigt ist nun das Ortsnamenbuch für den Landkreis Stade erschienen. Am Donnerstag, den 25. Juni 2026 um 20 Uhr wird es im Niedersächsischen Landesarchiv in Stade vorgestellt. Zu der öffentlichen Veranstaltung lädt das Landesarchiv ein.

Im Landkreis Stade sind über 270 Ortsnamen vor 1600 belegt, die Zeugen einer vielschichtigen Namenlandschaft sind und heute teilweise nicht mehr existieren. Der von Josef Dolle und Michael Flöer bearbeitete Band stellt jeden dieser Namen in kritisch ausgewählten und geprüften historischen Belegen vor, die von der Ersterwähnung bis zur heutigen Form reichen, und bietet eine sprachwissenschaftlich fundierte Deutung. Es ist für sprachgeschichtliche, namenkundliche, landesgeschichtliche und kulturgeographische Fragen ebenso von Interesse wie für alle, die sich mit der Geschichte ihrer Heimat befassen. Der Band ist ein weiterer Baustein für die Erforschung der Siedlungsnamenlandschaft Niedersachsens im Rahmen des Forschungsprojekts „Ortsnamen zwischen Rhein und Elbe“ der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Das Buch ist für 35,00 Euro im Buchhandel erhältlich.

Josef Dolle und Michael Flöer: Die Ortsnamen des Landkreises Stade. Münster: Aschendorff Verlag 2026, 372 S., ISBN 978-3739515380 (Niedersächsisches Ortsnamenbuch, XIX)

Vor 70 Jahren, am 11. Juni 1956, wurde das Stader Freibad eröffnet. Das Gelände gehörte ehemals zur Gemeinde Campe und w...
11/06/2026

Vor 70 Jahren, am 11. Juni 1956, wurde das Stader Freibad eröffnet. Das Gelände gehörte ehemals zur Gemeinde Campe und war Teil des in den 1830er Jahren angelegten Exerzierplatzes der Stader Garnison. 1910 wurde der Exerzierplatz nach Stade eingemeindet. Nahe der Innenstadt entstand hier ein bürgerliches Wohnviertel, nach dem Ersten Weltkrieg wurde außerdem ein Sportgelände entwickelt.

Die Ansichtskarte mit dem Luftbild von 1959 gibt noch eine Anmutung des ehemaligen Exerzierplatzgeländes. Das Freibad existiert bereits, die katholische Heilig-Geist-Kirche ist im Bau, das Gelände der 1963 eingeweihten Realschule Camper Höhe noch unbebaut.

Eine große Erleichterung für die regionale Familienforschung: Jetzt stehen auch Kirchenbücher aus dem Kirchenkreis Buxte...
02/06/2026

Eine große Erleichterung für die regionale Familienforschung: Jetzt stehen auch Kirchenbücher aus dem Kirchenkreis Buxtehude im Kirchenbuch-Portal Archion online zur Verfügung.

NEUE KIRCHENBÜCHER BEI ARCHION

In den vergangenen 7 Tagen sind 226 Kirchenbücher aus diesen Orten online gegangen:

Ahlerstedt
Apensen
Barbis
Bargstedt
Bartolfelde
Buxtehude
Elbingerode
Gieboldehausen
Harsefeld
Hattorf
Horneburg
Lauterberg
Osterhagen
Pöhlde
Schanzfeld
Wollershausen
(Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers)

Großbodungen (St. Petri)
Hauröden (St. Trinitatis)
Krimderode (St. Nicolai)
Oberdorf (St. Petri)
Petersdorf (St. Johannis)
(Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland/Magdeburg)

Die neuen Digitalisate finden Sie immer im Menüpunkt „Archion entdecken“: https://www.archion.de/de/archion-entdecken/alle-news/neue-digitalisate

Stammtischvortrag „Die Rom-Reise des Abtes Albert von Stade (1235-1237)“Der Stader Historiker Dr. Arend Mindermann wird ...
30/05/2026

Stammtischvortrag „Die Rom-Reise des Abtes Albert von Stade (1235-1237)“

Der Stader Historiker Dr. Arend Mindermann wird am Donnerstag, den 4. Juni 2026, im Rahmen der Stammtischgespräche des Stader Geschichts- und Heimatvereins einen Vortrag über die bekannte Romreise des Abtes Albert von Stade halten. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Stader Inselrestaurant.

In seiner kurz nach 1256 verfassten Weltchronik überliefert Albert von Stade, der damals als annähernd 70jähriger Franziskaner in Stade lebte, eine genaue Beschreibung mehrerer Wege nach Rom, die Pilgern als eine Art Reiseführer dienen sollte. Dieser Beschreibung liegt eine reale Reise zum päpstlichen Hof zugrunde, die Albert in seiner früheren Funktion als Abt des Stader Benediktinerklosters St. Marien in den Jahren 1235 bis 1237 unternommen hat.

Dr. Mindermann wird in seinem Vortrag diesen berühmten Reisebericht genauer vorstellen. Insbesondere wird er den Fragen nachgehen, warum diese Reise stattfand und wann genau sie von Albert unternommen worden ist. Außerdem wird er die Gründe schildern, die Albert dazu veranlasst haben, auf der Hinreise einen weiten Umweg über das heutige Belgien und Frankreich zu nehmen, während er auf dem Rückweg auf direktem Weg über den Brenner nach Stade zurückgereist ist. Dieser mittelalterliche Pilgerführer des Stader Abtes Albert erlangte in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit, da er die Grundlage des neuen VIA ROMEA Pilgerweg bildet, der von Stade nach Rom führt.

Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vor wenigen Tagen ist das neue Heft 1/2026 der Mitteilungen des Stader Geschichts- und Heimatvereins an alle Mitglieder ...
27/04/2026

Vor wenigen Tagen ist das neue Heft 1/2026 der Mitteilungen des Stader Geschichts- und Heimatvereins an alle Mitglieder verschickt worden. Neben Vereinsmitteilungen wie der Einladung zur Mitgliederversammlung am 7. Mai und die Termine der Stammtischvorträge bis zum Jahresende enthält das Heft auch interessante regionalgeschichtliche Beiträge.

Malte de Vries stellt alte Zaubersprüche aus dem Elbe-Weser-Raum vor, die einst von dem Heimatforscher Hans Müller-Brauel (1867-1940) gesammelt wurden und beispielsweise gegen Zahnschmerzen, Warzen oder „kaltes Fieber“ helfen sollten. Jürgen Bohmbach erinnert an die frühe Geschichte der städtischen Haushaltungsschule in der Wiesenstraße, und Katharina Jothe informiert über die Sonderausstellung zur Sturmflut von 1976 im Natureum Niederelbe. Eine Rezension der neuen Regionalkarte Elbe-Weser-Dreieck beschließt das Heft, das auch beim Stader Geschichts- und Heimatverein bezogen werden kann.

Abendvortrag über historische Gebäude religiöser Minderheiten in NiedersachsenDer Stader Geschichts- und Heimatverein lä...
14/04/2026

Abendvortrag über historische Gebäude religiöser Minderheiten in Niedersachsen

Der Stader Geschichts- und Heimatverein lädt am Dienstag, den 21. April um 19.30 Uhr zu einem interessanten Abendvortrag in das Niedersächsische Landesarchiv in Stade ein. Der Architekturhistoriker Mirko Przystawik aus Braunschweig spricht zum Thema „Orte und Gebäude als Ausdruck räumlicher Netzwerke religiöser Minderheiten in Niedersachsen“.

Bauliche Zeugnisse jüdischer und konfessioneller Minderheiten stehen im Mittelpunkt dieses Vortrags. Ausgehend von der frühneuzeitlichen religiösen Spaltung verfolgt er beispielhaft die Auswirkungen auf die Stadtbilder von Wolfenbüttel, Celle und Neustadtgödens bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Spuren finden sich in Gebetsräumen, Kirchen und Synagogen ebenso wie in Pfarrhäusern, Schulen, Friedhöfen, Wohn- und Geschäftshäusern. Der Vortrag fragt dabei nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der rechtlichen und gestalterischen Beschränkungen der Gebäude der religiösen Minderheiten in den unterschiedlichen katholischen oder protestantischen Mehrheitsgesellschaften. Mirko Przystawik ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa an der Technischen Universität Braunschweig.

Die Reihe der Abendvorträge wird vom Stader Geschichts- und Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesarchiv, den Museen Stade und dem Stadtarchiv Stade veranstaltet. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Abbildung: Synagoge in Celle (Foto: Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa)

Der Stader Geschichts- und Heimatverein lädt herzlich ein zum nächsten Stammtischvortrag am Donnerstag, den 2. April 202...
27/03/2026

Der Stader Geschichts- und Heimatverein lädt herzlich ein zum nächsten Stammtischvortrag am Donnerstag, den 2. April 2026, 17 Uhr im Inselrestaurant Stade. Lars Lichtenberg, Leiter des Natureums Niederelbe, wird zum Thema sprechen „Die Sturmflutkatastrophe von 1976 – und wie man daraus eine Ausstellung macht“.

Im kollektiven Gedächtnis sind die Sturmfluten vom 3. und 21. Januar 1976 ein fester Bestandteil. Besonders der Landkreis Stade wurde von der Flut betroffen, zahlreiche Deichbrüche zwischen Balje und Stade sorgten dafür, das im Kehdinger Land große Flächen unter Wasser gesetzt wurden und teilweise wochenlang überflutet blieben. Nach 50 Jahren wird nun der Blick zurückgeworfen, um die Auslöser und Komponenten der Flut zu betrachten. Im Rahmen einer Sonderausstellung zeigt das Natureum Niederelbe die Abläufe und die Auswirkungen dieser Katastrophe. Zudem geht der Blick in der Ausstellung auch in Richtung Zukunft. Sind unsere Deiche sicher? Kann sich einen solche Sturmflut wiederholen? Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

Abendvortrag über das Bremer Domkapitel in der frühen NeuzeitDer Stader Geschichts- und Heimatverein lädt am Dienstag, d...
17/03/2026

Abendvortrag über das Bremer Domkapitel in der frühen Neuzeit

Der Stader Geschichts- und Heimatverein lädt am Dienstag, den 24. März um 19.30 Uhr zu einem Abendvortrag in das Niedersächsische Landesarchiv in Stade ein. Der Historiker und Archivar Dr. Christian Hoffmann aus Hannover spricht zum Thema „Gemeinständisch und gemischt-konfessionell – Das Bremer Domkapitel im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung“.

Das Bremer Domkapitel, die Gemeinschaft der Geistlichen an der Domkirche, die an der Verwaltung des Erzstifts Bremen maßgeblichen Anteil hatten, zählt zu den interessantesten der rund 50 Domkapitel des Alten Reiches. Aus dem Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung ging es als weitgehend protestantisches Gremium hervor. Obwohl der päpstliche Einfluss auf die Besetzung der Domherrenstellen vollständig schwand, fanden weiterhin einzelne katholische Domherren Aufnahme. Der Vortrag beleuchtet verschiedene Aspekte der Konfessionsgeschichte des Bremer Domkapitels und den Umgang der protestantischen Mehrheit mit dem altkirchlichen Erbe. Durch den Westfälischen Frieden von 1648 fiel das Erzstift Bremen schließlich ganz an die Krone Schweden, die aus den Formulierungen des Friedensvertrags die Berechtigung zur Aufhebung des Domkapitels ableitete. Dr. Christian Hoffmann ist stellvertretender Leiter der Abteilung Hannover des Niedersächsischen Landesarchivs.

Die Reihe der Abendvorträge wird vom Stader Geschichts- und Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesarchiv, den Museen Stade und dem Stadtarchiv Stade veranstaltet. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Abbildung: Epitaph des Domherrn Friedrich Schulte (gest. 1509) im Bremer Dom (Foto: Hoffmann)

Kurzinfo:
Dienstag, 24. März 2026, 19.30 Uhr, Niedersächsisches Landesarchiv, Stade
Gemeinständisch und gemischt-konfessionell – Das Bremer Domkapitel im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung
Vortrag von Dr. Christian Hoffmann, Hannover
Eintritt frei

Stammtischvortrag: Demokratie und Diktatur vor Ort. Die Stadtverwaltung Stade und ihr Personal von der Weimarer Republik...
26/02/2026

Stammtischvortrag: Demokratie und Diktatur vor Ort. Die Stadtverwaltung Stade und ihr Personal von der Weimarer Republik zur Bundesrepublik

Der Stader Geschichts- und Heimatverein lädt ein zum nächsten Stammtischvortrag: Am Donnerstag, den 5. März 2026 wird Dr. Anne Lena Meyer Schlaglichter aus ihrer Dissertation „Demokratie und Diktatur vor Ort: Die Stadtverwaltung Stade und ihr Personal von der Weimarer Republik zur Bundesrepublik (1926-1952)“ vorstellen, die als Band 27 der Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Stade letztes Jahr erschienen ist. Neben der Vorstellung und Einordnung wichtiger Akteure dieses Zeitraums wird es um die Auswirkungen der NS-Herrschaft auf die Verwaltung in den Jahren 1933 bis 1945 sowie die Bewältigungsstrategien in der Nachkriegszeit gehen. Einen neuen Aspekt präsentiert sie durch die Ansätze einer historischen Netzwerkanalyse. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Insel-Restaurant in Stade. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Foto: Hansestadt Stade

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Johannisstraße 3
Stade
21682

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